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Der Pirat und die Druidin, Eine gefährliche Verbindung

GeschichteRomance / P16 / FemSlash
Angelica Captain Jack Sparrow Gibbs OC (Own Character)
20.03.2021
04.05.2021
14
26.093
 
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04.05.2021 2.064
 
13

Die Royal Navy. Wir hatten also noch immer keine Ruhe. Nein. Ich hatte keine Ruhe. Am liebsten hätte ich alles hinter mir gelassen und irgendwo anders neu angefangen. Aber zum einen konnte ich hier nicht weg und zum Anderen brachte es mir nichts wenn ich davon lief. Ob ich wollte oder nicht ich musste mit Jack reden ehe ich einen endgültigen Entschluss fasste, vorausgesetzt ich kam dazu. Ich riss mich zusammen und sah mich um. Es musste doch irgendetwas geben das ich nutzen konnte um hier raus zu kommen. Das Schloss einfach auflösen kam nicht in Frage. Mit dem Eisen an meinen Handgelenken konnte ich das vergessen. Also musste ich es anders machen. Aber wie? Genau in diesem Moment kamen zwei Wachen vorbei. Schon bevor sie an meiner Zelle waren konnte ich ihr Gespräch schon mit hören. „Wo ist eigentlich diese Spanierin abgeblieben?“, fragte der Eine. „Wieso interessiert dich das? Sie wird ihre Belohnung abgeholt haben und dann wird sie verschwunden sein.“, sagte der Andere. „Die sah doch nicht schlecht aus oder?“, fragte wieder der Erste. „Das ist wohl wahr. Aber was genau sie tun sollte weißt du auch nicht oder?“ „Nein. Aber geht uns das was an?“
Wie ich den Beiden zu hörte wurde mir ein bisschen was klar. Angelica war gestern kurz verschwunden. Niemand wusste wo hin und es hatte auch keinen interessiert. Aber nun schloss sich der Kreis. Als die Wachen am meiner Zelle vorbei gingen nutze ich die Chance. Ich konzentrierte mich um bei der Sache zu bleiben und öffnete noch zwei Knöpfe an meinem Hemd. „Hey.“, sagte ich so verführerisch wie ich nur konnte. Die Beiden blieben stehen und sahen mich an. Der eine ging auf mich ein. Er sah mich kurz von oben bis unten an und kam näher. „Hey. Wer bist du denn? Und was hast du angestellt?“, fragte er. „Ich bin Marie. Und ich bin vollkommen zu unrecht hier. Ich habe nichts angestellt. Ich war nur zur falschen Zeit am falschen Ort.“, antwortete ich und das so unschuldig wie ich konnte. Ich hielt mich an den Gitterstäben fest und sah ihn mit unschuldiger Miene an. Er hatte jedoch nur Augen für meinen Ausschnitt. Den einen hatte ich schon mal. „Wer ist dein Freund?“, fragte ich und sah zu dem anderen hinüber. Dieser schien etwas misstrauisch zu sein. Schien aber gleicher Maßen interessiert. Er kam näher und sah mich nun ebenfalls genauer an. Wer sie auch waren, einen besonders hohen Dienstgrad hatten sie nicht. Sie schienen mir noch sehr unerfahren, so unsicher wie sie vor mir standen. Genau darauf hatte ich gehofft. „Würdet ihr mich bitte frei lassen?“, fragte ich zuckersüß und zig weiter die Mädchennummer durch. „Ich habe Angst hier so allein und mein Vater wird mit Sicherheit sehr wütend sein, wenn er je erfahren sollte das man mich eingesperrt hat.“, jetzt klang ich verzweifelt und fing an zu schluchzten. Ich senkte die Augenlider und tat so als würde ich weinen. „Nicht weinen. Wir klären das und kommen gleich wieder.“, sagte einer der Männer. „Nein!“, rief ich panisch, etwas zu panisch. „Mein Vater kommt jeden Moment nach Haus und wenn er merkt das ich nicht da bin… Dann wird er….dann wird er……“, jetzt schluchzte ich schlimmer als zuvor. „Ist es so schlimm?“, fragte der Andere und griff nach meiner Hand mit der ich einen der Gitterstäbe umfasste. Ich sah nach unten und nickte. Ich sah es nicht, aber ich wusste das sie sich ansahen. Dann hörte ich Schlüssel klappern. „Du willst das nicht wirklich tu?“, fragte der eine. „Du siehst doch wie sie leidet und wenn ihr Vater sie dafür bestraft. Sieh sie dir an. Willst du verantwortlich dafür sein das er sie grün und blau schlägt?“ Kurz war es ruhig. Offenbar dachte der Andere darüber nach. „Nein. Du hast recht. Lass sie laufen.“, sagte er dann. Wieder hörte ich Schlüssel klapper und dann das Schloss klacken. Die Scharniere der Tür quietschten als sie geöffnet wurde. „Wie kann ich euch nur danken?“, fragte ich und sah beide unschuldig lächelnd an. Ich sah das sie rot wurden. Verlegen erwiderten sie das Lächeln. „Vielleicht kommst du erst mal da raus.“, meinten sie. Das tat ich dann auch. „Danke.“, sagte ich und umarmte Beide, was sie vollkommen überraschte. Genau das war der Moment den ich nutzte. Ich versetzte dem einen einen Tritt in seine Männlichkeit und schlug dann beide mit den Köpfen zusammen. Da das noch nicht ausreichte versetzte ich jedem noch einen Schlag mit dem Schwert das ich einem der Beiden aus der Scheide gezogen hatte. Als sie bewusstlos am Boden lagen nahm ich die Schlüssel und öffnete die Zelle von Onkel Jack. „Eine beeindruckende Darbietung, muss ich schon sagen.“, sagte er als er die Zelle verließ. „Danke.“, sagte ich und lief los. Er folgte mir. Ich hoffte das wir hier raus kamen ehe man unser Verschwinden bemerkte. Gleichzeitig merkte ich wie mir wieder schlecht wurde. „Hast du auch eine Idee was wir machen wenn wir erwischt werden?“, fragte Onkel Jack. Ich gab ihm das Schwert, das ich noch immer in der Hand hatte und sagte: „Du nimmst das. Ich werde mich wahrscheinlich sowieso auf den nächst Besten übergeben.“ Ich atmete tief durch und hoffte so meine Übelkeit in den Griff zu bekommen. Zumindest so lange bis ich draußen war. „Originelle Idee.“, meinte Onkel Jack  und zog mich nun mit sich, weil ich langsamer geworden war. Als wir um die nächste Ecke bogen kam die nächste Wache um die Ecke. Ich war im Augenblick nicht in der Lage mich groß zu wehren. Doch Gegenwehr war nicht notwendig. „Jackie mein Junge. Hab die doch gesagt er kommt um dich hier raus zu holen.“, sagte Onkel Jack freudig. Ich hatte gerade andere Probleme. Ich war so sehr mit Körperbeherrschung beschäftigt, das ich nicht viel von dem mitbekam was die beiden sagten. „Kannst du laufen?“, hörte ich Jack beunruhigt fragen. „Sie hat einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf bekommen. War bewusstlos als man sie in in die Zelle gesteckt hat. Und sie hat sich schon einmal übergeben.“, berichtete Onkel Jack. „Gut dann ab nach draußen mit dir.“ Mit diesen Worten hob Jack mich hoch und wollte mich tragen, doch ich wehrte mich, bis er mich wieder los ließ. „Lass mich!“, fuhr ich ihn an und setzte meinen Weg fort. Ich fühlte mich elend, doch ging es mir nicht so schlecht das ich es nicht allein hier raus schaffte. Außerdem wollte ich im Augenblick weder seine Hilfe, noch seine Nähe. Wir schafften es ohne weitere Zwischenfälle nach draußen. Erst als wir uns einen Weg durch die Stadt suchen hörten wir die Glocken. Erst jetzt war unser Verschwinden aufgefallen. Allerdings waren auch Plötzlich überall Soldaten. Wir hatten keine Wahl als uns in einer Seitengasse zu verstecken. „Zum Hafen zu kommen dürfte Schwer werden.“, meinte ich. „Ja. Aber dafür weiß ich wo wir bleiben können bis sich der ganze Trubel hier beruhigt hat.“, sagte Onkel Jack und ging voraus, sobald der Trupp Soldaten, der gerade an uns vorbei ging, außer Sicht war. Wir folgte ohne Fragen zu stellen. Er führte uns zu einem Haus das etwas abseits, am Rand der Stadt stand. An der Tür klopfte er eine Melodie, bevor er sie öffnete und uns hinein winkte.  Wir huschten hinein und er schloss die Tür.  „Wir sind hier wirklich sicher?“, fragte ich. „Ja natürlich.“, antwortete Onkel Jack. Erleichtert atmete ich auf. „Großmama wo bist du? Ich habe dir Besuch mitgebracht!“, rief er. Ich bekam mit wie sich Jack neben mir versteifte, wie immer wenn es um seine Familie ging und ich riss erstaunt die Augen auf. Augenblicklich hatte ich tausend Fragen im Kopf. Aber ich kam nicht dazu sie zu stellen, denn aus einem der hinteren Räume kam eine Antwort. „Ich bin hier hinten!“, es war die Stimme einer alten Frau, wie zu erwarten gewesen war. „Na kommt schon.“, drängte Onkel Jack uns. Neugierig setzte ich mich in Bewegung und Jack folgte mir. Der Raum den ich betrat sah anders aus als ich erwartet hatte. Überall waren Kerzen. An der hinteren Wand hingen Kräuter und in der Mitte des Raumes stand ein großer Tisch an dem eine alte Frau mit langen grauen Haaren saß. Man sah sofort das sie mit Jack verwand war. Sie hatten die gleichen haselnussbraunen Augen, aus denen sie mich musternd ansah. Irgendwie hatte ich das Gefühl das sie zu wissen schien wer ich war und was ich war. Aber dieses Mal war es irgendwie nicht unangenehm. „Habe ich endlich auch einmal die Ehre die Frau meines Enkelsohnes kennen zu lernen.“, war ihre Begrüßung. „es freut mich euch kennen zu lernen.“, sagte ich höflich und meinte es auch so. „Komm setzt dich mein Kind.“, wandte sie sich an mich und bot mir einen Platz an. Ich setzte mich, wobei sie mich eingehend beobachtete. „Steh nicht wie angewurzelt da Junge setzt dich. Und dann erklärst du mir wieso du mich nicht schon längst besucht hast um sie mir vorzustellen.“, forderte sie Jack auf. Dieser setzte sich ohne ein Wort und sah seine Großmutter mit schuldbewusster Miene an. So hatte ich ihn noch nie gesehen. „Nun, Großmama… Ich…. Es….gab, hin und wieder, einige Probleme und….“, versuchte er zu erklären. „Verstricke dich nicht wieder in irgendwelche Ausflüchte. Ich bin eine alte Frau und du hast wohl gedacht das ich nicht mehr am Leben bin.“, sagte sie direkt heraus, worauf hin Jack noch betretener drein blickte. „Was soll´s jetzt seid ihr ja hier.“, sagte sie und wandte sich dann an mich. „Du siehst blass aus, geht es dir gut?“, fragte sie. Ich öffnete dem Mund um zu antworten, doch Jack kam mir zuvor. „Eila hat gestern Abend einen heftigen Schlag auf den Kopf bekommen.“ „Danke Jack, aber ich wurde gefragt.“, entgegnete ich ihm ein wenig bissig. Seine Großmutter sah zwischen uns hin und her, dachte sich ihren Teil und tat als hätte sie nichts bemerkt. „Entschuldigung.“, sagte ich wieder ruhig, was allerdings mehr Jack galt. Sie sagte nichts. Statt dessen stand sie auf nahm einen Kessel vom Feuer, warf ein paar Kräuter in eine Tasse, goss das ganze mit dem heißen Wasser auf und kam wieder zurück. Sie reichte mir die Tasse. „Danke.“, sagte ich höflich und roch daran. „Das riecht nach Zimt und Ingwer.“, stellte ich fest. „Ja und noch ein wenig Vanille.“, fügte sie hinzu. „Was hättest du denn verwendet?“ „Weidenrinde, Lindenblüten, Rosmarin, Kümmel oder meine persönlichen Favoriten Holunder oder Lavendel.“, antwortete ich. „Interessant.“, sagte sie, auf die gleiche Weise wie es Jack immer tat. Das fand ich wiederum sehr Interessant. Hatte ich doch immer gedacht das er seinem Vater sehr ähnlich war, fand ich hier auch einige Ähnlichkeiten. „Nun das ist nur ein kleiner Teil der Liste, allerdings sind diese Dinge in diesen Breitengraden schwer zu bekommen.“, fügte ich noch hinzu und widmete mich deiner Tasse. „Nun Jackie was hast du nun wieder angestellt?“, fragte sie ihn. „Ich habe gar nichts angestellt.“, beteuerte er. Was ja auch stimmte. Im Grund hatte niemand von uns etwas getan, außer hier zu sein und Informationen über unser Vorhaben zu gewinnen. Das einzige was er ausgefressen hatte war das er Angelica geküsst
und gemeint hatte das ich es nicht mitbekommen würde, das würde ich aber nicht im Beisein seiner Großmutter ausdiskutieren. Schließlich war es eine Sache die nur uns etwas anging. Sie nahm es so hin, quittierte das ganze mit einem nicken und sah wieder prüfend zwischen uns hin und her. Ich wurde das Gefühl nicht los das sie etwas wusste. „Aber vielleicht kannst du mir helfen.“, sagte er dann und holte etwas aus seinen Taschen. Es sah aus wie eine Strohpuppe, die verblüffende Ähnlichkeit mit ihm hatte. Im ersten Moment konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Für mich war es lediglich eine Puppe. Seien Großmutter hingegen schnappte nach Luft. War das Ding doch nicht so harmlos? „Ich habe sie jemandem abnehmen können der mir und auch Eila schaden wollte, oder will.“, sagte er und sah mich dabei an. „Soll das heißen du schiebst…..“, setzte ich an, weil mir nicht in dem Kopf wollte was eine Puppe mit dem zu tun haben sollte was er getan hatte. „Es ist gut das es dir gelungen ist sie an dich zu nehmen. Wer weiß was sie in den falschen Händen alles anrichten kann.“, unterbrach mich Großmama. „Sie hat bereits genug angerichtet.“, murrte Jack. „Den Zauber kann ich nicht brechen. Aber deine Frau kann es.“ Jetzt sahen alle Beide mich an.
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