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Rahjas Freuden sind unergründlich

GeschichteFreundschaft, Erotik / P18 / Het
OC (Own Character)
13.03.2021
13.03.2021
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Ich möchte mit euch meine zweite Fanfiktion teilen. Sie ist erstmal als Oneshot konzipiert, aber wenn es sich ergibt werde ich euch nochmal von Dela berichten. Dela ist mein eigener Spielercharakter in der Welt von DSA und die kleine wunderschöne Magierin hat ein paar Schrullen, mit denen ihr euch hier vertraut machen könnt.
Wenn euch die Story gefällt, dann lasst eine Empfehlung, ein Herz oder eine Review da, Letzteres natürlich auch gern, wenn euch etwas nicht gefallen hat.

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Dela Timpski, mittlerweile Adepta minor der Halle der Verformung zu Lowangen, wuchs im Svelltal auf. Ihre Mutter lernte sie leider nie kennen, da sie von den Orkbesetzern getötet wurde. Ihr Vater kümmerte sich immer rührend um sie. Er hatte einen kleinen Bauernhof, der nicht viel mehr abwarf außer was sie selbst zum Leben brauchten.
Die magische Begabung von Dela wurde schnell bemerkt, als sie im Alter von 3 Jahren einen Ork mit einer Energiewelle in die Bewusstlosigkeit trieb, weil dieser ihren Vater bedrohte. Er schickte sie daraufhin an die Akademie, damit es sein Mädchen mal besser haben würde.
Seit die Orks von Delas Magiebegabung erfahren hatten, ließen sie ihren Vater glücklicherweise in Ruhe, also glücklicherweise für sie, denn Dela hasste nichts mehr als Orks und raste vor Wut wenn ihr auch nur einer über den Weg lief.
In der Akademie interessierte sie sich vor allem für die Natur und den Lernstoff, besonders was die elfische Magie betraf. Sie saugte jedes Wissen über Elfen wie ein Schwamm auf.
Mit ihren Kommilitonen hatte sie jedoch nie allzu viel zu tun, da diese schlicht andere Interessen als sie hatten.
In der Anfangszeit wurde sie von den Jungs umringt, da sie wirklich bildhübsch war. Sie konnte damit jedoch nie etwas anfangen. Sie hatte bis sie zur Akademie gegangen war immer nur Kontakt zu ihrem Vater oder selten zu Fremden, wenn sie mal einen ihrer seltenen Ausflüge in die Stadt hatten, um Besorgungen zu machen.
Ihr Vater hütete seine wunderhübsche Tochter wie seinen Augapfel und hütete sich ihr Jungen vorzustellen. Er wüsste auch nicht wie er ihr so etwas erklären sollte, so etwas sollte doch die Mutter machen, aber die war ja nicht mehr. Er selbst hatte auch nicht so viel Ahnung davon, da Delas Mutter seine einzige romantische Beziehung war und so hätte er ihre aufkommenden Fragen auch nicht beantworten können. Also schwieg er über das Thema.
Ihre Akademie schickte sie auf ihre Forschungsreise zum Abschluss ihrer Ausbildung. Schnell traf sie auf zwei Männer. Der Eine war ein Geweihter des Kor und ein wenig merkwürdig, aber er hatte sie schnell mehr als einmal aus der Schlinge gezogen und auch sie hatte ihm ein paar Mal helfen können und so entschieden sie, dass es klug wäre zumindest vorübergehend zusammen zu reisen.
Der Andere war ihr in seiner Nähe zur Natur verbunden. Er hieß Cormac und war Kräuterkundiger. Leider verabschiedete er sich kurz vor Albenhus für einige Zeit, da er noch einmal in sein Heimatdorf wollte, versprach aber, dass er wiederkommen würde.

Kurz vor Albenhus erweiterte sich ihre Gruppe dann. Sie trafen einen mysteriösen Mann, der vor irgendetwas auf der Flucht zu sein schien. Er war nett und so hatte Dela beschlossen ihn erstmal mitzunehmen, ehe er in der Wildnis verhungerte, denn dieser Mann konnte nichtmal eine Brennnessel von einer Distel unterscheiden.  Er stellte sich als Eglamore vor.
Da man im Svellt nie unnötige Worte verlor, vor allem nicht für umständliche Namen, nannte sie ihre Gefährten einfach: Luke (oder manchmal auch Ramme, da sein Nachname Ramirez war), Mac und Egi, was vor allem dem Erstgenannten nicht immer gefiel.




In Albenhus geschahen viele Dinge Schlag auf Schlag und sie deckten ein Ränkespiel auf. Die wenigen Tage waren sehr anstrengend, wie auch die Reise zuvor und so beschlossen sie zumindest noch eine Woche in Albenhus zu verbringen, ehe sie weiterziehen würden.

Dela, die sich mittlerweile mit einigen der Klosterbrüder sehr gut Verstand, ging täglich zum Kloster der Anconiter. So konnte sie als Heilmagierin helfen und ihr Wissen noch weiter vertiefen. Zudem vermisste sie ein bisschen die Fachsimpeleien unter Magierkollegen.
In der Stadt hatten sie mittlerweile viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und konnten nirgendwo hingehen ohne beobachtet zu werden.  Sie ignorierte die Blicke weitestgehend. Nur als sie am ersten Tag vom Kloster zurückkam viel ihr ein Mann auf, der sie musterte, als sie an ihm vorbeiging. Er lächelte ihr zu und es irritierte sie ein wenig, so wie immer wenn Männer das bei ihm taten.  
Sie spürte Hitze auf ihren Wangen auflammen. Was war das? Wurde sie etwa krank? Das musste sie gleich feststellen, wenn sie wieder in ihrem Zimmer war. Zügig lief sie weiter.

Der Mann jedoch lächelte ihr hinterher. Er war bezaubernd schön. Sein Gesicht war makellos und doch griffig und definitv einzigartig. Er war muskulös, aber keineswegs aufgepumpt. Seine mittellangen, dunkelbraunen Haare trug er offen und sehr gepflegt. Ansonsten trug er nahezu nichts. Eine dunkelrote Pluderhose war das einzige Stück Stoff, welches seinen Körper umhüllte und so konnte man auch ein Tattoo in seiner Lendenregion sehen. Es war eine verspielte Rose, welche sich unter den Bund seiner Hose rankte.
Auffällig war auch der silberne Armreif in Form einer Weinrebe.  Jeder streng Zwölfgöttergläubige hätte diesen Mann schnell als Diener der Rahja erkannt. Nicht jedoch Dela. Sie hatte mit den Göttern allgemein recht wenig zu tun. Sie wusste, dass sie existierten, verschwendete aber keine unnötige Zeit mit Gebeten oder Ähnlichem, außer sie war wirklich in Not und mit der Liebholden oder ihren Dienern hatte sie einfach auch noch nie Kontakt gehabt.  

In ihrem Zimmer angekommen versuchte sie erst einmal magisch herauszufinden, ob sie krank war, aber sie schien gesund zu sein. Irritiert und erschöpft setzte sie sich an den Tisch und schrieb in ihr Tagebuch, was sie in letzter Zeit etwas vernachlässigt hatte und so saß sie Stunden über dieser Arbeit, ehe sie ohne Abendessen ins Bett ging.
Am nächsten Tag ging sie wieder ins Kloster, ging jedoch gegen Mittag wieder, da heute wenig zu tun war und sie ein bisschen durch das Umland schlendern wollte, um die Schönheit der Natur zu genießen.
Nach ein oder zwei Stunden ließ sie sich in das weiche Gras fallen, schloss die Augen und ließ sich von der Praiosscheibe wärmen. Sie lauschte den Vögeln und verlor sich dabei in Gedanken. Sie dachte an die nette Trollfamilie, welcher sie jüngst geholfen hatten und fragte sich, wie es ihnen jetzt ging, wo ihr Zuhause doch endlich wieder sicher war.
Plötzlich räusperte sich jemand hinter ihr und sie erschrak zu Tode.
Sie drehte sich zackig um und war überrascht. Es war der Mann, den sie schon gestern in Albenhus gesehen hatte. Wieder kam diese Hitze auf ihren Wangen auf.
„Darf ich mich zu ihnen geselllen?“
„Natürlich, die Schönheit der Natur ist schließlich für alle da.“, sagte sie arglos und ließ sich wieder ins Gras fallen. Sie kannte nichtmal seinen Namen und nach allem was ihr mittlerweile passiert war, hätte man denken sollen, dass sie misstrauischer ist, aber irgendwie hatte er eine Ausstrahlung die vertrauensvoll war.
„Darf ich fragen, was eine hübsche Frau wie ihr allein hier macht?“
„Fragen könnt ihr alles, ob ihr eine Antwort bekommt ist die andere Seite der Medaille. In dem Fall bekommt ihr eine. Ich genieß ein wenig die Ruhe. Die letzte Zeit war sehr anstrengend. Und am besten geht das für mich in der Natur, wenn ich die Sonnenstrahlen auf der Haut und das Gras unter mir spüren kann und den Vögeln lauschen kann.“
Verstand einer diese Frau. Manchmal waren ihre Worte so hölzern, wie die eines alten Professors und dann wiederum, wenn es um die Natur ging, wurden sie beinahe kitschig verspielt.
„Das ist ein sehr schöner Grund, aber wieso allein ?“ Seine Stimme klang liebevoll und ehrlich interessiert.
„Kaum ein Mensch weiß die Natur so zu schätzen, dass ich ihn jetzt in diesem Moment bei mir haben wöllte.“, antwortete sie verträumt, aber wahrheitsgemäß.
„Wisst ihr die Natur und ihre Schönheit denn zu schätzen?“, fragte sie nun auch ein wenig neugierig über diesen Fremden.
„Ich bin ein Diener der Herrin der Morgenröte. Ich denke, wenn jemand Schönheit zu schätzen weiß, dann ich.“
Für eine ganze Weile herrschte Stille, aber sie war keineswegs befremdlich. Es war eine angenehme Stille, eine Stille der stummen Übereinkunft.
Ihr Magen knurrte laut.
Er drehte sich auf die Seite und sah sie lächelnd an: „Dürfte ich die Dame zu einem Essen einladen? Ich kenne da ein sehr schönes Gasthaus in Albenhus.“, sagte er und stand auf.
„Nur wenn ihr mich Dela nennt.“, lächelnd griff sie die Hand, welche er ihr hinhielt, damit sie besser aufstehen konnte.
„Gut, aber dann nennst DU mich Raitjan.“
„Gern, Raitjan.“, sagte sie und henkelte sich in den Arm ein, den er ihr entgegenhielt.
Ihr schien nicht einmal aufgefallen zu sein, dass sie seinen Namen nicht versucht hatte zu verkürzen.
„Kommst du aus Albenhus, Raitjan?“, fragte sie neugierig.
„Nein, ich bin erst seit ein paar Monden hier, um den hiesigen Tempel der Liebreizenden zu unterstützen. Ich komme aus Weinbergen in Almada. Dort wurde ich auch ausgebildet. Und was ist mit dir ? Wo kommst du her? Und an welcher Akademie warst du?“
Sie guckte kurz überrascht auf, weil er direkt festgestellt hatte, dass sie Magierin war, aber dann fiel ihr auf das sie ja auch ihre Robe trug, was sie sonst in der Natur nicht tat, da das unpraktisch war. Normalerweise trug sie eine karierte Bluse mit Rock und einen Hut mit breiter Krempe, ganz im Stil einer echten Svelltalerin.
„Ich komme aus einem kleinen Nest etwa zwei Tagesreisen von Lowangen entfernt. Dort wurde ich auch zur Heilmagierin ausgebildet.“
„Dann kennst du dich ja mit dem menschlichen Körper bestens aus.“, sagte er kokett und zwinkerte ihr zu.
Sie sah ihn verwirrt an und spürte wieder die Hitze auf ihren Wangen.
„Nun ja meine Kenntnisse in Anatomie sind durchaus noch ausbaufähig.“, sagte sie und merkte die Zweideutigkeit hinter ihren Worten nicht.
Er kicherte kurz, schien ihr Problem jedoch verstanden zu haben, denn er nickte nur wissend.
Wieder liefen sie eine ganze Weile schweigend.
„In welches Gasthaus gehen wir eigentlich?“, fragte sie als die beiden schon kurz vor den Stadttoren waren.
„Wir gehen ins Admiral Sanin.“
Sie errötete. Ihr letzter sehr gut betuchter Auftraggeber hatte sie zum Dank dorthin eingeladen. Es hatte köstlich geschmeckt, aber sie war froh die Zeche nicht selbst bezahlen zu müssen.
„Ist das nicht ein wenig teuer für ein einfaches Mittagessen? Und ich bin auch gar nicht passend angezogen.“, sagte sie verlegen.
„Du siehst wunderschön aus, wenn du dich jedoch erst umziehen willst, kannst du das natürlich gern machen. Was den Preis angeht, darüber sollte sich eine Dame keine Gedanken machen, wenn sie eingeladen wird.“, er lächelte verschmitzt.
Seine Stimme war so beruhigend, dass sie nur nickte und sagte:
„Nun du kennst die Stadt und die Leute besser als ich, also vertraue ich dir.“

Es war für ihn ein Kinderspiel in dem exquisiten Laden einen Tisch für zwei zu bekommen, obwohl man dafür eigentlich immer eine Reservierung brauchte, so war es Dela zumindest zu Ohren gekommen.
Das Essen schmeckte vorzüglich und er bestellte ihnen noch einen hervorragenden Wein. Sie saßen sicherlich drei Stunden oder länger in der Gaststube und amüsierten sich prächtig. Er erzählte viel von seiner Heimat und sie von der Akademie. Es war alles so vertraut, als würden sie sich schon Jahre kennen.

„Darf ich dich noch zu deinem Zimmer bringen?“, fragte er als sie wieder auf der Straße waren.
Irgendwie war sie ein wenig enttäuscht. Sie wollte nicht das diese schöne Zeit endete. Aber auch sie musste zugeben, dass sie nicht ewig hier bleiben könnten. Sie wollte ihr Tagebuch ja nicht schon wieder vernachlässigen und Luke und Eggi machen sich sicher auch langsam Sorgen, da sie ihnen gestern schon angekündigt hatte, dass sie heute eher kommen würde.
Sie nickte und hakte sich wieder bei ihm ein.

Vor ihrer Herberge lösten sie sich voneinander und er nahm sie liebevoll in den Arm.
„Dürfte ich dich morgen Nachmittag wiedersehen?“, fragte er vornehm.
„Klar, der Tag war wundervoll!“, platzte es aus ihr heraus.
Er lächelte: „Gut, dann morgen nach deinem Dienst im Kloster am Tempel?“
Sie strahlte, was ihm als Antwort reichte. Er gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging.
Wieder kam diese Hitze in ihr Gesicht, was sie verwirrte.

Sie ging auf ihr Zimmer und nahm direkt ihr Tagebuch heraus, um auch ja nichts von dem was heute passiert war zu vergessen, obwohl sie spürte, dass sie diesen Tag nie wieder vergessen würde. Sie fühlte sich so verbunden zu diesem Mann, wie zu keinem anderen zuvor.
Am nächsten Tag stand sie zeitig auf, um keinem der Anderen zu begegnen, da sie immer noch etwas verwirrt war, was sie ihr bestimmt ansehen würden.

Heute gab es im Kloster deutlich mehr zu tun. Am Morgen war eine fünfköpfige Familie mit hohem Fieber eingeliefert wurden.
Dela kümmerte sich um den jüngsten Sohn. Er zählte gerade einmal fünf Götterläufe. Sie heilte ihn zuerst magisch und setzte sich dann auf sein Bett, um ihm mit einem nassen Lappen die Stirn abzutupfen, während ein Klosterbruder gerade Wadenwickel vorbereitete, um das Fieber zu senken.
Um den Kleinen abzulenken erzählte sie allerlei Geschichten von Elfen, Druiden, Trollen und Baumschraten und es schien den Kleinen ein wenig zu beruhigen.
„Ich muss jetzt los Fulko. Ich werde erwartet und du solltest ein wenig schlafen.“, sagte sie sanft als sie ihm liebevoll über die Stirn strich.
„Musst du zu einem dieser Baumkönige?“, fragte er neugierig.
„Nein, ich habe eine Verabredung mit einem Diener der Zwölfe:“, sie wusste die Erwähnung der Götter würde den kleinen, sehr gläubigen Jungen beruhigen.
„Ich werde ihn bitten, euch in seine Gebete aufzunehmen.“, sagte sie, weil sie das Gefühl hatte, dass dies Fulkos Wunsch ist.
„Wenn ich morgen früh wieder hier bin, geht es dir und deiner Familie schon viel besser. Versprochen.“
Er lächelte und sie verstand, dass es seine Art war zu sagen, du kannst jetzt gehen.

Zügig lief sie Richtung Stadt. Ihre Gedanken waren jedoch noch bei Fulko und seiner Familie. Sie hoffte inständig, dass das Fieber abflauen würde und wusste, dass sie gerade nichts für sie machen konnte.
Doch, ein was gab es. Sie kniete sich auf die Erde, schlug die Hände zusammen und betete zu Peraine, dass sie diese Arme Familie retten soll.
Es war befremdlich für sie, zwar waren Peraine und Hesinde die Götter, denen sie noch am nächsten Stand, aber das Beten allgemein war befremdlich für sie und doch hatte sie danach ein besseres Gefühl und konnte zumindest zum Teil auch mal die Gedanken auf ihre Verabredung schweifen lassen, als sie zum Tempel lief.

Er stand schon davor und sah so schön wie schon am Tag zuvor aus. Er hielt ihr eine rote Rose entgegen und lächelte. Sie erwiderte sein Lächeln, jedoch konnte man ihr auch ihren Kummer ansehen.
„Hast du etwas auf der Seele, Dela?“, fragte er als er sie in eine Umarmung zog.
„Da ist diese Familie im Kloster und ihr geht es sehr schlecht, vor allem dem Jüngsten, Fulko.“, sie sah bedrückt zu Boden.
„Lass uns ein Stück gehen ich zeige dir einen hübschen kleinen Garten indem wir den Zuspruch der Gütigen sicher eher erhalten können als hier.“
Sie nickte. Er schien wirklich immer zu wissen, was man sagen musste um einen Menschen aufzuheitern.
Schweigend führte er sie in einen Park, den sie kaum wahrnahm, da ihre Gedanken schon wieder kreiselten.
Sanft drückte er sie auf eine Bank, die unter einem Goldapfelbaum stand. Er nahm ihre Hände zwischen die seinen.
„Möchtest du mit mir gemeinsam Beten?“, fragte er fürsorglich.
„Es wäre mir eine Ehre… nur...ich hab das noch nicht so oft...“, gestand sie ehrlich ein.
„Das ist kein Problem. Ich werde das Gebet sprechen und du wirst mich im Geiste unterstützen:“, er sah sie an und wartete auf ihre Zustimmung.
Sie zog ihre Mundwinkel ein wenig nach oben, was er als Ja interpretierte.
Ruhig begann er zu sprechen: „Bewahrerin des Lebens, erhöre unsere Gebete hier unter deinem heiligen Baum.“
Erst jetzt erkannte Dela den Baum und war erfreut darüber die schlau ihr Begleiter doch war. Ab dann konzentrierte sie sich ausschließlich auf sein Gebet. Als er fertig war hatte sie das tiefe Gefühl innerer Erfülltheit, obwohl nichts geschehen war.
Er hielt ihre Hände weiterhin in seinen und sah ihr nun tief in die Augen.
„Danke.“, sagte sie befreit und drückte ihn an sich.
Sie verharrten eine ganze Weile in dieser Umarmung, bis er sprach: „Wollen wir uns noch ein wenig im Park umsehen?“
Sie stand auf und hielt ihm ihre Hand hin. Sie wollte sich gerade nicht nur einhaken, warum verstand sie selbst nicht.
Er ergriff ihre Hand und so schlenderten sie Hand in Hand durch den Park und fachsimpelt über die verschiedenen Pflanzen und Tiere, die sich hier tummelten. Als es langsam dämmerte meinte er, sie soll sich nochmal auf die Bank von vorhin setzen. Er würde gleich zurückkommen und sie holen.
Es dauerte etwa 10 Minuten, die sie angespannt wartete, bis sie ihn wieder sah. Er hielt ihr seine Hand hin, so wie sie es vorhin getan hatte und zog sie mit sich.
Er führte sie in einen Teil des Parks, indem sie noch nicht gewesen waren.  
Es gab hier einen kleinen Teich, aus dem man das Quaken eines Frosches vernehmen konnte. Rundherum hatte er Laternen mit Kerzen darin aufgestellt und vor dem Teich lag eine Decke, die mit reichlich Essen bedeckt war und auch eine Weinkaraffe stand darauf.
Er zog sie mit sich auf die Wiese.
„Ich geh doch recht in der Annahme, dass du lieber das Gras unter dir spürst anstatt die Decke?“, sagte er als er ihr einen Weinkelch reichte.
Sie nickte und strahlte über beide Ohren.
„Und wenn wir gegessen haben, wird es endlich ganz dunkel sein und wir können die Schönheit der Sterne beobachte.“
Wie ganz dunkel?! Ihr wurde schlecht bei dem Gedanken.
„Hab ich etwas Falsches gesagt?“, er klang besorgt.
„Nein es ist nur… es ist peinlich… versprich mir nicht zu lachen!“
„Dela, ich würde dich niemals auslachen.“, sagte er ernst.
„Ich habe Angst im Dunkeln und sehen tu ich dann auch nicht gut.“
„Die Sterne wirst du sehen“, sagte er und griff wieder ihre Hände, während er ihr in die Augen sah und weitersprach: „Und solang ich bei dir bin brauchst du keine Angst haben. Ich werde dich vor allem beschützen. Wenn es dir hilft können wir auch noch ein paar Laternen mehr aufstellen.“
„Danke, das wäre nett.“
Er sprang auf, gab ihr einen Kuss auf die Wange und sagte noch im Gehen: „Nicht wegrennen!“
Auf diese Idee kam sie gar nicht, sie fühlte sich tatsächlich sicher in seiner Gesellschaft.
Er kam mit vier weiteren Laternen wieder, die er direkt um sie herum aufstellte.
Sie aßen zusammen und sprachen über die Bewohner des Teichs.
Nach dem Essen ließ er sich ins Gras fallen und zog sie mit sich. Sie wehrte sich nicht. Er sprach über die verschiedenen Sternbilder und sie hörte einfach nur zu und hielt dabei seine Hand.
Irgendwann drehte sie sich dann auf die Seite um ihm sanft über den Arm zu streicheln, während er sprach.  
Ein breites Grinsen zog sich über sein Gesicht bevor er weiter sprach, den Blick immernoch gen Nachthimmel gerichtet.
Als sie sich voneinander lösten musste es schon sehr spät sein. Die Kerzen waren fast vollständig heruntergebrannt.
„Ich sollte dann in die Herberge gehen.“, sagte sie leise, aber man hörte die Glückseligkeit aus ihrer Stimme heraus.
„Ich möchte nicht, dass du um diese Stunde noch so weit durch die Stadt läufst.“, sagte er besorgt.
„Du kannst heute Nacht in meinem Zimmer schlafen. Natürlich in meinem Bett. Ich schlafe auf der Recamiere.“, man konnte hören, dass er ein Nein nicht akzeptieren würde.
Er stand auf, drückte ihr eine Laterne in die Hand und löschte die anderen.
„Das räume ich morgen früh weg. Ich hab mir übrigens erlaubt deinen Begleitern eine Botschaft zukommen zu lassen, dass du heute nicht ins Zimmer kommen wirst und sie sich keine Sorgen machen sollen.“, er lächelte verschmitzt und zog sie mit sich.

Sein Zimmer war liebevoll eingerichtet und in Rottönen gehalten. Ein großes Bett mit Himmel stand an einer Wand. Auf der anderen Seite stand besagte Recamiere.
Er führte sie zu einem Bett und drückte sie sanft nach unten.
Er drehte sich edel um, damit sie sich ihrer Robe entledigen konnte. Nur in Unterkleidern kroch sie unter die Decke und er machte sich auf den Weg zur Recamiere.
Auch er hatte sich seiner Hose entledigt und trug nur noch eine Unterhose, sodass man noch ein klein wenig mehr von der Rose sehen konnte. Er wollte sich gerade hinlegen als sie wie fremdgesteuert sagte:
„Kannst du dich mit zu mir legen?“, sie klang ein klein wenig verlegen.
Er kam ihrer Bitte natürlich nach, denn er war der Letzte, der Probleme mit körperlicher Nähe hatte.
Er legte sich hinter sie und sie zog seinen Arm um sich.
Kurze Zeit später konnte er ihren langsamen und regelmäßigen Atem vernehmen. Sie war eingeschlafen und das tat er nun auch.  
Am nächsten Morgen weckte er sie zeitig mit einem heißen Tee in der Hand. Sie nahm ihn dankend an.
„Wir müssen uns nur ein wenig beeilen, um rechtzeitig im Kloster anzukommen. Natalina ist schon gesattelt.“
„Wir? Du kommst mit?“
„Ja, ich habe mir heute frei genommen und zu Pferd sind wir auch schneller da. Außerdem möchte ich doch sehen, ob Peraine unsere Gebete erhört hat.“
Sie umarmte ihn dankbar und schlurfte zügig ihren Tee, damit sie aufbrechen konnten.

Natalina war eine wunderschöne schneeweiße Stute, die Dela wiehernd begrüßte.
Dela tätschelte ihr liebevoll den Kopf und ließ sich dann von Raitjan aufs Pferd ziehen. Zügig ritten sie zum Kloster.
Als sie abgestiegen waren, umarmte Dela ihn und bedankte sich überschwänglich dafür, dass er sie begleitete.
Sie klopfte an der Pforte und man erkannte sie sofort und auch ihr Begleiter schien nicht gänzlich unbekannt zu sein, auch wenn sie ihn trotzdem fragend ansahen.
„Raitjan wollte sich nach Fulko erkundigen. Darf ich ihn zu ihm führen?“
„Ich denke es wird den Kleinen sehr freuen, einen Dienern der Zwölfe an seinem Bett zu wissen.“, sagte der ältere Magier lächelnd und bedeutete ihnen einzutreten.
„Wie geht es ihnen denn, Amaldus?“, fragte sie besorgt.
„Viel besser, dass Fieber ist fast vollständig abgeklungen, nur sind sie noch recht schwach. Es ist wie ein Wunder.“
Bei diesen Worten drehte sie sich zu Raitjan und lächelte ihn dankend an.
„Dank Peraine, nicht mir.“, flüsterte er ihr zu.
Sie musste schmunzeln. Bescheiden war er auch noch.
Vielleicht war es aber auch sie, die bescheiden war und es war ihre Heilung und nicht Peraine die die Familie gerettet hatte? Aber diese Gedanken kamen ihr nicht.
Sie gingen zügig zu Fulko. Der lächelte sie erleichtert an, als sie den Raum betraten und musterte Raitjan:
„Ist das deine Verabredung?“
„Ja, das ist Raitjan. Raitjan, das ist Fulko, der tapferste Junge, den ich kenne.“
Den Stolz über Delas Worte konnte man dem Jungen gleich ansehen.
Sie blieben den ganzen Tag an seinem Bett. Tupften seine Stirn ab und erzählten ihm Geschichten von wackeren Heldinnen und Helden, von großen Magiern und Heiligen, welche Aventurien nachhaltig verbessert haben.
Am Abend schlief Fulko glücklich und erschöpft während einer der Geschichten ein. Raitjan und Dela nickten sich nur zu und verließen dann Hand in Hand den Raum.
Er brachte Dela auf Natalina zu ihrer Herberge und verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Wange von ihr.
Er war schon wieder aufgestiegen, als sie nach ihm rief. Er wendete und beugte sich zu ihr herunter. Sie drückte ihm einen schüchternen Kuss auf die Wange:
„Danke.“
Sie drehte sich um und betrat die Taverne und er ritt langsam davon.

In der Nacht träumte sie von ihrem Picknick im Park und wachte mit einem wohligen Gefühl in ihrer Mitte auf, welches sie nicht zuordnen konnte.

Sie schüttelte diese Gedanken schnell ab, machte sich fertig und ging zum Kloster.
Fulko und seiner Familie ging es so gut, dass sie heute wieder zurück in ihr Haus in Albenhus durften.
Dela würde sie begleiten, damit sie im Falles des Falles wusste, wo sie die Familie finden konnte. Außerdem hatte sie Fulko gern gewonnen und genoss die Zeit mit ihm.
Sie hatte ihm gestern erzählt, dass sie sich in einen Mähnenwolf verwandeln könne und er bettelte sie auf dem Heimweg solange, bis sie es ihm zeigte.

Es war ein schönes und elegantes, aber auch eindrucksvolles Tier. Fast wie ein Fuchs, nur größer und mit sehr langen Beinen.  
Sie lief immer wieder zwischen den Kindern hin und her, welchen das einen riesigen Spaß bereitete. Kurz vor den Stadttoren verwandelte sie sich hinter einem Baum zurück und bat Fulko ihr ihre Sachen zu geben, was er auch tat.

Sie liefen gemütlich zum Haus der Familie und die Familie lud sie noch auf einen Tee ein. Sie nahm die Einladung dankend an.
Als sie sich verabschiedete, offerierte ihr die Familie noch, dass sie immer ein gern gesehener Gast im Haus ist. Sie würden sich auch darüber freuen, von ihr zu hören.

Es war schon relativ spät und würde bald dunkel werden. Da sie nicht mit ihrem Fackelzauber in der Stadt erwischt werden wollte machte sie sich auf zur Herberge, so lang es noch hell war.
Als sie dort ankam breitete sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Raitjan stand vor der Tür und hielt wieder eine Rose in der Hand.
„Ich hatte gehofft dich hier zu treffen.“, sagte er lächelnd.
„Wartest du schon lang auf mich?“
„Nein, ich hatte heute selbst noch sehr viel zu erledigen.“, seine Stimme klang vielsagend und sagte doch irgendwie gar nichts. Sie war echt nicht gut in sowas.  
„Dürfte ich dich in dein Zimmer einladen?“, sagte er verschmitzt.
„Ich denke das geht nicht, also äh… oder… ach so… Ja wir können in auf mein Zimmer gehen.“, sagte sie als sie endlich begriff.
Sie führte ihn in ihr Zimmer und setzte sich an den dort befindlichen Tisch. Da es nur einen Stuhl gab, setzte er sich auf das Bett.
Er holte eine Flasche Wein und 2 Kelche aus seiner Tasche, entkorkte sie und goss beiden ein.

„Darf ich dir eine Massage anbieten? Du wirkst irgendwie angespannt.“, sagte er liebevoll.
Sie schluckte. Setzte dann den Kelch an ihre Lippen und trank ihn in einem Zug. Danach nickte sie nur.
Er musste sich ein Kichern verkneifen. Sie war so süß und unschuldig.
Er klopfte mit der Hand neben sich aufs Bett und sie stand auf, stoppte kurz, weil es schon etwas drehte, aber lief dann weiter und setze sich neben ihn.
„Du musst dich auf den Bauch legen Dela.“
Sie gehorchte sofort.
„Nein, ohne Robe. Sonst komm ich doch nicht ran.“, sagte er lachend und die Schamesröte stieg in ihr auf.
„Keine Angst ich drehe mich um, du legst dich unter die Decke und sagst dann Bescheid und wir decken nur deinen oberen Rücken auf. In Ordnung ?“
Sie nickte und sie taten es wie abgesprochen.
Er setzte sich auf ihren Po.
„Was machst du da?“, fragte sie ein wenig besorgt.
„Pscht, vertrau mir.“, flüsterte er ihr in ihr Ohr, als er sich über sie  beugte.
Er roch so gut und sein Körper auf Ihrem fühlte sich auf eine befremdliche Art und Weise gut an.
Seine Massage tat gut.
Er hatte mal wieder Recht gehabt, sie war tatsächlich sehr angespannt gewesen. Sie seufzte glücklich und verstummte dann als sie plötzlich etwas Hartes an ihrem Hintern spürte.  
Eine Welle der Erregung durchfuhr ihren Körper und sie wusste nicht, wie ihr geschah. Entsetzt wandte sie sich unter ihm hervor und setzte sich prompt wieder an den Tisch.

„Du warst noch nie mit einem anderen Menschen intim oder?“, fragte er fürsorglich.
Sie schüttelte betreten den Kopf.
Er kam auf sie zu und schob mit den Fingern ihr Kinn nach oben, damit sie ihn ansah:
„Hey kleiner Schmetterling, alles ist gut. Es ist keine Schande und wir werden nichts tun, was du nicht möchtest. Es ist etwas schönes sich der schönen Göttin hinzugeben. Das wirst auch du irgendwann merken und ein Bedürfnis danach entwickeln und bis dahin bin ich immer für dich und Experimente der göttergefälligen Art zu haben.“

Diese Worte berührten sie sehr. Einen Moment lang sah sie ihm in die Augen, ehe sie ihre Lippen auf seine legte.
Sie war etwas unbeholfen, deswegen übernahm er die Führung, griff in ihre Haare und sie küssten sich leidenschaftlich.

„Was hatte das vorhin zu bedeuten?“, fragte sie und deutete zaghaft in Richtung seinen Schrittes.
„Es bedeutete, dass ich dich anziehend finde und mir die Situation gefallen hat.“
Er lächelte, ging auf sie zu und küsste sie noch einmal bevor er den Raum mit den Worten
„Ich denke, das waren genug Experimente für heute. Du kannst morgen gern zu mir kommen.“ verließ.

Sie konnte es nicht verstehen, aber sie fühlte sich grandios, warf sich auf ihr Bett und schlief schnell ein.
Die Träume diese Nacht drehten sich um seine heißen küsse und sie wachte mit einem sehr feuchten Schritt auf. Sie hatte schon von solchen physiologischen Reaktionen gelesen, es aber selbst zu erleben war irgendwie erschreckend.

Heute würde sie ausnahmsweise nicht ins Kloster gehen. Sie hatte das dringende Bedürfnis sich für später hübsch zu machen.
Sie ließ sich die Haare schneiden und frisieren und zog ihr schönstes Kleid an bevor sie sich in einen Mantel gehüllt auf zum Rahjatempel machte.
Es war ein Kleid mit Schnürmieder, welches vorn kürzer als hinten war und sie hatte schon bei anderen Festen entzückte Blicke geerntet. Heute interessierte sie jedoch nur Raitjans Meinung.
Auf dem Weg kaufte sie noch zwei Rosen, eine als Opfergabe für den Tempel und eine für Raitjan.
Als sie den Tempel betrat sprach Raitjan gerade mit einer Akoluthin, schien sich jedoch sobald er sie erblickte bei ihr zu entschuldigen und kam auf Dela zu.
„Schön, dass du vorbeikommst.“
„Ich habe dir etwas mitgebracht.“, sagte sie verlegen und gab ihm eine der Rosen. Die andere stellte sie in eine Vase auf dem Altar.
Er stellte sich hinter sie und stellte seine Rose ebenfalls in die Vase. Als er direkt neben ihrem Ohr war, hauchte er: „Magst du mit auf mein Zimmer kommen?“
„Ja.“, sagte sie mit belegter Stimme.

Raitjan griff ihre Hand und zog sie mit sich.
Die Akoluthin sah die beiden vielsagend an.
„Soll ich deinen Kameraden noch eine Nachricht zukommen lassen?“, fragte er ehe er die Tür schloss. Sie nickte und er verließ schnellen Schrittes den Raum, kam aber schon kurze Zeit später wieder.
Sie saß auf dem großen Himmelbett und betrachtete ihn in seiner vollen Schönheit.
„Würdest du mich nochmal massieren?“, fragte sie.
„Aber natürlich. Zieh deinen Mantel aus und leg dich auf deinen Bauch, ich drehe mich derweil weg.“
„Nein. Sie mich an!“, sagte sie fester als beabsichtigt, weswegen sie errötete.
Sie zog ihren Mantel aus und ihr wunderschönes Kleid kam zum Vorschein.
Er bekam große Augen.
Sie schien soweit zu sein, dachte er sich.
„Das Kleid kannst du gern anlassen, wir können ja die Träger ein wenig nach unten schieben. Aber es wäre ein Frevel an der Liebreizenden dich dieses Kleides zu entledigen. Aber jetzt leg dich bitte auf den Bauch,ansonsten machst du es mir nur unnötig schwer“, sagte er mit einem Fingerzeig auf die Beule in seinem Schritt.
„Kann ich mich auch auf den Rücken legen und du massierst die andere Seite?“, fragte sie verlegen.
„Wenn das dein ausdrücklicher Wunsch ist, gern.“
Sie legte sich auf das Bett.
„Ich müsste mich aber auf dich setzen.“
„Das wird schon gehen.“, sagte sie überzeugt und so setzte er sich auf sie.
Er begann ihre sanft über ihre Schlüsselbeine zu streicheln und küsste sie dabei immer wieder. Bei jeder Berühren stöhnte sie leise auf,
„Sag Stopp, wenn ich zu weit gehe. In Ordnung? Und halte dich nicht zurück. Lass dich einfach treiben.“
„Das mache ich und jetzt mach weiter.“, sagte sie fordernd aber nicht unhöflich.
Während er sie in einen weiteren leidenschaftlichen Kuss zog, ergriff er ihre Brüste und fing an die liebevoll zu kneten, was ihr Stöhnen lauter werden lies.
Seine Küssen wanderten langsam tiefer Richtung ihrer Körpermitte und erreichten schließlich ihre Oberschenkelinnenseite.
Als seine Hand behutsam über ihre Knospe streichelte stöhnte sie laut auf und er stockte und sah sie an.
„Nicht aufhören“, stöhnte sie völlig außer Atem.
Er fing an ihre Knospe mit seiner Zunge zu verwöhnen und es dauerte nicht lange, ehe sie laut und heftig kam.
Wahrscheinlich hatte es jeder in und um dem Tempel gehört, aber daran verschwendete gerade keiner der Beiden auch nur einen Gedanken.
„Darf ich dich auch...da….berühren?“, fragte sie belegt mit einem Nicken in Richtung seiner Beule.
Rasch zog er sich die Hose aus, unter der er überraschenderweise keine Unterhose trug.
Er legte sich neben sie und sie griff zaghaft seine große Erektion.
Sie sah unsicher aus, weswegen er entschloss sie etwas anzuleiten und ihre Hand umgriff.
Gemeinsam fuhren sie an seinem Schaft auf und ab und er bemühte sich nicht sein Stöhnen zu unterdrücken.
„Falls du noch weiter gehen möchtest, solltest du jetzt aufhören.“, keuchte er.
Sie schüttelte den Kopf, nahm seine Hand weg und beschleunigte ihre Bewegungen.
Er kam heftig und ergoss sich auf ihrer Hand.
Erschöpft aber glücklich blieben sie schweigend nebeneinander liegen. Nach einer Weile stand er auf und deutete auf eine Tür die ihr bis jetzt noch nicht aufgefallen war.
„Wir sollten ins Bad gehen.“
Als sie sich gereinigt hatten, zog sie ihr Kleid aus und sie legten sich nackt nebeneinander unter die Decke.
Sie sprachen noch eine Weile über Verhütung und kuschelten sich aneinander, bis Dela plötzlich meinte: „Kannst du mir einen Rahjaliebaufguss zubereiten?“
Er verstand sofort, was sie von ihm wollte, zog sich die Hose über und bereitete einen Aufguss vor.
Sie trank ihn zügig, zog ihn dann wieder zu sich aufs Bett und küsste ihn fordernd, während ihre Hand über seinen leider von Stoff bedeckten Schritt streichelte.
„Bist du dir sicher?“, fragte er fürsorglich.
„Ich war mir noch nie so sicher.“, sagte sie ernst.
Er zog sich seine Hose aus und begann sie wieder zu liebkosen.
Er rieb seine harte Erektion an ihrer Knospe, was sie heftig zum Stöhnen brachte.
Kurz vor ihrem Höhepunkt drang er in sie ein.
Es zwickte ein wenig, aber ihre Lust war größer und sie stöhnte haltlos.
Nach kurzer Zeit verkrampfte sich ihr Unterleib und sie stöhnte laut.
Er beschleunigte seine Bewegungen kurz darauf und als er sich in ihr ergoss, kam sie erneut.
Er blieb noch eine Weile in ihr und sie genossen den gemeinsamen Moment, eher er sich neben sie legte und sie in seinen Armen einschlief.
Am Morgen liebten sie sich erneut heftig, ehe sie sich auf den Weg zu ihrer Herberge machte, um sich umzuziehen und dann ins Kloster zu gehen.
Am Abend trafen sie sich erneut im Park.
Sie küsste ihn zur Begrüßung und zog ihn zur Bank.
„Können wir reden?“, fragte Dela.
„Natürlich, du kannst über alles mit mir reden.“
„Ich liebe dich nicht. Du bist ein wirklich guter Freund und die Körperlichkeit ist toll, aber ich möchte dich nicht ehelichen…. Ich hoffe das ist in Ordnung für dich?“, fragte sie niedergeschlagen.
Er musste kurz Lachen. „Das weiß ich doch Dela Schatz.“, er küsste sie liebevoll.
„Was wir haben ist etwas anderes und ich möchte es nicht missen, aber du wirst dich nicht für mich aufsparen und ich mich nicht für dich. Das liegt in der Natur der Sache. Wir sind Freunde mit gewissen Vorzügen, welche ich vollends genieße und ich hoffe es geht dir genauso.“
„Oh ja.“, sagte sie erfreut und umarmte ihn.


„Sag mal ist der Teich gut einsehbar?“, fragte sie mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Er schüttelte den Kopf vielsagend und sie gingen Hand in Hand davon.



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Nachtrag:
Dela und Raitjan halten regen Briefkontakt und andere wären peinlich berührt, wenn sie sehen würden, was sie für Worte wechselten und auch mit Fulko und seiner Familie hält sie weiterhin den Kontakt.
Ob weitere Episoden aus ihrem Leben folgen werden hängt von ihrem Werdegang und eurer Resonanz ab.
Vielleicht kommen auch ein paar Geschichten meiner anderen Charaktere.
Das Hauptaugenmerk liegt aber weiterhin auf meiner Snanger-Story, das diese längerfristig angelegt ist.
Danke fürs Lesen,
eure Jenni
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