Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Im Sternenlicht / Delion x Oc

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character)
13.03.2021
17.04.2021
6
11.642
3
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.04.2021 2.197
 
Bedrückt schlenderte ich den Weg, zur Schatzkammer, hinüber. Ich frage mich was Präsident Rose mit ihm Besprechen will. Auf dem Weg kam ich an einigen Läden vorbei und beschloss einen kleinen Abstecher, in den Kleider Laden, zu machen. Ich suchte mir ein weißes Kleid aus, welche mir bis zu den Knien ging und der Saum abgerundet endet. (Dasselbe Kleid von Mary nur in weiß :)) Darüber zog ich eine leichte schwarze Strickjacke. An der Kasse bezahlte ich alles und setzte meinen Weg zur Schatzkammer fort.

Vor der Schatzkammer entdeckte ich Roy, Delions bester Freund und Rivale. ´Na Hallo´, grinste Roy mich an. ´Hey Roy, ehm dürfte ich vielleicht vorbei? ´. Roy versperrte den Weg hinein.  ´Oh. Ich dachte du willst vielleicht gegen mich Kämpfen? Tja... Schade. Aber anscheinend möchtest du einen Blick in die Vergangenheit Galars schauen. Komm rein. ´ gemeinsam gingen wir hinein und er bezahlte mein Ticket. ´Danke? Aber das hätte ich auch selbst bezahlen können. ´

´Ist schon in Ordnung. Schließlich bin ich Delions Rivale und kann dich ihm ausspannen! ´ Er grinste von Kopf bis Fuß. ´Ich glaube du tickst nicht ganz sauber Roy, Delion und ich haben nichts! Und ich habe auch kein Interesse an dir. Ich möchte mir nur die Schatzkammer anschauen! ´

´Dann hast du dir wohl keinen besser Zeitpunkt aussuchen können als diesen mh?´ Roy nahm meine Hand und zog mich hinter sich her. Wir gingen einige Treppen und Gänge entlang und kamen schließlich an der Schatzkammer an.

Als wir im besagten Raum ankamen, erwartete Sania uns in der Mitte des Raumes. Vor ihr ragten vier riese Teppiche an der Wand. Sie seufzte einmal laut. ´Du bist zwar nicht die Person, die ich gerne sehen würde, aber, sind diese Teppiche nicht unglaublich? Auf diesen Wandteppichen hier sind Episoden aus der Geschichte Galars abgebildet. Auf dem ersten sieht man zwei Jünglinge, die einen Wunschstern betrachten... auf dem zweiten bricht Unheil über das Land herein. Die Jünglinge sehen verzweifelt aus. Auf dem dritten schauen sie zu einem Schwert und einem Schild auf, die dem Unheil irgendwie Einhalt gebieten und auf dem letzten Bild tragen beide plötzlich Kronen. Diese Wandteppiche erzählen, wie das Königreich von Galar gegründet wurde. ´ Erzählte sie.

´Ich finde das irgendwas Entscheidendes fehlt. Als würden einige Teppiche fehlen. ´

´Ich habe dich zwar nicht nach deiner Meinung gefragt, aber du könntest recht haben. Ich werde mich weiter erkundigen, vielleicht wissen die ältesten der Stadt etwas. Tschüss ihr beiden! ´ Sania ging an uns vorbei und verließ den Raum.

´Ich weiß echt nicht was für ein Problem sie hat, sie denkt wahrscheinlich sie hätte immer noch eine Chance bei Delion, aber da kommt sie ein bisschen zu spät. Der gute Junge hat schon wen anderes im Blick. ´ Den letzten Satz rief er ihr hinterher. Nachdem wir uns die Teppiche noch einige Zeit angeschaut hatten, gingen wir gemeinsam zum Eingang zurück. ´Hier bitte. ´ Roy hielt mir eine kleine Karte hin, die ich annahm. ´bist du zu meinem Geburtstag in zwei Wochen eingeladen. Du kennst zwar nicht viele, aber vielleicht hast du Lust. Gib mir dann gern Bescheid und ich besorg die ein Zimmer hier. ´ grinsend verabschiedete er sich von mir und ging. Sollte ich wirklich hingehen? Nachdenklich ging ich zum Bahnhof von Claw City und stieg in den nächsten Zug nach Furlongham. Als ich zuhause ankam war es schon sehr spät und dunkel. Müde Schloss ich meine Haustür auf und stellte meinen Rucksack ab. ´Endlich zuhause...´ Ich befreite meine Pokémon und ging anschließend ins Bad unter die Dusche. Nach dem Duschen zog ich mir meinen flauschigen Bademantel an und legte mich ins Bett. Erschöpft checkte ich nochmal mein Smart Rotom und versuchte dann zu schlafen. Einige Zeit später kam eine Nachricht von Delion an. Tief und fest kuschelte ich mich in mein gemütliches Bett.

Irgendwann in der Nach wurde ich unsanft durch den Klang meines Smart Rotoms geweckt. ´Mh..´ Ich nahm es in die Hand und entsperrte den Bildschirm. Fünf verpasste Nachrichten von Delion und zwei verpasste Anrufe. Meine Uhr zeigte mir an das wir derzeit 03:25 Uhr in der Nacht haben.

Ich rief Delion müde zurück, dieser ging auch schnell an sein Smart Rotom. ´Bist du noch wach? ´, fragte er.

´Naja, jetzt schon´, gähnte ich müde. ´Kannst du raus kommen? Glurak und ich sind in deinem Garten vor dem Haus. ´

´Gib mir eine Minute´. Dann legte ich auf und ließ mich ins Bett fallen. ´Hätte das nicht bis morgen warten können. ´ Ich streckte mich und stand gähnend auf. Schnell zog ich mir Unterwäsche und einen Pyjama an, ich hatte ganz vergessen das ich nach dem Duschen mit meinem Bademantel eingeschlafen war. Unten angekommen öffnete ich die Haustür und sah Delion vor mir stehen. ´Guten Abend, einen schicken Pyjama hast du da an´, er lächelte. ´Was möchtest du denn um die Zeit von mir? ´

´Naja... ´, verlegen kratzte er sich am Hinterkopf. ´Ich wollte dir dein Geschenk geben. ´ entschlossen hielt er mir eine kleine Schachtel hin. Ich nahm sie an und öffnete sie. ´Ein Pokémon? ´, verwundert nahm ich den Ball in die Hand und befreite das Pokémon. ´Knapfel!´, sagte es. Vor mir stand ein kleiner Roter Apfel. ´Du bist aber ein süßes kleines Knapfel´, vorsichtig nahm ich es auf den Arm und streichelte es. ´Und was sagst du? ´, sein rotes Gesicht schaute mich fragend an. ´Ich liebe es! Ich glaube wir werden sehr gute Freunde werden. ´ enttäuscht senkte er seinen Blick. ´Verstehe...´, flüsterte er zu sich selbst. Vorsichtig setzte ich Knapfel ab und umarmte Delion. ´Ich danke dir. ´ Er ließ meine Umarmung zu und tat es mir gleich. Er löste sich von mir und fing an zu reden, ´Dann werde ich mal wieder gehen, schlaf gut... ´ Er ging und ich winkte ihm hinterher.



Delion Perspektive

Ich bin doch bescheuert.

Warum habe ich das getan.

Ich habe es versaut.

Wütend auf mich selbst blieb ich stehen und lehnte mich gegen den Zaun. Sauer schlug ich gegen den Pfosten. Scheiße. Ich sollte sie jetzt lieber in Ruhe lassen. Traurig blickte ich in den Himmel. Er ist so klar wie in dieser einen Nacht. Wir kennen uns nun schon seit einigen Wochen, aber seit dieser einen Nacht bekomme ich Sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich sollte mich jetzt vollkommenauf Rose und seine Experimente konzentrieren. Enttäuscht folgte ich den Weg zu meinem Elternhaus. In zwei Wochen hat Roy Geburtstag, vielleicht kann ich mich dort einfach etwas ablenken. Leise betrat ich mein Zuhause und ging in mein altes Zimmer.

Die nächsten zwei Wochen vergingen wie im Flug. Ich hatte einen Showkampf gegen Roy den ich gewann. Bewohner die Hilfe brauchten half ich, wo ich nur konnte. Asuna ließ ich in Ruhe, ich meldete mich nicht bei ihr. Ich wollte sie nicht bedrängen mit meinen Gefühlen. Heute Abend feiert Roy seinen Geburtstag und ich soll unbedingt kommen, sonst würde er mich im nächsten Kampf besiegen, meinte er zu mir. Rose Experimente brachten mir schon genug Kopfschmerzen und heute Abend werden diese definitiv schlimmer werden als sonst. Mit Glurak landete ich in Claw City und wir gingen zum Klamotten Laden. Ich brauchte schließlich auch was Schickes zum Anziehen. Glurak wartete so lange draußen vor dem Laden auf mich. Ich entschied mich für eine Weiße Hose und einem Roten Jackett. ´Entschuldigen Sie bitte, aber gibt es dieses Kleid vielleicht eine Nummer größer? ´, langsam drehte ich mich um und sah Asuna mit einer Verkäuferin reden. Na großartig. Ich will ihr aus dem Weg und dann steht sie vor mir. Vorsichtig ging ich in eine Kabine, sie sollte mich nicht sehen. ´Roy denkst du das Kleid ist in Ordnung? ´ Dieser miese Verräter plant doch irgendwas. ´Das ist super! Es wird ihm sicher gefallen! ´, Roy grinste wie ein Honigkuchenpferd.  ´Du übertreibst doch nur wieder. Er wird sicher nicht kommen, er meldet sich doch nicht mehr bei mir. Er ignoriert mich. ´ traurig blickte sie auf den Boden. Sie bezahlte das Kleid und beide verließen das Gebäude. Schnell ging ich ebenfalls zur Kasse und bezahlte meine Ausgewählte Kleidung. Bei Glurak angekommen gingen wir zusammen zum Hotel. Roy hatte mir netterweise ein Zimmer gebucht. Die restlichen zwei Stunden verbrachte ich damit mein Smart Rotom zu checken. Die meisten Artikel gingen über Rose und seine Forschungen. Glurak gähnte gelangweilt. ´glaub mir Glurak, ich habe auch keine Lust auf nachher. ´ Nach einiger Zeit beschloss ich mich fertig zu machen und ging zur Party. Roy entdeckte ich irgendwo in einer Masse von Frauen, die von ihm schwärmten. Genervt drängelte ich mich zu ihm durch. ´Hast du auch mal ein paar Minuten Zeit für deinen Champ? ´

´Für dich doch immer! ´, grinsend gingen wir in eine etwas ruhigere Ecke.

´Ich habe übrigens das mit Knapfel mitbekommen, ich hoffe das dir klar war, dass sie dieses Geständnis nicht kannte. Du hast wohl vergessen das sie nicht von hier kommt. Manno man..´ Er legte seinen Arm um meine Schulter. ´Aber hör mal, ich habe sie eingeladen und du kannst das wieder gut machen´.

Ich schaute ihn nachdenklich an. ´Und wie hast du dir das vorgestellt? Kannst du überhaupt noch klar denken? Du bist echt betrunken. ´

´Na sicher. Du gehst zu ihr und redest mit ihr. Sie hat sich echt schick gemacht für dich! Sei froh, dass ich sie dir nicht wegschnappe! ´ Roy ließ mich los und schubste mich in einen anderen Raum.  Dort entdeckte ich sie dann. Sie sprach mit einer Frau, die ich nicht kannte. Wahrscheinlich ein Fan von Roy. Sie hatte das Kleid an, welches sie heute Mittag gekauft hatte. Es war ein Schwarzes Knielanges Kleid, der Schwarze Stoff war überdeckt mit schwarzer Blumenspitze. Die Spitze ging bis über ihre Schultern und bedeckte ihre Arme. Dieses Kleid stand ihr wirklich wundervoll, es war wie für sie gemacht. In ihrer Hand hielt sie ein Glas Alkohol. Ich sollte mir gleich auch noch etwas holen. Als sie mich erblickte schaute sie mich traurig an und senkte dann ihren Blick. Entschlossen ging ich auf sie zu. ´Können wir vielleicht ungestört reden? ´, sie nickte und wir gingen in einen der Räume in der keine Party stattfand. ´Ich dachte ich hätte irgendwas falsch gemacht, dass mit Knapfel, ich wusste es nicht. ´ Traurig wendete sie ihren Blick von mir ab. ´Es war meine Schuld. Ich habe einfach nicht nachgedacht. ´ Unsicher trank sie ihr Glas aus und stellte es an die Seite. ´Entschuldige bitte, das ist nicht mein erstes Glas. Ich vertrage leider nicht so viel. ´ Ich musste bei Ihrer Aussage lachen. ´Lach mich nicht aus! ´, lächelnd umarmte ich sie. ´Es ist schön wieder mit dir zu reden. ´

´Das kann ich nur erwidern Delion. ´ Wir lösten uns voneinander und setzten uns auf eins der Sofas die in dem Raum standen. Vorsichtig berührte sie meine Hand mit ihrer. Mein Herz pochte wie Wild bei ihrer Berührung. ´Möchtest…möchtest du jetzt eigentlich eine Antwort haben? ´ flüstert sie leise vor sich hin. ´Du musst mir keine geben wenn du es nicht willst.´

´Delion..´, unsicher kam sie meinem Gesicht näher. Mein Herz pochte wilder denn je und mein Körper angespannt wie ein Stein. Ich konnte ihren heißen Atem auf meiner Haut spüren. Sanft berührten ihre Lippen meine. Ihre rosanen Wangen leuchteten und man konnte spüren das es unangenehm war. Doch plötzlich wurde die Tür aufgerissen und ein aufgeregter Roy platze ins Zimmer. Wie der Blitz setzten wir uns grade hin und schauten Roy an. ´Oh. Ich störe wohl. Wollt ihr auch mit Spielen? Ist sowas wie Wahrheit oder Pflicht mit Flaschen drehen. Ein Nein akzeptiere ich übrigens nicht also kommt´. Unsicher folgten wir dem grinsenden Roy zu den anderen.  Wir drei setzten uns nebeneinander. Wir spielten einige Runden mit allen zusammen. Roy wollte uns anscheinend schnell betrunken machen und man sollte nach jeder bestandenen Pflicht Aufgabe einen Shot trinken. Asuna war schon ziemlich angetrunken und schwankte immer wieder leicht in meine Richtung. Bei der nächsten Aufgabe sollte Roy mit Asuna für 5 Minuten in einen Schrank. Ich versuchte meine Eifersucht zu verbergen und die beiden wurden eingesperrt. In der Zwischenzeit spielten alle anderen weiter.  Diese 5 Minuten kamen mir wie Stunden vor. Nachdem die beiden befreit wurden kam Roy auf mich zu und flüsterte, ´Ich glaube du solltest sie langsam in euer Zimmer bringen. ´

´Unser Zimmer?!´

´Ich habe doch gesagt ich revanchiere mich bei dir´, grinsend setzte er sich zurück zu den anderen und ich brachte Asuna in unser Zimmer.

Auf dem Weg in unser Zimmer stütze ich sie. ´Alles in Ordnung? ´, sie nickte. Ich schloss unser Zimmer mit der Karte auf und wir gingen hinein. Sie setzte sich aufs Bett und ließ sich nach hinten fallen. ´Ich glaube ich habe übertrieben. ´

´Ein bisschen vielleicht. ´ Ich zog mir das Jackett aus und ein T-Shirt wieder an. Nachdem ich mich fertig umgezogen hatte, setzte ich mich neben sie und beobachtet ihr verhalten. Ich hätte nicht erwartet sie je in so einem Zustand zu sehen. ´Willst du dich nicht-´, weiter kam ich nicht. Sie zog mich an meinem Shirt zu sich runter und legte ihre weichen Lippen auf meine.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast