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Die Tragödie der Gefühle

von Aziez
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P16 / Het
Andreas Reichen Dragos Lucan OC (Own Character)
06.03.2021
06.03.2021
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________________________ฅ/ᐠ. ̫ .ᐟ\ฅKapitel I________________________


Müde wischte er sich über das Gesicht. Der Flieger mit dem er unterwegs war wusste was er. Zu wem er gehörte. Diese Fluggesellschaft war mit dem Stamm befreundet und so konnte er davon ausgehen, dass ihm nicht die Sonne ins Gesicht schien. Was ihm eben dieses vollkommen verbrennen würde. Gerade hier oben über den Wolken. Dennoch war er nicht mehr gewohnt über de Tag wach zu sein. In der Business Klasse konnten sie alles verdunkeln und vor allem war in dieser Klasse nur die Männer vom Stamm, und vielleicht noch ihre Frauen, unterwegs. Wenn man wollte, konnte man auch die Sonne beobachten, wie sie über den Wolken schien, da die Fenster extra beschichtet waren.
Eine nette Stewardess, die natürlich wusste wer hier war, bot Drinks an. Blut aus der Kühlung. Nicht so gut wie aus der frischen Vene, aber wenn man, wie er, zwölf Stunden unterwegs war und dann noch in Frankfurt umsteigen musste, war er um jeden Tropfen mehr als Dankbar. Andreas hasste fliegen und eigentlich war er froh, dass er in Boston Fuß gefasst hatte. Tja. Falsch gedacht. Eben auch nur hatte. Denn nun war er auf dem Weg nach Hamburg. Dort hatte ihn eine alte Freundin ein Quartier angeboten. Ob er dies in Anspruch nehmen würde, wusste er jedoch noch nicht. Der Orden hatte ihm ein klares Ziel gegeben: Dragos seine Schergen hatten auch in Deutschland vereinzelt Frauen gefangen. Also galt es diese zu befreien. Da Lucan und seine Brüder in Boston alle Hände voll zu tun hatten, und er eben deutsch konnte, hatten sie ihn geschickt. Mit Kontakten in Übersee, damit er nicht komplett allein dar stand. Auch wenn er sich einen der Krieger gewünscht hätte. Andreas wusste, wie sie kämpften und er wusste, dass er sich auf sie verlassen konnte. Jeder von ihnen stand für den anderen ein. Lucan hatte ihm ans Herz gelegt bei der Truppe der Kämpfer zu wohnen für diese Zeit und nicht seine alte Freundin aufzusuchen.


Es war nicht mehr lang bis zum Sonnenaufgang, als der Flieger nun in Hamburg landete. Er und all die anderen Gäste stiegen aus. Ein wenig sah er sich um.  Der Flughafen war weitläufig, verschiedene Maschinen standen dort. Von Privatjets bis hin zu Airlines war alles vertreten. Wahrscheinlich konnte er nicht einmal den ganzen Flughafen einsehen. Als er weit am Rand schon einen schwarzen WV sah. Unüblich, dass private Wagen auf dem Gelände waren. Also nahm er an, dass es seine Mitfahrgelegenheit war. Schnell trat Andreas auf den Wagen zu, öffnete die Beifahrertür und setzte sich neben eine junge Dame mit aschblonden Haaren. „Hey, Kitty mein Name.“ erklärte sie. Ihr Wagen hatte dunkel getönte Scheiben. So wirkte der Wagen von außen komplett schwarz. Von innen hatte man jedoch eine perfekte Sicht nach draußen, fast schon in Panorama- Optik. Und wenn man sie Blitze – was durchaus das ein oder andere Mal vorgekommen war – konnte man das Gesicht des Fahrers noch erkennen. Sie selbst hatte Patent auf diese Art von Verdunklung. Viele Automobilhersteller wollten diese Technologie auch haben, aber sie schmetterte es ab. Wenn jemand so etwas wollte, führte kein Weg an ihr vorbei. Wie sie Andreas auf dem Weg erklärte. Dann bogen sie auf die Autobahn und fuhren in den Süden der Stadt. „Kitty ist nicht dein richtiger Name, oder?“ Sie schüttelte den Kopf , etwas belustigt von dieser Frage, und zwinkerte ihm dann zu. In Deutschland war das wohl nötig. Da hier die Verschleierung und Neuannahme einer Identität mehr als schwer war. Anders als in Amerika. Wo man sich einen neuen Namen an fast jeder Straßenecke machen konnte. Wie nah ihr Pseudonym, wie er es annahm, an ihrem echten Namen dran war, konnte er nicht ahnen.
Andreas blickte aus dem Fenster. Ihm kam hier nichts bekannt vor, wie auch? Er war ja nicht zuhause.
Der Wagen bog noch einmal ein, an einem kleinen Park und einem Friedhof vorbei um vor einem Haus zu halten. Kitty neben ihm griff nach hinten um eine Tasche zu greifen. Dann stieg sie mit den Worten „Dann wollen wir mal“ aus. Die junge Dame in hautenger schwarzer Lederhose, Boots und Band-Shirt. (Im Nacken konnte er AC/DC erkennen) schloss das Auto, als sie die Einfahrt hinauf ging und nach ihrem Schlüssel kramte. „Erschrecke dich nicht, es sind einige oben. Sie wissen aber, dass du kommst und für dich haben wir das Kinderzimmer räumen lassen.“ Dann schloss sie auf und Andreas folgte ihr nach innen. Sie betraten ein Flur, der in einem großen Wohnzimmer mündete. Dort saßen vier Männer und eine weitere Frau, die ein Baby auf dem Arm hatte.
Kitty ging hinein und begrüßte alle, auch das kleine Mädchen auf dem Schoß der Braunhaarigen. Dann deutete sie auf Andreas. „Ihr lieben, das ist Andreas Reichen aus Boston. Er soll uns bei dem Fall mit Dragos helfen.“ nickend stand nun ein hoch gewachsener blonder Mann auf, mit himmelblauen Augen. Dieser reichte ihm die Hand. „Willkommen, Andreas. Bitte fühle dich wie zuhause. Ich bin Adam.“ stellte er sich vor. Deutete dann auf einen Südländer „das ist Joshua, der ältere mir den etwas gräulichen Haaren ist Peter und der Blonde dort hinten ist Don mit seiner Frau Cho und deren Tochter Fynnja.“ Erklärte er und zeigte zu guter Letzt auf Kitty. „Diese junge Dame kennst du ja bereits.“ er nickte und ließ sich von Adam auf den Balkon führen.

„Tut mir leid dich aus Boston geholt zu haben, aber es ist dringend. Wir hatten bis vor kurzem kein Ärger mit diesem Dragos. Doch nun scheint er auch hier zu wüten. Meine Jungs und Kitty sind ihm zwar auf den Fersen, aber er ist so unglaublich gut darin sich zu verstecken.“ Fing er an und bot Andreas eine Zigarette an, welche er ablehnte. „Jedenfalls haben wir in der Speicherstadt eine Wohnung gefunden, wo es vermehrt Ärzte gibt, die ab und an vorbei gehen. Ja schau nicht so. Würden da alte Leute wohnen, wäre es unauffällig. Aber dort wohnt eine Arbeitskollegin von Kitty. Und diese Dame macht auch mit ihr Sport. Emily ist ihr Name. Beim umziehen ist Kitty aufgefallen das neben der Wirbelsäule im Nackenbereich so etwas zu sehen war wie unsere Glyphen. Nur eben das es von Woche zu Woche mehr ist. Unterschwellig hat Kitty gefragt, ob es ein Tattoo wäre. Sie ist übrigens auch eine von uns. Die einzige Weibliche 'Vampirin' hier in Deutschland die uns bekannt ist, meine Schwester. Jedenfalls waren sie zusammen beim Sport und es fiel auf. Es ist aber kein Tattoo. Em und Kitty haben zusammen ein Tattoo Studio. Kitty sticht und Em macht die Termine. Logischerweise alles recht spät am Abend. So die Sachlage. Em weiß nicht was wir sind, Kitty hält es gut geheim. Aber irgendwas ist da im Gange und das erst seit wir diese Gen Eins Vampire mit den Halsbändern gesehen haben. Wir haben Lucan gefragt, und er stieß uns auf Dragos.“ Faselte der Mann neben ihm Andreas zu. Es war viel Information auf einmal. Aber das würde er schon hinbekommen irgendwie. Wichtig für ihn war
Dragos
Dermaglyphen bei der Freundin
Weiß nichts vom Stamm
Und in dieser Kombi war das alles schon heikel. Bis Kitty auf den Balkon kam und sich auch eine Kippe anzündete. „Und sie ist eine Gefährtin. Ich habe es beim Duschen gesehen“ erklärte sie dann. Es wurde immer Verworrener. „Und da ist noch keiner der Vampire auf die Idee gekommen mit ihr was zu machen?“ Kitty musste lachen und Adam rieb sich beschämt den Arm. „Adam hat es versucht. Es endete darin, dass Em sagte, dass meine Bekanntschaften ihr zu heikel sind.“ grinste sie. Nun wurde der Gedanke von Andreas doch auf die Geschwister gelenkt. „Was ist eure Fähigkeit?“ Kitty wich seinem Blick aus und Adam seufzte, antwortete dem Neuen aber. „Wir können Carminakinese, also elektonische Kinese, Kitty hat ihre aber nicht unter Kontrolle. Deswegen ist sie immer distanziert.” man konnte spüren, das dieses Thema Kitty unangenehm war. Andreas lächelte leicht. “Ich kenne diese Art von Zerstörung. Ich bin der Pyrokinese fähig.” tröstete er die Gewschister. Zuerst dachte Andreas, dass Adam anstrengend war. Doch nun bemerkte er, das er einfach versucht hatte in so wenig Zeit wie nötig, so viele Informationen wie möglich an sie weiter zu geben.
Sie unterhielten sich noch den ganzen Sonnenaufgang weiter. Bis dieser sie ins Haus zwang.
 
 
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