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Wenn die Kirschblüten fallen

GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Hidan Kakuzu Konan Madara Uchiha OC (Own Character) Yahiko / Pain
19.03.2021
14.05.2021
5
28.382
5
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9 Reviews
Dieses Kapitel
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19.03.2021 5.525
 
Hallo meine Lieben,


und wieder einmal begrüße ich euch zu einer neuen Story aus meinem kreativen Köpfchen XD. Für alle die meine Geschichten bereits gelesen haben bzw. die „Wenn der Schnee fällt“ gelesen haben.  Ja, hier erfahrt ihr etwas Neues über Yue und Madara aber es geht Hauptsächlich um Rai und  Mr.X.  Es ist kein muss „Wenn der Schnee fällt“ zu kennen aber ich kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr Madara x OC als Pairing mögt ^^



Diese Geschichte widme ich der lieben Jashingirl, denn ohne dich würde es „Wenn die Kirschblüten fallen“ nicht geben. Immerhin war es dein Wunsch und deine Nachfrage, die mich dazu gebracht haben diese Geschichte zu schreiben. Nur durch dich habe ich mich an meine erste Boyslovestory getraut. Ich hoffe sie ist authentisch und entspricht deinen Vorstellungen und vor allem, sie versüßt dir den Tag.



Weiterhin habe ich diesen Tag heute ganz bewusst gewählt, um die Story hochzuladen, denn heute hat die liebe Hanami Yuki Geburtstag. Deshalb ist das erste Kapitel dieser Story mein Geschenk an dich. Du bist mir so ans Herz gewachsen und ich bin so froh, dass wir uns kennen. Deshalb wünsche ich dir alles Gute zum Geburtstag. Ich hoffe ich kann dir damit ein bisschen den Tag versüßen.



Nun gut ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen. Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen.

*Überarbeitung: Auf keinen Fall möchte ich, dass sich hier irgendwer ausgegrenzt oder diskriminiert fühlt. Ich hab deshalb ein paar Passagen geändert, die missverständlich formuliert waren. Bin ein Verfechter von Tabubruch und Vielfalt ♡  (Danke Dllandau für deine diskrete Rückmeldung ♡)*


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Genießerisch sog der junge Mann die leichte Frühlingsbrise ein, während er dem gepflasterten Weg entlang des Flusses folgte. Es war seine Hausstrecke, die er zwei bis drei Mal die Woche aufs Neue joggte. 10 km insgesamt. Links und rechts war der Weg von Kirschbäumen eingesäumt. An einigen von ihnen blühten die ersten Knospen bereits in voller Pracht. Er liebte diese Strecke und er liebte den Sport. Sport war für ihn mehr als wichtig, nicht nur weil es gesund war, sondern weil er den Ausgleich brauchte.



Sein Herz klopfte in einem schnellen und ausgeglichenen Takt gegen seinen Brustkorb, während seine Lungen durch die Anstrengung leicht brannten. Er liebte dieses Gefühl. Wenn seine Gedanken zu Ruhe kamen und er einfach abschalten konnte. Eine ganze Stunde in der er an nichts denken musste und sich um nichts kümmern brauchte.



Die leichte Brise wehte ihm durch die dunkelbraunen Haare. Wie immer hatte er seine schulterlange Mähne durch ein Haargummi gebändigt. Dabei nahm er einen Teil der fordern Strähnen zusammen und band sie nach hinten, zu einem frechen und lässigen Zopf oder Knoten, während die hintere Hälfte seiner Mähne für gewöhnlich offen blieb. Nur vereinzelt fielen ihm einige der glatten Strähnen ins Gesicht. Doch durch den leichten Wind, der ihm entgegen blies, störten sie ihn nicht weiter. Er freute sich, dass es nun immer wärmer wurde und er heute ein schwarzes Shirt, sowie eine lockere kurze Trainingshose hatte anziehen können. Der leichte Stoff der Hose verursachte bei jedem Schritt Geräusche, wenn seine Knie sich kurz streiften.



Noch einmal sog Rai die nach Blüten duftende Luft tief in seine Lungen. Herrje, er konnte die Frühlingsgefühle bereits durch seine Adern randalieren spüren. Die warme Brise streichelte seine Haut und seine Laune stieg, wie immer beim Laufen, ins unermesslich positive. Hier konnte er den ganzen Stress des Alltags hinter sich lassen und wieder zur Ruhe kommen. Sein Job als Physiotherapeut war anstrengend, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah.



Er liebte seinen Job und er freute sich mit jedem Patienten über dessen Fortschritte, doch er hatte viele Patienten. Jedem so gerecht zu werden und sich die Zeit für ihn zu nehmen, wurde dadurch zum Balanceakt. Immerhin musste er die Termine des Tages alle erledigen ohne groß zu überziehen. Deshalb blieb der Stress nicht aus. Wenn er nicht gerade in der Praxis war, fuhr er von Haus zu Haus um seinen Patienten einen Besuch abzustatten. Ein besonderer Service der Praxis, welcher von den Kunden mit großem Interesse angenommen wurde.



Er war erst seit drei Monaten in dieser Praxis angestellt, nachdem er die Arbeitsstelle gewechselt hatte. Unter anderem wegen der schlechten Bezahlung, aber hauptsächlich, da er sich mit seinem alten Chef überhaupt nicht mehr verstand. Sie beide hatten einfach unterschiedliche Ansichten. Während sein Chef nur auf Profit aus wahr, lag ihm der Patient und dessen Genesung am Herzen. Also war es immer wieder zu Reibereien gekommen, da sein Chef ihm den Kalender so vollgepackt hatte, dass er unmöglich alles schaffen konnte, wenn er die Zeit nicht verkürzte. Irgendwann hatte er die Schnauze voll gehabt und gekündigt.



Immerhin gab es auch noch andere Praxen in denen er arbeiten konnte. Es hatte nicht lange gedauert, bis er auf seine jetzige Arbeitsstelle gestoßen war und nach dem Bewerbungsgespräch war schnell klar gewesen, dass er dort anfangen durfte. Zu seiner großen Freude waren ihm viele Patienten in die neue Praxis gefolgt. Inzwischen hatte er sich dort gut eingelebt und mit den Kollegen verstand er sich auch blendend. Besonders mit Konan und Yue.



Die beiden Frauen machten es einem aber auch sehr schwer, sie nicht zu mögen. Während Konan bereits länger in der Praxis angestellt war und auch die Azubis ausbildete, war Yue mitten in ihrer Ausbildung. Konan hatte ihn die ersten Wochen eingearbeitet und sie hatten relativ schnell gemerkt, dass sie auf einer Wellenlänge lagen. Die Blauhaarige war jetzt im sechsten Monat schwanger und würde bald in Mutterschutz gehen. Dann würde er die Ausbildung und Konans Aufgaben vertretungsweise übernehmen.



Yue hingegen hatte ihn mit ihrer offenen und herzlichen Art einfach angezogen. Er mochte die Rosahaarige sehr, hatte sich lange und viel mit ihr unterhalten. Wie er erfuhr, war sie frisch in einer Beziehung, in welcher sie sehr glücklich zu sein schien. Irgendwie schade, denn die hübsche Rosahaarige entsprach genau seinem Beuteschema. Andererseits war es besser so, immerhin würde er sie in Zukunft ausbilden, da war ein Verhältnis untereinander nicht so angebracht.



Doch wenn er genau darüber nachdachte, dann wollte er auch erstmal keine Beziehung mehr mit einer Frau führen. Seine letzte Beziehung mit einer Frau war zwar schon etwas her, doch war sie immer noch unangenehm in seinem Kopf verankert. Nein! Er würde in Zukunft eine Beziehung zu einem Mann eher bevorzugen. Irgendwie lief das ganze wesentlich reibungsloser und vor allem sehr viel entspannter.



Zumindest war es so bei seiner letzten Beziehung mit einem Mann gewesen. Wäre Shinya wegen seiner Arbeit nicht ins Ausland gegangen, so wären sie bestimmt immer noch zusammen. Er hatte den zwei Jahre älteren sehr geliebt und die Chemie hatte auf Anhieb zwischen ihnen gepasst. Shinya war weder schmächtig noch zu muskulös gewesen. Er war ein sehr abenteuerlustiger und aufgeweckter Mann, der ihn immer wieder zu neuen Schandtaten beflügelt hatte. Außerdem war ihre Beziehung auf Augenhöhe gewesen. Sie waren beide dominante Persönlichkeiten und keiner von ihnen hatte eine „Rolle“ übernommen.


Auf sowas hatte er einfach keinen Bock. Er wollte einen Partner der mit ihm auf Augenhöhe war. Jemandem bei dem er sich wohlfühlen konnte und der sich bei ihm wohlfühlte. Jemandem bei dem er sich komplett fallen lassen konnte und dem er vertaruen konnte.
Er wollte einen ebenso ausgeglichenen Partner, wie er selbst es war. So etwas wie einen besten Freund mit dem man ins Bett ging, nur das dabei eben Liebe im Spiel war.


Genau sowas hatte er in seinem Ex gefunden. Doch eine Fernbeziehung war nie in Frage gekommen, da sie beide für so etwas nicht geschaffen waren. Dafür waren sie viel zu sehr auf Körperliches aus, weshalb es nach einem Jahren Beziehung mit Shinya und ihm auseinandergegangen war. Das Ganze war jetzt zwei Jahre her und er war inzwischen über ihn hinweg. Wirklich Schade eigentlich, dass es nicht geklappt hatte. Aber so war nun mal das Leben, es lief nicht immer alles am Schnürchen und es gab immer wieder Berg- und Talfahrten. Außerdem konnte man auch seinen Spaß haben, ohne gleich in einer Beziehung zu sein.



Er seufzte und sah auf seinen Fitnesstracker. Zufrieden stellte er fest, dass sein Puls im Normbereich war und er seine Zeit um zwanzig Sekunden verbessert hatte. Seine grünen Augen legten sich auf den Weg vor ihm und ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Wie von selbst begann er nach einer bestimmten Person Ausschau zu halten. Ob er ihm wohl gleich wieder über den Weg laufen würde? Immerhin stimmte die Uhrzeit und der Tag mit den letzten malen überein.



Sein Herzschlag beschleunigte sich vor Aufregung etwas und seine grünen Iriden suchten den Weg vor ihm ab. Nur zu gut war ihm der silberhaarige Mann im Gedächtnis geblieben, nachdem er ihm vor zwei Monaten das erste Mal entgegen gejoggt kam. Der Mann schien in seinem Alter zu sein und seine fliederfarbenen Augen hatten Rai sofort in den Bann gezogen, als sich ihre Blicke kurz gekreuzt hatten. Er hatte eine Schwäche für Menschen mit außergewöhnlichen Augen.



Rai konnte nicht anders und hatte dem Unbekannten mit den schönen Augen hinterhergesehen, während er seine Schritte etwas verlangsamte, aber dennoch weitergejoggt war. Er war sofort von ihm fasziniert gewesen und er hatte sich direkt von ihm angezogen gefühlt. Ähnlich, wie es damals bei Shinya der Fall gewesen war. Rai war die sportliche Figur seines gegenüber sofort aufgefallen, auch wenn sein Körper unter einem dunkelgrauen Hoodie und einer weiten Jogginghose versteckt gewesen waren. Zu seinem Bedauern war der schöne Unbekannte viel zu schnell aus seinem Sichtfeld verschwunden.



Die Aussichten ihn ein weiteres Mal beim Joggen zu treffen gingen gegen Null, weshalb seine Laune kurzzeitig in den Keller gerauscht war. Erst als er den schönen Unbekannten ein weiteres Mal und noch einmal beim Joggen gesehen hatte, wusste er, dass sie scheinbar dieselbe Uhrzeit und auch dieselbe Strecke bevorzugten. Doch irgendwie war sich Rai unsicher gewesen, ob er den Mann ansprechen sollte. Es war nicht so, dass er sich für seine Bisexualität schämte, aber es war dennoch wesentlich einfacher das andere Geschlecht anzusprechen, als das Eigene. Zumindest wenn der Hintergrund in Richtung Sex oder Beziehung ging.



Andererseits trafen ihre Augen jedes Mal aufeinander, wenn sie sich über den Weg liefen. Musterten sich und Rais Herz beschleunigte sich jedes Mal augenblicklich. Er sah, wie sich dieses freche Grinsen auf die Lippen seines gegenüber schlich. Dieses unfassbar schöne und heiße Grinsen, was seine Beine weich werden ließ. Doch war er sich nicht sicher gewesen, wie genau er den Silberhaarigen ansprechen sollte. In einer Bar oder einer Kneipe wäre ihm das deutlich leichter gefallen. Aber beim Joggen… was sollte er den da sagen? “Hallo mein Name ist Rai, kannst du mir den Weg zeigen?“ Pfff.



Lächerlich.



Ausgeschlossen.



Dieser Satz fiel bereits weg, nachdem sie sich das zweite Mal entgegengekommen waren. Doch dieses Lächeln und diese Augen gingen ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Der Unbekannte beschäftigte ihn mehr, als es normalerweise der Fall gewesen wäre. Spätestens seit er den anderen Mann vor wenigen Wochen in einer Jogginghose und einem Muskelshirt gesehen hatte beschäftigte er ihn ununterbrochen. Es war ein warmer Tag gewesen und ja dieser Mann entsprach ja sowas von seinem Beuteschema. Breite, starke Schultern. Einen schön trainierten Bizeps. Sein flacher, muskulöser Bauch hatte sich leicht am Stoff seines Shirts abgezeichnet und war in eine schmale Hüfte gemündet. Und verdammte Scheiße hatte der Kerl einen knackigen Hintern.



Das Bild dieses Mannes verfolgte ihn daraufhin immer wieder. Sogar bis in seine Träume. Er hatte sich vorgestellt, wie es war ihn zu küssen, ihm durch die silbernen Haare zu fahren, seine Haut zu kosten und ihn zu schmecken. Scheiße er hatte sich den wilden Sex mit ihm mehr als einmal bildlich ausgemalt, während er sich selbst befriedigt hatte.



Vielleicht fiel es ihm gerade deshalb so schwer den Mann anzusprechen. Weil er ihn sich beim Masturbieren nackt vorgestellt hatte. Rai biss sich bei den aufkommenden Bildern auf die Unterlippe und begann auf dieser herumzukauen. So eine Scheiße, wenn er nicht bald den Arsch hochkriegen würde, dann würde das nie was werden.



Eine Bewegung in seinem Blickfeld ließ ihn aus seinen Gedanken aufschrecken und sein Herz begann von neuem wie wild zu Klopfen. In einem lässigen aber zügigen Tempo kam ihm der Silberhaarige entgegen. Er trug erneut ein Muskelshirt, welches sich eng an seinen Körper schmiegte, sowie eine Jogginghose, welche locker auf seinen Hüften saß. In seinen Ohren erkannte er die drahtlosen Kopfhörer. Seine Haare waren wie immer etwas nach hinten gestylt und das freche Grinsen lag bereits auf seinen Lippen. Scheinbar hatte der Unbekannte ihn bereits erkannt,bevor Rai ihn erblicken konnte.



Grün traf auf Flieder und der junge Mann versank förmlich in dem Blick des Unbekannten. Er sah, wie sich das Flieder aufhellte, während er immer weiter darin versank. Wie konnte jemand nur so schöne Augen haben? Die Zeit schien still zu stehen, so wie immer, wenn sich ihre Blicke trafen. Und so wie immer kamen sich die beiden Läufer weiter entgegen. Rais Herz klopfte inzwischen wie ein Presslufthammer in seiner Brust und sein Bauch begann aufgeregt zu Kribbeln.



Er verlor völlig das Gefühl für seine Umwelt, nur noch der Blick des Unbekannten zählte. Sog ihn immer weiter in den Bann, während sich sein Körper weiter wie von selbst voran bewegte. Als er mit dem Fuß an der Kante einer der Gehwegplatten hängenblieb, wurde er in die Realität zurückgeschleudert. Wortwörtlich.



Er verlor das Gleichgewicht und versuchte sich noch zu fangen, doch dafür war es bereits zu spät. Der junge Mann strauchelte und im nächsten Augenblick überschlug er sich schon. Sein Kopf machte kurzerhand Bekanntschaft mit dem Boden, bevor er der Länge nach aufschlug und auf dem Rücken zum Liegen kam. Was für ein schmerzhafter Purzelbaum!



Seine grünen Augen starrten verwirrt in den blauen Himmeln, bevor er das unangenehme Pochen an seiner Stirn spürte. Er kniff schmerzerfüllt die Augen zusammen, während das Pochen in seinem Kopf deutlich wahrnehmbar wurde und zunahm. Verdammte Scheiße was war denn jetzt passiert? Er hörte eine dunkle Männerstimme, konnte sie aber im ersten Moment nicht zuordnen und verstand auch nicht, was sie sagte. Er blinzelte einige Male bevor ihm die Situation langsam wieder klar wurde. Scham stieg in ihm auf, während er mit etwas Verzögerung seine Umwelt wieder wahrnahm.



Das Erste was er sah, als er sich wieder aufrichtete waren fliederfarbene Augen, die ihn besorgt musterten. Seine Hand wanderte automatisch zu seinem Kopf und er sog zischend die Luft durch seine Lippen ein, als er die Stelle berührte, die auf dem Boden aufgeschlagen war. Als er die Hand von seinem Kopf zog und seine Finger betrachtete, bemerkte er die rote Flüssigkeit, welche an seinen Fingerkuppen haftete. Na toll! Scheinbar hatte er eine Platzwunde. Sauber! Für so viel Blödheit konnte man auch schonmal applaudieren!  



„Hey alles gut bei dir? Du blutest.“, die angenehme Stimme des Silberhaarigen, ließ ihn aus seinen innerlichen Fluchtiraden auftauchen. Erneut trafen seine grünen Seelenspiegel auf die fliederfarbenen Iriden seines Gegenübers. Der Unbekannte hatte sich vor ihm hingekniet, sodass sie auf Augenhöhe waren. Seine Hand kramte in seiner Hosentasche und einer seiner Ohrhörer fehlte. Der Blick des Mannes lag immer noch fragend auf Rai und verdeutlichte nur, dass er ihm immer noch nicht geantwortet hatte.



„Ähh, ja alles gut. Ist nicht so wild.“, brachte er schnell über seine Lippen, während ihm der angenehme Geruch seines Gegenübers in die Nase stieg. Wie oft hatte er diesen Geruch schon beim Vorbeilaufen wahrgenommen und eigensogen. Er würde ihn unter tausenden wiedererkennen, diesen unverkennbar angenehmen Geruch. Unbemerkt sog er erneut den Duft des Fremden ein. Er roch maskulin und nach einem Deo von Axe. Alaska wahrscheinlich. Der dezente Duft nach frischem Schweiß, der sich mit dem Deo vermischte war alles andere als unattraktiv. Im Gegenteil, er wirkte äußerst anziehend auf ihn. Rais Bauch begann sofort wieder zu Kribbeln und sein Herzschlag beschleunigte sich automatisch.



„Okay, wenn du meinst. Dein Abgang sah auf jeden Fall sehr spektakulär aus. Haltungsnote 10 von 10 Punkten. Allerdings gibt’s Abzug in der B Note, weil du dich verletzt hast. Hier.“, der Silberhaarige reichte ihm ein frisches Taschentuch, welches er aus der Hosentasche zog und schenkte ihm ein freches Grinsen. Rai sah ihn kurz verblüfft an, bevor er bemerkte, dass der junge Mann versuchte, die Stimmung aufzulockern.



Mit einem Lächeln nahm Rai das Taschentuch entgegen und drückte es sich auf die Wunde. „Danke. Beim nächsten Mal werde ich darauf achten, bevor ich mich vor deine Füße schmeiße.“ Der Silberhaarige begann zu lachen und verstaute den zweiten Kopfhörer in einer kleinen Box, in welcher sich bereits der Andere befand. Verdammte Scheiße! Dieses Lachen verursachte bei ihm eine Gänsehaut, die sich auf seinem gesamten Körper ausbreitete. Ein Glück saß er schon auf seinem Hosenboden, ansonsten hätten seine Beine spätestens jetzt nachgegeben. Wie konnte ein Mensch nur so umwerfend sein?



Als er sich über seinen unbeabsichtigten Wortwitz bewusst wurde schlich sie ein Lächeln auf seine Lippen. Vorsichtig versuchte er aufzustehen, während sein gegenüber sich bereits zu seiner vollen Größe aufgerichtet hatte. Rai begutachtete den Mann kurz. Sie waren etwa gleichgroß. Er selbst war um die 1,80 m.  Wobei er vielleicht zwei Zentimeter größer war, als der Silberhaarige.



Er kniff die Augen zusammen. Mit einem Mal überkam ihn ein leichter Schwindel, drohte ihn wörtlich zu übermannen. Leicht begann er zu Schwanken, doch die kräftige, große Hand auf seiner Schulter schenkte ihm die benötigte Stabilität und bewahrte ihn vor einem erneuten Sturz.



„Du scheinst wohl doch etwas mehr abbekommen zu haben. Vielleicht sollten wir dich zu einem Arzt verfrachten“, sein Blick schweifte zu dem Sprecher. Wieder lag Sorge in den fliederfarbenen Augen. Rai hob beschwichtigend die Hand. „Nein, es geht schon wieder, ist alles halb so wild. Vielen Dank für deine Hilfe..ähh..“



„Hidan.“, vervollständigte der junge Mann neben ihm seinen Satz. Hidan also. Schöner Name. Sein Herz klopfte aufgeregt in seiner Brust, während er Hidans Namen immer wieder in Gedanken aufsagte. „Dann vielen Dank, Hidan.“ Der Braunhaarige lächelte sein Gegenüber an, bevor er sich diesem vorstellte. „Ich heiße im übrigen Rai, also eigentlich Raidon, aber bitte nenn mich einfach Rai.“



Der Silberhaarige nickte verstehend. „Donnergott. Interessanter Name.“ Er spürte, wie ihm die Röte leicht ins Gesicht stieg, als er die Bedeutung seines Namens hörte. So wie Hidan das gerade betonte, wurde er irgendwie verlegen. „Danke, Rai reicht aber völlig aus.“



Der Silberhaarige schien sein Unbehagen zu bemerken, denn er lächelte ihn aufmunternd an. „Okay Rai, weißt du was. Ich denke nicht, dass du alleine nach Hause gehen solltest. Meiner Meinung nach gehörst du eigentlich zu einem Arzt aber wenn du nicht willst, dann akzeptier ich das.“ Immer noch lag Hidans Hand auf seiner Schulter und strahlte eine enorme Wärme aus, weshalb er sich anstrengen musste um, den weiteren Ausführungen des Silberhaarigen zu folgen.



„Aber gut. Immerhin bist du alt genug selber Entscheidungen zu treffen. Ich bestehe jedoch darauf, dass ich dich wenigstens nach Hause begleiten darf. Mein Auto steht gleich hier um die Ecke. Danach bist du mich auch wieder los. Versprochen.“ Der Silberhaarige zwinkerte ihm frech zu, nachdem er seinen Satz beendet hatte.



Kurz überlegte Rai, was er nun machen sollte, doch was sprach dagegen, wenn Hidan ihn nach Hause fahren würde. Immerhin hatte er doch die ganze Zeit nach einer Gelegenheit gesucht mit ihm zu reden. Also entweder jetzt oder nie. „Okay, überredet.“ Er sah, wie sich Hidans Züge freudig erhellten, bevor dieser sich den Arm des Braunhaarigen um den Nacken warf und seinen eigenen stützend auf Rais Flanke legte. „Das war jetzt einfacher als Gedacht.“, hörte er Hidan lachen, doch das nahm der Braunhaarige nur nebenbei wahr. Die Wärme des Silberhaarigen brannte sich förmlich in seinen Körper und er musste alle Kraft aufbringen, um sich nicht noch etwas näher an diesen zu drücken. Wobei er einfach seinen Schwindel als Ausrede hätte benutzen können.



Viel zu deutlich spürte er Hidans harten Oberkörper an seinem. Verdammt, dieser Mann war einfach unfassbar heiß. Rai spürte deutlich, wie sein Blut in Wallung kam, doch er würde sich zusammenreißen. Immerhin verfügte er über ein großes Maß an Selbstbeherrschung. Er versuchte sich zu beruhigen, indem er auf Hidans Worte von eben einging. „Achja? Wie kommst du darauf, dass ich so schnell zu überzeugen bin.“



Deutlich spürte er, wie die fliederfarbenen Iriden ihn von der Seite musterte, während er so tat, als würde er weiter geradeaus sehen. Provokant warf er dem Silberhaarigen einen gezielten, intensiven Blick zu. Er wusste genau, wie er seine Reize einsetzen musste, sodass sie einen zweideutigen Charakter bekamen. Bereits jetzt grübelte Rai darüber nach wie er herauszufinden konnte, ob er bei ihm landen konnte oder nicht.



Er sah, wie sich das Flieder kurz überrascht weitete, bevor darin der Schalk zum Vorschein kam. „Du machst mir eben nicht den Eindruck, als würde man dich schnell von etwas überzeugen können.“ Rai lachte leicht. „Da hast du recht. Ich bin sehr wählerisch und weiß ganz genau was ich will.“ Wieder hörte er den Silberhaarigen lachen.



„Gefällt mir. Sowas ist eine gute Eigenschaft, zumindest in meinen Augen.“ Die fliederfarbenen Iriden trafen auf seine grünen Seelenspiegel und Rai konnte deutlich das Lächeln sehen, welches sich auf seinen Lippen bildete. Er schenkte Hidan ebenfalls ein Lächeln, bevor er das Gespräch am laufen hielt. „Du bist mir hier schon öfter aufgefallen. Läufst die Strecke wohl genauso gerne wie ich.“



Langsam gingen sie den Weg entlang in Richtung der Parkplätze. „Jep, hab sie vor ungefähr zweieinhalb Monaten neu entdeckt. Die Route die ich vorher gelaufen bin wurde mir zu langweilig.“ Aus dem Augenwinkel sah er, wie Hidan ihn von der Seite erneut musterte, während er weitersprach. „Ich bin dir also aufgefallen?“ Rei lachte und nickte zur Bestätigung. Den zweideutigen Unterton hatte er eindeutig vernommen. „Naja, du kommst mir ja zur fast der selben Zeit immer entgegen. Das fällt dann schon auf, wenn man etwas aufmerksamer durch die Gegend joggt.“



Das Lächeln auf Hidans Lippen wurde spitzbübisch anders konnte Rai es nicht beschreiben, nachdem er seinen Satz beendet hatte. „Du bist beim Joggen also aufmerksam, das sah eben aber anders aus.“ Er hörte, wie der Silberhaarige erneut zu lachen begann. Rai merkte sofort, dass Hidan ihn nur etwas aufziehen wollte also lachte er einfach mit. Sein Helfer machte es ihm aber wirklich nicht einfach ihn einzuschätzen. Doch sein Gefühl sagte ihm, dass der Silberhaarige gerade genauso zweideutig Sprach, wie er selbst es tat. Es war ein Spiel.



Sie kamen auf dem Parkplatz an und zielgerichtet führte der Silberhaarige ihn in Richtung eines dunkeln SUV mit getönten Scheiben. Doch Autos waren noch nie Rai´s Passion gewesen. Sport, das war sein Steckenpferd. Er brannte förmlich für jegliche Arten von Sport. Matratzensport zählte ohne jeden Zweifel auch dazu. Hidans Hand löste sich von seiner Seite und Rai wurde aufmerksamer.



Nachdem Hidan aus seiner Tasche den Schlüssel herausgekramt hatte, schloss er den Wagen auf und der Braunhaarige nahm auf dem Beifahrersitz platz, nachdem er die Tür geöffnet hatte. Der Silberhaarige verschwand in Richtung Kofferraum und Rai hörte, wie sich die Heckklappe öffnete. Er hörte wie Hidan im Kofferraum nach etwas kramte, bevor er erneut an seine Seite trat.



Der Braunhaarige hielt sich immer noch das Taschentuch an den Kopf und hob den Blick, als er den Silberhaarigen neben sich bemerkte. Dieser musterte ihn kurz bevor er das Pflaster in seiner Hand hochhob und zu sprechen begann. „Wenn du mich lässt, verarzte ich dich kurz, bevor wir losfahren können.“ Überrascht nickte er seinem Helfer zu und nahm das Taschentuch von der Wunde. „Leider habe ich kein Desinfektionsmittel hier. Du solltest die Wunde zu Hause definitiv nochmal säubern und das Pflaster wechseln. Und ich rate dir immer noch zum Arzt zu gehen. Der Cut ist zwar nicht tief, sollte aber doch mal von jemandem mit etwas mehr Ahnung angesehen werden. Könnte sein, dass es genäht werden muss.“



Hidan klebte ihm sanft das Pflaster auf die Stirn. Woher kannte sich der Silberhaarige so gut mit Verletzungen aus? Sein Gegenüber schien seinen Blick bemerkt zu haben, denn ohne das er nachfragte, begann er es ihm zu erklären. „Ich bin Rettungssanitäter. Ich weiß also wovon ich spreche. Du tätest gut daran meinem Rat zu folgen.“



Er konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Rettungssanitäter also. Das war ja sowas von heiß! Er konnte sich den Silberhaarigen nur allzu gut in seiner Arbeitskleidung vorstellen und holla, das Bild hatte es echt in sich! Der Braunhaarige konnte nicht bestreiten, dass er für Männer im Anzug oder in Uniform eindeutig was übrig hatte.



Während er sich den Silberhaarigen gerade dabei vorstellte, wie er tollkühn Leben rettete, bemerkte er nicht, dass Hidan bereits auf die Fahrerseite gewechselt war und seinen Platz am Lenkrad eingenommen hatte. Erst nachdem er den Anschnallgut ins Schloss klicken hörte kam er aus seinen Tagträumereien zurück. Er setzte sich vernünftig in den Sitz und tat es Hidan gleich, während er hoffte, dass dieser seine geistige Abwesenheit nicht bemerkt hatte. Der Silberhaarige lächelte ihn jedoch wissend an und startete den Motor. Rai ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nannte ihm seine Adresse. Anschließend fuhren sie los.



„Nur damit du heute Nacht besser schlafen kannst. Ich werde morgen früh direkt zum Arzt gehen okay.“ Er sah wie Hidan zufrieden lächelte. „Das ist sehr weise von dir.“ Rai musste ebenfalls grinsen, bevor er erneut zu sprechen begann. „Weißt du eigentlich war ich ziemlich abgelenkt, bevor ich mich überschlagen habe.“ Rai sah zu Hidan, der sich auf die Fahrbahn konzentrierte jedoch interessiert nachfragte.



„Ist mir aufgefallen. Wovon warst du denn genau abgelenkt?“ Rais Lächeln wurde breiter und etwas raubtierhaft. Die Art und Weise wie Hidan die Worte aussprach, ließen ihn vermuten, dass er die Antwort bereits wusste. Eigentlich war er niemand der mit der Tür sofort ins Haus fiel, gerade, wenn er jemanden neu kennenlernte, doch irgendwie fühlte er sich in Hidans Nähe mehr als wohl. „Deine Augen. Sie sind ziemlich faszinierend. Ich habe mich schon öfter gefragt, ob du Kontaktlinsen trägst?“



Er sah, wie Hidans Mundwinkel nach oben zuckte, bevor er zu sprechen begann. „Wird dich bestimmt überraschen zu hören, dass ich keine Kontaktlinsen trage. Das ist meine richtige Augenfarbe.“ Rai lächelte erneut, bevor er seinen Arm lässig auf das geöffnete Fenster lehnte. Diese Lockerheit zwischen ihnen gefiel ihm und sein Gefühl sagte ihm, dass er bei Hidan eventuell Chancen hatte. „Das ist wirklich überraschend.“



Während sein Blick durch den Wagen glitt, fielen er irgendwann automatisch in den Rückspiegel. Kurz verkrampfte er sich innerlich, als er den Kindersitz auf der Rückbank bemerkte. Scheiße, war der Typ etwa Vater?! Er spürte, wie leichte Frustration in ihm aufkam. Hatte er die ganze Situation zwischen ihnen wirklich so falsch eingeschätzt? Aber wenn der Typ Vater war, dann stand er mit großer Wahrscheinlichkeit eher nicht auf Männer. Mist! Wäre ja auch zu schön gewesen um wahr zu sein. Dennoch wer sagte, dass Hidan wirklich Vater war. Vielleicht war der Kindersitz ja von seinem Patenkind. Solange er keine Gewissheit darüber hatte, konnte er es auch nicht wissen!



In seinem Gehirn begann es zu Rattern, ob er versuchen sollte, etwas mehr über ihn rauszufinden. Schaden konnte es ja nicht oder? Doch wie genau stellte er es an? Er überlegte kurz, bevor er das Gespräch von eben erneut aufgriff. „Die Mädels stehen doch bestimmt Schlange bei dir. Immerhin ist für Frauen die Augenfarbe eines Mannes doch äußerst wichtig und vor allem attraktiv.“



Hidan warf ihm einen selbstbewussten Seitenblick zu. Zur Hölle dieser Typ gefiel Rai immer besser! Er mochte es, wenn sein Partner ein gesundes Selbstbewusstsein besaß, das war irgendwie sexy. Und bei allen guten Geistern, Hidan besaß genau ein solches Selbstbewusstsein. „Da gebe ich dir recht und ja ich komme bei vielen Frauen sehr gut an.“ Rai schmeckte diese Antwort nicht besonders, doch ließ er sich nicht allzu viel anmerken. „Deine Frau ist bestimmt nicht begeistert darüber, dass dir die Weiber so am Arsch kleben oder?“



Hidan lachte kurz amüsiert, während er an einer Ampel zum Halten kam. „Ich habe keine Frau. Ach du scheiße, alleine die Vorstellung verheiratet zu sein ist der blanke Horror.“ Rais Stimmung hellte sich etwas auf und die Worte kamen ihm über die Lippen, ohne dass er darüber nachdenken musste . „Okay dann eben deine Freundin.“ Hidan warf ihm einen fragenden Blick zu.



„Wie kommst du auf die Idee ich hätte eine Freundin?“ Rai schluckte überrascht, bevor er einen flüchtigen Blick auf den Kindersitz warf. Er bemerkte, wie Hidan seinem Blick folgte und über seine Schulter nach Hinten auf die Rückbank blickte. Dann begann er von neuem an zu Lachen und fuhr los, nachdem die Ampel auf Grün umsprang. „Ich habe auch keine Freundin. Aber ja ich habe einen Sohn.“



Rai gab einen verstehenden Ton von sich und nickte. Irgendwie kam er sich jetzt blöd vor. Er wäre das Ganze wohl doch besser anders angegangen. Toll die Sache mit dem Kind verhagelte ihm gerade gehörig die Laune. Es lag nicht daran, dass er Kinder nicht mochte. Im Gegenteil, eigentlich hatte er immer Gedacht mit seinen jetzt 30 Jahren wäre er bereits selber Vater. Doch das Leben spielte anders und als bisexueller Mann war das auch nicht immer einfach. Genau wie jetzt. Es war nämlich so, dass die Chancen, dass Hidan auf Männer stand nun gegen Null gingen. So eine Scheiße!



Der junge Mann seufzte leise, ohne dass er es merkte, bevor er seinen Blick aus dem Fenster richtete. Den undefinierbaren Blick, der ihm von Hidan zugeworfen wurde, bekam er dabei nicht mit. Seine Augen lagen auf den vorbeiziehenden Häusern und Sträuchern, während das Radio den Hintergrund beschallte. So eine Scheiße aber auch!



Rai griff sich an den Kopf. Die Kopfschmerzen waren nicht stark, aber die Wunde pochte unangenehm und generell war seine gute Laune verflogen. „Alles okay. Du sagst Bescheid wenn du kotzen musst, ja?“ Rai sah unter seiner Hand zu dem Fahrer rüber. „Keine Sorge, ich besitze soviel Anstand mich vorher zu melden. Sind nur leichte Kopfschmerzen und mit einer Schmerztablette ist das ganze gleich gegessen.“



Er sah wie Hidan amüsiert den Kopf schüttelte, während er in die Straße einbog, auf der er wohnte. Vor dem Haus, indem sich auch seine Wohnung befand hielt Hidan den Wagen an. „Nette Gegend.“, hörte er den Silberhaarigen sagen, während dieser sich das Gebäude genauer ansah. Rai mochte die Gegend hier auch. Sie war zwar etwas ruhiger aber dafür wohnten in dem Haus nur seine Vermieter und er. „Ja, ist wirklich ganz nett hier. Meine Wohnung liegt im Dachgeschoss, von da habe ich einen wirklich schönen Blick über die Stadt. Ich kann mich also nicht beklagen.“



Er sah Hidan verstehend nicken. Rai atmete noch einmal durch. Irgendwie war er schon ein wenig geknickt, dass er jetzt aussteigen musste. Andererseits hatte er doch eh keine Chance bei Hidan. Trotzdem wollte er sich irgendwie bei dem Silberhaarigen für seine Hilfe bedanken. Er kramte kurz in seiner Tasche und fand schließlich sein Handy. Kurzerhand zog er es raus und öffnete die Hülle, bevor er eine Visitenkarte herauszog. „Danke nochmal für deine Hilfe. Hier da steht meine Nummer drauf. Ich würde mich gerne irgendwie bei dir erkenntlich zeigen, vielleicht gehen wir ja mal zusammen ein Bier trinken oder so. Immerhin ist es heutzutage nicht mehr üblich, dass einem so geholfen wird. Kannst es dir ja überlegen und dich bei mir melden, wenn du magst.“



Die Blicke der beiden Männer kreuzten sich erneut und Rai schenkte Hidan ein letztes aufrichtiges Lächeln, bevor er sich abschnallte und die Tür öffnete. Er sah zu, wie Hidan die Karte kurz musterte und dann in seiner Hosentasche verschwinden ließ. Dann schloss Rai die Tür und hob nochmal zum Abschied die Hand. Der Silberhaarige tat es ihm gleich und fuhr kurz darauf auch schon los.



Rai sah ihm noch kurz nach, bevor er sich zur Haustür aufmachte. Jetzt hieß es abwarten. Entweder meldete sich Hidan bei ihm oder aber er tat es eben nicht. Eines stand jedenfalls fest, sollte Hidan sich nicht melden, wusste er definitiv woran er war.



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So meine Lieben, das war das erste Kapitel.



Ich hoffe es gefällt euch. Eure Meinung ist mir in dieser Story besonders wichtig, denn es ist meine erste Boyslovestory und ich kann überhaupt nicht einschätzen, ob es authentisch wirkt oder nicht. Rai und Hidan sollen sich charakterlich in dieser Story ähneln. Beide sind eher lässig und locker und wissen was sie wollen.  Zwei selbstbewusste Männer, die für beide Geschlechter anziehend wirken sollen. Ich hoffe, dass ich das irgendwie hier rüberbringen kann XD


Ach ja. Diese Story ist eine Shortstory. Es wird also nicht viele Kapitel geben. Ihr könnt euch da grob an „Wenn der Schnee fällt“ orientieren. Außerdem habe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Kapitel fertig. Ich weiß, dass ist nicht meine Art aber ich wollte euch die Story einfach nicht mehr vorenthalten. Deshalb gibt es ungefähr alle zwei Wochen ein neues Kapitel, damit ich noch genug Zeit zum schreiben und korrigieren habe. Immerhin läuft nebenbei noch mein Baby „Wolfsmond“ und ich habe ein Leben was gelebt werden will. Und arbeiten muss ich auch noch. XD Ich denke dafür habt ihr aber Verständnis <3



Ich würde mich riesig darüber freuen, wenn ihr die Geschichte oder mich als Autor favorisiert. Wenn euch die Geschichte gefällt lasst mir auch gerne eine Empfehlung da. Euer Feedback ist gerne gesehen und Kritik setzte nehme ich mir zu Herzen um mich zu verbessern, also traut euch  <3



Bis in zwei Wochen und bleit gesund


Eure Kawaiikiri <3
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