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Glücksmomente

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Cullen Inquisitor (weiblich)
07.03.2021
07.03.2021
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Hallöchen,

Zum morgigen Weltfrauentag gibts von mir heute schon ein wenig  Fluff.
Cullen trägt doch irgendwie zum Glück der Frauen bei, oder? *hihi*

Liebe Grüße
eure Drachi;)

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Nach ihrer wunderschönen Hochzeit, dachten Elena und Cullen natürlich über ihre Hochzeitsreise nach. Einfach auf der Himmelsfeste zu bleiben, viele Ausflüge zu unternehmen, dabei im Gras zu liegen und einfach den Moment zu genießen, genügte Elena anfangs, aber ihr Mann stellte sich diese Wochen mit seiner Frau gänzlich anders vor.

Und so erinnerte sich der Kommandant, an einen Besuch König Alistairs und seiner Frau Königin Sophia. Damals hatte ihm Elena gesagt, dass sie so gerne irgendwann nach Denerim reisen möchte, woraufhin Alistair, ihr und Cullen anbot, einmal ein paar entspannte Tage in seiner Heimat zu verbringen.

Um seiner Liebsten diesen Wunsch zu erfüllen schrieb Cullen einen Brief an den König und erhielt prompt, nach wenigen Tagen eine Antwort und anbei ebenfalls das Angebot, während ihres Aufenthalts im Schloss zu residieren.


***



Einige Wochen später...

Regenwolken zogen über Denerim und dabei kam eine spürbare Kälte nicht zu kurz. Es sah dabei auch noch verdächtig nach einem Gewitter aus.

Elena huschte durch die auffällige und sehr gut sortierte Bibliothek des Schlosses. Sie liebte Bücher, seit sie ein kleines Mädchen war und lesen lernte. Die Inquisitorin war hin und weg von dieser Auswahl, an Lesestoff.
Mancher Einband löste sich bereits auf und teilweise lagen ordentliche Staubschichten darauf.


„Gefällt Euch die Bibliothek?“

Elena drehte sich um und sah Alistair strahlend ins Gesicht. „Natürlich Majestät. Es ist einfach wundervoll. Ihr konntet aber bestimmt nicht alles lesen oder?“

„Nein... es sind zu viele, aber...wenn ihr ein Geheimnis für Euch behalten könnt, dann sage ich Euch, dass ich nicht derjenige bin, der gerne liest. Ich sollte es als König mehr tun, aber..eigentlich ist dieser Raum, das Reich meiner Frau. Oft ist sie stundenlang hier drin. Das einzige Buch, welches ich je gelesen habe, war jenes das von meiner Familie handelt.“

„Verstehe. Bestimmt macht es euch traurig, dass Ihr Euren Vater kaum gekannt habt oder?“

„Einerseits ja und andererseits...eigentlich nicht.“

„Es tut mir leid. Ich wollte nicht taktlos sein. Verzeiht.“

„Es gibt nichts zu verzeihen.“ Alistair lächelte und räusperte sich kurz. „Ich freue mich wirklich sehr, dass Ihr und Euer Mann, uns die Ehre erweist, unsere Gäste zu sein. Man hat nicht jeden Tag solch hohen Besuch.“

Elena schmunzelte. „Oh Majestät... Hoher Besuch?“

„Ja...Immerhin wart Ihr es, die uns vor unser aller Untergang bewahrte. Ihr müsstet eigentlich einer Königin gleichgestellt sein. Nun...für mich und meine Frau seid Ihr das aber bereits.“

„Zu viel der Ehre...Aber sagt mir...Ich würde gerne meinen Mann überraschen. Welche schönen Plätze um Denerim gibt es, wo ich das bewerkstelligen könnte?“

Alistair nickte. „Da kann ich Euch in der Tat weiterhelfen. Kommt mit.“


Der König bemühte sich wirklich sehr und vermerkte auf einer Karte, jene Orte, die er als „sehr romantisch“ erachtete. Er erklärte Elena sämtliche Wege und bot nebenbei noch an, sie mit einem gut gefüllten Korb auszustatten um auch für das leibliche Wohl zu sorgen.




Es war schon spät, als Elena und Cullen am selben Abend, ihr Gemach betraten. Alistair und Sophia, hatten die beiden nämlich, so wie auch schon die vergangenen Tage, zu einem wundervollen Essen geladen. Es war wirklich rührend, wie sie sich um die beiden bemühten.

„Es ist so lieb von den beiden, dass sie uns so umsorgen. Findest du nicht?“ fragte Elena in Cullens Richtung, der gerade dabei war, sich zu ihr ins Bett zu kuscheln.
„Oh ja. Sie sind unglaublich nette Menschen.  Was mussten die beiden alles durchstehen , um endlich zueinander zu finden.“
Elena nickte und lächelte dabei. „Ja...schrecklich. Aber sie sind ein so schönes Paar.“
„Ja in der Tat.“
„Sag mal Schatz... Was würdest du davon halten, wenn wir uns morgen ein wenig die Umgebung von Denerim ansehen?“
Cullen lächelte seine Ehefrau an und strich dabei zärtlich über ihre Wange. „Das wäre sehr schön. Vielleicht kann uns Alistair weiterhelfen. So gut kenne ich mich dann doch nicht aus und er weiß vielleicht, was sich wirklich lohnt, um eine kleine Wanderung zu unternehmen.“

Elena musste leise lachen. Sie hatten doch wirklich immer die selben Gedanken. Fast schien es so, als würden sie sich jeweils eine Gehirnhälfte des anderen miteinander teilen.

„Naja...Das wars dann wohl mit der Überraschung...“ meinte Elena.

„Welche Überraschung?“ Kurz stockte Cullen und schmunzelte. „Moment mal...Nein...sag jetzt nicht, dass du auch schon mit ihm darüber geredet hast..“

Elena richtete sich ein wenig auf und sah den Kommandanten grinsend an. „Du... Du hast dich also auch schon mit ihm darüber unterhalten oder? Jetzt weiß ich auch, warum er mich heute beim Essen so nachdenklich und ein wenig amüsiert angesehen hat.“

„Ja ich habe etwas angedeutet. Kurz vor dem Essen. Ich wollte dich überraschen.“

Elena seufzte glücklich. „Aww du bist süß. Aber...auch wenn es nun keine Überraschung mehr ist, können wir dennoch einen wundervollen Tag verbringen.“

„Das können wir.“ erwiderte Cullen und seine Lippen waren nah an ihren. „Wir müssen jetzt schlafen, denn ansonsten gehen wir morgen nirgendwo hin.“
Als er jedoch spürte, wie Elena ihr Bein langsam an seinen Oberschenkeln entlang gleiten ließ, war es vorbei mit der Beherrschung des Kommandanten. Er lächelte und nickte leicht. „Du hast nicht vor zu schlafen, nicht wahr?“

„Noch nicht Liebster. Noch nicht...“ sprach Elena und spielte sämtliche ihrer Reize aus. Küsste ihn augenblicklich und so zärtlich, dass Cullen nichts anderes übrig blieb, als sich den Befehlen seiner Frau zu beugen. Er tat es gerne. So viel stand fest.




Der nächste Tag...


Nach einem guten Frühstück, sattelten Elena und Cullen ihre Pferde und packten den Proviant in die Satteltaschen. Beide freuten sich schon sehr auf den Ausflug, der laut Alistair ein ganz besonders schönes Fleckchen zum Ziel hatte. Er musste es ja wissen.
Außerdem zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Kein einziges Wölkchen war am Himmel zu sehen und bot damit das perfekte Ausflugswetter.

„Haben wir alles?“ fragte Cullen in Elenas Richtung.

„Ja ich denke schon.“ erwiderte sie strahlend.

Der Kommandant konnte sich nicht sattsehen an der Frau, die vor ihm stand. Ihr Lächeln, welches so schön war und mit der Sonne um die Wette strahlte.
Für ihn war sie das absolute Glück in seinem Leben. Noch nie hatte er so viel davon. Und er hätte sich nie gedacht, es jemals zu besitzen.
Niemals...und da war er sich sicher, würde er sich dieses Glück nehmen lassen.

Seine Gedanken endeten, als Elena näher kam und ihm einen liebevollen Kuss auf die Lippen hauchte.
„Du bist ja völlig vertieft mein Schatz.“ sagte sie. „Es muss etwas sehr schönes sein, woran du denkst.“
„Das ist es.“ sprach er. „Ich kann sowieso nur an eines denken. Und das bist du.“
„Ach du bist süß. Dann müssen wir jetzt aber los. Ich will mit dir irgendwo alleine sein. Im Gras liegen und einfach deine Nähe genießen.“


Beide stiegen auf ihre Pferde und verließen die Ställe des Schlosses. Sie ritten durch die Straßen von Denerim und verließen die Stadt dann durch das Stadttor.
Von da an hielten sie sich immer nördlich und erreichten nach einer guten Stunde bereits recht bergiges Gebiet. Es war unglaublich, wie weitreichend die Umgebung von Denerim war.

Die Berge in der Ferne thronten an den Rändern der saftig, grünen Wiesen.
Das Prunkstück inmitten dieses Platzes, war jedoch der blaugrün, schimmernde Bergsee, von dem weder Elena noch Cullen ihre Augen lassen konnten.

An einem sonnigen Plätzchen nicht weit vom Seeufer entfernt, stiegen beide von ihren Pferden ab und bestaunten weiterhin diesen wundervollen Anblick.

„Ich habe immer gewusst, dass wir in Ferelden solch schöne Orte haben, aber das ist einfach nur unglaublich.“ meinte Cullen und legte dabei einen Arm um Elena, die mindestens genauso begeistert war.
„Es ist wunderschön hier. König Alistair hat nicht übertrieben.“

„Und weißt du was das Schönste ist?“ sprach Cullen und strich zärtlich über Elenas Wange. „Das du hier mit mir bist. Du...mein größtes Glück auf dieser Welt und mein einziger Sinn im Leben.“

Elena war in diesem Moment so unglaublich gerührt von seinen Worten und bekam nasse Augen.
„Cullen...du ahnst nicht, wie glücklich ich bin, hier mit dir zu sein. Ich liebe dich. Und das wird sich niemals ändern. Nie. Ich möchte keine einzige Sekunde mehr ohne dich sein. Ich könnte nicht überleben... ohne dich.“

„Ich liebe dich auch und du wirst mich auch nie verlieren. Ich werde immer da sein. Bis zu meinem letzten Atemzug.“

Langsam näherten sich seine Lippen den Ihren und federleicht berührten sie sich im nächsten Moment. Der zärtliche Kuss... seine Arme, die sie liebevoll umschlossen...Sein unverkennbar, wundervoller Geruch... Der Augenblick.... All das brachte für Elena nur noch mehr zum Ausdruck, wie viel Glück sie hatte. In diesem Leben, hier zu stehen mit Cullen, ihrem Ehemann. Sie hatte alles und sogar noch mehr.

Nachdem sie sich sachte von seinen Lippen trennte, sah sie ihm in die Augen und begann zu lächeln.
Er strich ihr eine Haarsträhne hinter ihr Ohr und erwiderte ihren Blick in dem er regelrecht ertrank. Er konnte sich nicht davon lösen. Aber das wollte er auch gar nicht.

„Cullen...“ begann Elena. Ihre Stimme zitterte. „Ich...muss dir noch etwas sagen.“

Er lächelte. „Was denn?“

Sie versuchte sich wirklich zusammenzureißen aber das Zittern wurde immer stärker. Sie konnte die unwillkürliche Bewegung ihrer Lippen, die sich zu einem Lächeln formten, einfach nicht aufhalten.
Sie schluckte.
„Ich...Ich denke...Wenn ich all den Anzeichen vertrauen kann, dann...bin ich vielleicht schwanger.“

Cullen war zunächst sprachlos und tat sich schwer damit, Worte zu finden.

„Schatz...Wa...Was? Aber...Oh Erbauer. Denkst du wirklich?“

„Ja...Ich fühle es und ich habe eindeutige Anzeichen dafür. Mehr als eindeutig, um genau zu sein.“

Der Kommandant freute sich so sehr, dass er seine Angebetete im nächsten Moment in die Arme schloss.
„Elena...Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Das ist einfach unglaublich.“

Sie klammerte sich noch fester an seinen Oberkörper und lächelte. „Ich liebe dich Cullen und ich bin unendlich glücklich.“

Ein wenig später sahen sie einander in die Augen, in denen eine Geschichte aus purer Freude geschrieben stand.

„Und ich liebe dich Elena. Aber ich sorge mich. Vielleicht hätten wir nicht her reiten sollen? Überhaupt musst du sehr vorsichtig sein. Wenn wir wieder zuhause sind, werde ich sofort dafür sorgen, dass dich jeder in Ruhe lässt.“

„Du bist wirklich zuckersüß, Schatz. Aber ich bin vorsichtig. Mach dir keine Sorgen. Und sobald wir wieder auf der Himmelsfeste sind, werde ich auf das Pferd verzichten und ich habe auch vor, mich dann zu schonen. Keine Außeneinsätze und nicht zu viel Arbeit. Versprochen.“

„Gut...“ erwiderte Cullen. „Ach ich freue mich so.“

„Und ich mich erst.“ sprach Elena und küsste ihn zärtlich.


Dieses wunderschöne Fleckchen inmitten der Berge... Der See... Das alles war mehr als genug, um Glück zu empfinden. Aber Elena und Cullen hatten an diesem Tag und auch in den Tagen der Vergangenheit, sowie der Zukunft, noch viel mehr davon.

Nach ihrer Rückkehr zur Himmelfeste unterzog sich Elena einer genaueren Untersuchung. Der Heiler stellte schließlich fest, dass sie wirklich schwanger war.
Das kleine Mädchen welches gut sieben Monate später zur Welt kam, machte das Glück der beiden vollständig. Ihr Name war Mia. Benannt nach Cullens Schwester.


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Allen Frauen wünsche ich in diesem Sinne einen wunderschönen Weltfrauentag! ♥
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