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Im Sternenlicht / Delion x Oc

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character)
13.03.2021
08.05.2021
9
17.932
4
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
26.03.2021 1.747
 
Guten morgen ihr lieben :)

leider schaffe ich es nicht das Kapitel morgen früh Hochzuladen, deswegen lade ich es jetzt schon hoch :D
Das nächste Kapitel wird doppelt so lang sein als die bisherigen, aber dafür wird Kapitel 6 leider etwas kürzer treten.
Ich hoffe es gefällt euch trotzdem und ihr verfolgt meine FF weiterhin <3
Viel Spaß beim lesen <3

BlossomFox

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Hop fasste sich an den Kopf. ´Delion und sein guter Orientierungssinn. ´

Delion erblickte uns und kam auf uns zu. ´Hi Ihr Zwei. Also...Ehm, ich habe hier auf euch gewartet! Ich möchte mir deinen Fortschritt anschauen Hop. ´ Delion versuchte natürlich einfach nur abzulenken damit uns nicht auffällt das er sich verlaufen hatte. Er folgte uns eine Weile und sah Hop bei seinen Kämpfen gegen andere Trainer zu. Vor uns tauchte eine große Schlucht auf über die eine Brücke führte. Vorsichtig sah ich über die Kante der Schlucht in ihre Tiefe. ´Müssen wir da wirklich rüber? ´ leicht zitternd schaute ich den beiden in ihre Gesichter. Hop fing an zu lachen ´Hast du etwa Angst? ´.

´N-Nein! ´, zitternd ging ich langsam voraus.  ´Hop, ich glaube du kannst schon mal voraus gehen. Das hier wird noch etwas dauern´, meldete sich Delion zu Wort. Hop nickte und rannte vor. Als ich meine Augen wieder öffnete, bemerkte ich das ich nur einen Schritt vorangekommen war. Ich seufzte. Delion hielt mir seine Hand hin, ´Ich helfe dir´.  Unsicher nahm ich seine Hand an. Mein Herz fing an schnell zu klopfen, bei dieser Herausforderung, die vor mir lag, war das kein Wunder. ´Schau mich an und mach einfach einen Schritt vor den anderen, konzentrier dich einfach nur auf mich. ´ Bei seinen Worten färbten meine Wangen sich rosa. Ich soll mich nur auf Ihn konzentrieren? Delion bemerkte dies wohl und wurde ebenfalls rosa um die Wangen. Ich atmete tief ein und aus und ging langsam und etwas sicherer die Brücke entlang. Kaum zu glauben, Sinnohs ehemaliger Champ hat Höhenangst. Der restliche Weg bis zum Ausgang ging zum Glück recht schnell. Es ging nur geradeaus. Hop wartete ungeduldig am Ausgang auf uns. ´Also, wenn zwischen euch nichts laufen sollte, warum dann das? ´, er deutete auf unsere Hände. Blitzschnell ließ ich Delions Hand los und wurde knallrot. Delion ignorierte Hops Kommentar. ´Na, gut. Ich gehe jetzt weiter. Ich will heute noch den Arenaorden bekommen. ´ Hop rannte los in Richtung Route 4 und ließ mich allein bei Delion zurück. ´Tut mir leid, aber so ist er leider. ´ Ich nickte ihm zustimmend zu. ´Hast du vielleicht Hunger? Die Strecke war ziemlich anstrengend und in Turffield gibt es ein gutes Restaurant. ´ Ich schaute ihn nachdenklich an. ´Ja schon, aber wir müssen doch noch Route 4 durchqueren? ´

´Komm raus Glurak!´, rief Delion seinem Partner zu. ´Steig auf. ´

´Denkst du wirklich das Glurak uns beide tragen kann? ´ unsicher setzte ich mich auf Gluraks Rücken und Delion setzte sich hinter mich. ´Glurak ist Stark und du bist für Ihn so leicht wie eine Feder stimmt’s Kumpel? ´ Glurak erhob sich in die Lüfte und flog geschmeidig über die Route 4. ´Wie kann es eigentlich sein das du Angst vor so einer Schlucht hast, aber jetzt mit mir auf Glurak fliegst? ´

Delion saß dicht bei mir. Ich spürte seine Wärme an meinem Rücken und mir wurde warm ums Herz. ´Ich weiß nicht genau, aber ich vertraue den Pokémon. Würde einer von uns jetzt herunterfallen, dann würde Glurak alles tun, um diese Person zu retten. ´ vorsichtig verlagerte Delion sein Gewicht leicht nach vorne. ´Verstehe´- war alles was er sagte. Seine angenehme Wärme breitete sich in meinem ganzen Körper aus. Ich wollte mehr von dieser liebevollen Wärme. Dieser Wärme die mein Herz schneller schlagen ließ. Leicht erwiderte ich den Druck gegen meinen Rücken. Diese Gefühle die Delion in mir auslöste konnte ich mir nicht erklären, doch sie fühlten sich richtig an. In Turffield angekommen, landete Glurak vor dem Pokémon Center. ´Danke sehr Glurak.´ Dankend streichelte ich seinen Kopf und er knurrte glücklich. Delion rief Glurak zurück in seinen Pokéball und wir trotteten Richtung Restaurant.



Die nächsten Tage verliefen eher ruhig. Hop forderte den Yarro, den Arenaleiter, heraus und gewann sehr schnell. Delion sollte sich, im Auftrag von Präsident Rose, in der Gegend umsehen. Er meinte das sich dort komische Gestalten aufhalten die anderen Trainer belästigen. Ich habe mir die Stadt, oder eher das Dorf angeschaut. Ich habe einige Läden besucht und mich hier und da umgeschaut. Es war mir ein sehr großes Rätsel, was diese Figuren auf der Wiese darstellen sollten. Delion schrieb mir, übers Smart Rotom, dass er sich mit mir an den alten Ruinen treffen wolle. Gemütlich schlenderte ich den ausgeschilderten Weg entlang zu den Ruinen. Wolwerock fand diese Gegend hier sehr interessant. Es freute sich wie ein kleines Wuffels. Ich konnte es ihm auch nicht übelnehmen. Die Galar Region ist wirklich wunderschön.  ´Wir sollten irgendwann mal Urlaub auf Alola machen, ja? Von dort kommst du nämlich. ´ Wolwerock sprang fröhlich in die Luft. Es machte mich Glücklich, wenn es sich so freute. Wir beide haben schon so viel zusammen erlebt.  Im Gedanken versunken kam ich an den Ruinen an. Delion war noch nicht dort, anscheinend war ich zu früh. ´Delion verspätet sich etwas´, Sania kam auf mich zu. ´Ich erforsche die Ruinen und die Felder. Ich möchte wissen was mit der Finsteren Nacht auf sich hat. Aber sag mal Asuna. ´ Sie kam einige Schritte auf mich zu. ´Ich habe mir einen Stream angeschaut, von deinem Kampf gegen Cynthia damals. Als dein Wolwerock gegen Knackrack antrat, kam ein Mitarbeiter der Liga zu dir. Er gab dir einen Zettel und dann warst du nicht mehr du selbst. War dies der Grund für deinen Rücktritt? ´, Sania starrte mich regelrecht an. Sie wollte eine Antwort. Es geht sie doch gar nichts an. ´Nein! ´

´War es denn der Grund, warum du heute nicht mehr kämpfst? ´

´Nein! ´, sie sollte aufhören. Ich will das nicht. Wolwerock stupste mich mit seiner Nase an, doch ich ignorierte ihn.

´Was war es dann? Kannst du mir keinen richtigen Grund nennen? Wie schwach bist du dann bitte? ´, sie durchlöcherte mich mit ihren Fragen, doch eine Antwort konnte ich ihr einfach nicht geben. ´Das reicht Sania! ´

Delion tauchte hinter uns auf und stellte sich neben mich. ´Wenn sie es dir nicht sagen möchte dann lass sie in Ruhe. ´

Sania schaute mich böse und wütend an. Verärgert machte sie auf einem Fuß kehrt und ging davon. Meine Beine zitterten. Delion nahm meine Hand und zog mich ein Stück mit sich. Wir steigen über einen kleinen Zaun und setzten uns in das weiche Gras. Traurig richtete ich meinen Blick in den dunkel werdenden Himmel. ´Damals...´, fing ich an. ´Mein Vater trennte sich von meiner Mutter. Er heiratete eine andere Frau. Meine Mutter hat dies alles nicht sehr gut verkraftet, sie wurde krank. ´ kurz hielt ich inne, um neue Kraft zu tanken. Delion schaute mich besorgt an. ´Du musst es mir nicht erzählen, wenn du es nicht willst. ´

´Ich möchte aber, dass du die Wahrheit kennst. ´ Delion nahm meine Hand in seine. Er wollte mir zeigen, dass er hinter mir steht, dass er bei mir ist und mir hilft. ´Ich kämpfte grade gegen Cynthia, als einer der angestellten zu mir rannte. Er gab mir einen Zettel auf dem stand das meine Mutter einen Autounfall hatte. Sie beging Suizid. Sie konnte den Verlust meines Vaters nicht verkraften und ich war nicht bei ihr. Ich wusste nicht, wie es ihr ging, ich wusste nicht, dass sie krank wurde. Am Telefon war sie immer so glücklich, meinte ich solle meine Reise beenden und als Champ heimkehren. ´ Warme Tränen kullerten meine Wangen hinunter. ´Es war meine Schuld das sie jetzt nicht mehr da ist, wäre ich niemals losgezogen, wäre ich niemals so weit gekommen und hätte ich doch niemals gegen Cynthia gekämpft! Hätte ich doch einfach aufgegeben…´ Ich weinte. Weinte einfach immer weiter. Delion zog mich in eine feste Umarmung und legte sein Cape um uns. Langsam wurde es kalt, es war schließlich schon dunkel geworden, doch es war mir egal. Es war eine Erleichterung es endlich jemanden zu erzählen dem man vertrauen konnte. ´Ich glaube das deine Mutter sehr stolz auf dich ist. Sie würde wollen das du weiter machst, dass du weiterhin dein Bestes gibst. Sie würde nicht wollen das du wegen ihr weinst oder aufhörst deinen Traum zu folgen. ´ Delion hatte recht, das wusste ich. Aber was ist, wenn so etwas wieder passiert, wenn ich kämpfe? Wenn Delion oder Hop etwas passieren würde! Ich könnte es mir niemals verzeihen.  ´Lass uns morgen gegeneinander Kämpfen okay? Du wirst wieder Spaß am Kämpfen haben, glaub mir! ´ Wolwerock drehte sich wild umher und freute sich. ´Wie du sehen kannst, ist Wolwerock auch schon ganz wild auf den Kampf! ´ Delion lächelte mich an.  Verheult schaute ich zu ihm hinauf.  Seine Bernsteinfarbenen Augen strahlten nur so vor Freude.  ´Ein Versuch ist es wert. ´ vorsichtig hob er seine Hand und wischte mir eine letzte Träne von der Wange. Seine Geste ließ mein Herz schneller schlagen und mein Gesicht färbte sich rot. ´Stimmt es eigentlich das du was mit Sania hattest? ´, platzte es aus mir heraus. Neugierig schaute ich ihm ins Gesicht, gespannt auf seine Antwort, doch sein Blick wurde ernst. ´Ich habe sie verlassen. Sie... Sie zeigte irgendwann eine so starke Eifersucht, ich kam damit nicht klar. Kurz darauf wollte sie etwas von Roy, du musst wissen, er ist mein bester Freund. Er hat mir erzählt und auch gezeigt, dass sie ihm öfter mal so etwas wie Liebesbriefe schrieb. ´ bedrückt ließ er mich los und stand auf. ´Du hast sie wirklich sehr geliebt, oder? ´, er nickte und entfernte sich einige Schritte von mir. Ich tat es ihm gleich und stand ebenfalls auf. Eine leichte Brise wehte und ich bekam eine Gänsehaut auf meinen Armen. Eiligen Schrittes ging ich auf ihn zu und umarmte ihn von hinten. ´Wie du eben schon angedeutet hast, das Leben geht weiter und du wirst jemanden finden der dich lieben wird. ´ Ich drückte meinen Kopf in sein Cape damit er mein rot angelaufenes Gesicht nicht sehen konnte. ´Du hast recht. Es ist keine Zeit zum Trübsal blasen! Morgen erwartet mich ein aufregender Kampf! ´

´Wir sollten nur langsam mal zurück zum Ferienhaus gehen, bevor wir uns hier draußen erkälten...´
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