Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Letzte Rettung

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Mix
Hermine Granger Lucius Malfoy Severus Snape
05.03.2021
15.04.2021
24
40.051
12
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.04.2021 1.005
 
-Severus Sicht-

„Severus du bist lebensmüde.“

Kann sein das ich das wirklich war, aber Tonks hatte recht sie bedeutete mir was und wenigstens sie wollte ich schützen. Ich verdrängte die Stimme in meinem Kopf die mich warnte davor holte meinen Wintermantel und machte mich auf den Weg zu den Grangers. Gerade als ich klingeln wollte ging die Tür auf und Hermione landete in meinen Armen.

„Nicht so stürmisch Mione.“ Flüsterte ich leise gegen ihr Haar.

„Du hast sie vermisst, nicht wahr?“

Ja ich hatte sie vermisst und als Tonks und Ginny mir davon erzählten, dass sie hier war ohne Schutz hatte ich das erste Mal wieder um jemanden Angst.

„Severus was machst du hier?“ murmelte sie gegen meine Brust.

„Ginny und Tonks haben mich gebeten dich zu schützen.“

„Du wirst weich Severus. Ist dir aufgefallen, wie schnell du in letzter Zeit nachgibst?“

„Ich kann auf mich selbst aufpassen.“ antwortete sie leicht gereizt und ich musste leicht grinsen.

„Gryffindors und ihr Löwen Mut.“

„Ich zweifle deine Fähigkeiten nicht an kleine Löwin, aber gegen Bellatrix oder ihren Mann hättest du keine Chance. Wo wolltest du hin?“ fragte ich sie und löste die Umarmung.

„Ehrlich gesagt wollte ich zu dir. Ich habe Angst den Obliviate auszuführen Severus was ist, wenn ich mehr lösche als ich beabsichtige.“ kam es verzweifelt von ihr und ich konnte die Angst und die Sorge in ihren Augen mehr denn je sehen.

„Du hast dich also für diesen Weg entschieden. Nun ich denke wir sollten alles andere drinnen besprechen es ist ziemlich kalt hier draußen und so viel ich weiß bist du noch nicht völlig gesund.“

„Das ist keine gute Idee Severus.“

Ich werde ihr helfen egal was du davon hältst, du sitzt in Askaban deine Frau ist verschollen und ich muss aufpassen das dein Nichtsnutziger Sohn seine Aufgabe erfüllt also halte dich gefälligst aus meinen Gedanken fern.

„Wäre es möglich eine Runde durch die Straßen zu laufen? Ich muss meine Gedanken sortieren Remus war vorhin hier seitdem bin ich etwas durcheinander.“ Flüsterte sie leise und sah mich fragend an.

„Was wollte der Werwolf von ihr?“

„Sie machen sich sorgen um dich Mione und nun komm all zu lange solltest du nicht hier in dieser kälte verweilen.“ Kam es besorgt über meine Lippen und ging voraus.

„Wenn euch jemand sieht, ist der Dunkle Lord dein geringstes Problem.“

„Das bezweifle ich.“ Hörte ich sie leise hinter mir murmeln und ich sah die Tränen, die sich in ihren Augen bildeten. Ich zögerte einen Augenblick, ehe ich einen Schritt auf sie zutrat und in meine Arme schloss.

„Lassen wir dieses Thema mal beiseite und über deine Eltern sprechen. Was hast du vor?“ fragte ich sie vorsichtig löste die Umarmung und sah sie besorgt an. Ich sah ihr die Enttäuschung an, dass ihre Freunde sie in dieser Hinsicht in Stich gelassen hatte. Die Wut auf Dumbledore und seinen bescheuerten Orden der nur Potter schützte und nicht dessen Freunde kochte erneut hoch in mir.

„Ich habe so weit alles geregelt sie werden weiterhin als Zahnärzte arbeiten irgendwo in Australien, wo weiß ich selbst nicht dies hat ein Bekannter geregelt. Alle Konten werden am fünfzehnten Juli eingefroren und transferiert. Das Ehepaar Granger wird hier für Tod erklärt, gestorben bei einem Autounfall, so stellt niemand fragen. Die Flugtickets sind bereits gebucht der Flug geht am zwölften Juli. Ich werde zu den Weasleys gehen und Harry unterstützen bei der Aufgabe, die ihm Dumbledore gegeben hat.“ Erzählte ich mit brüchiger Stimme, es fiel ihr nicht leicht. aber es ging um den Schutz ihrer Eltern und dafür würde sie alles auf sich nehmen.

„Die kleine ist bewundernswert. All ihre Freunde vergessen sie und trotzdem steht sie hinter ihnen. Man könnte meinen sie wäre Reinblütig und im Hause Slytherin.“

„Was den Obliviate betrifft kleine Löwin würde ich dir gerne Helfen, ich kann nur nicht. Zu diesem Zeitpunkt oder auch davor wird etwas passieren das deine Meinung über mich nochmals erschüttern wird und ich denke nicht das du dann noch meine Hilfe willst.“

„Was soll das heißen Severus? Du sprichst immer in Rätseln.“ Fragte sie gereizt und blieb abrupt stehen.

„Severus sie weiß schon zu viel. Du bringst sie in Gefahr, wenn sie erfährt das Draco oder du Dumbledore töten sollt.“

Er hatte recht.

„Hermione hör zu. Egal was dieses Schuljahr passiert du musst eines Wissen alles passiert aus einem bestimmten Grund, mehr kann ich dir nicht sagen du weißt schon zu viel.“ Antwortete ich leise und zog sie wieder in meine Arme.

„Severus es reicht!“

„In Ordnung ich frage nicht weiter nach. Severus ich weiß ich verlange viel aber kannst du auf meine Eltern achtgeben, solange ich in Hogwarts bin?“ Ihr Stimme bebte förmlich die Angst um ihre Eltern machte ihr mehr zu schaffen als ihre eigene Sicherheit.

„Sie nimmt deine Hilfe nicht als selbstverständlich.“

„Mione ich werde es versuchen aber verlasse dich darauf nicht.“ Antwortete ich ihr, worauf sie den Kopf von meiner Brust hob und mich Dankbar ansah. Was machte diese Frau nur mit mir. Ich hatte das ganze beendet und nun stand ich hier in einer Muggelstraße Arm in Arm mit ihr. Sie fror allmählich woraufhin ich beschloss sie zurückzubringen.

„Kommst du mit rein?“

„Ich weiß nicht wann er mich das nächste Mal ruft Hermione, es sind Ferien und das weiß auch der Dunkle Lord.“ Kam es leicht gequält von mir, es war nicht einmal gelogen. Die Schlangenfresse verlangte fast jeden Tag nach mir und wollte Dracos Fortschritte wissen doch bis zum Frühjahr würde er sich noch Gedulden müssen. Die Kette und Potters Anschuldigungen hatten die Aufmerksamkeit einiger Lehrer auf Draco gezogen, weswegen er noch vorsichtiger sein musste als ohne hin schon.

„Pass auf dich auf Severus.“ Flüsterte sie und verschwand ohne ein weiteres Wort in das Haus ihrer Eltern.

„Denkst du sie werden den Krieg überleben?“

Wenn ihr Plan funktioniert, ja, kommt der Dunkle Lord allerdings früher auf den Gedanken die drei Auszulöschen, dann nicht. Ich apparierte zurück nach Hogwarts, solange der Dunkle Lord keinen Befehl gab sie zu suchen und zu töten war sie in Sicherheit.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast