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Anders als geplant

von LesPaul
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Div
Harry Styles Louis Tomlinson OC (Own Character)
11.03.2021
06.06.2021
37
127.611
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03.04.2021 2.574
 
Am nächsten Morgen wachte ich alleine auf. Harry war wahrscheinlich schon aufgestanden. Ich hörte leise Stimmen aus der Küche und ich hörte Harry fragen: „ Sieht sie das genauso?“ und Jeff antworte etwas lauter: „Das tut sie mein Großer. Du musst endlich Deinen Kopf und Deine Seele wieder frei bekommen und da kann sie Dir nicht bei helfen. Abgesehen sie hat ein Leben in Deutschland und eine Freundin.“ „Ja das weiß ich. Aber Car ist superwichtig für mich, ich brauche Sie an meiner Seite. Wirklich!“ Mir blutete das Herz als Harry das sagte. „Und abgesehen davon Jeff. Ich hab mich in Sie verliebt.“ „NEIN!“ dachte ich und ich wusste nicht ob ich das laut gesagt hatte oder wirklich nur gedacht hatte. „Sie ist so wie ich, Jeff. Ich weiß das Du als rein heterosexueller Mann nichts damit anfangen kannst aber sie ist bi wie ich und sowie ich Lou liebe habe ich meine andere Hälfte in ihr gefunden. Ich weiß das da wahrscheinlich von Ihr aus nichts sein wird denn sie ist viel zu verantwortungsvoll und findet sich zu alt. Ich möchte dass auch nicht mit irgendwelchen hirnrissigen Aktionen versauen, aber ich möchte Ihr Nähe auch nicht missen. Ich möchte sie an meiner Seite haben ganz egal was daraus wird. Egal ob ich sie nur aus der Ferne freundschaftlich anschwärmen darf oder sie eine Beziehung mit mir zulässt – Ich möchte sie auf KEINEN Fall verlieren und Car nicht mehr zu sehen ist schon ganz schön hart.“ Jeff stöhnte auf: „Oh Mann, Großer! Ihr Künstler mit eurer Gefühlvollen Seite. Ich sag da nichts mehr zu das musst Du mir ihr klären. Wenn ihr glücklich werdet bin ich das auch.“

Ich fand ich musste da jetzt mal raus weil ich mich wirklich unwohl fühlte die beiden zu belauschen. Ich machte bewusst Krach im Schlafzimmer als ob ich gerade erst aufstehen würde und hörte wie Jeff das Thema wechselte. „Am Wochenende kommen also Niall und Liam.“ „Ja da freue ich mich schon sehr drauf sagte Harry.“ Es war Zeit für mich in die Küche zu gehen. Die Jungs standen beide auf und erstmal nahm mich Jeff in den Arm. „Guten Morgen Du Langschläferin.“ Begrüßte er mich. „Wieviel Uhr haben wir?“ fragte ich. „Kurz vor Mittag.“ Sagte Jeff. „Ich fliege gleich zurück aber erst nach Deinem Frühstück.“
Dann nahm mich Harry in den Arm und küsste meine Stirn. Ich ließ es zu und fragte ihn leise ob er sich ein bisschen besser fühlte. Er nickte „Das tue ich.“ Und er sagte „Es tut mir unendlich leid was gestern mit mir los war und was ich Dir zugemutet habe.“
Ich streichelte seine Wange und sagte: „Das muss es nicht. Mir tut es leid, dass ich Dich gedrängt habe darüber zu reden.“ Harry schüttelte den Kopf. „Ich bin froh, dass ich darüber mit Dir geredet habe. Für das was hinterher passiert ist Kann niemand was. Noch nicht einmal Louis.“
Warum nur tat er das? Nahm er alle Leute die er liebte so in Schutz?
„Wenn einer etwas dafür kann, dann war es dies blöde Paparazzi der Louis aufgelauert hat.“ Sagte Harry. Er machte mir Platz auf der Kuchenbank auf der er saß rückte aber nachdem ich mich gesetzt hatte ganz nah an mich als wollte er mich ganz nah bei sich spüren. Unter dem Tisch merkte ich wie er mein Knie zärtlich drückte.

Als ich fertig war mit frühstücken wollte Jeff losfliegen. Erst nahm er Harry in dem Arm und sagte: „Ich such Dir ein schönes Plätzchen hier wo Du Deinen Kopf und Deine Seele kurieren kannst verlass Dich darauf. Ich sag Dir Bescheid wenn ich was gefunden habe.“ Und dann nahm er mich in den Arm und flüsterte mir in leisen ins Ohr: „Du hast glaube ich ein Riesenproblem. Ich wünsche Dir das Ihr das geklärt bekommt.“

Wir brachten Jeff noch zum Hubschrauber und sahen zu wie er abflog. Harry nahm mich bei der Hand und fragte mich ob wir noch ein bisschen am Strand Spazierengehen würden. Ich nickte und er drückte mich fest an sich und so aneinander gekuschelt folgte wir dem Hubschrauber in Flugrichtung so lange bis er aus unserem Blickfeld verschwand.
Nach einer Weile sagte Harry: „Bist Du wirklich dafür das ich in so eine Reha Einrichtung gehe?“ Und ich erklärte ihm warum ich Jeff in diesem Punkt zustimmte.

„Aber dann verlässt du mich wieder.“ Er blieb so abrupt stehen dass ich beinahe hingefallen wäre wenn Harry mich nicht gehalten hätte. Er drehte mich zu sich herum und sah mir ins Gesicht.
„Ja, denn ich finde dass Du jetzt eine andere Therapie brauchst als die, die ich Dir geben kann und legte meine Hand an seinen Kopf auf dem er eine grasgrüne Beanie trug. Er sah in diesem Augenblick furchtbar jung und verletzlich aus.
„Wirst Du wieder bei Cal arbeiten?“ fragte er. „Das ist eigentlich der Plan.“ Sagte ich. „Aber wahrscheinlich werde ich mir ein paar Wochen frei nehmen und Frida begleiten.“ Ich lächelte. “Weil zuletzt als ich auf meinen Kontostand online überprüft habe, habe ich einige astronomisch große Zahlungen auf meinen Konto gehabt die mir schon erlauben würden ein bisschen Urlaub zu machten. Harry lächelte bitter denn mit einem Mal wurde ihm klar, dass er für mich ja auch ein Job war und das fragte er mich auch.

„War ich für Dich wirklich nur ein Job?“ Fragte er leise und traurig.
„Oh, Harry!“ Antworte ich.
„Wir bekamen Deinen Fall angetragen und es gab nur zwei Leute in dieser Praxis die diesen Fall übernehmen konnten. Cal oder ich weil alle anderen entweder nicht gut genug Englisch sprechen oder familiär gebunden waren. Da Cal die Praxis nicht so lange verlassen konnte ist die Wahl auf mir gelandet. Natürlich fand ich es auch superspannend eine Zeitlang im Ausland zu sein aber das war nicht der ausschlaggebende Punkt. Ich hab mit einer solchen Freundschaft zu Dir nie gerechnet und ich  hätte niemals damit gerechnet dass ich Dir menschlich so nahe kommen würde. Ich wurde eingestellt als Deine persönliche Therapeutin ….“ Meine Stimme erstarb. Ich blickte ihn an und war relativ verzweifelt weil ich nach den richtigen Worten suchte die meine Gefühlsleben was ihn betraf irgendwie korrekt beschreiben konnte
.
„Car, ich hab mich in Dich verliebt!“ Sagte Harry leise und stellte mich damit vor vollendete Tatsachen.
Ich öffnete meinen Mund um ihm zu antworten mit all den guten Gründen zu die dagegen sprachen eine Beziehung wie die unsere auf neue Grundfeste zu stellen, wie Co-Abhängigkeit von Therapeuten bis hin zum bekannten Altersunterschied.“ Aber bevor ich meine Rede überhaupt beginnen konnte legte er mir seinen Finger auf die Lippen als ober ahnen  würde was ich sagen wollte.
„Nein Car, ich will keine Gründe vor Dir hören warum es nicht geht oder wir es seinlassen sollten. Ich will einfach nur vor Dir wissen ob Du dasselbe fühlst?“
Diese Frage stand nun zwischen uns und er zwang mich damit ihm das zu offenbaren was ich für mich bereits ins sprichwörtliche Regal der zugeschraubten Einmachgläser meiner Seele verbannt hatte.
Er erwartete meine Ehrlichkeit und er hatte es verdient dass ich aufrichtig war zu ihm. Er nahm den Finger von meinen Lippen und streichelte mir liebevoll über die Wange. Dann sah er mich mit seinen grünen Augen intensiv an und ging wieder los. Er ließ mir alle Zeit der Welt um ehrlich zu antworten.

In mir tobte ein Durcheinander der Gefühle. Das alles war irgendwie surreal. Ich hatte mir nie vorgestellt mal eine Beziehung zu einem derart jungen Mann zu haben. Normalerweise waren meine Partner gleichalt oder fünf bis zehn Jahre älter oder jünger. Was waren das für Gefühle die ich für ihn hatte? Dieser Mann war gerade mal 10 Jahre älter als mein eigener Sohn! Nein, ich dürfte mich nicht von ihm einwickeln lassen! Aber warum machte es mich dann traurig wenn ich daran dachte dass ich ihm aus allen bekannten und vernünftigen Gründen eine Abfuhr erteilen würde. Schon allein der Gedanke daran zerriss mein Herz.
Und nahm ich das sprichwörtliche Einmachglas vom Regal, schraubte es auf und ließ ich den Schmetterlingen die darin waren endlich freien Flug und ließ alle moralischen Zügel guten Gründe einfach schießen.

Ich blieb stehen. Diesmal wäre es Harry der fast hingefallen wäre, Aber ich hielt ihn am Arm fest er sah mich an und ich blickte ihm fest in die Augen und sagte bevor mich der Mut verließ mit fester Stimme; „Ich fühle genauso. Ich hab mich auch in Dich verliebt!“
Der ernste Blick von Harry verwandelte sich in ein Strahlen in seinem Gesicht und er ließ mich los und ging ein paar Meter zurück und schrie „WOOOOOHOOOOO“ und ballte seine Hände zu Fäusten und reckte sie in die Luft und ich stand da und grinste wie eine Idiotin und fragte mich ernsthaft wie es denn nun weitergehen würde. Denn damit hatte ich niemals gerechnet.

Dann kam er mit schnellen Schritte auf mich zu nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich. Meine Arme schlangen sich um seinen Nacken als ob sie schon immer dahin gehört hätten und ich ließ meine Hand durch seine Locken streifen die mittlerweile ziemlich lang waren. Er war ein sensibler Küsser der sich vorsichtig das Terrain erkämpfte aber so wie er es sicher hatte hatte claimte er es als das seine. Ich müsste unwillkürlich Grinsen weil ich das von Frieda kannte.
Himmel konnte die Welt so perfekt sein das sie mir zwei Partner zugestand die beide so umwerfende Menschen waren?

Er unterbrach den Kuss um mich anzusehen und er versuchte in meinem Gesicht zu lesen.
“Vergiss es Styles!“ flüsterte ich und lachte. „Ich werde Dir nicht sagen was mir gerade im Kopf rumgeht!“ und dann küsste ich ihn. Ohne uns großartig darüber zu verständigen gingen wir den Weg zu unserem Haus zurück. Wir schafften es noch gerade durch die Haustür die Harry hinter sich zu kickte und dann konnte man auch schon eine Spur der Kleidung verfolgen bis in Schlafzimmer.

„Wir können das nicht!“ versuchte ich Harry und mich zu stoppen.
Er sah mich mit vor Lust verhangenen Lidern an.
„Wieso? Das sieht man doch das wir das können!“ und wollte weiter machen.
Es kostete mich ein monstermäßiges an Kraft ihn von mir zu schieben denn ich wollte es ja auch. „Harry, ich muss wieder die olle Therapeutin rauskehren. Das alles ist noch zu früh für Deinen Kopf!“ Er sah mich an und ich erklärte es ihm.

Dass er wahrscheinlich durch Reizüberflutung seines Gehirns einen Krampfanfall oder einen erneuten Schlaganfall riskieren würde. „Es ist noch zu früh dafür, Hon!“ Erklärte ich. Harry sah mich enttäuscht an. „Wann?“ fragte er. Ich sagte ihm das er frühestens nach weiteren zwei Monaten wieder vollständig einsatzfähig sei. Sechs Monate würde das ganze nach so einem schweren Gehirnschlag dauern. „Solange mag ich aber nicht warten? Mir wird schon nichts passieren und meine Synapsen sind doch schon durch?“ bettelte Harry.“
„Aber Deine neuen Neuronalen Verbindungen sind noch nicht so gefestigt das sie mit den Reizüberflutungen bei Sex klarkämen.“ Sagte ich. Dann ging ich wieder auf ihr zu und lächele ihn schief an. Aber in der Zwischenzeit können wir Deine Synapsen ja ein bisschen trainieren. Anfassen ist erlaubt und stimulieren auch aber Orgiastische Höhen nicht.“
Harry seufzte. Und maulte: „Immer wenn es am schönsten ist…“ Ich fiel ihm ins Wort: „Das alles kann warten Harry. Solange bis es für Dich sicher ist. In der Zwischenzeit haben wir uns und wir wissen was wir füreinander sind und empfinden. Dass ist doch auch schon mal was!“ ich blickte ihm ins Gesicht und erinnerte ihn spitzbübisch: „Anfassen ist erlaubt ….“ Und während ich das sagte machte ich mich an den Knöpfen seiner Jeans zu schaffen. „Ja bitte!“ schnurrte er und lies mich machen.

Nachdem wir unseren ersten intensiven Gefühlen füreinander nachgegeben hatten. Lagen wie eng umschlungen im Bett das erste Mal ohne störende Klamotten.
Harry sagte mit einem Gähnen, das er überhaupt nicht wusste das gegenseitige Körpererforschung so anstrengend wäre. Ich grinste: „Nein für Deinen Körper sicherlich nicht aber für Deinen Kopf und küsste ihn auf die Locken.“ Sein Atem würde flacher während sein Körper sich noch näher an mich drängte. Nach einer Zeit war er eingeschlafen. Ich hielt ihn und ließ die letzten Wochen gedanklich Revue passieren.

Ich selber konnte eigentlich nicht bestimmen wann Harry mein Herz gestohlen hatte. Wahrscheinlich war es einfach so wie es James Corden mal in einem Interview sagte, das Harry eine unvergleichliche Art der Gefühlstiefe im einem auslöste  die man sich selber nicht erklären konnte und die einen bei der Erklärung was das mit einem machte in einen kompletten Vollidioten verwandelte.
Ja, ich war mir sicher dass es so sein musste.
Denn dieser Mann stahl jedem das Herz im besten Sinne und dabei hatte er keine Ahnung was er damit den meisten Menschen antat.

Den nächsten und auch den übernächsten Tag verbrachten Harry und ich in einer Art Gefühlsrausch. Wir verloren kein Wort über seine Zeit mit One Direction oder über Louis und ich hatte auch nicht mehr geguckt ob Louis mir geantwortet hatte und was. Wir dachten gar nicht mehr über Dinge nach wie Krankheit oder Alter oder berufliche Distanz. Wir waren einfach WIR, zwei Wesen die sich nah waren und von gleicher Art. Wir stülpten einfach eine Blase über uns und wollten von der Realität Draußen nichts wissen.

Wir gingen am Strand spazieren und dann setzten wir uns mit den Gitarren nach Draußen und sangen Lieder die wir beide gut fanden und schrieben eigene Lieder wovon die meisten Liebeslieder waren und von unseren eigenen Gefühlen handelten und wie sehr wir einander begehrten und vermissten. Wir verbachten die Abende entweder vor dem Kamin mit Ben und Jerrys und lasen uns gegenseitig Fromm Bukowski oder Gribahl vor oder wir verschwanden in der Badewanne und zündeten alle Kerzen an die wir finden konnten und badeten in Rosenöl mit Sandelholz solange bis unsere Haut ganz schrumpelig war und wir uns schnell abtrockneten uns gegenseitig die Haare föhnten und ins Bett fielen und die Dinge machten die trotzdem Freude machten und unsere Hände und Münder auf Entdeckungsreise schickten.

Als Harry mich freitags morgens weckte mit einem Kuss auf mein Tattoo der linken Schulter sagte er entschuldigend, dass wir wohl heute ins Hier und Jetzt  auftauchen müssten.
„Aber noch nicht jetzt Honey Bee.“ flüsterte ich verschlafen und zog Harry wieder an mich ran.
„Du hast mich jetzt nicht ehrlich Honey Bee genannt.“ Sagte er lachend.
„Doch!“ grinste ich. „Ich nenn dich doch seit Tagen Honey oder Hon.“
„Wie kommst Du denn da drauf.“ Fragte er.
„Ich find Bienen süß.“ Murmelte ich irgendwo an seinem Hals er und pikste mich in die Seite.
„Aber ich hab keinen gelb-schwarzen Bienenpopo!“ sagte er entrüstet mit einem schelmischen Grinsen auf dem Gesicht.
„Doch den hast Du!“ entgegnete ich und wehrte mich gegen seine Hand die mich immer weiter pikste. „Dein Popo ist genauso rund und perfekt.“ lachte ich und wehrte mich weiter „und der hat auch einen Stachel dran.“ Erwiderte ich anzüglich mir einem neckischen Blinzeln. Harry lachte und holte dann zu einem Großangriff aus und kitzelte mich durch bis ich um Gnade flehte.

„Honey Bee!“ murmelte er finster und schnaubte vor Entrüstung während er ein wenig später in der Küche stand und uns Kaffee machte. Ich stellte mich hinter ihn, kuschelte mich an seinen breiten Rücken und küsste ihm den Nacken. „Ja, wie jemand der über Sonnenblumen singt und so einen Knackarsch hat und so gut schmeckt wie Du. Der Name passt!“
„Ok seufzte er!“ und ergab sich seinem Schicksal und seinem neuen Kosenamen und zuckte mit den Schultern.
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