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Just for that one smile... your smile

OneshotRomance, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
Gen Asagiri Senku Ishigami
12.03.2021
12.03.2021
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Gen saß auf einem Stein, etwas abseits von den anderen die gerade an einem Lagerfeuer saßen und lachten. Gedankenverloren sah er in den nachtschwarzen Sternenhimmel und dachte nach, über Senku. Jedes Mal, wenn Gen ihn ansah, spürte er, wie sein Herz schneller schlug, wie sein Bauch kribbelte und er sich die komischsten Situationen im Kopf ausmalte. Er selbst hatte dieses Gefühl noch nie, doch als ausgebildeter Mentalist hatte er selbstverständlich schon oft mit diesen Symptomen zu tun gehabt. Alles wies darauf hin, dass er verliebt war. In Senku. Den psychopathischen Wissenschaftler.

Nun ja, es hätte ihn definitiv schlimmer treffen können, zum Beispiel mit Tsukasa, dieser gewalttätige Oberschüler. Alleine bei dem Gedanken mit dem etwas zu haben schüttelte es Asagiri nur so. Tsukasa sah zwar gut aus, war aber von der Art her...... schrecklich? Naja, er selber war ja auch kein Unschuldslämmchen, schließlich hatte er als Mentalist vor der Versteinerung der Menschheit allen möglichen Menschen durch Lügen Geld abgezockt. Wobei, ein bisschen Dreck am Stecken hat wohl jeder Mensch.....

Er lächelte in sich hinein. Was für Dreck Senku wohl am Stecken hatte? Sicher sehr interessanten..... oder einfach nur komplizierten. Asagiri bewunderte Senku für dessen Intelligenz, es würde wohl kaum ein anderer schaffen, erstens 3,700 Jahre bei vollem Bewusstsein versteinert zu sein UND dabei jede einzelne Sekunde mitzuzählen, zweitens, danach in der Schnelle und komplett eingeschränkt ohne diverse Hilfsmittel (nur mit dem anderen Jungen) ein 'Heilungsmittel' für die Versteinerung herzustellen und drittens, seinen eigenen Tod vorzutäuschen, danach ohne kämpfen zu müssen ein ganzes Dorf zu erobern und weiß Gott wie viele Jahrhunderte der Wissenschaft innerhalb weniger Monate durchzugehen! Ishigami Senku musste einen unglaublich hohen IQ-Wert besitzen, anders konnte Gen sich das nicht erklären. Oder er war einfach so ein Wunderkind wie Mozart oder Einstein, möglich wär's.

Jedenfalls bewunderte er diesen Jungen für sein Wissen und Können, welches er ja nicht nur in der Chemie und Physik besaß, sondern ebenfalls in allen möglichen anderen Bereichen. Vielleicht hatte er sich deswegen in Senku verliebt. Solange Senku weiß, wie man etwas herstellt, dann schafft er das auch. Er gab niemals auf, egal wie oft es schiefging, er versuchte es immer und immer wieder, bis es gelang. Der junge Wissenschaftler war ein großartiger Mensch mit großartigen Zielen, ganz im Gegensatz zu Gen selbst.

Bis jetzt hatte Gen immer gleich gehandelt; das, was ihm etwas brachte, benutzte er, bis ihm etwas anderes mehr brachte, dann ließ er das alte fallen und nahm das neue und so weiter. Tsukasa hatte ihn entsteinert. Er war bei Tsukasa geblieben, weil er ohne diesen aufgeschmissen gewesen wäre, außerdem bot dieser ihm alles mögliche, er musste sich ihm nur anschließen. Bei dem Auftrag, Senku zu beobachten hatte er alles mögliche mitangesehen. Wie dieser Ramen aus Borstenhirse hergestellt hatte, zum Beispiel. Von Beginn an hatte der Grün-Weißhaarige ihn fasziniert. Senku schaffte immer das, was er wollte, selbst wenn es unmöglich scheint.

Und genau deswegen hatte er beschlossen, auf Tsukasa zu scheißen, weil Senku einfach immer die bessere Wahl wäre. Natürlich hatte er diese Entscheidung oft bereut, zum Beispiel dann, wenn Senku einen seiner sadistischen Momente hatte und sie alle gnadenlos arbeiten schickte, bis sie umfielen. Bei jedem anderen wäre Asagiri sofort abgehauen, bei jedem, nur nicht bei Senku. Denn wenn sie ein Projekt endlich beendet hatten, dann lächelte Senku sein schönstes Lächeln, und das war all die Mühe doppelt und dreifach wert. Gen würde alles dafür tun, dass Senku dieses Lächeln lächelte. Und, tief in sich drinnen, hoffte Asagiri, dass dieses Lächeln vielleicht irgendwann ihm gelten könnte.

Er wünschte sich, dass Senku ihn so anlachte, ihn umarmte, ihn küsste, ihn liebte, obwohl er eine schlechte Persönlichkeit hatte. Er würde alles dafür tun, wenigstens einmal dieses wunderschöne Lächeln zu sehen und zu wissen, dass es nur ihm gehörte, ihm, Asagiri Gen alleine. Das wäre wohl das schönste Gefühl auf dieser dunklen Stein-Welt.

Gen lächelte und stand auf. Er würde es versuchen! Irgendwann würde dieses Lächeln nur ihm gehören. Irgendwann würde sein größter Wunsch in Erfüllung gehen. Und genau deswegen überlebte er Magmas Attacke, die Spionage bei Tsukasa, alles nur, um von diesem erstaunlichen Jungen geliebt zu werden. Um von Senku geliebt zu werden.
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