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Die Tochter vom Habgiergeist

von Zugolu
GeschichteFantasy / P12 / Gen
Daniel "Danny" Fenton / Danny Phantom Jasmine "Jazz" Fenton OC (Own Character) Vladimir "Vlad" Masters / Vlad Plasmius
10.03.2021
10.03.2021
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Warum? Warum musste mein Vater eigentlich immer alles kaputt machen? Dabei war es nicht immer so gewesen. Ich konnte mich noch an eine Zeit erinnern, wo er sich um meine Mutter und mich wie ein Vater gekümmert hat, aber dann ist es passiert! Meine Mutter erkrankte schwer und starb kurz danach und seitdem hat er sich geändert. Ich war damals gerade einmal 7 oder 8 Jahre alt gewesen als meine Mutter starb und kurz darauf hat er mich ins Internat geschickt. Meine Mutter hätte das niemals zugelassen, wenn sie damals nicht gestorben wäre. Nun knapp 8 Jahre später will er auf einmal dass ich wieder zu ihm komme und noch dazu die Schule wechsle. Angeblich um eine bessere Beziehung mit mir zu haben. Welche Beziehung den? Eine Limousine fuhr vor.
„Georgina Masters?“, fragte der Chauffeur. Stumm nickte ich. Der Chauffeur stieg aus und öffnete mir die Tür. Wortlos stieg ich mit meinem letzten Koffer in die Limousine rein. Sie war leer. Meine Unterdrückte Wut kochte wieder hoch und meine Augen leuchteten kurz rot auf, wie fast immer wenn ich wütend war. Er konnte mich nicht einmal persönlich abholen! Würde es so wie immer sein? Dass er mich nicht einmal Begrüßte? Die Limousine fuhr los und ich schaute aus dem Fenster. Ein wenig gelangweilt holte ich ein Notizbuch heraus und blätterte herum. In meinem Notizbuch habe ich alle Zeitungsberichte über Geister hinein geklebt. Besonders einer war oft zu sehen. Der von der Presse als „Der fliegender Unbekannter“ bekannt geworden ist. Manche der Geister nannten uns Halbgeister auch als „Halbschatten“. In den letzten Jahren habe ich einige Geister getroffen und kennen gelernt. Von Skulker bis zu Ember und auch den Kistengeist konnte ich kennen lernen. Sowie auch die Lunch Lady durfte ich die Bekanntschaft machen, als jemand versucht hat den Speiseplan gänzlich zu ändern. Das Ergebnis war, das der Speiseplan im Internat geblieben ist. Mit dem Unterschied das es nun mehr Zusatz Angeboten bei den Speisen gab.
Auf einer der Bilder konnte ich auch Plasmius, Graf von Habgier alias Vladimir Masters, mein Vater, sehen. Was hatte mein Vater vor? Wofür holte er mich zu ihm? Nach Amity Park? Ich schaute wieder aus dem Fenster und stellte fest dass wir bereits in der Stadt waren. Drei rot gekleidete Teenager bekämpften einen Geist. Das waren also die Master´s Blaster? Sie bekämpften einen mir unbekannten Geist und schickten sie wohl nach Hause. Immerhin hatten die Geister ein Zuhause wo sie hingehörten. Auch die Menschen hatten so etwas wie eine Heimat, aber ich? Ich war ein Halbgeist, ein Halbschatten und gehörte weder in die eine noch in die andere Welt.
Ich holte die heutige Zeitung hervor. Dort wurde von einem Meteoriten berichtet, der auf die Erde zuflog. Nachdenklich schaute ich nach oben. Davon war gar nichts zu sehen. Die Limousine wurde langsamer und hielt schließlich an. Die Tür wurde geöffnet und ich stieg mit meinem Koffer raus. Ich stand vor einer Villa und direkt in der Nähe war das Bürgermeisterhaus, wo vermutlich mein Vater gerade arbeitete. Langsam ging ich in die Villa und der Buttler zeigte mir mein Zimmer. Dort waren bereits all meine Sachen, die ich bereits Tage vorher weg geschickt habe. Wie zu erwarten war mein Vater nicht anwesend, aber das war inzwischen normal geworden. Mein Vater hatte sowieso noch kaum Zeit gehabt seit meine Mutter gestorben war. Ausgerechnet musste sie da sterben, wo sie auch gearbeitet hat und auch meinen Vater kennen gelernt hat. Meine Mutter war Ärztin gewesen und hatte meinem Vater damals seine Ekto-Akne behandelt. So hatten sie sich kennen gelernt und haben irgendwann geheiratet. Dann kam ich und mit 6 Monaten zeigte ich meine ersten Geisterkräfte. Meine Mutter hatte es wohl dann erst da erfahren was mein Vater und auch ich waren, aber sie ist dennoch geblieben. Dann kam die Krankheit und starb daran. Seitdem hat er sich verändert und schwärmte von seiner Jugendliebe. Er schickte mich weg und auch in den Ferien bekam ich ihn kaum zu Gesicht.
Nun lag ich in meinem neuen Zimmer und starrte an die Decke. Ich fragte mich wiederholt was passieren wird und was mein Vater vorhatte. Er hatte mich doch nicht einfach so aus dem Internat geholt, nur um die letzten Tage mit mir zu verbringen!
„Hallo Georgina!“, sprach da auf einmal eine vertraute Stimme. Sofort sprang ich auf und wurde zum Geist. Gerade noch Rechtzeitig konnte ich einen roten Schutzschild um mich erschaffen, denn ein roter Plasmastrahl prallte daran ab.
„Du hast also noch Trainiert?“, fragte der Geist. Ich schaute den Geist an und verschränkte meine Arme.
„Das habe ich, Vater…“, antwortete ich meinem Vater. Wir beide wurden zeitgleich wieder zu Menschen.
„Was hast du vor?“, fragte ich misstrauisch. Mein Vater kam auf mich zu und umarmte mich. Ich versteifte mich. So etwas hatte er solange nicht mehr gemacht das ich mich nicht mehr daran erinnerte, wann er das zuletzt gemacht hat.
„Das habe ich dir doch geschrieben! Ich will meine Beziehung zu dir wieder aufbauen!“, antwortete er. „Wir erwarten noch Gäste.“
„Was für Gäste?“, murrte ich.
„Jack Fenton und seine Familie. Jack, seine Frau Maddie und ich waren auf demselben College“, kam die Antwort. „Sie sollten bald kommen und unseren Plan wegen den Meteoriten besprechen.“ Mein Vater ließ mich los. Das stimmte! Es stand in der Zeitung und war im Fernseher. Ich musterte meinen Vater, der mir den Rücken zu gedreht hatte.
„Du solltest dir etwas anderes ansehen, Georgina!“, sagte mein Vater und ging damit. Leise schnaubte ich, als mein Vater meinen vollständigen Namen verwendete. Er kannte mich überhaupt nicht! Langsam zog ich mich um. Wie wohl die Familie Fenton waren?
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