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Letzte Rettung

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Mix
Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Hermine Granger Lucius Malfoy Remus "Moony" Lupin Severus Snape
05.03.2021
21.06.2021
43
70.814
18
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Dieses Kapitel
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06.04.2021 1.648
 
-Hermiones Sicht-

Keiner war begeistert von meiner Entscheidung, dass ich Weihnachten bei meinen Eltern verbringen würde, aber ich war volljährig, weswegen auch Professor McGongall nicht viel dazu sagen konnte. Ich war wütend gewesen auf Ginny das sie Severus gedroht hatte, diese Wut war mittlerweile verraucht. Es war schön wieder zuhause zu sein, weg von all dem Trubel und dem bevorstehenden Krieg. Auch wenn Severus und auch einige andere Ordensmietglieder der Meinung waren, das wir bereits inmitten eines Krieges stecken würden, so hatte ich die leise Befürchtung das uns das schlimmste noch bevor stand. Selbst meine Eltern wurden immer unruhiger und waren glücklich darüber das ich mich letzten Endes doch noch dazu entschieden hatte nach Hause zu kommen. Ich hatte nun endlich die nötige Ruhe mich vollkommend von meiner Unterkühlung zu erholen und meine Gedanken zu sortieren. Der Duft von frischgebackenen Plätzchen lockte mich nach unten in die Küche, doch so weit kam ich gar nicht als es plötzlich an der Tür klingelte.

„Mum hast du jemanden eingeladen?“ fragte ich Richtung Küche.

„Nein mein Schatz, kannst du bitte die Türe öffnen.“ War die Antwort. Ich zückte meinen Zauberstab, den ich seit der Rückkehr von Lord Voldemort immer bei mir trug und versteckte diesen hinter meinem Rücken.

„Remus verdammt was machst du hier?“ zischte ich als ich die Tür öffnete.

„Mit dir reden wegen Severus Snape.“

„Woher bei Merlins Bart weißt du…“

„Mione du hast seinen Namen immer und immer wiederholt als ich dich gefunden habe am See. Severus hat mir dann das ein oder andere erzählt. Willst du mich reinlassen oder dies vor der Tür besprechen?“ fragte er leise und ich sah ihn mit großen Augen an.

„Komm rein.“

„Mione wer ist an der Tür?“ schrie meine Mutter leicht panisch durch das halbe Haus.

„Remus Lupin jemand vom Orden des Phönix, es ist alles in Ordnung Mum er möchte nur gerne was mit mir Besprechen.“ Ich deutete Remus Richtung Wohnzimmer holte Tee und Plätzchen aus der Küche und bat meine Mutter uns nicht zu stören. Sie brauchte nicht wissen das ich etwas mit meinen Professor am laufen gehabt hätte, dass würde sie nur zusätzlich beunruhigen.

„Nun was willst du wissen?“ fragte ich Remus gereizt. Ich war hier her gekommen, um meine Ruhe vor genau solchen Dingen zu haben und dann tauchte er hier auf.

„Wieso lässt du dich auf deinen Professor ein Hermione? Du bist klug aber was Severus betrifft bist du dumm.“ Antwortete er ruhig und sah mich prüfend an.

„Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mich auf einen älteren Mann einlasse Remus. Sirius starb im Ministerium. Als ich im Sommer Hilfe benötigte oder jemand der meinen Ängsten wenigstens Aufmerksamkeit schenkte habt ihr mich alle ignoriert und dies als nichtig und völlig übertrieben angesehen, du erinnerst dich an den einen Tag, wo ich nicht im Fuchsbau war, weil ich etwas besorgen wollte?“ Der Werwolf nickte nur kurz und deutete ihr dann fortzufahren.

„Tonks hat mich nach Spinners End gebracht, ohne auch nur zu fragen was ich dort wollte, also habe ich diese Chance genutzt und ihr gesagt das sie mich spätestens in fünf Stunden hier wieder abholen könnte. Ich war mir nicht sicher ob meine Informationen bezüglich Severus richtig waren also begab ich mich auf die Suche. Die Dame bei dir ich als erster geklingelt habe war sehr freundlich und hat mir mitgeteilt, wo er wohnt. Nun ich habe ihn um Hilfe gebeten was den Schutz meiner Eltern betrifft und er gab mir eine Antwort darauf, simple, aber schwer zu erlernen. Es kam zum Sex was Schuldgefühle in mir auslöste gegenüber Sirius da dieser noch warten wollte, weil ich ja noch nicht volljährig wäre, daran hatte ich die ganzen Sommerferien zu knabbern. Als wir zurück nach Hogwarts kamen und ich Severus wieder sah entwickelte ich Gefühle für dieses Mann worunter auch meine Konzentration litt und ich mir das erste Mal nachsitzen eingehandelt hatte. Harry und sein Hitzkopf haben mir ein ganzes Monat nachsitzen eingebrockt und was soll ich sagen es störte mich nicht im Geringsten. Und dann kam diese bekloppte Party von Slughorn wir hatten zwei Wochen lang nur das nötigste gesprochen und dies war im Unterricht. Nachdem wir miteinander geschlafen hatten, beendete er diese Affäre, um mich zu schützen denn bald so sagte er würde es Hogwarts wie wir es kennen nicht mehr geben und die Hölle auf Erden würde losbrechen. Er war an diesen Abend so anders rücksichtsvoll als hätte er mir zum Ende hingezeigt wer er wirklich ist. Er war der Einzige, der mir mit meinen Eltern geholfen hat. Remus ich werde nur mehr ein einziges Mal hierhin zurückkehren und danach werden sie nicht mehr wissen wer ich bin, es ist bereits alles in die Wege geleitet.“ Schloss ich meine Erzählung ab, nahm mir die Teetasse und lehnte mich zurück. Man konnte Remus direkt ansehen, wie er versuchte diese Informationen zu verarbeiten.

„Harry hat etwas Angedauerte das Severus einen Unbrechbaren Schwur geleistet hätte, um Draco zu beschützen weiß du darüber etwas.“ Ich sah Remus lächelnd an und schüttelte den Kopf.

„Remus hast du mir nicht zu gehört? Wir hatten nur Sex keine Beziehung, in der man alles mit seinem Partner bespricht, abgesehen davon reden wir hier von Severus und wir wissen beide er spricht nur das nötigste.“ Gab ich ihm schließlich zur Antwort.

„Ich versteh dich nicht Hermione es gibt genug Jungs in deinen alter warum ausgerechnet Sirius und Severus sie sind neunzehn Jahre älter als du.“ Kam es vorwurfsvoll von ihm und ich musterte ihn kurz.

„Die Wege der Liebe sind unergründlich, ich habe mich nicht mit Absicht in einen von den beiden verliebt. Abgesehen davon alter ist nur eine Zahl was will ich mit einem Jungen in meinem Alter der weder die nötige Intelligenz besitz, um mich nicht zu langweilen noch eine Ahnung vom Leben hat.“ Sagte ich nun um einiges gereizter und Wut stieg in mir hoch.

„Severus ist nicht der für den du ihn hältst Hermione.“

„Ich weiß das er ein Todesser ist, als ich bei ihm war, war auch Wurmschwanz anwesend. Remus ich bin kein kleines Naives Dummchen. Ich würde dich bitten nun zu gehen, bevor du mich weiter provozierst. Ich wollte ein ruhiges Weihnachten mit meinen Eltern das letzte und keines, wo ich mich von einem Werwolf belehren lassen muss. Schöne Weinachten Remus.“ Setzte ich nach und stand von dem Sofa auf.

„Hermione ich bitte dich das kann nicht dein Ernst sein.“

„Remus geh oder ich werde dich als Testperson für den Obliviate verwenden und du wirst nicht mehr wissen was wir hier besprochen haben.“ Fauchte ich aggressiv und deutete mit der Hand Richtung Flur.

„Schöne Weihnachten Hermione und denk noch einmal darüber nach.“ kam es besorgt von ihm, aber ich hörte ihm schon gar nicht mehr zu. Ich musste zu Severus er musste mir in dieser Sache helfen, vom Orden war keine Hilfe zu erwarten. Er warf mir einen letzten besorgten Blick zu, bevor er das Haus meiner Eltern verließ. Harry Sicherheit war oberste Priorität was ich auch irgendwo verstehen konnte nach all dem was passiert war. Er hatte den Schutz vom gesamten Orden, Rons Familie war durchaus magisch, aber ich saß hier alleine ohne sämtlichen Schutz. Harry Potters beste Freundin Muggelgeborene das gefundene Fressen für so manch einen Todesser. Ich musste lachen darüber, auch wenn die Situation, in der ich steckte, alles andere als lustig war, aber die Tatsache das hier jederzeit ein paar Anhänger von Lord Voldemort herein marschieren könnten und sie alle drei töten würden ohne dass auch nur einer vom Orden mitbekam war schon wieder zu amüsant. Als würde sie sich gegen diese wehren können.

-Remus Sicht-

Severus dürfte in der Zeit ziemlich großen Einfluss auf Hermione ausgewirkt haben, vielleicht unbewusst, aber so kannte ich sie nicht und das bereitete mir große Sorgen.

„Hast du mit ihr gesprochen?“ kam es sofort von Ginny als ich gerade an der Grundstücksgrenze auftauchte.

„Ja.“ Antwortete ich knapp und in dem Moment kam schon Tonks aus dem Haus der Weasleys gelaufen.

„Du bist mit verantwortlich für das ganze! Du hast sie letzten Sommer nach Spinners End gebracht!“ schrie ich meine Frau an, die zusammen zuckte und mich mit großen Augen ansah.

„Stopp Remus! Tonks kann am wenigsten dafür. Ich habe Hermione sogar geholfen das sie Nachsitzen bekommt bei ihm oder nach dem Unterricht bleiben muss.“ Gab Ginny kleinlaut von sich.

„Wir reden hier von Snape! Keine von uns traut ihm wirklich, aber Hermione lasst ihr zu ihm? Sie ist Harrys beste Freundin das ist schon Gefahr genug für sie.“

„Remus keinen hat es vom Orden interessiert was aus Hermione und ihren Eltern wird, verständlich das sie dann zu Snape läuft. Schließlich ist er auch ihm Orde….

„Und ein Todesser keiner von uns weiß wem seine Treue wirklich gilt!“ Unterbrach ich Dora und sah beide Frauen wütend an.

„Wollt ihr mir sagen das Hermione nicht geschützt wird, während sie bei ihren Eltern ist?“ Ihre Stimme klang besorgt und ängstlich, berechtigt schließlich waren sie beste Freundinnen.

„Harrys Schutz hat oberste Priorität und fehlt die Kapazität, um Hermione auch noch zu schützen.“ Beantwortete Tonks leise Ginnys Frage.

„Das kann nicht euer Ernst sein! Tonks bring mich nach Spinners End. Wenn ihr nicht dafür sorgt das sie den Nötigen Schutz bekommt dann sorge ich dafür. Wenn du mich nicht zu ihm bringst, frag ich meine Brüder.“ zischte sie Tonks an die verzweifelt zu mir hochsah.

„Ich halte es für keine Gute Idee, aber seht vorher nach, ob er in Hogwarts ist.“ gab ich mich geschlagen. Ginny hatte recht Ron hatte seine Familie, auf Hermione hatten alle vergessen, aber ob Snape sie schützen würde, da war ich mir unsicher.

„Passt auf das Dumbledore oder einer der anderen Professoren nichts mitbekommt davon. Was soll ich deiner Mutter sagen?“

„Lass dir was überzeugendes Einfallen.“ War das letzte was ich von Tonks hörte, bevor sie mit Ginny apparierte. Wir reden hier ja nur von Molly Weasley die Übermutter, seit sie Kinder hat.
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