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Teergrube

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
16.03.2021
16.03.2021
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1.112
 
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Hallöchen!

Ich versuche mich jetzt mal an Scorpion, denn diese Serie bietet echt sehr viel Stoff um über sie Geschichten zu erfinden.
Viel Spaß beim lesen und wer Rechtschreibfehler findet - darf sie gerne behalten - ich schenke sie euch..


„Gar nicht gut!“, immer, wenn Happy diese drei Worte sagte, wussten alle im Team, dass etwas nicht stimmte. Nur einer bekam die Worte nicht mehr mit, Walter, der in der Teergrube festsaß und das Bewusstsein verloren hatte. Er hatte es zwar noch geschafft, das Feuer zu legen, aber kurz danach wurde es erst unerträglich heiß und dann kam die Dunkelheit.

„Oh man, was dauert dann da so lange, Happy? Walt ist schon seit mindestens drei Minuten Bewusstlos und ob er nur Bewusstlos ist oder ob er überhaupt noch atmet kann ich von hier nicht sagen. Beeilt euch.“

„Ja doch Doc. Wir machen uns alle Sorgen um unseren Boss.“

Tim war seit einigen Sekunden untergetaucht, aber er gab noch kein Signal, also konnte Happy ihn auch nicht hochziehen.

„Das kann doch nicht so lange dauern.“, Paige trat von einem auf den andern Fuß. Zum einen machten sie sich große Sorgen um ihren Freund aber noch mehr Sorgen machte sie sich um Walter, auch wenn dieser manchmal sehr anstrengend und kalt wirkte, so war er ihr doch sehr ans Herz gewachsen und wenn dieser auch endlich mal zu seinen Gefühlen stehen würde, wären sie heute vielleicht ein paar.

„Happy da, die Leine bewegt sich!“, schrie Paige aufgeregt. „Ja doch Kellnerin, aber ich muss sie trotzdem langsam hochholen, damit Walters Körper sich langsam dem Druck anpassen kann, sonst kann das schwerwiegende Schäden verursachen.“

Ganz langsam wurde das Seil nach oben gezogen. Zuerst kam Tim nach oben, der in seinen Händen den Bewusstlosen Walter trug. Als die beiden endlich ganz aus der Teergrube kamen, legte er seine kostbare Fracht ab. Auch wenn er sich mit Walter nicht gut verstand, so wusste Tim doch, dass Paige sehr an ihrem Chef hing.

„Macht endlich Platz, damit wir ihn abspritzen können.“, kam es von Toby, der immer hektischer wurde, da absolut keine Bewegung von Walter wahrnahm. Keine unkontrollierten Zuckungen oder das heben seines Brustkorbes. Hoffentlich waren sie nicht zu spät.

Als Walter endlich abgespritzt war, konnten sie ihn problemlos aus dem Anzug befreien. „Seine Lippen sind schon bläulich, kein gutes Zeichen. Haltet den Tubus bereit. Mit flinken Fingern kontrollierte er alles und begann dann mit der Wiederbelebung. Paige half bei der Beatmung. Die Welt schien, für alle auf Team Scorpion, still zu stehen. Sollte ihr Chef, ihr Freund heute wirklich sterben? Sie wussten, dass Toby ein brillanter Arzt war, aber auch konnte keine Wunder herbeiführen.

„Paige mach mit der Herzdruckmassage weiter, ich muss ihn intubieren. Verdammt Walter, heute ist kein guter Tag zum Sterben, hast du das verstanden?“, rief er laut und machte sich sogleich an Werk. Die Rettungskräfte standen daneben, bereit den Patienten sofort zu übernehmen, wenn dieser endlich zum Abtransport bereit war.

„Ich spüre war.“, kam es zaghaft von Paige und Toby kontrollierte sofort den Puls und tatsächlich, da war etwas. Sehr schwach aber es war da. Erleichtert gab er den Sanis das Zeichen und nun machten diese sich endlich ans Werk.

„Wir kommen gleich nach.“ Mit diesen Worten verabschiedeten sie sich von Walter, der das aber alles eh noch nicht mitbekam. Auch mit einem IQ von 197 war man nicht in der Lage, Bewusstlos etwas mitzubekommen. Außer er lag im Koma, aber Tim wollte nicht vom schlimmsten aller Szenarien ausgehen.

Sie packten schnell alles zusammen und ließen sich von Paige und Cabe ins Krankenhaus fahren. Dort angekommen machten sie es sich im Wartebereich so gemütlich wie möglich. „Ich werde noch Ralph abholen, er möchte Walter bestimmt auch besuchen.“ „Ich werde dich begleiten.“, kam es von Tim, der noch nicht so bereit war um mit dem Team alleine zu bleiben. Diese Nerds waren ihm irgendwie unheimlich und er wusste nicht, wie Cabe das schon so lange aushielt.

Es kam dem Team wie Tage vor, Ralf schlief auf dem Schoss seiner Mutter und Happy an Tobys Schulter. Endlich war das Team mal harmonisch nur der Anlass l trübte das Bild. Immer wieder sah Toby auf seine Uhr. „Ganz ruhig doc. Walter ist in guten Händen.“, kam es beruhigend von Cabe. „Ja das weiß ich auch, aber was dauert denn da so lange? Was wenn der Druck da unten zu groß war und er innere Blutungen hat, die ich übersehen habe und er deswegen stirbt?“ „Das ist bestimmt nur reine Vorsicht.“, versuchte es Cabe weiter, auch wenn er wusste, dass es sinnlos war. Er konnte das nicht so gut wie Paige, aber diese schlief mittlerweile auch.

Eine weitere gefühlte Ewigkeit verging, bis sich endlich ein Arzt blicken ließ. Auch wenn Toby am liebsten aufgesprungen wäre, blieb er ruhig sitzen und weckte seine Freundin ganz sacht.

„Gehören sie zu Walter O’Brien?“

„Ja wir sind seine Freunde, sein Team und seine Familie.“, kam es von Paige, die sofort hellwach war. „Wie sieht es aus Doktor? Wie geht es unserem Freund? Ich bin Doktor Curtis und sie können uns ruhig die Wahrheit sagen.“

„Ok wenn das so ist. Ihr Freund hatte noch zwei Kreislaufzusammenbrüche, aber wir konnten ihn stabilisieren. Auch wenn er diesen Schutzanzug getragen hat, hat er sich Verbannungen an den Händen, Füßen sowie im Halsbereich zugezogen, deswegen hat die Sache auch etwas länger gedauert. Wir haben das Verbrannte Gewebe entfernt und steril eingepackt. Seit zwei Stunden ist er stabil, liegt aber vorerst im Künstlichen Koma, denn die Schmerzen wären unerträglich für ihn.“

„Können wir zu ihm?“, wollte Paige wissen. „Nein jetzt noch nicht. Der Patient braucht absolute ruhe und die Wunden dürfen sich nicht entzünden. Wenn sich sein Zustand weiterhin stabil bleibt, können sie ihn morgen besuchen, aber immer nur einer und auch nur in einem sterilen Anzug. Fahren sie nach Hause, ruhen sie sich aus. Ihr Freund wird sie Fit brauchen.“, damit verabschiedete sich der Arzt von der Truppe.

„Der Doc hat recht. Wir sollten nach Hause fahren. So werden wir Walter wirklich nicht helfen können. Hoffen wir mal das die Verbrennungen nicht allzu schwer sind und er bald wieder auf dem Damm ist. Wisst ihr noch damals, als er fast von der Klippe gestürzt wäre und er danach wochenlang in die Reha musste? Das war die Hölle. Ein Walter O´Brien der nicht einsatzfähig ist, ist ein schrecklicher Walter O´Brien.“, kam es trocken von Toby und auch wenn die Situation ernst war, zauberte er so ein lächeln ins Gesicht der anderen.

Gesagt getan. Sie fuhren alle nach Hause und verabredeten sich für den nächsten Morgen in der Garage. Dort würden sie erst einmal einen Besuchsplan aufstellen, denn immer alle im Rankenhaus war ineffektiv, so wie es Walter nennen würde.
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