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der neue Götterkönig

von MoHdO
GeschichteAllgemein / P6 / Gen
Annabeth Chase Percy Jackson
06.03.2021
16.10.2021
9
29.060
12
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
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28.05.2021 3.278
 
Percy sah die Wohnung seiner Eltern schon vom Weitem. „Wir sind gleich da, Boss“, hörte er dann auch schon Blackjacks Stimme in seinem Kopf. Percy guckte neben sich. Annabeth schien in Gedanken versunken. Percy musste lächeln, als er daran dachte, dass sie wahrscheinlich gerade in Gedanken den Olymp plante. Sie landeten vor der Wohnung und Percy sagte noch zu Blackjack und Guido: „Es wird wahrscheinlich länger dauern. Am besten fliegt ihr zum Camp und ich rufe euch später, ja?“ „Ok, Boss“, bestätigte Blackjack. Also flogen Blackjack und Guido wieder weg und Percy und Annabeth klingelten. Paul machte ihnen auf. „Ah, da seid ihr ja.“ Er umarmte Percy kurz und gab Annabeth die Hand. Als sie in der Wohnung angekommen waren, kam Percys Mom schnell auf ihn zu und umarmte ihn fest. Als sie sich von ihm löste und dann auch Annabeth umarmte, begutachte Percy sie genau. Sie wirkte das erste Mal seit Langem wieder richtig entspannt und fröhlich. Außerdem bemerkte Percy, dass sie eine, natürlich blaue, Kochschürze anhatte. Paul musste gemerkt haben, dass er auf die Kochschürze geachtet hat, denn er flüsterte ihm zu: „Sie hat Mittagessen gekocht, natürlich blau.“ Percy entgegnete: „Wir haben im Camp schon gegessen.“ „Aber ein bisschen Hunger habt ihr doch noch, oder?“ „Annabeth ist wahrscheinlich noch satt, aber ich bin es nicht.“ Das stimmte auch, denn als Gott hatte er nie Hunger, war aber auch nie satt. Paul nickte zufrieden und Annabeth und Percys Mom beendeten die Umarmung. Percys Mom führte die anderen drei in die Küche und dort setzten sie sich an den Tisch. Percys Mom verteilte das Essen, doch Annabeth sagte: „Ich habe keinen Hunger.“ Auf den fragenden Blick von Percys Mom hin sagte sie: „Im Camp haben wir schon gegessen.“ Sie nickte und fragte dann Percy: „Und du? Hast du noch Hunger?“ Percy nickte und sie füllte ihm auch Essen auf. Percy schlang das Essen fast schon gierig hinunter und Annabeth sah ihn besorgt an: „Sicher, dass das gesund ist, Algenhirn?“ Percy nickte nur, während er weiter Essen in sich hineinstopfte. Während des Essens erzählten abwechseln Paul und Annabeth. Annabeth erzählte etwas über den Campalltag und Paul erzählte ein paar Anekdoten aus der Schule. Insgesamt war die Stimmung sehr locker. Als sie schließlich fertig gegessen hatten und Paul so langsam die Anekdoten ausgingen, sagte dann Percys Mom schließlich: „Ich schreibe schon länger an einem Roman.“ Zum Glück hatten sie schon mit Essen aufgehört, denn sonst hätte Percy sich vor Überraschung wahrscheinlich verschluckt. „Das ist ja toll“, sagte Percy begeistert und er freute sich wirklich für sie, denn er wusste, dass das der größte Traum seiner Mutter war. Auch Annabeth schien sich zu freuen. Außerdem fragte sie: „Worum geht es denn?“ Percys Mom lachte und sagte dann: „Ich habe mich ein bisschen von eurem Leben inspirieren lassen und schreibe über Helden aus der griechischen Mythologie. Allerdings sind es andere Abenteuer.“ Percy fand, dass diese Idee super klang und das sagte er auch. Auch Annabeth war begeistert und fragte: „Kann ich gleich mal etwas davon lesen?“ „Gerne“, Percys Mom lächelte und Percy merkte, dass dieses positive Feedback sie sehr erfreute. Was sollte er auch anderes sagen. Diese Idee klang doch echt fantastisch. Paul sagte dann lächelnd: „Sally kann echt super schreiben. Ihr werdet begeistert sein, wenn ihr das liest.“ Percy lachte: „Ich würde wirklich gerne. Aber meine Legasthenie ist viel zu stark dafür.“ Annabeth sah ihn nachdenklich an und Percy konnte sehen, wie die Rädchen in ihrem Gehirn ratterten: „Algenhirn, hast du seit der Schlacht gegen Kronos irgendetwas gelesen?“ „Nein, wieso?“, fragte Percy verwirrt. Was sollte das denn jetzt? Annabeth suchte mit ihren Augen den Raum ab und Percy erkannte, dass sie auf einmal auf irgendwas hängenblieben. Bevor Percy ihren Augen folgen konnte, stand sie auf und ging zu einem Kochbuch. Sie ging damit zum Küchentisch. „Traditionelle lateinamerikanische Rezepte“ prangte groß vorne drauf. „Was steht auf dem Buch drauf, Algenhirn?“, fragte Annabeth ihn. „Traditionelle lateinamerikanische Rezepte, warum?“ Percy verstand immer noch nicht, was das alles sollte. „Habe ich es mir doch gedacht“, sagte Annabeth und Percy wurde nur noch verwirrter. Percys Mom lächelte wissend, aber Paul sah so verwirrt aus, wie Percy sich fühlte. Annabeth schien bemerkt zu haben, dass er nicht wusste, was sie meinte, denn sie erlöste ihn, indem sie seufzend erklärte: „Algenhirn, normalerweise könntest du das wegen deiner Legasthenie nicht lesen.“ Und jetzt fiel bei Percy der Groschen. „Meine Legasthenie ist weg.“ Percys Mom und Annabeth fingen an zu lachen. „Endlich hast du es kapiert, Algenhirn“, brachte Annabeth beim Lachen gerade so über die Lippen. „Echt lustig“, sagte Percy sarkastisch und verdrehte die Augen. Percy interessierte aber noch eine Sache, also fragte er, nachdem seine Mom und Annabeth aufgehört haben zu lachen: „Aber woher wusstest du das?“ „Na ja, ich hatte eine Vermutung. Schließlich ist Legasthenie eine Halbgotteigenschaft und du bist ein Gott.“ Percy hasste es, wenn das so hervorgehoben wurde, aber sie hatte natürlich Recht. Dann kam ihm plötzlich ein Gedanke: „Dann habe ich ja auch kein ADHD mehr.“ Annabeth applaudierte mit den Händen und sagte gespielt überrascht: „Wow Algenhirn, du hast nachgedacht.“ „Ach, halt doch die Klappe, Neunmalklug.“ Percys Mom und Paul grinsten dabei, wie Percy bemerkte. Sie redeten noch einige Zeit und lachten dabei auch viel. Nach einiger Zeit gingen sie auch ins Wohnzimmer und setzten sich auf die Couch. Irgendwann erinnerte sich Percy wieder an den Hauptgrund, warum er gekommen war. Also fragte er um 16:51 und 21 Sekunden: „Paul, Annabeth, kann ich bitte mal kurz alleine mit Mom reden?“ Sie wirkten beide einigermaßen überrascht, aber nickten und gingen raus. Als sie rausgegangen waren, wandelte sich der Gesichtsausdruck von Percys Mom sofort von entspannt zu besorgt: „Was ist Percy?“ „Ich habe von Annabeth mal ein Buch über die alten griechischen Sagen bekommen und heut habe ich darin gelesen, als mir langweilig war.“ An der Stelle wirkte seine Mom ein wenig überrascht, und Percy konnte es auch verstehen, denn er hatte noch nie oft und gerne gelesen. Nach 7,4 Sekunden fuhr er fort: „Dort habe ich gelesen, dass er…“ Er ekelte sich so sehr, dass es für ihn schwer war fortzufahren. „Er hat Demeter…“ Er konnte einfach nicht fortfahren. Zum Glück vollendete seine Mutter den Satz: „Dass er Demeter vergewaltigt hat.“ „Du-du weißt es?“, fragte Percy geschockt. „Und du hast ihn nicht verachtet?“ „Als ich es erfahren habe schon, aber er hat mit mir drüber geredet und gesagt, dass er es wirklich bereut und liebend gerne ändern würde. Und glaub mir, er kann nicht lügen.“ Percy musste zugeben, dass er sich nach diesen Worten ein bisschen besser fühlte, aber er zweifelte immer noch stark. Seine Mom schien das zu bemerken, denn sie sagte: „Du musst mit ihm sprechen und dann glaubst du meine Worte auch.“ „Ja, mach ich.“ Nach einiger Zeit des Schweigens fragte sie: „Ist noch etwas?“ „Nein, das war alles.“ Sie lächelte und sie standen beide auf. Sie gingen wieder in die Küche, wo Paul und Annabeth waren. Als sie reinkamen schienen sich die beiden gerade angeregt zu unterhalten. Sie hörten auf, als sie merkten, dass Percy und seine Mom die Küche betreten haben. Percy blieb stehen und sah Annabeth überrascht an, aber diese blickte nur ruhig zurück. „Wollt ihr heute Abend noch mitessen?“, lenkte Paul dann Percy ab. Percy fand, dass das gut klang. Er blickte zu Annabeth und sah in ihrem Gesicht stille Zustimmung. Also sagt er „Gerne“ und Annabeth nickte. „Ist es ok, wenn wir in ungefähr einer Stunde essen?“, fragte Percys Mom. Percy und Annabeth stimmten zu. Annabeth und Percy gingen zusammen in Percys ehemaliges Zimmer. Als sie reingingen, merkte Percy, dass seine Mom nichts verändert hatte. Er schüttelte belustigt den Kopf: „Ich habe Mom doch gesagt, dass sie mein Zimmer benutzen kann, wenn ich im Camp bin.“ Annabeth sagte lächelnd zu ihm: „So sind Eltern halt.“ Darüber mussten beide lachen. Das Zimmer war nicht sehr ordentlich und deshalb setzten sie sich auf Percys Bett. Als sie saßen, fing Annabeth an: „Percy, ich habe gerade eben mit Paul über die Goode School geredet und ich glaube ich wechsle die Schule.“ Sie lächelte ihn an und auch er freute sich. „Das klingt super. Ich muss nur noch mit Dad reden, ob ich auch zur Schule gehen kann.“ Sie nickte. „Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn irgendjemand versucht dich zu mobben.“ „Dann wird es spannend zu sehen, ob die Person das überlebt.“ Beide mussten lachen und hörten erst nach 1 Minute und 24 Sekunden damit auf. „Aber was sagt denn dein Vater dazu?“ „Ich glaube, dass er nicht begeistert sein wird, aber er hat ja noch seine Frau und meine beiden Stiefbrüder.“ Da sie jetzt auf das Thema Schule gekommen waren, erzählten sie sich noch ein bisschen von ihrer Schulzeit, bis Percys Mom sie zum essen rief. Es gab natürlich blaues Essen und auch Annabeth schien das Essen zu schmecken. Er wusste es doch! Blaue Lebensmittelfarbe hatte keinen schlechten Einfluss auf den Geschmack. Während des Essens fragte Annabeth plötzlich: „Können wir gleich den Anfang ihres Romans lesen, Ms. Jackson?“ „Gerne, aber duze mich bitte Annabeth.“ Annabeth nickte: „Okay, Ms. …äh… Sally.“ Percy musste das Essen erst herunterschlucken, bevor er was sagen konnte: „Aber dauert das Lesen nicht länger?“ „Ihr könntet ja hier übernachten, in deinem Zimmer, Percy“, schlug Percys Mom hoffnungsvoll vor. „Ich hätte nichts dagegen“, sagte Percy. „Ich auch nicht“, stimmte auch Annabeth zu.
Nach dem Essen gab Percys Mom ihnen also die ausgedruckte Form der ersten fünfzehn Kapitel. Sie gingen dann in Percys Zimmer und nahmen die Blätter Papier mit. In seinem Zimmer angekommen, legte Percy sich auf sein Bett. Annabeth setzte sich hin und sagte gespielt beleidigt: „Hey, was wird das? Soll ich jetzt anfangen zu lesen? Du hast doch die Legasthenie.“ „Aber ich kann nicht vorlesen“, entgegnete Percy und setzte seinen perfektionierten Hundebabyblick auf. Annabeth verdrehte die Augen. „Na gut Algenhirn. Ich lese vor.“ Also fing sie an zu lesen und sie setzten sich zusammen ins Bett. Annabeth saß aufrecht, damit sie gut lesen konnte und Percy lehnte sich mit dem Kopf seitlich gegen sie. Die Kapitel waren sehr lang. Sie waren gerade mit dem dritten Kapitel fertig, als Annabeth aufstand, um das Licht anzumachen, weil es zu dunkel geworden war. Percys Mom und Paul störten sie die ganze Zeit nicht. Um 23:27 Uhr hatten sie bis Kapitel 13 gelesen. Es ging um einen Jungen, Jack Smith, der 10 Jahre alt war, Legasthenie und ADHD hatte und von jeder seiner bisherigen Schulen geschmissen wurde. Sehr starke Anzeichen von einem Halbgott. Seine Mutter war ein Jahr nach seiner Geburt gestorben und seinen Vater hatte er nie kennengelernt. Er war in mehreren Waisenhäusern aufgewachsen und dort hatte ihn ein Satyr, namens Greg Johnson, erkannt. Sie waren an der Stelle angekommen, als eine Dracaena die Waisenhaus-Schule in der Nähe von Boston überfiel und er mit dem Satyr Greg floh. Als sie also mit dem Kapitel fertig waren, gähnte Annabeth und sagte: „Ich glaube das war genug für heute. Ich bin echt müde.“ Percy nickte verstehend. Er küsste sie also nochmal kurz und verabschiedete sich von ihr. Dann ging er aus seinem Zimmer damit sie sich umziehen und in seinem Bett schlafen konnte. Kaum hatte er die Zimmertür geschlossen, öffnete sich die Küchentür und sein Dad trat heraus. „Dad, was machst du hier?“, fragte Percy mit einer gewissen Kühle in der Stimme und wich ein bisschen zurück, weil er sich wieder an die Geschichte mit Demeter erinnerte. Poseidon sah ihn traurig an und sagte: „Percy, die Sache mit Demeter… Ich bereue das wirklich. Ich war damals einfach naiv. Ich hätte das niemals tun sollen, aber ich kann es leider nicht mehr ändern.“ „Du hättest es niemals tun sollen.“ „Ich weiß, aber manchmal macht man eben Dummheiten. Hast du das etwa noch nie eine Dummheit begangen, die du im Nachhinein bereut hast?“ „Doch, aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was du getan hast.“ „Ich weiß, aber du lebst noch längst nicht so lange und es war eine andere Zeit.“ Percy musste zugeben, dass die Argumente seines Dads gut waren, also sagte er etwas widerwillig: „Na gut, vielleicht hast du Recht.“ Poseidon nickte: „Können wir jetzt, wenn das geklärt ist, zum Olymp?“ „Weiß Mom, dass ich weg bin?“ Poseidon nickte. Also willigte Percy ein und einen Augenblick später hatte er sie beide schon auf den Olymp teleportiert. Als sie da waren, fiel Percy noch etwas ein und er fragte: „Woher wusstest du eigentlich, dass ich heute Abend mit dem Training anfangen wollte?“ Darauf antwortete Poseidon lächelnd: „Ich beobachte dich und Sally öfter als du denkst.“ „Warum kommst du dann nicht öfter vorbei?“, fragte Percy mit etwas Vorwurf in der Stimme. „Zeus göttliche Gesetze“, antwortete Poseidon knapp. Bevor Percy weiterfragen konnte, fragte Poseidon: „Sollen wir jetzt mit dem Training anfangen?“ Percy nickte. Er war schon gespannt auf das Training. „Fangen wir mit der einfachsten und grundlegendsten Fähigkeit an: der Teleportation“, fing Poseidon an. „Du brauchst dafür viel Konzentration am Anfang. Außerdem könnte es mehrmals dauern, bis du es schafft, also sei nicht zu ungeduldig.“ Percy nickte und dann fuhr Poseidon fort: „Zum Teleportieren musst du dich auf den Ort, wo du hinwillst, konzentrieren. Dann musst du dir vorstellen, dass du dich an diesem Ort befindest.“ „Das ist alles?“, fragte Percy relativ überrascht. Das klang doch relativ einfach. „Es wird allerdings, wie gesagt, sehr viel Übung und Zeit benötigen. Außerdem solltest du erstmal etwas ganz nahes nehmen, weil das nicht so schwierig ist. Nimm zum Beispiel…“ Poseidon überlegte kurz. „Nimm mal den Brunnen dort hinten.“ Der Brunnen auf den Poseidon zeigte, war sehr schön gestaltet. Man sah Pan mit einigen Landtieren. Das Wasser sprudelte aus einer Panflöte, auf der Pan spielte. Er war ungefähr fünf Meter entfernt und war der einzige noch völlig intakte Brunnen, den Percy sehen konnte. Die meisten anderen waren nur ein bisschen beschädigt, aber manche waren auch total zerstört oder gar nicht mehr existent. Percy versuchte sich so gut, wie möglich, auf einen Platz direkt neben dem Brunnen zu konzentrieren. Er versuchte sich vorzustellen, dass er neben dem Brunnen stand. Er strengte sic so sehr an, wie nur möglich. Mehrere Male versuchte er sich zum Brunnen zu teleportieren, doch er schaffte es einfach nicht. So langsam kam der Frust in ihm hoch. Sein Dad schien es zu spüren, denn er legte beruhigend eine Hand auf seine Schulter. Tatsächlich beruhigte es ihn und er rang sich dazu durch, sich nochmal zu konzentrieren. Er sah sich den Brunnen nochmal genau an und brannte sich das Bild des Brunnens ins Gedächtnis. Er schloss die Augen und stellte sich mit aller Kraft vor, dass er neben dem Brunnen stehen würde. Als er die Augen öffnete, sah er den Brunnen direkt neben sich. Er hatte es also geschafft. Endlich! Er blickte auf und sah in die Augen seines Dads, in denen Percy ganz klar Stolz erkennen konnte. „Du hast es geschafft, Percy:“ In seiner Stimme konnte er ganz klar Stolz erkennen. In den nächsten Stunden übten sie auf dem Olymp das Teleportieren. Die Entfernungen auf denen sich Percy teleportierte, wurden immer größer. Schließlich sollte Percy sich in Poseidons Palast teleportieren, was er im zweiten Versuch auch schaffte. „Damit hast du die „Lektion“ Teleportieren geschafft. Wir machen morgen mit dem Training weiter. Jetzt wollen noch ein paar andere Götter mit dir sprechen. Außerdem erkläre ich dir noch ein paar Sachen wegen deiner Herrschaft über den Olymp.“ Dann teleportierten sie sich zum Olymp und es klappte im ersten Versuch bei Percy. Sie gingen zum Thronsaal und dort sah Percy, dass Zeus Thron nicht mehr in der Mitte stand, sondern ein normaler Stuhl, der allerdings sehr viel größer war als ein normaler Stuhl und er war auch größer als alle anderen Throne. „Dein vorläufiger Thron, Percy“, flüsterte Poseidon ihm zu. Er nickte und ging zu seinem Thron. Da er noch nicht wusste, wie er seine 7-Meter-Form als Gott annahm, teleportierte er sich oben drauf. Als er dort saß, sah er sich um, wer alles da war. Außer Dionysos, Ares, Zeus und Hera waren alle 12 olympischen Götter anwesend. Außerdem saß Hestia noch in der Mitte neben dem Feuer. „Wir haben uns hier versammelt, weil ihr alle Wünsche und Fragen an Percy habt.“ Percy war überrascht. Die alle hatten Fragen und Wünsche an ihn. Warum hatte Poseidon ihm das nicht gesagt? Artemis fing an: „Perseus, habt ihr ein Problem mit meinen Jägerinnen oder wenn ich aus Halbgöttinnen rekrutiere?“ Percy war überrascht von der Frage. Warum sollte er denn etwas dagegen haben? „Nein, natürlich nicht Artemis.“ Artemis schien verblüfft von der schnellen Antwort, nickte aber. „Und wir können überall jagen?“ „Solange ihr dabei nicht Camper stört, gerne?“ Artemis wirkte glücklich damit und nickte wieder. Aphrodite wollte wissen, ob sie weiter ungestört Pärchen verkuppeln könnte und spannende Liebesgeschichten machen könnte, was Percy okay fand, solange ihre „Opfer“ nicht zu sehr unter ihrer Dramatik leiden würden. Artemis beschwerte sich darüber, aber Percy schaffte es einen Kompromiss auszuhandeln. Aphrodite dürfte erst Mädchen verkuppeln, die älter als 15 waren und somit nicht mehr den Jägerinnen beitreten konnten. Und natürlich dürfte Aphrodite keine Jägerinnen verkuppeln. Hermes wollte seinen Express ausbauen und auch die anderen Götter hatten eher kleinere Wünsche, die ihre jeweiligen Zuständigkeiten betrafen. Percy sagte den meisten Wünschen zu, musste manche Wünsche aber auch maßregeln. Fast alle Götter teleportierten sich dann wieder aus dem Thronsaal und die meisten zwinkerten Percy freundlich zu oder lächelten ihn an. Nur Poseidon und Apollo blieben. Apollo lächelte Percy zu und gab ihm einen Klaps auf die Schulter: „Du machst das echt gut, Kumpel. Viel lockerer als Vater.“ Dann war auch er verschwunden. „Kumpel?!“, fragte Percy verwundert. „Apollo halt“, antwortete sein Dad schulterzuckend. „Bleib bitte nochmal sehen. Ich muss dir noch etwas sehr Wichtiges, wegen deiner Göttlichkeit, sagen.“ „Was denn?“, fragte Percy neugierig. „Du weißt ja, dass wir Götter immer wieder gewandert sind, je nach dem, wo das Feuer der Zivilisation brannte.“ Percy nickte. Natürlich wusste er das. Das war eines der ersten Sachen, die Annabeth ihm erzählt hatte, als er im Camp angekommen war. „Dabei waren wir sehr lange in Rom, wegen dem Römischen Reich. Dabei hat sich unsere Seele quasi aufgespaltet in römisch und griechisch und deshalb haben wir sowohl eine griechische als auch eine römische Erscheinungsform.“ Das erfuhr Percy gerade das erste Mal, aber es machte Sinn. „Ich also auch?“, fragte Percy dann. „Bisher noch nicht, weil du noch nichts mit Römern zu tun hattest. Es könnte aber in Zukunft passieren.“ „Wie denn, wenn es keine Römer mehr gibt?“ Musste er Poseidon immer alles aus der Nase herausziehen „Das stimmt nicht. Es gibt noch Römer. An der Ostküste gibt es ein Camp für römische Halbgötter.“ Percy war einfach nur sprachlos. Es gab nochmal ganz viele römische Halbblute. „U-Und warum wussten wir bisher nichts davon?“ „Weil wir Götter Römer
und Griechen seit Jahrhunderten auseinanderhalten, weil sie sich bisher immer bekriegt haben.“ „Das ist ein gutes Argument“, gab Percy zu. „Ich werde dir bald auch das römische Camp zeigen.“ Darauf war Percy schon sehr gespannt. „Und rede bitte erstmal mit niemandem darüber, ja?“ „Auch nicht mit Annabeth?“ „Nein, auch nicht mit deiner Freundin.“ Percy nickte. Annabeth würde ihn wahrscheinlich verfluchen, so neugierig, wie sie war. „Und jetzt kannst du wieder zurück. Es geht heute Nacht wieder weiter.“ Percy nickte. Er merkte auch, dass es schon 7 Minuten nach 5 Uhr war. Annabeth, Paul und Percys Mom würden wahrscheinlich gleich aufwachen. Also teleportierte er sich in die Küche von der Wohnung seiner Mom und von Paul.

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Möchtet ihr, dass ich bald mal ein paar Kapitel aus camp Jupiter schreibe (also aus Sicht von Jason oder Reyna)?
Ansonsten wollte ich mich noch für eure tolle Unterstützung bedanken. Diese Geschichte hat schon 6 Reviews, 6 Favoriten und 4 Empfehlungen! DANKE Leute!!!
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