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Please dont leave me

OneshotRomance / P12 / Gen
Blitzo Stolas
07.03.2021
07.03.2021
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Schweigend lief ich neber dem nervtötenden Vogeldämon her und hielt dabei fest meine Lieblingsknarre in der Hand. Bereit jeden, der ihm zu nahe kommen würde, zu erschießen. Stolas, der in seiner linken Hand einen dunkelblau farbenen, schweren Koffer trug, erzählte mir bereits seid fast einer Stunde, wie aufgeregt er war, doch ich hörte nur halb zu, da ich viel zu beschäftigt damit war, über verschiedene Aspekte nachzudenken. Wir waren gerade durch die große Drehtür gelaufen und befanden uns nun am HellAirport, dem Flughafen in der Hölle. Kaum waren wir aus der Drehtür wieder draußen, bemerkte ich, wie voll der Flughafen doch war. Überall waren an verschiedenen Stationen lange Warteschlangen mit extrem genervten Dämonen, die entweder saßen oder standen und auf ihren Flug warteten. Flüchtig blickte ich aus dem Augenwinkel zu Stolas und seufzte frustriert, doch dies schien er zum Glück weder bemerkt noch gehört zu haben. Ich verstand einfach die Welt nicht mehr. Stolas musste für eine Weile Pentagramm City verlassen, aus beruflichen Gründen, und eigentlich hätte mir nichts Besseres passieren können. Wenn er weg war, musste ich mir nicht mehr ständig ein neues Handy kaufen, weil ich mein jetziges aus Wut zerdeppert hätte, ich könnte in Ruhe schlafen und ich müsste auch nicht mehr ständig mit ihm vögeln, um an sein Buch ran zu kommen, doch je länger ich darüber nachdachte, umso schwerer fühlte sich mein Herz auf einmal an. Was zum Fick war das?

Dieses Gefühl, was plötzlich aufgetaucht war, sobald er mir offenbart hatte dass er mich verlassen musste. Anfangs war es mir egal gewesen und die Freude war größer als dieses schrecklich schmerzende Gefühl, doch je näher wir dem Abschied kamen, umso schlimmer wurde der Schmerz und das Gefühl. War es Angst? Oder womöglich Trauer? Ich wusste nicht, was es war, doch ich wollte, dass es so schnell wie möglich endete. Ich seufzte, als ich sah, wie glücklich er doch war und senkte meinen Blick. Ich konnte Stolas nicht leiden. Er war ein ätzender Perversling der von mir bisher immer nur das eine verlangt hatte, und doch spürte ich tief in mir, das es etwas gab, was nicht wollte, das er ging ...

Dummerweise bemerkte Stolas dieses Mal meinen traurigen Blick und hörte augenblicklich auf zu reden. Still sah er mich eine Weile lang an, bevor ich seine dunkle, jedoch besorgt klingende Stimme neber meinem Ohr vernahm. ,,Blitzy?, Ist alles in Ordnung bei dir? Du bist so still?" Erschrocken schnerrte ich ungewollt zusammen und erwiderte dann langsam seinen Blick. Seine Augen bohrten sich förmlich in die meine und ich begann mich in Stolas wunderschönen roten Augen zu verlieren. Sie leuchteten etwas und sahen mich so liebevoll wie sonst auch an. Als ich nach einer Weile noch immer keine Antwort gegeben hatte und er zum wiederholten Male meinen Namen sagte, schüttelte ich leicht den Kopf und nickte vorsichtig. ,,Ja, natürlich. Alles bestens!" Um zu vermeiden, dass er Verdacht schöpfte, wandte ich schnell wieder meinen Blick von ihm ab und ging ein Stück schneller.

Natürlich war Stolas nicht dumm. Er hatte mich Recht schnell eingeholt und griff nun sanft nach meinem Arm. ,,Was ist denn!?" versuchte ich ihn genervt anzukeifen, doch ich bemerkte selbst dabei, wie meine Stimme anfing zu versagen. Kurz sah Stolas mich an und schien zu überlegen.

,,Blitzy, was ist los?. Ich sehe es doch wenn es meinem kleine I.m.p nicht gut geht" ,,Zum einen bin ich nicht dein Imp Stolars! Und zum Zweiten ist nichts, wie schon gesagt! Und jetzt lass mich meine Arbeit machen!" fuhr ich ihn erneut an, in der Hoffnung, er würde mich endlich in Ruhe lassen, dich vergebens. ,,Ist es, weil ich weg muss?" Ich hatte mich gerade wieder umgewandt zum gehen als ich wie erstarrt stehen blieb und verletzt die Augen zukniff. ,,Nein.."presste ich bedacht darauf, möglichst überzeugend dabei zu klingen zwischen meinen Zähnen hervor und straffte dann meine Schultern. Stolas Blick zierte nur noch mehr Besorgnis, doch er ließ mich vorerst los und ich ging ohne ein Wort zu sagen weiter. Ich spürte, wie die Müdigkeit meine Knochen wieder hochkroch und meine Augen leicht anfingen schwerer zu werden.

Ich hatte heute Nacht bei Stolas geschlafen, da letzte Nacht Vollmond gewesen wär und ich ein Versprechen einzuhalten hatte, dich anders wie sonst hatte ich diese Nacht kein Stück geschlafen. Es ging nicht, egal, wie sehr ich es auch versucht hatte, stattdessen musste ich ständig an ihn und die Tatsache, dass heute weggehen würde denken. Es tat einfach so weh, aber warum tat es das so?.

Plötzlich fiel mir wieder das Lied ein, welches ich letzte Nacht mit Tränen in den Augen gehört hatte. Ich wusste nicht genau, warum, doch aus irgendeinem Grund hatte mich das Lied letzte Nacht etwas beruhigt. Zunächst fiel mir nur die Melodie ein, doch nach einer Weile auch der Text ...

*  Es war endlich Wochenende - würde ich dich wieder seh'n?
Würd'st du wieder nur an mir vorbeigehen?
Mir den Kopf verdreh'n, ohne es zu wissen?
Eigentlich hättest du's schon merken müssen*

Es stimmte, ich war Stolas gegenüber zwar immer genervt, aber nie so, das er wirklich einen Grund gehabt hätte zu denken, ich würde ihn hassen. Wieso merkte er nicht, was ich für ihn fühlte?. Ich meine, wäre es nicht so ... würde ich wohl kaum so viel Leidenschaft in unsere Nächte und Küsse reininterpretieren. Natürlich hätte ich das auch getan, um an sein Buch zu gelangen, doch für ein Buch würde ich mir bei Weitem nicht so viel Mühe geben. Musste Stolas dieses Gefühl eigentlich auch ertragen, sobald ich ging?. Spürte er dann auch diesen unendlich dollen Schmerz?. ,,Siehst du irgendwo die Station 656 Blitzy?" fragte mich Stolas erneut und ich blickte kurz auf, um nicht erneut in seine besorgten Augen blicken zu müssen. Ich ließ meinen Blick kurz schweigen und deutete dann auf eine Station, am Ende des Raumes.

,,Ich glaube dort hinten ist sie" Stolas nickte kurz und sah mich erneut an, doch ich erwiderte seinen Blick dieses Mal nicht, da ich spürte, wie ich immer mehr das Bedürfnis hatte, heulen zu wollen.

*Ich ging raus in die Nacht, in Gedanken bei dir
Plötzlich stand'st du direkt neben mir
Und ich Idiot hatte die Chance vertan
Sagte kein Wort, starrte dich nur an
Du fingst an zu lächeln, oder war es mehr ein Lachen?
Doch das war in dem Moment nicht auszumachen
Doch eins war klar, dieser eine Augenblick
Schickte mich in meine Welt zurück*

Immer mehr spürte ich, wie mein Herz schmerzte und das Bedürfnis zu schreien und zu einen größer wurde. Wieso könnte ich Stolas nicht einfach weiter beleidigen und nervtötend finden?. Nein, stadessen vermisste ich ihn, obwohl er nicht Mal weg war. Ein Augenblick, in dem ich schwach gewesen war, hatte mich zurück in meine Welt geschickt. Eine Welt ohne ihn. Eine Welt, bevor ich sein Blitzy war. Eine grässliche Gänsehaut überkam mich, als ich daran dachte. Wenn Stolas erst mal weg war, gäbe ich niemanden mehr und auch niemanden mehr, dessen Blitzy ich war. So sehr mich diese perverse Art von ihm auch teilweise in den Wahnsinn trieb, ich genoss seine Berührungen mittlerweile mehr als alles andere und ich liebte den Kosenamen, den er mir gegeben hatte ... . Ich lief direkt neber ihm und ich hatte schon so oft vor ihm gestanden, wieso konnte ich ihm nicht einfach sagen was ich fühlte?

Ich stockte. Wie würde er überhaupt reagieren? Ich war so in Gedanken versunken, dass ich zunächst gar nicht bemerkte, wie eine federweiche Hand nach meiner griff und sie sanft umfasste. Langsam wanderte mein Blick auf die Hand und dann auf Stolas. Er lächelte mich fürsorglich an, als würde er wissen, was mit mir nicht stimmte und auch wenn es mir schwer viel, erwiderte ich dieses lächeln.

*Ich war doch sonst nicht so, konnte es nicht glauben
Und das nur von einem Blick in deine Augen
Ich würd' dich schon vergessen, wofür bräuchte ich dich?
In dem Moment traf mein Herz ein Stich*

Die erste Zeile des Liedes traf meine geradige Situation eigentlich noch mit am besten. Was war aus mir geworden?. Dem Blitzo, der Stolas nicht leiden konnte, der Blitzo der Boss der I.M.P war, der Blitzo der bisher immer so stark gewesen war.. . Nun war nichts von dieser Stärke zu sehen, auch wenn ich versuchte, sie aufrecht zu erhalten. Ich war schwach wegen ihm. Kaum zu glauben, dass er es war, der mich schwächte .... Immer mehr kamen wir auf die Station, nach der Stolas vorhin gefragt hatte zu, und mir wurde mit jedem Mal schlechter


*Morgen ist, morgen ist, heute schon gestern
Morgen ist es vorbei
Morgen ist, morgen ist, heute schon gestern
Denn dann ist es vorbei*

Ein, zwei Tage ohne ihn war nicht das Problem gewesen. Er sah ihn ja ohnehin nicht jeden Tag. Aber Wochen lang, wenn nicht sogar Monate lang nichts von ihm zu haben? Das würde bestimmt schrecklich werden. Keine Stimme, die mir verführerisch ins Ohr wisperte, keine Augen, die ich bewundern und keine Lippen, die ich küssen konnte. Was würde ich Millie und Moxxie sagen, wenn sie Fragen stellten?. Ich konnte ihnen unmöglich sagen, dass es Stolas war, der mich so fühlen ließ ... Ich seufzte. Vielleicht war dieses Gefühl ja nur jetzt da und würde morgen weggehen. Immerhin war morgen ein neuer Tag und wie der Text des Liedes würde die ganze Sache morgen schon wieder Vergangenheit sein. Doch irgendwas in mir sagte, dass es nicht so leicht sein würde. Wieso war er mir nur so verdammt wichtig ...

Nach einer ganzen Weile waren wir endlich an der Station angekommen und ab hier würden uns unsere Wege trennen. Denn ab hier durften nur noch die rein, die auch zum Flugzeug wollten. Ich schluckte und umklammerte Stolas Hand nur noch fester. Stolas bemerkte dies und strich mir liebevoll über die Finger, bevor er stehen blieb und vor mir in die Hocke ging. ,,Nun, ich schätze das heißt jetzt wohl Abschied nehmen ..." Als ich Stolas Stimme vernahm, klang auch diese dieses Mal viel betrübter als vorhin. Mein Herz schmerzte nun so sehr, das ich wortwörtlich spürte, wie es in mir verblutete. Mit Tränen in den Augen sah ich Stolas an und sah dabei vermutlich noch verzweifelter aus als je zuvor. ,,Scheintso..." murmelte ich nur und versuchte den ganzen Schmerz in mir zu unterdrücken, doch gegen meinen Willen, rollte mir eine salzige Träne über die Wange.

Stolas musterte mich genauestens und fing mit seinem Daumen meine Träne auf. Sanft wischte er sie weg und ließ seine Hand dann an meiner Wange ruhen. ,,Na, na, na, wer wird denn gleich weinen" mitfühlend sah er mich an und ich griff mit meinen zitternden Händen nach seiner Hand. Komplett überfordert schmiegte ich mich leicht an seine Hand und sah ihn an, während mir nur noch mehr Tränen über die Wangen rollten. ,,Stolas ich ..." Wollte ich anfangen zu sprechen, doch es klappte noch immer nicht. Ständig schien meine Stimme aufs Neue zu versagen. Konzentriert schloss ich die Augen und versuchte mich dazu zu zwingen, endlich ihm das zu sagen, was ich ihm sagen wollte ...


*Es waren Wochen vergangen, ich hatte dich vergessen, fast vergessen

Doch dann musste ich dich wieder treffen

Diesmal würd' ich's dir gestehen
Diesmal wirst du nicht nur einfach so vorbeigehen
Er konnte sich sofort erinnern, das hätt' ich nicht gedacht
Er fragte mich: "Warum hast du nichts gesagt?
Du warst auf einmal weg, ich wollte grad was fragen
Du warst so süß, ich konnt' es kaum ertragen"
Das konnte doch nicht wahr sein, er empfand wie ich
Und ich sah es damals einfach nicht
Aber jetzt würd' ich den Fehler nicht noch einmal begehen
Ich fing' an ihm verliebt in die Augen zu sehn'
Sie stand' auf einmal da und ich ahnte sofort
Ich war zur falschen Zeit am richtigen Ort
Ich hatte meine Chance, doch ich hab' sie verpasst
Hätt' ich mir damals doch ein Herz gefasst*


Es war womöglich das letzte Mal vorerst, wo ich ihn wirklich sehen konnte, ich musste es ihm jetzt sagen, doch es ging nicht ... . Ich brachte einfach keinen weiteren Ton hervor. Es war, als hätte man mir eiskalt die Kehle zugeschnürt. Sanft legte Stolas seine Stirn auf die meine und schloss dabei die Augen. ,,Ich verspreche, das ich immer und zu jeder Zeit an dich denken werde, mein kleiner Imp." flüsterte er leise und ich sah ihn mit noch immer glasigen Augen an. ,,S-Stolas ..." Brachte ich verzweifelt hervor und ich merkte selbst, wie zerbrechlich ich klang. Unbeholfen legte ich meine Arme um seinen Hals und umarmte ihn, während mir immer mehr Tränen über die Wangen rollten und auf seinem weißen Shirt landeten. ,,Shhhh, es wird alles wieder gut Blitzy" versuchte Stolas mich zu trösten, doch ich wusste, das dieser Abschied schlimmer war, als jeder Mord den ich vollzogen hatte.

Ich spürte, wie er langsam mich von sich weg drückte, und mir, bevor er aufstand, noch einmal tief in die Augen sah. Vorsichtig ließ er mich hinunter und unsere Hände, die bis eben noch ineinander verknotet waren, lösten sich langsam. Es war, als würde mein Herz in tausend Teile brechen, als ich nun alleine wenige Zentimeter vor ihm stand und mit ansah, wie er seine Karte dem Security vor zeigte und nun mit seinem Kofferpassieren durfte. Mit einem leichten Lächeln drehte er sich noch mal um und wunk mir mit einem traurigen Lächeln, wobei auch seine Augen verdächtig nass schimmerten. Ich zwang mich zu einem Lachen und wunk ihm ebenso zu, bevor er sich langsam umdrehte und immer mehr von mir ging.


*Morgen ist, morgen ist, heute schon gestern
Morgen ist es vorbei
Morgen ist, morgen ist, heute schon gestern
Denn dann ist es vorbei*

Ein schlechtes Gewissen überkam mich, als ich daran dachte, das ch ihm erst mal für lange zeit nicht nur nicht sah, sondern das ich ihm auch nicht meine wahren Gefühle offenbart hatte. Deprimiert schlurfte ich ein Paar Schritte in Richtung Ausgang, als plötzlich eine laute und klare Ansage durch den gesamten Flughafen zu hören war. Es war eine Eilmeldung zu Stolas Flug, der jede Sekunde abreisen würde. Wie erstarrt blieb ich stehen und sah zu Boden. Es gab nun zwei Möglichkeiten, die ich tun konnte. Entweder ich ging jetzt so, wie es war zurück und ließ den Schmerz mein Herz zerfressen, und die Tatsache, dass ich ihm nichts gesagt hatte, auf mir beruhen, oder aber ich machte jetzt kehrt und beeilte mich, zu ihm zu kommen, um ihm diese Worte noch zu sagen, die mich bereits seit Tagen quälten... .

Kurz dachte ich nach und blickte dann zögerlich in die Richtung, in die er soeben verschwunden war. Sollte ich?.Überlegend blickte ich auf die Wanduhr des Airports. Ich hatte nur noch 5 Minuten, bevor sein Flieger abfliegen würde. Wie als hätte mich ein Blitz getroffen, begann ich loszurennen und versuchte alles, um so schnell wie möglich an diesen Flieger zu kommen. Ich musste einfach es jetzt loswerden, bevor es zu spät war. Ich rempelte bestimmt Unmengen von Dämonen an, doch das war mir in diesem Moment mehr als egal. Auch wenn es nur wenige Minuten waren, in denen ich bis zum Ausgang rannte und nach draußen gelangte. Ein kühler Wind umspielte meinen Körper und ich blickte hastig zu allen Seiten. Es standen so viele schwarze, rote oder dunkelblaue Flugzeuge rum, aber welches war seines?.


*Denn dann ist es vorbei
Denn dann ist es vorbei*

Immer wieder schwebten diese beiden Sätze in meinem Kopf umher. Und mein Herz schlug immer schneller. Plötzlich entdeckte ich ein Flugzeug, wo noch genau zwei Personen standen. Eine davon war Stolas.. . Immer wieder rief ich außer atme gekommen seinen Namen, und erst als ich fast bei ihm war, drehte er seinen Kopf zu mir und kam mir verwundert entgegen. ,,Blitzy?" Er machte ein paar Schritte auf mich zu und nahm mich dann liebevoll in seine Arme. ,,Stolas, Ich- ich muss dir noch was sagen ... Etwas Wichtiges und ich- ich- ich kann damit nicht bis dann warten, wenn du zurückkommst", gestand ich ihm offen und er sah mich mit noch größeren Augen als sonst an. ,,Und was?" Mit einem verliebten Blick sah er mich an. Kurz zögerte ich und senkte den Blick, bevor ich mein Gesicht dem seinen näherte und anschließnd komplett freiwillig seine kühlen jedoch weichen Lippen küsste.

Vollkommen überrascht erwiderte Stolas den Kuss und ich schlang meine Arme genüsslich um seinen Nacken. Es war einfach so ein schönes und befreiendes Gefühl. Von seinem Körper ging erneut diese Wärme aus, und ich konnte sein Herz schnell schlagen hören. Mit jeder Sekunde gewann der Kuss an Intensität und ich spürte, wie sehr auch er es genoss. Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns aufgrund des Luftmangels voneinander, doch dieses Mal legte ich meine Stirn auf die seine. ,,Stolas ich- ich liebe dich!" Ich hatte meine Augen geschlossen, doch Stolas öffnete seine langsam und sah mich an. Ein überglückliches Lächeln zierte seine Lippen und ich sah ihm tief in die Augen. ,,Ich liebe dich auch mein kleiner Blitzy"
 
 
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