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Jetzt - oder nie

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / Het
Kate Beckett Richard Castle
13.03.2021
03.04.2021
8
19.393
5
Alle Kapitel
35 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
13.03.2021 2.696
 
Einen schönen Samstag wünsche ich euch - wie versprochen startet heute meine P18 Geschichte.
Die Altersbegrenzung hat nichts mit Gewalt zu tun - das nur mal am Rande ;-)
Aber ehrlich gesagt frag ich mich, ob es wirklich P18 ist *grübel* Ein wenig vielleicht.  Wenn ich es mir recht überlege, würde vermutlich P16 reichen. (tut mir leid, Andrea)

Viel sagen muss ich nicht, aber wie immer mache ich euch auch heute darauf aufmerksam:
1. Storykopf lesen!
2. Gepostet wird ALLE DREI TAGE (manches änderts ich einfach nie)

Ach ja, ein bisschen Baldrian könntet ihr möglicherweise gebrauchen.  

Und nun - viel Spaß

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Autor: The white Countess
Rating/Pairing: 16/18 Jahre / Kate & Rick
Kategorie: Romanze, Drama
Inhalt: Rick fällt  bald vom Glauben ab, als Kate ihn anruft,  zum Essen einlädt und auf seine Frage hin bestätigt, dass es sich um ein Date handeln würde. Er wähnt sich schon fast am Ziel seiner Träume. Doch dann erhält Kate einen Anruf, der alles in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt und Rick zieht sich enttäuscht und wütend zurück.
Kursiv geschriebenes sind Gedanken der jeweiligen Person
Anmerkung: Kein Zusammenhang zu einer Staffel / Folge
Anmerkung 2: Vor allem Kate handelt nicht so, wie wir es von ihr kennen – absolut  nicht ;-) Aber  wirklich OOC ist sie dennoch nicht
Kapitel:  8  Seiten: 22 (Arial 10) – Veröffentlichung: 13.03. – 03.04.21
Disclaimer: Wie üblich gehört mir außer der Idee zur Story nichts. Alle Castle Charaktere sind Eigentum von ABC Studios. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu Lebenden und Toten Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.

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„Und? Wie lief es?“
Kate Beckett sah zu ihrem Kollegen Javier Esposito hoch, der an ihrem Schreibtisch stand, nahm ihn aber gar nicht richtig wahr.
„Kate?“
Sie blinzelte. Mist. „Tut mir leid, Espo, was hast du gesagt?“
Ihr Kollege setzte sich auf den Stuhl, den sonst Rick besetzte. „Geht es dir gut?“
„Ja.“
Er glaubte ihr nicht. „Ich wollte wissen, wie es vor Gericht war.“
„Gericht?" Ihre Stimme war kaum mehr als ein Krächzen. Dann fiel es ihr wieder ein. Es war ein Fall, der einem wirklich an die Nieren ging. Sie räusperte sich. „Ach ja, da lief alles glatt. Ich denke, eine Verurteilung ist mehr als sicher. Bei den Beweisen. Ich habe meine Aussage gemacht, hielt dem Kreuzverhört stand und das war es dann.“  Es lief jedenfalls besser als der Termin, den sie danach hatte. Der hatte es in sich gehabt und sie war seitdem nicht mehr sie selbst.
Espo begann sich Sorgen zu machen. So durch den Wind hatte er seine Kollegin zuletzt … eigentlich noch nie erlebt. „Hey Kate, ist wirklich alles in Ordnung? Du kannst mit mir sprechen, das weißt du.“
„Natürlich.“
„Du wirkst … keine Ahnung … angeschlagen?“
„Vielleicht brüte ich eine Erkältung aus“, meinte Kate und hoffte, glaubhaft zu klingen. „Ich fühle mich ziemlich müde.“ Sie rieb sich über die Augen. Einerseits, um ihre Müdigkeit zu untermalen, in der Hauptsache aber um unauffällig die Träne wegzuwischen, die es gewagt hatte, rauszukommen. „Ich denke, ich werde heute mal blaumachen und nach Hause fahren, Espo.“
Espo schüttelte den Kopf. „Ach Kate, hast du mal auf die Uhr geschaut?“
„Nein, wieso?“
„Weil es bereits fünfzehn Uhr ist. Also zwei Stunden vorm Feierabend, vorausgesetzt natürlich es kommt kein Mord rein. Was ich sagen will … das zählt definitiv nicht als blaumachen.“
„Ach nein?“
„Nein. Soll ich dir mal erklären, was blaumachen bedeutet?“
Nein  „Ja, bitte.“
„Um blauzumachen, muss du direkt zu Dienstbeginn hier anrufen, während dich ein Liebhaber dabei überall wo es geht … und auch nicht geht … streichelt, küsst und sonst was tut, während du nur noch mit Mühe, abgehackt und ganz rauer Stimme sprechen kannst. Besonders glaubwürdig wird es, wenn du eine  Krankheit vortäuschst. Irgendwas Seltsames, exotisches.“
Bei dem Wort Liebhaber entstand in ihrem Kopf das Bild eines gewissen Schriftstellers, wie er seinen … vorzugsweise nackten … Körper auf ihrem Seidenlaken ausstreckte und sie auf sich zog.
Ihr Herz begann so schnell zu schlagen, dass ihr ganz schwindlig wurde. Doch es war nicht das Bild vor ihrem geistigen Augen, was zu dieser äußerst ungesunden Reaktion führte. Das hatte sie in den letzten Wochen viel zu oft vor Augen gehabt, in jeder nur denkbaren Form. Es war der Gedanke, der ihr dabei auf einmal in den Sinn kam und immer mehr Gestalt annahm und von ihrem Körper und sogar von ihrem Verstand Besitz ergriff.

Kate stand auf. Vielleicht war heute der Zeitpunkt gekommen, auf die beiden zu hören. Sie lächelte ihren Kollegen an, der die Veränderung in ihrem Gesicht hatte lesen können und sich fragte, was in ihr vorging.
„Weißt du, Espo, du bist ein wirklich kluger Kerl.“ Sie nahm ihre Jacke und ihre Tasche. „Ich bin dann mal weg.“
„Äh Kate, warte, was …“
„Was hat es Beckett denn auf einmal so eilig?“, wollte Ryan wissen, der gerade um die Ecke bog und Kate mit fliegenden Haaren davoneilen sah.
„Keine Ahnung“, erwiderte Espo und überlegte, was er dem Captain erzählen sollte, warum Kate, ohne zu fragen, gegangen war.

***

Rick rieb sich die Stirn, während er Gina zuhörte, die sich mal wieder darüber beschwerte, dass sein Buch noch nicht ertig war … obwohl es bis zum Abgabetermin noch fast zwei Monate waren.
„Ich bin fertig, wenn ich fertig bin, Gina. Es geht auch nicht schneller, wenn du mich alle naselang deswegen anrufst und mich von der Arbeit abhältst.“
„Du willst mir also erzählen, dass du gerade dabei bist, an dem Roman zu arbeiten?“
„Nö, gerade telefoniere ich mit dir und kann deswegen eben nicht an dem Roman arbeiten“, erwiderte Rick und hielt den Hörer vorsorglich gleich ein wenig Stück weg, um ihre Schimpftirade nicht allzu deutlich zu hören. Als es ruhig wurde, hielt er sich den Hörer wieder ans Ohr und sagte. „Du kannst mich in einem Monat noch mal anrufen. Mach es gut, Gina“, und legte auf.  

Das war verhältnismäßig einfach gewesen. Leider waren andere Probleme nicht so einfach beiseite zu schieben. Einer seiner Pokerbrüder hatte es sich in den Kopf gesetzt, ihn zu verkuppeln. Das allein musste man sich auf der Zunge zergehen lassen … ein Mann spielte Kuppler. Nur weil er so superglücklich mit seiner frisch angetrauten Frau namens Teresa war. Rick freute sich für ihn, wirklich, aber er sollte nicht ständig versuchen, sich einen Kuppelpelz zu verdienen. Jedenfalls nicht bei ihm. Rick war zufrieden als Single. Immerhin hatte er bereits zwei Ehen hinter sich, die wenig erfolgreich verlaufen waren. Er war gerne allein und musste auch nicht jede Nacht unterwegs sein, um den Frauen nachzusteigen. Nun ja, sagte sich Rick, bleiben wir bei der Wahrheit. Früher brauchte er das schon. Aber das war lange vorbei. Heute interessierte ihn eigentlich nur eine Frau, die aber nichts von ihm wissen wollte.
„Nun denn, werde ich doch mal ein wenig tippen“, murmelte Rick, um nicht an die eine Frau denken zu müssen, und klappte seinen Laptop auf, als das Telefon erneut klingelte. Ohne auf das Display zu achten, nahm er das Gespräch entgegen. „Castle.“
„Und hier ist Beckett.“
Rick saß bereits bei dem Wort <Und> senkrecht. Eben noch an sie gedacht, nun rief Kate an. Ihre Stimme hätte er überall erkannt, da musste sie ihren Namen nicht erst nennen. Selbstsicher, zurückhaltend, mit einer gewissen Melancholie und unterschwellig verdammt sexy. Was ihr vermutlich gar nicht bewusst war.
„Äh, Kate.“ Rick kämpfte gegen die verworrenen Gefühle an, die er immer nur bei ihr verspürte. „Was kann ich für Sie tun? Gibt es einen Mord, bei dem ich unbedingt dabei sein sollte?“ Eigentlich hatte er Kate gestern schon informiert, dass er heute nicht ins Department kommen würde, weil er zuhause einiges zu tun hatte. Was auch stimmte. Theoretisch jedenfalls. Praktisch war er den ganzen Tag nicht sehr weit damit gekommen.
„Nein, nicht das ich wüsste. Ich …“
„Ah ich weiß, Sie wollen das ich Ihnen verrate, wie es mit Nikki und Jameson im neuen Roman weitergeht.“
„Nein.“ Sie machte ein Geräusch, das er nicht ganz einordnen konnte. Entweder war es ein entnervter Seufzer, weil er sie immer unterbrach, oder ein unterdrücktes Lachen, weswegen auch immer. „Gott, ich muss verrückt sein“, sagte sie.
Da … das war jetzt definitiv ein Lachen in ihrer Stimme. Kein Mord, keine Neugierde. Was dann? Kaum das wonach sich sein Körper sehnte.
„Verrückt? Sie, Kate Beckett? Aber nein. Immerhin haben Sie mich angerufen. Das beweist Ihr gutes Urteilsvermögen.“ Auch wenn ich nicht weiß was der Grund deines Anrufs ist
„Ich bin gerade geneigt, an eben diesem bei mir zu zweifeln“, erwiderte Kate und seufzte.
Rick wartete. Er hätte auch gar nichts tun oder sagen können, weil er sich nicht vorstellen konnte, weswegen sie ihn eigentlich angerufen hatte. Er hörte, wie sie ein, zweimal tief durchatmete.
„Ich habe mich gefragt, ob Sie Lust hätten, heute Abend mit mir essen zu gehen, Rick. Und damit wir uns richtig verstehen … ich lade Sie ein. Ich dachte, wir können ins Le Bernardin.“
Rick hätte beinahe durch die Zähne gepfiffen. Kate bewies Geschmack, das musste man ihr lassen. Das Restaurant hatte drei Michelin Sterne und das günstigste Gericht kostete 93 Dollar. Wie sie dort allerdings einen Tisch bekommen wollte, wusste er nicht, aber wenn sie ihn dorthin einlud, musste sie wohl einen Weg kennen.
„Gibt es einen besonderen Anlass?“
Kate zögerte einen Moment mit der Antwort. „Nein. Nicht direkt.“
„Nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt … sprechen wir hier von einem Date?“
„Ja.“
Ein einziges Wort, welches aber einen tausend Volt Stromstoß durch seinen Körper jagte. Kate Beckett wollte ein Date mit ihm. Grundgütiger. Rick stand auf, und lief ein wenig in seinem Büro umher. Das sie auf eine Reaktion von ihm wartete, hatte er glatt vergessen.
„Na Castle, habe ich Sie mit meiner Direktheit schockiert?“, wollte sie amüsiert wissen, als er gar nichts von sich gab.
„Äh nein“, brachte er hervor. „Ich bin nur, nun ja, ein wenig überrascht.“
„Damit kann ich leben. Wie schaut es nun aus?“
Er räusperte sich. „Okay, ein Date. Wir können uns direkt dort treffen.“
„Einverstanden. Sieben Uhr?“
„Klingt perfekt.“
„Ein Sache wäre da noch, Rick.“
Gott, wenn sie Rick zu ihm sagte, konnte sie alles von ihm bekommen.
„Kommen Sie gut vorbereitet.“ Sie machte eine kleine Pause. „Oder besser noch … sehr gut vorbereitet.“
Rick hörte, wie sie auflegte. Er aber stand mit dem Handy in der Hand da und ihre Worte fuhren Achterbahn in seinem Kopf. Sehr gut vorbereitet. Und als ihm dann noch klar wurde, dass das von ihr ausgewählte Restaurant nur drei Straßen von ihrer Wohnung entfernt war, ließ er das Handy auf den Schreibtisch fallen, rannte ins Bad und zog sich unterwegs schon aus. Er brauchte jetzt dringend eine Dusche. Eiskalt.

***

Kate zitterte am ganze Körper, nachdem sie das Gespräch beendet hatte und ging ins Badezimmer. Sie musste verrückt geworden sein, mit Rick Castle ein Date zu vereinbaren. Und ihm quasi auf dem Silbertablett den Nachttisch zu servieren … sich.
„Du hast sie echt nicht mehr alle, Kate Beckett“, erklärte sie ihrem Spiegelbild. „Wie willst du denn danach noch mit ihm zusammenarbeiten?“ Sie schloss kurz die Augen, als ihr klar wurde, dass das im Moment eigentlich ihr kleinstes Problem war.

~~~~

Nur mit Mühe widerstand Kate dem Drang, zur Toilette zu gehen, um ihren Lippenstift zu überprüfen. Oder zu schauen, ob der Lidschatten noch dort saß, wo er hingehörte. Alles war perfekt gewesen, als sie ihre Wohnung verließ und würde es jetzt immer noch sein. Auch ihr Kleid. Es saß wie angegossen. Sie fühlte sich sexy, auch wenn sie wusste, dass sie es nicht war.
Sie atmete tief ein und dann wieder aus. Es war wirklich albern, wie nervös sie war. Aber es würde besser werden, sobald Rick erst einmal hier war.
Nicht, dass er zu spät dran wäre. Sie war zu früh hier gewesen, weil sie es zuhause nicht mehr ausgehalten und gehofft hatte, hier Ablenkung zu finden. Zudem hatte sie unbedingt als Erste im Restaurant sein wollen, um ihm … und sich … zu zeigen. Kate hielt mitten in ihrem Gedankengang inne. Was hatte sie eigentlich zeigen wollen? Das sie in diesem wirklich leichtsinnigen Spiel, welches sie begonnen hatte, die Trümpfe in der Hand hielt? Das glaubte sie doch selbst nicht.

Sie brauchte einen Drink. Nicht den Wein, der vor ihr stand. Etwas härteres. Jetzt. Sie wollte gerade die Hand heben, um dem Kellner Bescheid zu geben, als Rick neben dem Tisch auftauchte.
„Komme ich etwa zu spät?“, erkundigte er sich erschrocken.
Sie sah auf und lächelte. „Nein, überhaupt nicht. Ich war nur zu früh.“
„Da bin ich aber froh.“
Ihre Blicke trafen sich und Kates Puls beschleunigte sich quasi von null auf hundert. Würde jetzt bitte ein Feuer ausbrechen, damit  ich flüchten kann. Es ist doch der pure Wahnsinn was ich hier vorhabe  „Setzen Sie sich.“ Na, immerhin meine Stimme funktioniert noch
Weil ihm danach war, bestellte er sich ein Bier  … auch wenn in diesem Etablissement ein Wein oder gar Champagner vermutlich angebrachter wäre …  und als sie wieder allein waren, schaute er Kate an, der unter seinem Blick ganz heiß wurde.
„Sie sehen großartig aus, Kate.“ Seine Augen spiegelten seine Worte wider.
„Danke.“ Sie nahm es mit einem leichten Neigen ihres Kopfes zur Kenntnis. „Sie können sich auch sehen lassen.“
Das war maßlos untertrieben. Rick war immer sehr gut gekleidet, aber heute Abend fand sie ihn besonders attraktiv. Weinrotes Hemd, schwarzes Sakko und eine schwarze Hose, die fast wie Seide ausschaute. In Kate kribbelte alles, so sehr wollte sie den Stoff berühren … und auch das, was er vor ihren Augen verbarg. Ihr Blick wanderte langsam aufwärts .. bis sie seinem begegnete und in ihnen das gleiche Verlangen sah, was sie fühlte.
Sie räusperte sich leicht. „Haben Sie Hunger, Rick?“, erkundigte sie sich und merkte gar nicht, wie heiser ihre Stimme klang.
Er richtete seinen Blick auf ihre Lippen. „Meinen Sie auf etwas aus der Küche?“
„Ja.“
Sein Augen suchten ihre. „Das kommt ganz darauf an, ob noch etwas anderes zur Auswahl steht. Etwas, dass es hier nicht gibt.“
Kate brannte, aber sie hielt seinem Blick stand. „Auf jeden Fall.“
Einige Sekunden lang ließ er die Worte sacken, dann sprang Rick so abrupt von seinem Stuhl auf, dass dieser beinahe umkippte und der Tisch wackelte. Kate griff geistesgegenwärtig nach ihrem Wein und seinem Bierglas, bevor sich der Inhalt über die Decke ergießen konnte. Das wäre peinlich gewesen.
Rick indessen hatte den Kellner herbeigerufen. „Die Dame fühlt sich nicht wohl, wir müssen leider gehen.“ Er zog sein Portemonnaie heraus und drückte dem Kellner einige Scheine in die Hand, ohne zu prüfen, wie viel er ihm gab. „Für die Getränke.“
„Aber Sir, dass ist zu viel.“
„Stimmt schon so.“ Das sich der Kellner bedankte, hörte Rick nur wie durch Watte, denn in seinen Ohren rauschte es, so sehr drängte es ihn, mit Kate allein zu sein.
Als sie aufstand, half Rick ihr in die Jacke, die über der Stuhllehne hing und legte fürsorglich seine Hand auf ihren Rücken. Während sie den Ausgang zustrebten, glaubte Kate seine Finger würden ihre Haut durch die Kleidung hindurch versengen.

„Nehmen wir deinen Wagen oder meinen?“, wollte Rick wissen, als sie auf die Straße hinaustraten.
„Ich bin mit dem Taxi gekommen.“
„Okay, dann meinen. Aber erst muss ich dringend etwas erledigen.“ Er schaute sich um, dann zog er Kate in eine kleine Gasse neben dem Restaurant, drückte sie gegen die Mauer und küsste sie. Endlich.
Es war kein langsamer oder gar zärtlicher Kuss. Er war drängend, neugierig … so wie seine Hände, die scheinbar überall auf ihrem Körper waren. Sie brannte und das Blut raste durch ihre Adern. Kate ließ ihre Hände unter sein Jackett gleiten, zog sein Hemd aus der Hose … seine Haut war heiß. Sie zog ihn enger an sich und erwiderte den Kuss genauso drängend und neugierig.
Widerstrebend trennte sich Rick schließlich von ihr. „Wir müssen dringend von der Straße weg, sonst garantiere ich für nichts.“
„Dann komm.“ Kate nahm seine Hand und sie rannten förmlich zu ihrer Wohnung. Das sie eigentlich seinen Wagen hatten nehmen wollen, war ihnen völlig entfallen.

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Und schon ist das erste Kapitel wieder vorbei.  Ich hoffe es reicht mal wieder, um neugierig zu werden.

Habt noch ein schönes Wochenende, bis Dienstag. Und natürlich bei den Reviews!
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