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Der Aufschwung des Hazbin Hotels (Undertale Hazbin Hotel AU)

GeschichteFantasy, Übernatürlich / P18 / Mix
Alastor Angel Dust Charlie Magne Husk Niffty Vaggie
12.03.2021
04.05.2021
4
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12.03.2021 898
 
Als das Luftschiff von Sir Pentious zerstört wurde, grinste Alastor finster und setzte dann wieder sein normales Gesicht auf. Er drehte sich zu Nifty, Husk, Charlie, Vaggie und Angel Dust, welche mit Ausnahme von den Alkohol liebendem Kater Husk verwundert drein schauten. „Nun? Wollen wir uns ein wenig Kaffee und Kuchen gönnen? Ich finde das haben wir uns redlich verdient.“ Meinte Alastor und ohne viel Umschweife zu machen gingen sie zurück zum Happy Hotel, welches heimlich zum Hazbin Hotel von Alastor umbenannt wurde. Dieser Schlingel!

Das Portal welches Alastor öffnete um das mit pechschwarzen Tentakeln umwickelte Luftschiff nach unten zu stürzen, schloss sich allmählich. Doch bevor sich dieses schließen konnte, drangen durch dieses zwei skelettartige Hände mit jeweils einem runden Loch in der Mitte durch. Es wurde weit geöffnet von diesen und eine düster sowie dunkel gekleidete Gestalt schritt mit passendem dunklem Schuhwerk heraus aus dem Portal. Das Wesen war gekleidet wie ein typisch aussehender Wissenschaftler. Aber anstatt im typischem Weiß war die Kreatur in einem schwarzen Anzug gekleidet der wie ein Geschäftsanzug wirkte. Darüber trug das Wesen einen pechschwarzen Mantel. Selbst dessen Hosen waren in einem Dunkelgrau gehüllt. Lediglich der Wollkragen stach heraus mit einer beigen Farbe. Die Kreatur war skelettartig denn der komplette Kopf sowie dessen Hände waren dem eines Skelettes rein identisch. Was sehr seltsam war denn ein dunkler Riss ging von Unterhalb seiner rechten Augenhöhle runter zu seinem Mund, während ein deutlich größerer und längerer Riss oberhalb direkt am Ansatz seiner linken Augenhöhle sich gradlinig über diese auf den Schädel sich zog. Er sah sich um, bemerkte das Loch welches Alastor verursachte während sich das Portal schloss und dann drehte er sich Richtung des Hotels. Ein boshaftes Grinsen bat sich auf seinem ‚Gesicht' während ein blaues und ein orangenes Auge aufblitzten in den endlos dunklen Augenhöhlen der skelettartigen Gestalt. Er kratzte sich am Kinn und murmelte vor sich hin in einer leisen und noch mehr unverständlicheren Stimme als Alastor die zudem unheilvoll klang. „Interessant. Wirklich faszinierend. Wer auch immer dieses Loch verursacht hatte, muss gewaltige Kraft besitzen…hähähä… mal sehen ob ich ihn in diesen Hotel ausfinden kann.“ Er schaute nach oben zum Dach des Hotels und sah den geänderten Namen. „Soso…Hazbin also. Welch‘ ein außergewöhnlicher Name.“ und näherte sich dem Hotel Richtung Eingang.
Doch woher kommt dieser Fremde überhaupt? Er scheint nicht in die Hölle, weder noch in dieses Universum zu gehören. Gehen wir ein wenig in die Zeit zurück und lüften das Geheimnis um dieses sonderbare, scheinbar unerklärliche Wesen.



Es war schon relativ spät in der Unterwelt, innerhalb des Berges Ebott. Wir befinden uns in einem geheimen, mysteriösen Ort der Top Secret ist. Das Labor sowie die große Forschungseinrichtung des grandiosen, sich immer wieder selbst übertreffenden Wissenschaftlers Herr Professor Doktor W. D. Gaster. Ein brillantes Genie, das perfekte Äquivalent zu Albert Einstein sowie zu Steven Hawkins, wenn es um den Intellekt ging. Er war gerade dabei seine Seelenforschung voranzutreiben indem er die Seelen der beiden Geschlechter von Mann und Frau zu vermischen versuchte, daraus resultierend eine neue Geschlechtsidentität hervorzubringen. Gaster liebte es, Grenzen zu erforschen und sogar mehr noch, diese zu sprengen.
Er extrahierte mittels seiner neuesten Erfindung, den Seelenextraktor die Seelen seiner ‚Versuchspersonen'. Ein weibliches und ein männliches Monster. Diese legte er zunächst schlafen und dann begann er, seine Maschine in Gang zu bringen. Die Maschine zog den Monstern die Seele aus dem Leib. Die Körper der Monster blieben regungslos mit geschlossenen Augen starr in ihren Betten liegen wie Leichen in einem Leichenschauhaus.
Gaster schenkte diesen keine Beachtung mehr denn diese erfüllten ihren Zweck.
Er schaute den Seelen zu, wie diese aneinander gepresst wurden und dann bekamen diese Injektionen damit die Struktur beider sich verschmelzen würde und eine Seele bilden würde. So wie Gaster es beabsichtigte geschah es auch. Die beiden Seelen schmiegten sich wie bei einer innigen Umarmung eng einander bis sie schlussendlich verschmolzen. Gaster war außer sich vor Freude. Er riss beide Arme hoch gen Wände seines Labors und rief „Heureka!“ so laut das seine düstere, unverständliche sowie statische Stimme durch die Flure seiner Forschungseinrichtung wie ein finsteres Echo hallte. „Ich habe es geschafft. Die Seele des Hermaphroditen ist geboren. Was sagst du jetzt, oh große Mutter Natur?“ rief er siegreich empor.
Dann schaute er sich um und dachte über eine Veränderung nach. Über einen neuen Weg, neue Forschungen und Erfindungen. Aber alles was der Berg Ebott zu bieten hatte, kannte der Forscher und Entwickler Gaster schon. Es langweilte ihn und er sah sich in einer Sackgasse, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet. Wie deprimierend. Als Gaster daran dachte, brach plötzlich über seinem Seelenextraktor die Realität auf und es öffnete sich ein Riss zwischen den Dimensionen. „Wie überaus vielversprechend und außerordentlich gelegen mir das kommt. Es ist Zeit diesen Ort zu verlassen. Alphys und Sans werden sicherlich besseren Nutzen aus diesen Ort ziehen können. Vorausgesetzt sie erinnern sich wie man hier alles bedient.“ Nach seinem gedanklichen Monolog verschwand er ohne Rückblick in den Dimensionsriss, welcher sich hinter ihm schloss. Er nahm nichts mit außer das Foto, welches ihn, Sans und Alphys zeigte. Alle drei lächelten und hatten die Arme oberhalb der Schultern des anderen gelegt wie ein Team. Mit der Überschrift am oberen linken Fotorahmen ‚Vergiss nicht‘ war das Bild eine makellose, schöne Erinnerung an Gaster‘s vorherigem Leben, bevor er seine geheime Forschungseinrichtung für ein und allemal verlassen hatte, als er durch den Dimensionsriss schritt.
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