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Die Tochter vom Habgiergeist

von Zugolu
GeschichteFantasy / P12 / Gen
Daniel "Danny" Fenton / Danny Phantom Jasmine "Jazz" Fenton OC (Own Character) Vladimir "Vlad" Masters / Vlad Plasmius
10.03.2021
10.03.2021
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Wie es mein Vater versprochen hat, war Familie Fenton bereits anwesend als ich nach unten kam.
„Jack, Maddie! Darf ich euch meine Tochter Georgina vorstellen?“, hörte ich meinen Vater und legte einen Arm um meine Schultern. Natürlich! So war es immer gewesen! Kaum waren Personen da, tat er auf liebevollen und besorgten Vater, aber wenn niemand dabei zusah war es ihm völlig egal was aus mir passierte, wie es mir geht oder wer ich war, war ihm völlig egal.
„Vladimir! Ich wusste gar nicht dass du verheiratet bist und eine Tochter hast. Weshalb hast du das nicht früher erzählt?“, fragte Jack Fenton. Sofort wünschte ich mir dass dieser Jack mein Vater wäre, als mein jetziger. Jack erschien mir ein besserer Vater zu sein als meiner. Auch seine Frau, Maddie, erschien mir sympathisch zu sein. Sofort wünschte ich mir wieder mein altes Leben wieder. Da wo die Welt perfekt war. Wo ich noch meine Eltern hatte. Das Mädchen namens Jazz erschien mir ebenfalls Sympathisch. Ob wir Freunde werden könnten? Immerhin war sie fast in meinem Alter. Dann sah ich ihn. Es war Danny und ich musste an unsere letzte Begegnung in der Geisterwelt denken. Damals haben wir uns Gegenseitig geholfen aus dieser Welt zu entkommen. Vor allem hatte ich damals die Gelegenheit genutzt um meine eigenen Kräfte zu testen ob ich sie überhaupt noch habe. Während der Zeit konnten wir uns etwas Unterhalten.
„Es ist sehr schmerzhaft für uns beiden, Jack. Sie ist vor 9 Jahren an einer Krankheit gestorben“, sagte mein Vater und riss mich so aus meinen Gedanken. „Aber wir sind nicht hier um unseren Familien und dessen Tragödien zu unterhalten! Los Kinder, geht Spielen.“ Völlig genervt verdrehte ich meine Augen. Wozu sollte ich dann eigentlich runter gehen? Ich führte Jazz und Danny in mein allzu neues und unbekanntes Zimmer. Ausgerechnet in dem Augenblick waren die drei Geister Geier in meinem Zimmer.
„Verschwindet oder mein Vater erfährt davon“, schnauzte ich sie an. Aufgeregt flatterten die drei davon. Nie hatte man hier Ruhe.
„Die hören auf dich?“, fragte Jazz und ich nickte.
„Mehr oder weniger. Wir reden hier von meinem Vater, auch wenn er sich die letzten 9 Jahre nicht so benommen hat“, grummelte ich. Danny und Jazz tauschten einen Blick aus.
„Und du weißt was er ist?“, fragte Danny nun.
„Was soll ich wissen? Dass er ein Halbgeist ist so wie der Fliegende Unbekannte?“, stellte ich meine Gegenfrage.
„Warte was?“, fragte Jazz nun. Ich schaute ihr ins Gesicht und grinste sie an.
„Sollten wir nicht lieber nach unten und unsere Eltern belauschen?“, fragte ich. „Ich wüsste da auch schon wie wir das anstellen.“
„Wir sollen was tun?“, fragte Jazz wieder.
„Du hast es gehört, Jazz!“, entgegnete Danny und fragte dann: „Wie hast du dir das Vorgestellt?“ Er verwandelte sich vor Jazz und mir zum Geist. Auch ich wurde zum Geist. Mein rötliches Haar wurde Plasmagrün und meine blauen Augen wurden Rot. Auch meine Haut war anders. Meine Hautfarbe als Geist war bläulich. So wie bei meinem Vater, wenn er ein Geist ist.
„Du bist auch ein Halbgeist?“, fragte Jazz und Danny gleichzeitig. Und dann von Danny: „Wir kennen uns doch!“ Ich schaute die beiden an.
„Ich habe meine Kräfte seit meiner Geburt. Ist wohl vererblich und glotzt nicht so doof! Wir belauschen die drei während wir Unsichtbar sind!“, erklärte ich und schwebte wortwörtlich vom Boden ab.
Ich beide berührte die beide und wir wurden unsichtbar. Dann verschwanden wir durch den Boden und zu unseren Eltern.
„…das hört sich gut an, Vlad. Jack und die Master´s Buster fliegen ins Weltall und zerstören den Meteoriten!“, sagte gerade Maddie Fenton. Mein Vater lächelte sie an. Versuchte er gerade mit ihr zu Flirten? War Maddie Fenton die Jugendliebe von der er mir mal erzählt hatte? Mir wurde übel.
„Wir werden es sofort in die Tat umsetzen“, sagte Jack Fenton und rannte gleich raus.
„Jack! Warte doch!“, rief ihm seine Frau nach. „Wir bereiten alles vor, Vlad! Sag Jazz und Danny das sie nach Hause sollen, wenn sie fertig sind.“ Damit folgte sie ihrem Mann. Mein Vater rieb sich die Hände und seine Augen leuchteten Rot auf.
„Und wenn alles glatt geht, werden wir für immer zusammen sein, Maddie. Auch wenn ich dazu alles andere Opfern sollte“, sagte meinen Vater und lächelte vor sich hin. Meine Hände verkrampften sich ein wenig und danach fanden wir uns in meinem fremden Zimmer wieder.
„Er will wirklich alles Opfern?“, fragte ich tonlos. Sollte ich ihm dabei helfen? Würde er auch mich Opfern?
„Scheint so“, sagte Jazz und setzte sich auf das Bett. „Bequem!“
„Egal was ihr plant, haltet mich daraus. Ich genieße es normal zu sein“, sagte Danny. Ich sah ihn verständnislos an. Was war schon normal? Hatte er seine Geisterkräfte nicht mehr? Ich schaute Jazz fragend an.
„Frag nicht!“, war ihre Antwort und stand auf. „Wir sollten gehen!“ Jazz ging zur Tür und öffnete die Tür. Dort stand mein Vater.
„Ihr wollt schon gehen?“, fragte er scheinheilig.
„Ja, das wollen wir“, sagte Danny und ging einfach an ihm vorbei. Jazz folgte ihrem Bruder. Ich schaute ihnen nach und fragte mich gleichzeitig wie lange mein Vater bereits vor der Tür stand.
Die Tür fiel zu und ich schaute auf. Mein Vater stand in meinem Zimmer.
„Du hast dich sicherlich schon gefragt, weshalb ich dich zu mir geholt habe…“, setzte er an, doch ich schaute ihn in die Augen und verschränkte meine Arme.
„Egal was du vorhast, mache es alleine! Ich bin kein Kind mehr, also lass mich da raus, Vater“, sagte ich. „Ich sollte jetzt ins Bett gehen, es ist spät.“ So hatte ich mit meinem Vater bisher noch nie gesprochen, aber es zeigte seine Wirkung.
„Es stimmt, es ist spät! Wir werden später reden“, sagte mein Vater und ging.

Der nächste Tag war nur verschwommen. Jack Fenton und die Master´s Buster flogen los und zerstörten einen Meteoriten. Es war allerdings der Falsche gewesen. Alle waren wütend auf ihn. Mein Vater hielt eine Pressekonferenz statt und offenbarte sich als Geist. Warum tat er das alles?
Nun war mein Vater im All und versuchte den Meteoriten irgendwie aufzuhalten, was nicht klappte. Ich stand bei Jazz und kam auch mit in die Geisterwelt. Was auch immer der Plan war, es klappte nicht. Doch dann hatte man einen Plan! Die ganze Welt Arbeitete da zusammen. Was aus meinen Vater passierte? Ich wusste es nicht. Er war noch immer irgendwo im Weltall verschollen, aber daran war er selber schuld!

Dann begab sich Danny wieder in die Geisterwelt. Ich flog mit ihm als Geist und half ihm. Skulker kam leider dazwischen. In kurzer Zeit waren wir von Geistern umgeben und ich weiß immer noch nicht, wie es wir geschafft haben dass uns alle halfen. Zum ersten Mal begegnete ich den Zeitgeist.
„Egal was du vorhast, Kleine. Ich kann dir nicht helfen die Vergangenheit zu ändern“, sagte der Zeitgeist, bevor ich ihm irgendwas sagen konnte. „Aber für die Zukunft solltest du dich überraschen lassen.“ Der Zeitgeist lächelte ein wenig. Dann schlug der Meteorit ein.
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