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Letzte Rettung

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Mix
Hermine Granger Lucius Malfoy Severus Snape
05.03.2021
17.05.2021
33
56.611
15
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08.04.2021 1.183
 
-Ginevras Sicht-

Ich hätte nicht gedacht das Remus und Tonks es so wiederstandlos hinnehmen würden, dass ich Snape um Schutz für Hermione bitten würde.

„Wusstest du, wo sie hinwollte, als sie nach Spinners End wollte?“ fragte ich Tonks vorsichtig die immer noch mit ihren Schuldgefühlen gegenüber Remus kämpfte.

„Nein sie hat nichts gesagt, aber ich habe es geahnt das sie zu Snape gehen würde.“ Antwortete sie leise.

„Warum hast du sie nicht abgehalten davon du hättest ihr doch genauso eine Lösung vorschlagen können was ihre Eltern betrifft. Tonks ich versteh nicht, warum ihr sie alle so hängen lasst.“ flüsterte ich verzweifelt.

„Ginny ich wusste im Sommer selbst nicht, wo mir der Kopf steht. Ich habe mich in Remus verliebt seid ich dem Orden beigetreten war und er hat lange dagegen gearbeitet, weil der Altersunterschied zu groß wäre und was er sich sonst noch alles einfallen lassen hat. Dann starb Sirius und Remus hatte sich wieder weiter entfernt du hast keine Ahnung wie das ist und als ich dann in den Fuchsbau kam und Hermione so verzweifelt gesehen habe, hatte ich das Bedürfnis ihr zu helfen. Das Einzige was sie zu mir sagte, wenn ich ihr helfen wollen würde, soll ich sie nach Spinners End bringen und sie dann von dort wieder abholen, was ich getan habe. Das Ministerium sowie auch Albus sind der Meinung das der Schutz für Harry gesichert sein muss, dagegen kann ich nichts machen Ginny.“ Erzählte sie mir verzweifelt, während wir uns durch den Schnee hoch kämpften zu Schloss.

„Warum hilfst du mir jetzt? Du weißt das Remus es für keine gute Idee hält Snape darum zu bitten, ob er ein Auge auf die Grangers haben kann.“ fragte ich sie und musterte sie von der Seite, sie wechselte ständig ihre Haarfarbe was ein Zeichen war für ihre Nervosität.

„Weil ich derselben Meinung bin wie du und mir auch niemand einfallt außer er. Wenn er wirklich was empfindet, so wie Remus sagte denke ich nicht das ihm gefallen wird, wenn er erfährt das sie ohne Schutz bei ihren Eltern ist.“

„Hast du etwa angst vor Snape oder weshalb bist du so nervös?“

„Ich kann diesen Mann nicht einschätzen, dass ist mein Problem. Ich habe keine Angst, nennen wir es gesunden Respekt.“ Kam es zähneklappernd von ihm.

„Wir müssen es ungesehen bis in die Kerker schaffen und hoffen das er auch da ist.“ Flüsterte sie leise, ehe sie mich durch sämtliche Geheimgänge führte und wir binnen weniger Minuten vor Snapes Büro standen. Tonks klopfte drei Mal an, währenddessen vergewisserte ich mich das auch kein Schüler oder eine Lehrkraft plötzlich um die Ecke bogen.

„Was bei Merlins Bart wollte ihr beide hier.“ Drang die kühle emotionslose Stimme von Snape an mein Ohr.

„Severus wir müssen reden es geht um Hermione aber nicht zwischen Tür und Angel.“ Flüsterte Tonks kaum hörbar. Ich war so fokussiert darauf das uns auch niemand entdeckte das einen kleinen Schrei los ließ als Tonks mich unerwartet ins Büro der Kerkerfledermaus zerrte.

„Was hat Misses-know-it-all nun wieder angestellt das ich mit euch beiden das vergnügen habe?“ fragte er mürrisch und sah uns beide mit einem Todesblick an.

„Sir ich weiß nicht, wie ich das erklären soll.“

„Sie belästigen mich während der Ferien, weil sie nicht wissen, wie sie was erklären sollen.“ kam es genervt von ihm und ich sah Hilfe suchend zu Tonks.

„Hör zu Severus und bitte flipp nicht aus, ja?“ fing Tonks vorsichtig an zu sprechen.

„Ich werde mein bestes geben euch beiden nicht den Dunklen Lord vorzuwerfen. Ich höre?“ antwortete er in einem abfälligen Tonfall. Meinte er das etwa ernst? Ich sah ängstlich zu Tonks doch sie nahm war es wohl gewohnt solche Aussagen von ihm zuhören.

„Nun Hermione ist bei ihren Eltern zuhause und die Kapazitäten sie und ihre Familie zu schützen sind ausgereizt, weil diese im Schichtdienst Harry Potter beschützen.“ sprach sie weiter und ich sah kurz Panik in ihren Augen aufflackern.

„Warum bei Merlins Bart ist sie zuhause ich dachte sie wäre bei ihnen zuhause Miss Weasley.“ fauchte er wütend.

„Sir das war auch so geplant, aber als sie im Krankenflügel lag hatte sie beschlossen das sie nach Hause fährt, weil sie Angst hat das es das letzte Weihnachten mit ihren Eltern ist.“ Versuchte ich die Lage zu erklären.

„Und warum hat keiner ihr versucht das auszureden? Minerva oder Albus? Seid ihr alle nicht ganz bei Sinnen, da draußen läuft eine Horde Todesser herum und ihr lasst Hermione Granger beste Freundin von Harry Potter alleine ohne jeglichen Schutz nach Hause fahren, denn das Einzige was zählt ist den Auserwählten zu schützen.“ Kam es bedrohlich leise von ihm und die Angst in mir wurde immer größer ich ging einen Schritt zurück und stieß an der Wand hinter mir an.

„Sir wir haben alles versucht sogar Professor McGonagall, aber sie ist volljährig und lässt sich von keinem mehr etwas sagen.“ Meine Stimme zitterte ich hatte Snape noch nie so erlebt und nun verstand ich auch Tonks Nervosität von vorhin.

„Was wollt ihr jetzt bei mir?“

„Dich fragen, ob du ein Auge auf die Familie haben kannst uns fällt sonst niemand ein.“ Antwortete Tonks im leise und sah schon fast bettelnd in die Richtung von Snape.

„Sehe ich etwa so aus als wäre ich ein Wachhund Nymphadora?“ fragte er sie mit schneiden eiskalter Stimme.

„Nein das tust du nicht, aber wenn sie dir etwas bedeutet, hat die letzten Monate dann lass sie nicht in den Sicheren Tod gehen Severus.“ Tonks musste in kürzester Zeit wohl all ihre Angst vor Snape geschluckt haben oder sie war lebensmüde, ihn auf die Affäre anzusprechen. Er starrte sie mit ernster Miene an, fuhr sich durchs Gesicht und schien zu überlegen.

„Erfährt jemand davon sprich Dumbledore oder der Dunkle Lord trägst du für alles die Verantwortung.“ Antwortete er schließlich und der Ton seiner Stimme ließ das Blut in meinen Adern gefrieren.

„Eine andere Frage, weißt du wo deine Tante Narcissa abgeblieben ist? Die gute Frau ist seit bald einem Monat wie vom Erdboden verschluckt.“

„Ich denke in dieser Hinsicht bin ich die Falsche Ansprechpartnerin Snape.“ Antwortete sie zornig und ihre Haare färbten sich Feuer rot, was er mit einem hämischen Grinsen quittierte.

„Ich kann es versuchen das ich die Grangers im Auge behalte, aber ich kann es nicht versprechen. Im Gegenzug solltest du etwas von Narcissa hören was unwahrscheinlich ist dann will ich das wissen. Kein weiterer erfährt was zwischen Hermione und mir war. Verstanden. Höre ich auch nur, dass es mehr Personen wissen, breche ich das ganze sofort ab. Habe ich mich klar und deutlich ausgedrückt oder wollt ihr das ganze auch noch schriftlich?“ kam es kühl von ihm.

„Danke Sir wir haben es verstanden niemand erfährt davon.“ Sagte ich schnell.

„Und jetzt verschwindet hier.“ Und da war sie wieder die Maske und diese Stimme, die nach dem Tod rief.

„Frohe Weihnachten Severus.“ flötete Tonks noch bevor sie die Tür schloss und wir beide denselben Weg wieder zurück aus dem Schloss nahmen. Mir viel ein Stein vom Herzen, das ich Hermione nun in Sicherheit wusste, auch wenn mir klar war das sie mich dafür hassen würde.
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