Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Anders als geplant

von LesPaul
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Div
Harry Styles Louis Tomlinson OC (Own Character)
11.03.2021
06.06.2021
37
127.611
5
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
09.04.2021 3.987
 
Hallo Ihr Lieben!
Pünktlich zum Wochenende ein neues Kapitel. Ich hoffe, das ich am Sonntag noch eins hochladen kann ansonsten auf jeden Fall am nächsten Wochenende. :-)
Lasst mir ein paar Reviews da wie ihr das neue Kapitel findet.
Ich freue mich sehr über die 10 Herzchen für die Geschichte und die 4 Empfehlungen. Das ist doch das allerbeste an der Schreiberei, wenn man mitbekommt das Geschichte die man erzählt ein paar Menschen gefällt die sie auch anderen empfehlen. Herzlich Dank hierfür!!! <3 Das macht mich unglaublich glücklich!!! <3
Habt alle ein feines Wochenende
Es grüßt Euch ganz lieb
Eure
Les <3




„Was machen wir noch mit dem Rest des Tages?“ fragte Harry und zog mich verspielt an den Haaren. „Hm….“ ich überlegte verschmitzt und sagte „…ich hatte da noch ne Revanche von letzter Nacht offen.“ Und schubste ihn rein ins Cottage. Harry grinste breit. “Was für ne Revanche?“ Ich knöpfte sein sein Hemd auf und sagte: „Das mir schon eine Menge einfiele als Synapsen Training.“
Es wurde auch ohne Sex ein wirklich kuschliger Abend.

„Ich freu mich wirklich drauf wenn ich wieder darf.“ Sagte Harry. “Ist gut Hon. Uns rennt nichts weg. Du gehst jetzt erstmal in Reha und lässt Deine Psyche richten und wenn Du wiederkommst dann komme ich von Deutschland und dann werden uns ganz viel Zeit nehmen.“
Er sah mich zweifelnd an. „Und Frieda? Hast Du Ihr gesagt das wir zusammen sind?“
Betreten schaute ich ihn an. „Nein, sie weiß es noch nicht.“ Er sah mich verletzt an. „Ich wollte es ihr nicht via WhatsApp sagen.“
„Und wenn sie den Gedanken nicht mag Dich mit mir zu teilen!“ Trotz des ganzen Glückstaumelns der vergangenen Tage erfasste ich unsere wirklichen Probleme erst jetzt. Harry hatte absolut Recht! Was wenn Frieda nicht einverstanden war …

Ich war fest mit Frieda zusammen, ich liebte sie und würde sie unter keinen Umständen verlassen auch nicht für jemanden wie Harry Styles.
Aber Harry hatte außer mir keinen. Nur weil ich hoffte dass Louis irgendwann zu Harry zurückkommt  und es schon fast als Fakt sah dass er bald auf der Bildfläche erschien konnte Ich Harry nicht so hängenlassen wie ich es gerade tat.  
Aber was wenn Louis sich gegen Harry entschied?
Dann war er wirklich allein und dann würde, wenn ich das weiterführte, es zu einer Situation kommen an der er und Frieda mich vor die finale Frage stellen würden. Und das würde sie zu Recht tun!
Und was war mit Harrys Psyche? Um die ich mir ja offensichtlich sooo viele Gedanken machte! Dachte ich sarkastisch …
Wenn so eine Beziehung funktionieren sollte dann mussten alle Parteien sich im Vorfeld klar sein wo ihre Prioritäten lagen denn ansonsten würde das ein Drama werden und das schwächste Glied in der Kette war Harry der über schon seit Jahren litt.
Wenn ich das ändern wollte dann musste ich JETZT damit anfangen und Verantwortung übernehmen! In den letzten Tagen hatte ich das nämlich nicht getan und die Probleme nur wieder wie ich das gerne Tat in schwierigen Situationen nach Hinten verschoben das würde mir irgendwann auf die Füße fallen denn irgendwann war das Hinten auch zu Ende!
Ich musste dringend mit Frieda reden! Jetzt!

„Harry!“ sagte ich und stupste ihn neben mir an. „Ich muss mit Frieda reden!“
„Warum jetzt?“ fragte er. „Weil ihr das alle verdient, zu wissen wo ihr dran seid mit mir.“
Ich stand auf und nahm mein Notebook vom Nachttisch und ging rüber ins Wohnzimmer. Auch wenn das jetzt ein WhatsApp Audio Call werden sollte und ich den auch über da Handy führen konnte aber ich wollte ein bisschen mehr Freiheit haben bei so einem schwierigen Gespräch und ich brauchte auch Friedas Gesicht etwas größer, um darin lesen zu können als auf meinem kleinen Handybildschirm. Ich setzte mich aufs Sofa und rief sie an.
Nach dem zweiten Anrufsignal ging sie dran.

Frieda: Hi meine Frau! Wie geht’s Dir? Gut siehst Du aus! So erholt! (Sie strahlte mich an.)

Harry ging leise an mir vorbei in die Küche wo er sich einen Kaffee nahm und sich auf der Küchenbank hinsetzte so damit er  mich ansehen konnte. Seine Miene war irgendwie unergründlich.

Car: Hi Frey! Danke. Bist Du zu Hause? Hab ich Dich geweckt?

Frieds: Ja Car, ich bin zu Hause. Die Tour wurde auf unbestimmte Zeit unterbrochen weil Nena mal wieder einen super weltverschwörerischen Thread abgesetzt hat und damit das Internet in Aufruhr gebracht hat. Jedenfalls meinten irgendwelche Staatsanwaltschaften, dass sie es nicht länger zu lassen würden jemanden der solche Meinungen hat jetzt auf die Öffentlichkeit loszulassen. Also haben wir alle frei bis auf weiteres. Die Konzerte sind auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Nena versucht Online Konzerte zu organisieren dann kannst du mich ja wenigstens Streamen. Aber ich glaub noch nicht dran dass man sie das machen lässt.

Car: Oh nein! Das war jetzt völlig unnötig dass sowas passiert.

Frieda: Ja hab ich ihr auch gesagt. Ich mag Nena voll gerne aber mitunter würde ich ihr gerne ne Maulsperre verpassen. Wenigstens ist die Tour gut abgesichert worden so krieg ich wenigstens mein Gehalt von der Versicherung bis entschieden ist ob das Auftrittsverbot auch weiter besteht.

Car: Wenigstens was!

Frieda sah mich prüfend an.

Frieda: Aber das ist nicht der Grund Deines Anrufes, Car.

Car: (Ich seufzte) Nein das ist nicht der Grund … Nicht der eigentliche Grund …

Frieda: (Sie lächelte gespannt) Und?

Ich überlegte wie ich ihr das sagen sollte.

Frieda: Du machst es aber spannend! (Immer noch ein absolut wundervolles Lächeln …)

Car: Ich muss Dir was sagen. Etwas was wichtig ist für Uns!

Frieda blickte mich fragend an.

Frieda: Solange Du mir nicht sagst dass du das mit uns beendest und mich mit meinen 15 Gitarren in ein Flugzeug Richtung Schweden setzen willst, kann mich glaube ich nichts aus dem Sessel hauen. … (Sie machte ein nachdenkliches Gesicht und riet) Also Du ziehst nach England und ich soll mit?

Frieda lächelte ein wenig unsicher.

Car: Nein! Aber es hat schon was mit England zu tun.

Frieda: Hör auf es so superspannend zu machen!!! Ich mach mir fast in die Hosen hier!!!

Ich überlegte immer noch wie ich das Frieda erklären sollte.

Frieda: Hat es irgendwas mit dem kleinen Styles zu tun?

Car: Ja hat es … und ich weiß nicht wie ich Dir das erklären soll???

Und dann fing ich an ihr das Ganze irgendwie in halbwegs vernünftigen Sätzen zu erklären. Was ich empfand für Sie und für Harry und klärte sie auf in welcher Bredouille ich steckte und ich klärte sie auch auf über Harrys Gesundheitszustand und sein Psychologisches Problem auf. Frieda hörte mir ernst zu und Harry sah auch gespannt zu mir rüber. Also ich geendet hatte erfolgte ein langes Schweigen. Frieda dachte mit unergründlicher Miene nach.

Frieda: Ist Styles jetzt bei Dir?

Ich nickte.

Car: Er ist in der Küche nebenan.

Frieda: Hol ihn! Ich will mit ihm sprechen!

Sie hatte etwas unergründliches und kämpferisches in ihrem Gesicht.

Harry hatte das gehört weil die Großteil der Unterhaltung auf Englisch war, da Frieda noch nicht gut genug Deutsch sprechen konnte. Harry setzt sich neben mich aufs Sofa.

Harry: Hi Frieda!

Frieda nahm einen tiefen Atemzug ehe sie antwortete.

Frieda: Hi Styles!

Sie nahm noch einen tiefen Atemzug.

Frieda: Ich denke Du hast unsere Unterhaltung mitangehört?

Harry nickte.

Frieda: Ich will Dir nichts vormachen aber ich bin rasend eifersüchtig! Aber Car hat mich damals schon gewarnt das vielleicht so was mal passieren würde und ich weiß wer sie ist. Bislang war das immer fern von mir die. Die Male wo sie etwas mit Männern hatte konnte ich immer gut wegstecken weil es niemals um eine Beziehung ging sondern es ging nur um einen One Night Stand und das auch relativ selten. Mit Dir scheint es etwas anderes zu sein, nicht?

Harry versuchte sich seine Worte genau zu Recht zu legen was ihm schwerfiel, da Frieda durchaus eine imposante Erscheinung war selbst vor einem Computer Bildschirm. Sie war genauso groß wie Harry mit ihren 1.85 cm und ihr Gesicht war jetzt nicht gerade glücklich, sondern sie hatte etwas Autoritäres in ihren Zügen.

Harry: Ja, ich denke schon das es mit mir etwas anders ist.

Er sah mich an.
Frieda lehnte sich in ihren Sessel zurück und ich sah wie sie die Hände um die Armlehnen Krampfte so dass die Knöchel weiß hervortraten.
Ich sah das verschiedene Emotionen auf ihrem Gesicht sich abwechselten wie Eifersucht, Wut, Trauer aber am schlimmsten fand ich sie als ihr Gesicht Hilflosigkeit ausstrahlte. Als sie schlussendlich sprach war sie verletzlich.

Frieda: Ich will Dir sagen, dass ich Car mehr liebe an mein Leben, Harry! Sie ist der Teil der Welt die für mich das Leben lebenswert macht. Ich habe alles verloren in meinem Leben und mir blieb nur die Musik für die bis ich Car traf. Ich weiß das Car ein ungeheures Maß an Freiheit braucht. Man kann sie nicht einfach nur lieben und festhalten. Ich musste lernen Ihr und Ihrer Liebe zu mir, zu vertrauen ich musste lernen das ich sie nicht festhalten durfte in ihrem Freiheitsdrang der so unendlich groß ist, um zu mir zurück zu kehren wann immer sie das Gefühl hat nach Hause kommen zu wollen zu mir und ich bin jedes Mal stolz und unendlich glücklich darüber wenn sie den Weg zu mir zurückfindet. Verstehst Du? Ich liebe Sie und würde alles für sie tun denn in meinem Leben hat sie das Licht angemacht. (Sie kämpfte um Worte zu finden was sie für mich fühlte.)

Harry: (Schluckte und sprach mit belegter Stimme) Ich will sie Dir auch nicht wegnehmen Frieda, (Er schluckte erneut) Ich liebe sie auch!

Harrys Stimme erstarb. Hilflos sah er den Bildschirm an.
Frieda war ernst und ich merkte dass sie Tränen in den Augen hatte und mit sich kämpfte um nicht loszuheulen.

Was war das? Vor allem das Harry sagte ‚Er liebe mich‘??? Bislang war ich davon ausgegangen, dass es sich um Verliebt sein handelte und das kam deutlich unter dem Terminus des Lieben. Aber diesen Gedanken wollte ich nicht weiter verfolgen jetzt, jetzt ging es gerade um Wichtigeres als meine Befindlichkeiten. Jetzt ging es um meine Frau.

Als nächstes sah Frieda mich an.

Frieda: Car, nimmt mir der Kleine etwas weg von Dir?

Sie wertete Harry ab als ‚klein‘ weil sie Angst hatte das es so war das er ihr irgendwas wegnahm was ihr gehörte.

Car: Nein Frieda, das tut er nicht.

Sagte ich mit fester Stimme aber ebenso den Tränen nahe, weil ich wusste wie es ihr ging und es unglaublich scheiße fand das ich jetzt nicht bei ihr sein konnte.

Frieda: Fühlst Du Dich mit ihm und mir so komplett wie du es mir immer erklärt hast früher. Fühlst Du Dich Ganz? Bist Du glücklich?

Ich antworte kleinlaut und leise.

Car: Ja bin ich Frey!

Frieda: Dann bin ich glücklich für Dich. Das meine Frau einen männlichen Gegenpart gefunden hat.

Sagte sie mit fester Stimme.

Car: Danke Dir!

Und dann begann ich zu weinen, weil ich wusste was sie dieses Zugeständnis gekostet hat und welches Vertrauen sie in mich setzte, sie nicht mehr zu verletzen als ich das mit dieser Bitte an sie schon getan hatte. Womit hatte ich nur solch einen Menschen verdient als Partnerin?

Frieda: Styles, könntest Du bitte unsere Car in Arm nehmen weil sie heult nämlich!

Frieda versuchte sich in einem Lächeln. Unsicher nahm Harry mich in den Arm aber sein Griff um meine Schulter war fest und entschlössen. Liebevoll und gleichzeitig entschlossen lächelte er mich an. Frieda betrachtete uns beide mit ihrem stahlharten Blick aus ihren Blau-Grauen Augen aufmerksam.
Ich fühlte mich derart unwohl wie mein ganzes Leben noch nicht.
Da waren zwei Menschen die mich zu lieben behaupteten und beide blickten mich an und ich erwartete alles in diesem Augenblick. Von wüsten Beschimpfungen und Vorwürfen was für eine Egoistin ich sei und ich erwartete sogar Gelächter. Ich versuchte so gut es ging Friedas Blick zu erwidern aber es fiel mich das erste Mal richtig schwer denn ich fühlte mich so schuldig.

Frieda: Styles, kannst Du Sie irgendwohin schicken wo sie uns nicht hört? Ich habe mit Dir zu reden ALLEIN!

Harry sah Frieda an. Ich sagte: „Ich gehe raus in den Garten und wischte mir die Tränen ab.“

Car: Sehe ich Dich noch oder magst Du anschließend nicht mehr mit mir reden.

Sagte ich einigermaßen tapfer.
Gott, es war über 40 Jahre her das ich mich so gefühlt hatte wie ein kleines Kind das etwas angestellt hatte.
Frieda lächelte aber das Lächeln erreichte Ihre Augen nicht und hatte etwas Bitteres.

Frieda: Mal sehen Car und jetzt lass mich mit Harry sprechen.

Damit hatte sie mich nach Draußen geschickt wie ein kleines Kind …

Ich ging raus und setzte mich in die Sitzecke im meinen Sessel und wartete. Ich schaute auf die Uhrzeit auf meinem Handy und die Minuten verstrichen nur langsam …

20 Minuten …

30 Minuten ….

40 Minuten ….

60 Minuten

Was machten die beiden da drinnen?
Ich versuchte geduldig zu sein aber das gelang mir nur schlecht.
Wenn ich in den Nächsten fünf Minuten nichts hörte würde ich reingehen!
… Oder nicht …
… Oder doch …

Nach geschlagenen eineinhalb Stunden kam Harry raus zu mir und hockte sich zwischen meinen Beinen nieder. Er blickte zu mir nach oben und schenkte mir ein warmes Lächeln.

„Ist sie noch dran?“ Fragte ich. Er schüttelte den Kopf. „Du sollst sie morgen früh wecken.“ Sagte er. „Sie muss sich heute betrinken auf den Schreck und sie wir Cal anrufen weil sie das nicht alleine machen will.“ Grinste Harry.
Verständnislos blickte ich ihn an. „Und weiter? Was hat sie gesagt? Was habt Ihr besprochen? Was verdammt hat geschlagene 1,5 Stunden gebraucht!!!“
Harry grinste und vergrub seine Nase in meinen Bauch.
„Ich musste Ihr was versprechen Car!“
„Was denn!“
„Das kann ich Dir nicht verraten.“
„ WARUM?“
„Weil Du es zu rechten Zeit erfahren wirst!“ Antwortete er und grinste breit.
Ich verstand absolut nichts mehr.

„Und weiter?“ Fragte ich.
„Sie hat mich gefragt ob sie nicht auf meine Band einsteigen kann.“
„WAS?“
„Ja, sie sagte Ich wäre ein derartig schlechter Gitarrist das ich meine Gitarrenparts auf die Akustikgitarre verlegen sollte. Mitch wäre ein Super Rhythmus Gitarrist und aber für Soli nicht zu gebrauchen. Meine Musik bräuchte mehr Soloparts und sie würde dann die Solo Gitarre machen. Das wäre auch ganz gut da der Bassist ja ein guter wäre er aber bei meiner Musik wie sie jetzt ist, zu wenig Spielraum hätte zu zeigen was er draufhat. Sie sagt der Bassist kann mehr wenn er nur nicht die ganze Zeit den Bass als nur Rhythmus Instrument spielt sondern ihn auch melodisch einsetzt. Aber sie findet immerhin das Sahra eine begnadete Schlagzeugerin wäre und die beiden Mädels an den Keys und den Effekten wären ebenfalls OK.“
Ich fing an lachen. „Das ist typisch Frieda! Es wäre nicht das erste Mal das man sie anheuert und letztendlich steht kein Stein mehr auf dem Anderen. Und was machst Du mit ihren Vorschlägen?“ Harry grinste breit. Wenn ich wieder in der Lage bin Musik zu machen höre ich sie mir an und sehe wie die anderen mit so jemand rebellischem klarkommen und wenn alles menschlich und musikalisch passt und wir uns einigen können, dann stelle ich sie ein als Solo Gitarristin.“
„Waaaaaas!“ Machte ich und freute mich total für Frieda.

„Und was hat sie über uns gesagt?“ Harry wiederholte. „Das meiste kann ich Dir nicht verraten Car. Wirklich! Aber wenn Du wissen willst was sie sonst noch gesagt hat….“ Er überlegte und dann sprach er weiter. „Zuerst einmal hat sie mich übel beschimpft und nachdem das dann vorbei war hat sie von Dir geschwärmt und zum Schluss hat sie mir gedroht, das sie mir derart in den Arsch treten würde wenn ich Dich nicht ordentlich behandeln und ich Dir jemals weh täte und das ich mir wünschen würden das Dir ich niemals begegnet wäre!“ Er überlegte ob er mich das folgende wirklich sagen wolle und hob an …

“Sie sagte auch, dass sie Dir nur ins Gesicht hätte sehen brauchen denn so wie Du mich ansiehst würdest Du sonst noch Deine Kinder und Sie ansehen. Also wird sie sich mit mir an Deiner ‚anderen‘ Seite abfinden, weil sie gesehen hat dass es Dich glücklich macht. Dann hat sie mir angeboten sie bei ihrem Nick anzusprechen ‚Frey‘ und dann haben wir Handynummern getauscht, weil sie findet dass wir alle in Kontakt stehen sollten. Dann hat sie mich hier rausgeschickt das ich nach Dir sehen soll und mich um Dich ordentlich kümmern soll und dann meinte sie sie würde Cal anrufen und sich mit ihm betrinken.“ Harry blickte mich mit einem schiefen Lächeln an.

„Alles in Allem …“ Resümierte er: „Ich glaube, ich an ihrer Stelle hätte das nicht so gut weggesteckt. Aber sie ist eine taffe Frau denke ich und ganz ehrlich ich glaube Frey hat man besser als Freund denn als Feind. Ihre Liebe zu Dir ist absolut unverbrüchlich!“ Er grinste breit. „Ich kann mit ihren Ansprüchen an mich gut leben und ich mag sie. Sie ist geradeaus und sie ist sehr ehrlich und wen sie liebt, liebt sie von ganzen Herzen. Ich beneide Dich das Du so jemanden wie sie, der so smart, ist Deiner ‚anderen‘ Seite hast. Und Du hast Recht sie verdammt gut aus, ich hätte mich auch in sie verliebt.“ Er blinzelte ein paar Tränen weg. „Ich wünschte ich hätte auch …Louis… der ist genauso.“
„Ich weiß Hon.“ Sagte ich und nahm ihn in den Arm.

„Ich bin sagenhaft müde jetzt. Das war ein emotionaler Kraftakt sich mit Frey auseinander zu setzen bist Du sauer wenn ich mich hinlege für eine Weile.“
„Nein Harry bin ich nicht. Ich bleib noch ein bisschen hier wenn‘s Dich nicht stört.“
Er stand auf und gab mir einen Kuss auf den Scheitel dann ging er rein.

Ich saß noch eine Weile ganz reglos das und lies mir die vergangenen zwei Stunden noch einmal durch den Kopf gehen. Besonders das was Harry erzählt hatte.
Wieso durfte er mir nichts erzählen was sie über mich gesagt hatte?
Nachdem ich einen Weile in Mind-Fucks versunken war entschloss ich mich mein WhatsApp anzuschauen und da fand ich dann 10 Nachrichten von Louis was den los wäre und wie es Harry geht und das ich mich bitte dringend melden müsse. Er wäre in LA aber er würde sofort zurückfliegen wenn es wichtig wäre. Ich würde mich gleich mit Louis auseinander setzen aber erstmal wollte ich Frieda schreiben.

Car: Ich möchte Dir Danken für Deine unglaublich große Liebe! Ich kann gar nicht in Worte fassen Dein Vertrauen und Deine Liebe mit mir machen. Wenn es noch eine Steigerung des Gefühls der großen Liebe gibt dann empfinde ich genauso jetzt für Dich! … Allerdings bin ich ein wenig verunsichert … Was darf Harry mir nicht erzählen??? Und warum darf er es nicht???

Wenige Minuten später textete sie mir zurück.

Frieda: Car, DU NERVST! Reicht es nicht dass der kleine Styles und Du mir meinen Tag versaut haben? Ich bin gerade erst bei meinen zweiten Vodka Lemon. Frag mich nochmal wenn ich 10 davon intus habe vielleicht kriegst Du dann eine vernünftige Antwort auf Deine Fragen. Ansonsten musst Du bis Weihnachten warten! Dann erst bekommst des Schwedenrätsels Lösung!

Car: HÄH? Was willst Du mir damit sagen???

Frieda: Alles! Car! Ich werde Dir alles zu Weihnachten erzählen was Du schon immer nicht hören wolltest! (Es folgte ein Kichersmiley)

Car: OOOK! (Machte ich unsicher und schüttelte den Kopf.)

Frieda: Schöne Grüße auch von Cal, der hat jetzt auch nen Grund zu trinken. Ich bezweifele aber das der Laden hier genug Vodka hat sein von Dir gebrochenes Herz zu heilen. Aber jedenfalls hat er wenn der Abend hier vorüber ist einen denkwürdigen Kopfschmerz morgen und wird sich ewiglich daran erinnern (wieder ein Kichersmiley) und jetzt verschwinde wieder zu dem kleinen Styles und lass Dich von ihm ordentlich bekümmern. Denn wenn er sich nicht ordentlich um Dich kümmert kriegt er von mir ne Gitarre auf dem Kopf und von Cal ein paar Drum Sticks! Also Husch jetzt!!!

Ich lächelte denn ich wusste genau die Frieda das alles nicht ernst meinte es war nur ihre Art mit der Situation umzugehen.

Car: Ok, dann wünsche ich Dir und Cal noch einen erfolgreichen Abend mit ordentlich Vodka und genügend Aspirin danach. Ich weck Dich morgen um 11 Uhr. Ich lieb Dich!!!! <3

Frieda: CARRRRRRRRRRRRRRRR DU STÖRST!!! (Zwinkersmiley und Kusssmiley)

Ich lächelte.

Auf zu Louis dachte ich und scrollte runter zu dem Namen ‚Fred‘.

Car: Louis bist Du da?

Car: Entschuldige, das ich mich nicht bei Dir gemeldet habe aber hier war die Hölle los und hinterher waren Liam und Niall da und ich hab‘s ehrlich gesagt vergessen Dir eine Nachricht zu schreiben. Sorry!

Louis: Hey LOVE!  Gut Dich endlich zu lesen!

Car: LOVE! *würg* (Zwinkersmiley)

Louis: Hahahahaha mal wieder bissig heute? Was macht das Wappen! :P

Ich grinste.

Car: Dem Wappen geht es gut. Was man von HarryLarry nicht sagen kann.

Und dann begann ich ihm das wichtigste zu schreiben was mit Harry passiert war und dass Jeff sich für Harry um einen Therapieplatz kümmerte und Harry eine Therapie machen würden.

Louis: Scheiße Car!!!

Car: Ja das ist es!

Louis: Kann ich irgendwas tun für Ihn?

Louis: Irgendwas??? Was damit es ihm besser geht???

Car: Nein, erstmal glaube ich nicht. Aber Ich habe mit Liam ziemlich lange geredet und er will Dich in LA treffen und mit Dir reden. Ich glaube Du musst eine Entscheidung treffen für die Zukunft Louis. Das ist die einzigste Möglichkeit wie Du Harry helfen kannst. Keiner von uns kann das, nur Du!!!

Louis: OOOK …

Louis: Also werde ich warten bis Li sich bei mir meldet und mir alles haarklein erzählt, richtig?

Car: Richtig! Louis es ist wirklich wichtig das Du wenn Du mit Liam sprichst keine Spontanentschlüsse fasst die Du dann hinterher nicht mehr erfüllen kannst oder magst.

Louis: OK!

Und weil ich schon einmal dabei war reinen Tisch zu machen machte ich es auch bei Louis.

Car: Und Lou ich muss Dir was beichten.

Wenn schon Ehrlichkeit in alle Richtungen dann auch da!

Louis: Was? Hast Du Harry davon erzählt dass wir in Kontakt stehen?

Car: NEIN!!! Das darf er nicht wissen!!!

Car: Aber Harry und ich sind seit letzter Woche zusammen.

So, jetzt war es raus.
Darauf folgte eine Stille von Minuten …

Car: Jetzt redest Du nicht mehr mit mir?

Car: Ich war letzte Woche nicht unehrlich zu Dir in den Mails aber da waren wir auch noch nicht zusammen. Ich hatte niemals daran gedacht dass wir jemals zusammen kommen würden.

Louis. Sorry, ich bin platt. Was heißt das???

Man konnte förmlich lesen dass er den Satz am liebsten mit den Worten „für mich“ komplettiert hätte.

Car: Es muss nichts heißen weil seine ‚andere‘ Seite schon seit langer Zeit vergeben ist.

Louis: Ich weiß worauf Du anspielst! Ich muss darüber nachdenken und mit Li reden. Bitte … Aber ich hoffe Harry geht es gut damit.

Car: Das denke ich. Rede mit Liam! Möglichst bald!!!

Louis: Ich muss wieder … Freddy wartet. Bleiben wir in Kontakt?

Car: Ja das tun wir und grüß Deinen Sohn! CU Lou

Louis: Mach ich … BYE Car xx LOVE Zwinkersmiley

Ich legte das Handy weg und sah auf Meer hinaus. Mittlerweile war es Dunkel geworden und wurde plötzlich müde von all den Emotionalen Anstrengungen des heutigen Tages.

Ich bekam nur am Rande mit das mich Harry spätabends frierend und schlafend im Sessel fand und mich nach drinnen trug mit warmen Armen. Ich wollte mich wehren aber ich war so müde und ich genoss seine starken Arme und auch seinen warmen Körper auch wenn er immer noch nicht schwer heben dürfte.
Ich wachte mitten in der Nacht auf und musste mich erst einmal zurechtfinden. Harry hatte mich ins Bett gebracht und ausgezogen. Meine Sachen und mein Handy lagen ordentlich auf dem Hocker neben dem Bett. Ich kuschelte mich näher an ihn und genoss die Tatsache dass er da war und das er kein Geheimnis mehr war zwischen mir und der Frau die ich liebte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast