Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Schatten des Eises

von S1lv3r
GeschichteAngst, Fantasy / P16 / Gen
OC (Own Character) Victor Nikiforov Yuri Katsuki
16.03.2021
22.07.2021
18
10.189
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
22.07.2021 542
 
,,Warum... warum bin ich angebunden?", fragte ich, ,,Die Gurte sind da, damit du ruhig liegen bleibst... sie werden bald abgemacht sobald deine Schmerzen nachlassen...", antwortete Yuuri. ,,Was denn für Schmerzen?", fragte ich nun, ,,sobald die Wirkung des Schmerzmittels nachlässt, wirst du es merken... die Gurte sind für deine und unsere Sicherheit... tut mir leid...", erklärte Yuuri weiter. Keine Stunde später war ich auch dankbar, dass sie mich angebunden haben. Hätten sie dies nicht getan, wäre es nicht so glimpflich ausgegangen. Am nächsten morgen war das schlimmste vorüber und sie lösten die Gurte. Die ersten vier Stunden ging es auch relativ gut, doch dann ließ meine Körperspannung nach und ich sackte vor Schmerz zusammen. ,,Yuuri...", flüsterte Victor, ,,sieh sie dir an... ich weiß nicht wie lang ihr Körper das noch aushalten wird...", kurz nachdem Victor dies sagte, musste ich mich übergeben. Yuuri nahm mich dann auf und legte mich aufs Bett. Die Stunden vergingen, irgendwann schlief ich ein, doch mein Schlaf wurde immer wieder von Albträumen geplagt. Der morgen brach an und in mir bahnte sich schon wieder eine Panikattacke an. Ich war allein, weder Victor noch Yuuri waren hier. Meine Panik brach aus, meine Versuche mich selbst zu beruhigen gingen ins leere, denn ich war allein und ohne Hilfe in diesem Raum, sozusagen gefangen im eigenen Körper. Erst einige Stunden später kam jemand zur Tür herein und dieser jemand war Victor. Er nahm mich auf seinen Rücken und trug mich nach draußen. Draußen angekommen setzte er mich in ein Auto, in welchem Yuuri schon auf uns wartete. Wir fuhren los, immer noch war ich gefangen in meiner Panikattacke, doch Victor nahm meinen Kopf und legte ihn auf seine Brust. Sein Herzschlag  beruhigte mich auf eine Art und Weise. Dann nahm Yuuri meine Hand und hielt sie einfach fest. In der Zwischenzeit versuchte ich mit Victor synchron zu atmen und nach einer Weile brachte mich das runter. Es verstrich einige Zeit und so langsam schlief ich wieder ein. Yuuri weckte mich sanft, als wir endlich an unserem Ziel ankamen. Victor nahm mich wieder auf und wir betraten die Eishalle. Drinnen angekommen zogen mir die beiden meine Schlittschuhe an und Yuuri sagte: ,,es tut mir leid, dass wir dich nicht rechtzeitig beruhigen konnten... wir sind nach Hause gefahren und haben das hier geplant.", ,,aber warum, warum seid ihr beide gegangen?, fragte ich unsicher. ,,Allein hätte ich es nicht geschafft und um meinen Plan umzusetzen brauchte ich Victor.", erklärte Yuuri. Ich wurde aufs Eis gelassen, konnte aber durch die Schusswunden nicht wirklich stehen, also nahm Victor mich wieder auf und hielt mich auf meinen Beinen. Was dann folgte war unglaublich. Yuuri lief eine unglaublich elegante Kür, die Musik endete und nun hielt er mich, da Victor nun die Kür fortsetzte. Nachdem auch er fertig war, übergab Yuuri mich an Phichit und Yurio und die beiden fuhren zusammen. "Warte wo kommen Phichit und Yurio jetzt her?" fragte ich mich und sah die beiden verdutzt an. ,,Dreh dich um", sagte Yurio zu mir, da standen Victor und Yuuri mit Adoptionspapieren. Klar, eigentlich war ich schon ein bisschen zu alt um adoptiert zu werden, glaube ich, aber es hat mich einfach so überglücklich gemacht.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast