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my wish

von ray sano
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P12 / Gen
Emma Norman Ray
14.03.2021
25.04.2021
6
14.887
1
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21.03.2021 2.076
 
14.11.2040

Wie immer, wenn wir Freizeit hatten, saß ich an der Wand, vom Haus, gelehnt, mit meinem Block und einem normalen Bleistift in der Hand da, beobachtete meine Geschwister, wie sie irgendwas spielten und überlegte, was ich zeichnen konnte. Zeichnen, ja, das machte ich gerne in meiner Freizeit, auch wenn ich es kaum  konnte, das war mir egal, wichtig war mir, dass ich was machte und mich vor allem jetzt ablenkte. Natürlich, ich konnte mit den anderen verstecken spielen, oder auch was anderes, jedoch war ich wohl eher so der Alleingänger, was ungewöhnlich in meinem Alter schien und sogar auch sei, sagte zumindest Mama. Irgendwie stimmte es, ich war schon immer anders gewesen, inn manchen Sachen, als meine Geschwister, Kira, die gerade mals nur paar Monate jünger war, gab das  sogar zu, sie sagte immer, ich seie viel zu erwachsen für einen fast 7 jährigen, das nervte.

So eben hatte ich eine Idee, was ich zeichnen konnte, ich wollte gerade den Stift aufsetzen und los legen, bis zwei rote Strähnen mir aufs Blatt vielen, beziehungsweise gelegt wurden. Wenn man vom Teufel sprach...diese roten Haare, ja, ich würde die überall wieder erkennen. "Man Kira!", kam es ein wenig schmollend von mir, manchmal war dieses Mädchen doch echt zur falschen Zeit am falschen Ort...ja, sagte der Richtige...aber jetzt wollte ich doch nur meine Ruhe haben, nicht so, als hätte ich was gegen sie, aber naja, sie war auch ganz schön speziell, ihrem Alter auch nicht ganz treu und naja... sie konnte nun sehr nervig werden. Jetzt aber sagte sie kein Wort, sondern grinste mich nur wieder an, weshalb ich mir ein Seufzer nicht zurück halten konnte. Dennoch erwiderte ich das Grinsen mit einem leichten, aber ansatzweise ehrlichen, Lächeln und mit der Frage, was sie  denn nun von mir wollte. "iiiich-", sie machte eine minimale Pause, bevor sie weiter sprach, "will...dass du mit uns verstecken spielst!", forderte sie mich ernst auf, endlich wieder was mit den anderen zu machen, als ob ich nur  einmal im Monat was mit den anderen machen würde...das stimmte doch garnicht.
Nachdem ich ein paar Sekunden lang überlegte und mich dieses Mädchen weiter nervte, blieb mir wohl nichts anderes übrig, als doch mit zu spielen. Ja, es nervte mich echt ein wenig, aber was sollte ich denn auch sonst machen, mich irgendwie wehren wäre Unsinn. Seufzend sah ich zu ihr hoch und gab mit einem leichten Nicken zu verstehen, dass ich mit spielen würde... auch wenn es nur eher ungern war. Direkt, ehe ich mein Block und den Stift weg legen konnte, griff Kira nach meiner Hand, die so eben frei war und zog mich mit sich hoch, sodass mein schöner Block auf den Boden fiel. Na warte... das würde sie noch bereuen, mein armer Block! Den hatte ich immerhin von Mama Geschenk bekommen und musste vorsichtig mit umgehen.

Nur einen kleinen, aber fiesen Blick schenkte ich meiner Schwester, nahm dann aber noch mal den Block und legte diesen dann ordentlich mit dem Stift beiseite. Besser, definitiv. Nachdem ich ein paar Sekunden lang überlegte und mich dieses Mädchen weiter nervte, blieb mir wohl nichts anderes übrig, als doch mit zu spielen. Ja, es nervte mich echt ein wenig, aber was sollte ich denn auch sonst machen, mich irgendwie wehren wäre Unsinn. Seufzend sah ich zu ihr hoch und gab mit einem leichten Nicken zu verstehen, dass ich mit spielen würde... auch wenn es nur eher ungern war. Direkt, ehe ich mein Block und den Stift weg legen konnte, griff Kira nach meiner Hand, die so eben frei war und zog mich mit sich hoch, sodass mein schöner Block auf den Boden fiel. Na warte... das würde sie noch bereuen, mein armer Block! Den hatte ich immerhin von Mama Geschenk bekommen und musste vorsichtig mit umgehen.
Nur einen kleinen, aber fiesen Blick schenkte ich meiner Schwester, nahm dann aber noch mal den Block und legte diesen dann ordentlich mit dem Stift beiseite. Besser, definitiv.
Da ich mit dem Gesicht zur Wand gedreht war und ich somit mit dem Rücken zu Kira und den anderen Kindern stand, musste ich mich erst einmal wieder umdrehen, nur um dann zu sehen, wie das Mädchen schon zu den anderen rannte und lauthals fröhlich rum brüllte, dass ich jetzt auch mit spielte. Einerseits war es nervig, aber auch schön, dass sie so fröhlich wirkte, was mir doch erneut ein Lächeln auf die Lippen zauberte und die Wut wegen dem Block verschwinden ließ, lange konnte man nicht auf sie sauer sein, egal, was sie anstellte, das war klar. Mit eher langsamen und kleineren Schritten ging ich auf meine Geschwister zu, wobei mir dann zwei wieder um den Hals fielen, das entlockte nicht nur ihnen ein Kichern, sondern auch mir, wobei ich in diesem kurzen Zeitpunkt ganz die schreckliche und traurige Wahrheit ums Haus vergaß und nur das schöne sah...wie naiv.

"Kyle! Du musst uns suchen, ja? Das ist eine Herausforderung für uns, du bist doch so gut!", kam es nun grinsend und auffordernd von Sasha, und wer hätte es anders gedacht, die anderen stimmten natürlich auch mit zu. "Na gut, dann müsst ihr euch aber gut verstecken, vergisst nicht, ihr müsst da bleiben! Ich zähle bis 30 und dann seid ihr alle gut versteckt.", zustimmend nickten die anderen, ich drehte mich um und fing auch direkt an zu zählen, während die anderen schnell weg liefen und sich verteilten. Ich zählte...19...22...27...30! Die Hände, die ich vor meinem Gesicht hatte,  nahm ich von diesem und drehte mich um, mit einem: "Versteckt oder nicht, ich komme", ging ich auch schon los, um nach den anderen zu suchen. Sehr wahrscheinlich waren die meisten im Wald, da es dort einfach die besten Versteckmöglichkeiten gab, weshalb ich auch dort zuerst hin ging, beim Haus würde ich zuletzt suchen.
Gut 10 Minuten waren nun vergangen und ich hatte alle gefunden....naja,  alle, bis auf Kira, Alex und Sasha, diese waren wieder viel zu gut. Ich hate schon überall gesucht, aber die...fand ich nun einfach nicht. Etwas erschöpft lehnte ich mich an einem Baum und grübelte, wo sie sein konnten, aber es half einfach nichts. "Wo war ich noch nicht...?", flüsterte ich vor mir hin, aber das brachte mich auch auf keine Antwort, schrecklich. Vorsichtig rutschte ich den Baum hinunter, sodass ich auf dem Boden saß und mir etwas den Kopf hielt. Ich schloss meine lilafarbenen Augen und dachte erneut angestrengt weiter, bis ich ein Atem an meinem  Ohr spürte. "Du bist nur mittel gut.", kam es von Sasha, die kopfüber am Baum hing und mich fröhlich an grinste, was mich nur erschrecken ließ. Ich zuckte zusammen, ehe ich zu ihr sah und auch die andern dabei zu guckte, wie sie vom Baum sprangen. Sie...waren also die ganze Zeit da gewesen? Oh man...Gerade, als ich aufstehen wollte, kam mir was in den  Sinn. Dass, was Sasha  da sagte...ich seie nur mittel gut, das erinnerte mich an etwas, etwas, was it den Monstern zu tun hatte. "Natürlich! ich weiß es!", meine geballte Hand in die andere schlagend biss ich die Zähle zusammen und versuchte mich an mehr zu erinnern, was den anderen nur frgende Blicke brachte. "Du weißt schon, dass sie das nicht ernst meinte.", urplötzlich sagte Alex auch mal was, aber nun war ich der jenige, der verwirrt drein schaute. Ah verdammt! Ich darf doch nicht so auffällig sein! Ein aufgesetztes Lächeln bildete sich auf meine Lippen und ich winkte mit einer Hand ab, "Ach, ich weiß. Lasst uns lieber zurück und weiter spielen". Dies stimmte den anderen wohl  zufrieden, gut so, sie sollten kein verdacht schöpfen, dass irgendwas nicht stimmte, somit gingen wir auch wieder zurück und spielten weiter, jedoch musste ich mich echt konzentrieren, das nicht zu vergessen, was Sasha sagte. Am liebsten würde ich mir dies ja aufschreiben, aber dies käme sehr wahrscheinlich komisch rüber, weshalb ich es doch lieber ließ.

Ich gähnte. Jetzt fragte man sich wohl, wieso, das war einfach zu erklären: Ich war müde, ja, ich war es nicht unbedingt gewöhnt, gefühlt Stunden zu spielen, nicht so wie die Anderen, das bestimmt komisch jetzt rüber kam, aber ich sag nur die Wahrheit. Umso froher war ich, als es endlich Abendessen gab und wir uns langsam alle samt bettfertig machten. Mama las den kleineren noch eine Gutenachtgeschichte vor, während ich mich mit Kira unterhielt, welche neben mir auf dem Bett saß. "Sag mal, ist wirklich alles gut? Du wirkst so komisch, seit heute Morgen...das macht mir sowohl Angst als auch Sorgen!", blies sie ehrlich heraus, wobei sie auch ihre Wangen etwas beleidigt aufblies. Das gefiel mir nicht, weder, dass sie so beleidigt war, noch, dass sie sich, oder irgendjemand anderes, Sorgen machte. So gut  es ging, versuchte ich ehrlich zu lächeln und ihr es zu erklären: "der Albtraum nimmt mich nur ein wenig mit, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, morgen geht es schon wieder.", naja, so ganz gelogen war das ja noch nicht einmal...abgesehen davon, dass es kein Albtraum, sondern die Realität war. Ich vernahm ein Seufzen von Kira, was mich doch einfach nur etwas schmunzeln ließ, ehe sie die Schultern zuckte und von dem Bett runter sprang. "Naaaaaa guuuut wenn du das sagst, muss ich dir ja wohl glauben.", sie grinste wieder, ehe Mama meinte, dass wir jetzt schlafen sollte. Ich wünschte Kira noch eine gute Nacht, als sie es mir gleich tat. Ich wartete noch etwas, bis Kira und auch Mama aus dem Raum raus waren und die anderen so langsam eingeschlafen waren. Sobald dies der Fall war, öffnete ich die hölzerne Schublade, die im Nachttisch neben meinem Bett war, wo ich dann ein kleineres Buch raus holte, sowie ein Stift. Das Buch sah wie ein langweiliges, altes Märchenbuch aus, oder sowas in der Art. Es besaß einen schwarzen,festen Einband, wo jedoch nichts drauf stand, ziemlich schlicht. Auch, wenn man das Buch öffnete, schien es altmodisch und einfach nur öde. Dies war wohl alleine durch diese komische Schrift der Fall, aber auch durch den Einleitungssatz, der weder Spannung aufbaute, noch die Lust, irgendwie weiter zu lesen. Nicht nur ich fand dies so, selbst Alex, unser Bücherwurm, wollte es nicht lesen. Das allerdings ist nur zu meinem Vorteil, nicht so, als wolle ich so ein langweiliges Buch lesen, ich mochte lesen eh nicht allzu gerne, es war aber dennoch was besonderes für mich, denn es war ne Art Tagebuch. In weiteren Seiten, eher in der Mitte, begann es, wo ich seitdem ich 6 geworden bin vieles rein schrieb, jedoch nicht unbedingt jeden Tag, das wäre sonst zu viel und das Buch wäre schon längst voll. Jetzt jedoch bietete es mir etwas gutes, dort konnte ich alles rein schreiben, was mir in den Sinn kam, mehr von der Wahrheit, an was ich mich erinnern konnte, was Mama und die Monster gesprochen hatten...und auch eventuelle Pläne, ja, dafür würde ich es jetzt nutzen und es würde keiner darauf kommen, was da nun wirklich drin stand. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen, was ein anderer wohl nur schlecht erkennen konnte, allein weil es schon fast stockduster war. Der Raum wurde nur ein wenig vom Mondlicht beleuchtet, welches durch das Fenster rein kam, dies müsste aber reichen, um das bisherige Wissen aufzuschreiben. Also fing ich an...erstmal in Stichpunkte, das wäre gut. Ich schrieb das Datum drauf und dann die Stichpunkte, sowas wie "Monster und Mama", "Plantage", "Auslieferung", "Score=bedeutend-> je höher desto besser" und "Gefahr", ausformulieren werde ich es wohl dann erst, wenn ich mich an mehr erinnern konnte, was hoffentlich sehr schnell war. Wie schon vorhin verließ ein Gähnen meinen Rachen, oder wo auch immer Gähner her kamen, ich sollte wohl echt langsam schlafen. Das Buch packte ich zurück in die Schublade, genauso wie den Stift, ehe ich mich selbst hin legte und die Augen schloss. Stark hoffte ich, dass es eine friedliche Nacht werden würde, aber mich dennoch an irgendwas erinnern würde, auch wenn es unwahrscheinlich war. Dennoch wusste ich, dass ich es schaffen würde, zu fliehen, mit den anderen, denn die Realität hinter unserem Zuhause und vor allem auch hinter Mama war schrecklich... mit diesem Gedanken schlief ich auch schon ein
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