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Liebe in Mittelerde (FF Kíli und Fíli)

von KiliDurin
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
Fili Kili
13.03.2021
18.03.2021
2
1.944
 
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13.03.2021 992
 
Melisa und Madlen sind junge Zwerginnen und seit Kindesalter beste Freundinnen. Seit zwei Jahren sind sie komplett auch sich selbst gestellt, da ihre Eltern bei einem Orkangriff getötet wurden. Melisa hat dunkelbraune Haare mit leichten Locken, dunkelgrüne Augen und ist sehr schlank. Madlen hat lange blonde Haare, blaue Augen und ist schlank. Da ihre Stadt schon öfters von Orks überfallen wurde, haben sie einen Selbstverteidigungskurs besucht. Madlen hat sich nebenbei noch beigebracht, mit Pfeil und Bogen umzugehen und Melisa hat sich die Schwerttechnik angeeignet.

Eines Tages waren sie mit ihren Pferden Minzi und Minti ausreiten. „Hast du das gehört?“, fragte Melisa. „Nein. Was hätte ich denn hören sollen?“ „Das war ein Räuspern und ein Rascheln.“ „Das hat du dir nur eingebildet. Und wenn war das bestimmt nur ein Reh. Schließlich sind wir im Wald.“ Sie ritten noch einige Zeit als sie ein Stampfen hinter sich hörten, das beide wahrnahmen. Sie trieben ihre Pferde an und galoppierten davon. Die Schritte kamen immer näher und schneller. Sie bekamen Angst. Madlen drehte sich kurz um, um zu sehen was sie verfolgte. Mit Schreck stellte sie fest, dass zwölf Orks hinter ihnen her waren. Sie trieben ihre Pferde weiter an, doch ohne Erfolg. Plötzlich rannte der erste an Madlen vorbei und versuchte sie vom Pferd zu befördern. Zum Glück hatte sie trat nach ihm, doch griff dieser nach ihrem Bein und sie stürzte vom Pferd. Sie griff nach ihrer kleinen Messer, dass sie in ihren Schuhen versteckt hatte und verletzte ihn tödlich. Sie versuchte so viel wie es geht abzuwehren. Endlich kam Melisa zu Hilfe und sie kämpften zu zweit gegen diese Monster. Madlen wurde stark am Arm verletzt und es blutete stark. Melisa erledigte den letzten Ork als dieser sie noch am Bein mit einer Großaxt verletzte, sodass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und sich auf den Boden fallen ließ. Da lagen sie nun – verletzt, aber nicht ohne Hoffnung. Irgendwie fielen ihnen die Augen zu.

„Fíli? Da liegen zwei Verletzte. Wir sollten mal sehen, ob wir ihnen noch helfen können.“, meinte Kíli zu seinem Bruder. Kíli hatte dunkelbraune Augen und braune, längere wellige Haare. Er ist schlank und für einen Zwerg ziemlich groß. Fíli ist einen Kopf kleiner als sein 5-jahre jüngerer Bruder und hat blonde Haare. Seine Augen sind blau und er ist wie sein Bruder sehr gut durchtrainiert. „Ja, lass es uns nach ihnen sehen.“ An Melisas Arm wurde gerüttelt und mit ihr gesprochen. „Hallo. Kannst du mich hören?“, fragte Fíli. Sie bewegte ihren Kopf und öffnete ihre Augen. „Gut. Du bist zumindest wach. Wie heißt du?“ Noch vollkommen benebelt, sagte sie: „Ich bin Melisa. Wo ist Madlen? Warum sind wir noch im Wald?“ „Mein Bruder ist bei ihr. Was ist passiert? Du bist verletzt.“, sagte Fíli und riss etwas von seiner Tunika ab, um ihre Wunde zu verbinden. „Wir wurden aus dem Nichts von Orks angegriffen.“ Zur selben Zeit kniete Kíli neben Madlen. Sie war bewusstlos, da sie viel Blut bereits verloren hatte. Er riss etwas von seiner Tunika ab und band ihr den Arm ab. Kaum war ihre Verletzung behandelt worden, öffnete sie die Augen und drehte den Kopf. „Wo bin ich?“, fragte sie. „Du wurdest verletzt. Du bist im Wald. Deine Freundin liegt dort hinten. Mein Bruder kümmert sich um sie. Ich bin Kíli.“ „Ich bin Madlen. Irgendwie wurden wir angegriffen.“ Da kam Fíli mit Melisa zu ihnen, die von Fíli gestützt werden musste. „Sollen wir euch nach Hause bringen?“ „Wo sollen wir denn hin? Wir haben kein zu Hause.“, meinte Melisa. „Dann versuchen wir sie mit zu Bilbo zu nehmen. Wir müssen nur Thorin davon überzeugen, sie auf das Abenteuer mitzunehmen – falls sie das überhaupt wollen.“ Die Mädchen sahen sich an und nickten.

„Dann los.“, meinte Kíli und half Madlen auf die Beine. „Warum tut ihr das eigentlich? ", fragte Melisa. „Hätten wir euch hier lassen sollen?", fragte Fíli. „Nein, wir sind euch wirklich sehr dankbar. Melisa ist nur manchmal etwas stur und misstrauisch.", meinte Madlen. „Wo sind eigentlich unsere Pferde?", fragte Melisa. Diese Frage hatte sich schnell geklärt, denn sie sind vorhin geflüchtet und standen nun seelenruhig auf einer Wiese, die Richtung Auenland führte. Die Pferde gingen zu ihren Besitzerinnen. „Jetzt wird es für dich auf jeden Fall einfacher. Du humpelst ganz schön.", sagte Fíli. „Ich weiß. Aber es brennt irgendwie. Ich kann gerade nicht anders. Jetzt muss ich erstmal auf Minzis Rücken kommen." „Ich heb dich einfach auf ihren Rücken.", meinte er. „Aber nur, wenn du nach mir aufsteigst. Wir reiten und ihr lauft, das geht nicht." Er grinste sie an.

Nun standen sie alle jeweils vor ihren Pferden. „Fíli, steig du auf. Ich hebe Melisa auf das Pferd. Ich bin etwas größer als du.", meinte Kíli. Er nickte. „Lehn dich an. Das ist  entspannter für dich.", meinte Fíli zu Melisa. Danach stieg Kíli zu Madlen auf Minti und ritten los. „Wie geht es deinem Arm?", erkundigte sich Kíli bei Madlen. „Es geht schon. Es pocht nur etwas." „Nur gut, dass Oín auf der Reise dabei sein wird. Er kann sich unsere zwei Mädels gleich mal anschauen und behandeln?" „Wer ist Oín?", fragte Melisa. „Er ist Arzt. Er wird sich euere Verletzungen ansehen." Nach einer Stunde hatten sie das Auenland erreicht. Die Männer stiegen ab und helfen den Frauen hinunter. Melisa ist Fíli regelrecht in die Arme gefallen. „Nur noch da hoch zu der grünen Tür. Dann hast du es geschafft.", meinte der Zwerg, der sie wieder stützte. Endlich standen sie vor der Tür und klopfte. Die Tür öffnete sich und wurden von Bilbo begrüßt. „Was ist passiert?", fragte Dwalin, der zufällig hinter Bilbo stand. „Sie wurden von Orks angegriffen und sind verletzt. Bitte lasst uns herein. Sie haben Schmerzen. ", sagte Fíli. „Ich kann mich nicht mehr lange auf Beinen halten.", jammerte Melisa. „Kommt schnell herein. Legt sie auf die Couch."
 
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