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Letzte Rettung

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Mix
Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Hermine Granger Lucius Malfoy Remus "Moony" Lupin Severus Snape
05.03.2021
14.06.2021
41
67.468
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11.06.2021 1.467
 
-Hermiones Sicht-

Nervös stand ich an einen der Bäume gelehnt und wartete, als das Geräusch der Apparition mich aufblicken ließ. Severus tauchte Sekunden später in meinen Sichtfeld auf.

„Severus.“ Flüstere ich leise, trat durch die Schutzzauber und fiel dem Schwarzhaarigen in die Arme.

„Vorsicht Hermione. Hier das Schwert von Gryffindor.“ Meinte er leise und hielt mir das Schwert entgegen.

„Ich dachte es wäre verschollen.“ Murmelte ich verwirrt und sah verwundert zu ihm hoch.

„Verschollen im Schulleiterbüro, ich musste auf den richtigen Zeitpunkt warten. Der Orden hat genug zu tun, weshalb ich diese Sache selbst erledigen musste. Wie geht es dir?“ fragte er und musterte mich besorgt.

„Wir kommen nicht weiter in dieser Sache und allmählich geht mir die Kraft aus, aber wenn ich mir dich so ansehe, läuft es in Hogwarts nicht besser. Lass uns ins Zelt gehen, es wird allmählich kalt hier draußen. Harry schläft friedlich bist morgen durch.“ Antwortete ich ihm verzweifelt mit zitternder Stimme. Er sah mich fragend an woraufhin ich Severus die Phiole mit dem Schlaftrank unter die Nase hielt.

„Sicher das du in Slytherin nicht besser aufgehoben wärst?“

„Ich bin ein Schlammblut schon vergessen?“ flüsterte ich leise als wir uns an Harry vorbei schlichen in die das hinter Zimmer.

„Hör auf dich selbst so zu nennen.“ Zischte er leicht zornig.

„Nun gut. Nun sag schon wie läuft es in Hogwarts.“

„Hogwarts ist ein Kinderspiel im Gegensatz zu dem was sich im Manor abspielt. Rodolphus weiß mehr als er sollte und Lucius steckt dort fest zusammen mit Draco. Ich denke du bist schlau genug, um zu ahnen was dort vor sich geht.“ Antwortete er gereizt und setzte sich neben mich aufs Bett.

„Wie geht es den beiden?“ fragte ich kaum hörbar.

„Draco hält sich ganz gut. Lucius ist seit heute Morgen wieder wach.“

„Was ist passiert Severus?“

„Ich weiß nicht wie ich dir das alles erklären soll Hermione. Rodolphus vermutet etwas, was Lucius und meiner Wenigkeit das Leben kosten könnte. Er hat versucht es aus ihm rauszubekommen, allerdings hat Lucius kein Wort von sich gegeben. Soll heißen, wäre Draco nicht zufällig im Arbeitszimmer seines Vaters aufgetaucht hätte Rodolphus, Lucius vermutlich umgebracht.“ Antwortete Severus verzweifelt.

„Wird Zeit das Rodolphus von der Bildfläche verschwinden.“ Zischte ich und erdolchte die das kleine flackernde Laternen Licht mit meinen Blicken.

„Das ist nicht so einfach.“

„Vergifte ihn doch einfach.“ Murte ich und sah nachdenklich zu Severus.

„Das wäre eine Möglichkeit. Allerdings müsste dies einer der Malfoys machen, ich habe das Schloss eigentlich nicht zu verlassen.“

„Besser geht es doch nicht. Wenn Draco im das Gift unterjubelt was ein Gegengift benötigen würde und du gerade nicht weg kannst, kann Rodolphus keiner helfen, da du der einzige bist in den Reihen von…“

„Sag diesen Namen nicht. Es liegt ein Fluch darauf. Nur Potter und der Orden wagen diesen auszusprechen, weswegen der Dunkle Lord dies eingeführt hat, duzende Greifer würden hier in wenigen Minuten auftauen.“ Unterbrach er mich leicht aufgebracht.

„Nun gut der Schlangenfresse, der ein Gegengift brauen könnte, das auch wirkt. Frag doch Ginny um Hilfe sie soll mal einen Aufstand anzetteln, den leider nur der Schulleiter unter Kontrolle bringen kann. Gryffindor gegen Slytherin, dort ist der Hass am größten und würde schnell im Chaos enden.“ Setze ich meine Gedanken fort und sah Severus fragend an.

„Das wäre unverantwortlich, die Carrow Geschwister würden alle beteiligten Foltern.“

„Sprich mit Ginny, euch fällt schon was ein und wenn sie es auf sich nimmt, dann wäre das der einzige Plan, um Rodolphus loszuwerden ohne das etwas auf dich oder die beiden Malfoys zurück fällt. Mit etwas Glück könntet ihr vielleicht sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die beiden wären sicher und du könntest wieder beruhigt schlafen.“ Meinte ich und lächelte leicht.

„Beruhigt schlafen kann ich dann wenn auch du in Sicherheit bist kleine Löwin.“ Knurrte er verzweifelt mit einem schiefen Grinsen.

„Ist das so? Wie läufts mit Lucius?“ fragte ich leise lachend und musterte Severus.

„Ob du es glaubst oder nicht, ja ich sorge mich auch um dich. Was willst du wissen?“

„Nun offensichtlich dürfte es mehr sein als dieser eine Kuss damals.“

„Ja gut du hast recht. Ich wollte es dir eigentlich nicht sagen, aber es ist halt nun mal so wie es ist. Irgendwo habe ich doch ein schlechtes Gewissen dir gegenüber wegen der Aktion damals Weasley betreffend. Und ausgerechnet ich der Ausgerastet ist obwohl offensichtlich nichts zwischen euch beiden war, fange etwas mit meinem besten Freund an. Trotzdem habe ich für dich auch Gefühle.“ Murte er und fuhr sich mit beiden Händen durchs Gesicht.

„Diese Aktion damals war mehr als übertrieben, aber ich habe dir in diesem Fall schon verziehen. Was das andere betrifft, nun ich habe mit dir geschlafen und mit Lucius rumgeknutscht ich würde lügen, wenn sagen würde, dass ich nur was für einen von euch beiden fühlen würde.“ Murmelte ich verlegen und lehnte mich an Severus Schulter.

„Es ist euer Verhältnis miteinander was Rodolphus vermutet richtig?“

„Ja.“ Bekam ich knapp zur Antwort, bevor er mich enger an sich zog. Erst als es allmählich zu dämmern begann löste Severus sich von mir und erhob sich.

„Ich muss zurück, ehe mein Fehlen auffällt. Wenn du was brauchst, weißt du wie du mich kontaktieren kannst.“ Meinte er leise und zog mich vom Bett hoch.

„Es tat gut dich wieder zu sehen Severus.“ Murmelte ich gegen seine Brust und begleitete hin hinaus vor das Zelt.

„Pass auf dich auf kleine Löwin.“ Kam es leise von ihm. Severus musterte mich einen Augenblick eher er mich zaghaft küsste, was ich nur allzu gern erwiderte. Doch schneller als ich wollte löste er sich von mir und verschwand in der Morgendämmerung.  Ich ging zurück in das Zelt, holte das Schwert von Gryffindor aus meinem Zimmer und weckte Harry. Leicht irritiert und verschlafen starrte er mich an, als ich ihn das Schwert unter die Nase hielt.

„Woher hast du das?“

„Remus, offensichtlich hatten Ginny und die anderen Erfolg.“ Log ich, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

„Respekt, besser hätte ich es nicht machen können.“



„Dann lass uns dieses Ding endlich zerstören.“ Kam es begeistert von Harry und mit einem Satz war er aus dem Bett gesprungen und aus dem Zelt gelaufen. Warum hatte ich Severus eigentlich nicht auf diese Stimme angesprochen?

-Severus Sicht-

Bevor ich mich in die große Halle begab, lief ich hinauf in den siebten Stock. Nach dem ich mir sicher war das weder Filch und seine dämliche Katze hier rumstreunten noch einer der Carrow Geschwister ihr Unwesen trieben in diesem Gang betrat ich den Raum der Wünsche.

„Aufstehen und zuhören!“ brüllte ich einmal quer durch den Raum was einige zusammen zucken ließ, während diejenigen die noch schliefen aus ihren Hängematten fielen. Ein leichtes schmutzen bildete sich auf meinen Lippen, das Bild, das sich mir bot, war aber auch zu amüsant.

„Das war sowas von unnötig Sir.“ Murte Longbottem und sah mich vorwurfsvoll an.

„Ich brauche eure Hilfe, oder eher gesagt ein paar freiwillige den ehrlich gesagt ist diese Aktion etwas riskant und wird mit Sicherheit bestraft.“

„Das hört sich nicht gut an, aber nun gut schießen sie los.“ Meinte einer der Gryffindors.

„Ihr habt meine Erlaubnis die Slytherins aufzumischen, wann genau das sein wird sage ich euch noch. Das Ganze sollte allerdings so ausarten das die beiden Vollidioten die Lage nicht mehr im Griff haben und mich um Hilfe bitten. Ihr wisst von wem ich spreche?“ Ich sah fragend in die kleine Gruppe Schüler vor mir die mich alle irritiert ansahen, einzig Longbottem sah nachdenklich umher. Der Junge hatte sich wohl am meisten verändert seit der Krieg vor der Tür stand.

„Natürlich wissen wir von wem sie sprechen. Am besten wir warten, bis die anderen aus den Ferien zurück sind Sir, dann sind wir vollzählig, dass dürften dann genug Personen sein, um einmal den Schlangen schön eine aufs Maul zu geben. Nichts für ungut Professor.“ Ergriff Longbottem das Wort und die anderen nickten nur eifrig.

„Gut ich schicke euch eine Hauselfe, wenn es soweit ist. Vielen Dank für eure Hilfe, ich werde die Bestrafung dann selbst übernehmen also trainiert an eurer Glaubwürdigkeit das ihr übelst gefoltert wurdet.“ Meinte ich und verließ die Truppe wieder. Im Schulleiterbüro angekommen ließ ich Draco und Lucius eine Notiz zukommen, beim nächsten Treffen würde ich die beiden genauer in mein Vorhaben gegen Rodolphus einweihen.

„Wenn einer der Carrows fragt, wo ich bin, im Labor.“ Sagte ich zu Albus und machte mich auf den Weg dorthin, um das Gift zu brauen. Geruchs und Geschmacklos, aber wirksam und kein Bezoar der diesen Bastard retten können würde. Qualvoll würde er zu Grunde gehen, denn dieses Gift wirkte langsam, anders hatte Rodolphus es nicht verdient. Er hatte genug Schaden angerichtet und dafür würde er bezahlen.

Hoffen wir das dieser Plan Gut aus geht.

Ich freue mich wieder immer über Reviews



Ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

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