Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The not so royal corgi (Royal Corgi Fanfiction)

GeschichteFreundschaft / P12 / Gen
04.03.2021
07.04.2021
6
8.923
1
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
07.04.2021 1.546
 
Bis jetzt gefällt es Buttercup sehr im Heim. Es ist besser als in ihrem alten Zuhause, also wunderte es sie nicht. Doch es gibt Dinge, die sie doch ein wenig vermisst. Erstrecht jetzt, wo doch der Frühling vor der Türe steht. Drum ist sie eines Morgens ein wenig niedergeschlagen, was bald auffällt.

Marry ist die erste, welche sie auf ihren Missmut anspricht.
„Buttercup, ist alles in Ordnung?” Fragt sie und die Hündin nickt, sich aus ihren Gedanken reißend.
„Ja, ich dachte nur letzte Nacht an den Garten meiner Familie. Nicht dass ich meine Familie vermisse und es war oft blöd im Garten wegen dem ständigen Regen oder Schnee. Nur wenn die Sonne schien, dann flogen Vögel und Insekten in der Luft. Wenn es zu heiß war, wehte manchmal eine Briese und die Blumen in ihrem Garten…” Erzählt Buttercup von den Erlebnissen, welche ihr im Kopf umherschwirrten und sie nicht losließen.
„Waren die Blumen schön?” Fragt Angel gespannt und Buttercup nickt.
„Es gab Rosen, Butterblumen, Gänseblümchen, Tulpen, Lavendel und sie alle hatten ihren eigenen Geruch. Ich wünschte so sehr, ich könnte mal wieder etwas Schönes sehen. Einen Sonnenuntergang, einen Regenbogen oder einfach mal wieder Blumen.” Sagt sie, doch seufzt, wissend dass es fast unmöglich all dies zu bekommen.
„Nun ja, was wenn ich dir sage, für eine Weile könnten wir sicher mal schauen, ob wir derartiges finden.” Sagt Marry, welche versucht ihre Freundin aufzuheitern.
„Wirklich?” Fragt Buttercup und Marry nickt.
„Aber wie denn, auch wenn wir uns wegschleichen würden, könnten Sanjay und Ginger komplett genug bekommen von der Situation und uns endlich alles umprogrammieren.” Sagt Beth.
„Wohl wahr, aber es ließe sich sicher eine Lösung finden.” Sagt Marry, noch nicht bereit aufzugeben.
„Wir brauchen nur einen guten Plan.” Fügt Angel an und dem Corgi fällt schnell etwas ein.

Sie geht also von ihren Freundinnen weg und zu Tysons Gruppe, doch wendet sich meistteilig nur an die Bulldogge und den Chihuahua.
„Hey, wie geht’s euch so?” Fragt sie im frohen Ton.
„Ach ganz normal, bei dir?” Fragt Chichuhuahua.
„Ebenfalls ganz gut, aber ich bin wegen etwas hier.”
„Und das wäre?” Fragt Boxer.
„Du und Chichuhuahua seid doch ziemlich geschickt, könntet ihr mir und meinen Freundinnen bei etwas helfen?” Fragt sie und die beiden zucken auf die Bitte erst nur mit den Schultern.
„Kommt drauf an was es ist, aber okay.” Sagt der Chihuahua im gleichgültigen Ton.
„Und was ist mit mir?” Fragt Tyson, worauf Buttercup ihn angrinst.
„Du bist natürlich herzlich eingeladen mitzukommen.” Sagt sie und so gehen alle drei zu den drei Damen.

„Also, was genau wollt ihr machen?” Fragt Boxer etwas uninteressiert und Marry nimmt das Wort an sich.
„Nun, ihr seid doch ziemlich gut dabei Wege hinauszufinden, zum Beispiel unsere Zwinger?” Fragt sie.
„Kommt einfach zur Sache und wir denken über die Bezahlung nach.” Sagt Chichuhuahua genau wie Boxer unbeeindruckt.
„Wir wollen hinaus für einen Tag, um frische Luft zu schnappen, könnt ihr uns helfen unbemerkt weg zu kommen für diese Zeit. Würden Ginger und Sanjay dies mitbekommen, könnten sie endgültig genug haben. Bitte!” Bittet Buttercup worauf die Angesprochenen sich ansehen.
„Dann gebt uns einen Moment, um darüber nachzudenken.” Sagt Der Chihuahua und dreht sich mit Boxer weg.
„Wie kommt ihr denn auf diese Idee?” Fragt Tyson die Vier Hündinnen, nachdem seine Freunde sich entfernt haben.
„Blumen, wir wollen Blumen sehen.” Ruft Angel, worauf Beth und Marry zwischen, um ihre Zwergspitz Freundin zu beruhigen.
„Blumen?” Fragt der Pitbull Terrier verwirrt.
„Nicht nur die Blumen, aber sollte man in einen Park kommen, könnte man so viel mehr sehen. Im besten Fall das gute Wetter, die Natur umher und die Gerüche. Vielleicht trifft man den ein oder anderen Hund, einfach was anderes als das Tierheim. Zwar fühle ich mich hier Zuhause, aber ich würde gerne mal wieder etwas Grünes sehen.” Erklärt Buttercup worauf Beth nickt.
„Oh ja, zwar kommen wir mal raus für kurze Spaziergänge, aber so kurz wie dies anhält, ist des kein Wunder, das man Sehnsucht nach der Außenwelt bekommt.” Sagt sie und Marry nickt.
„Kann ich nichts zu sagen, außer dieser Spaziergänge habe ich nichts gesehen.” Meint Tyson leicht kühl, worauf Buttercup ihn mit großen Augen ansieht.
„Aw, dann musst du mitkommen, wenn die beiden Ja sagen, man muss als Hund so etwas gesehen haben.” Sagt sie doch der Angesprochene zuckt mit den Schultern.
„Naja, vielleicht.”
Darauf kommen Boxer und Chichuhuahua wieder, schauen sich kurz an, worauf letzterer sich räuspert.
“Wir haben uns entschieden”, sagt er: “Wenn ihr uns etwas Gutes mitbringt, könnten wir uns unter Umständen vorstellen euch zu helfen.”
„Was wenn wir nichts finden sollten?” Fragt Beth.
„Dann nehmen wir 10% eures Essens für eine Woche, nur Buttercup müsste ihren Ball abgeben für diese Zeit.” Erklärt Boxer.
„Wieso ihr Ball?” Fragt Tyson.
„Weil ihr Futter schon Futter ist und es sieht gruselig aus, nichts für ungut.” Erklärt der Chihuahua.
„Na gut, das ist nun mal der Preis.” Sagt Buttercup ein wenig unsicher über dieses Geschäft, aber wenn ihr nichts anderes bleibt, wie könne sie da nein sagen?
„Warte, was wenn ich euch 20% Prozent gebe, sollten sie nichts finden?” Fragt Der Pitbull Terrier.
„Meinst du 10%?” Fragt Boxer worauf der Angesprochene mit dem Kopf schüttelt.
„20%, solltet ihr in der Lage sein auch mich hier raus zu bekommen.” Meint Tyson, worauf Boxer zum Chihuahua schaut und dieser Zuckt mit den Schultern.
„Meinet Wegen, also machen wir es so?” Fragt Letzterer und auch Angel, Marry und Beth nicken zustimmend.
„Also gut, aber wir machen die nächste Woche, ich und Boxer müssen zuerst einen Weg planen, wie wir das möglich machen, alles klar?” Fragt er erneut und ein Nicken kommt von den Beteiligten.

Die Beiden gehen und lassen die 4 Ausflügler allein.
„Wie cool!” Ruft Angel aufgeregt und wedelt mit dem Schwanz.
„Ich hoffe so sehr, die Beiden finden einen Weg, aber wenn ja, könnte das so cool werden!” Meint Buttercup, doch erinnert sich an die Hilfe, welche sie soeben erhielt und was sie bedeutet.
„Aber sagt Tyson, du schienst bis eben nicht so begeistert.” Erinnert sie ihren Zwingergenossen.
„Ja, aber was soll man machen, wenn sie dir deinen Ball im Gegenzug abnehmen könnten, zumal ihr mir dann ja mal zeigen könnt was ich verpasst habe draußen.” Sagt er und wendet sich an alle beim Ende des Satzes.
Sie alle nicken.
„Schön dich mit im Boot zu haben Tyson.” Sagt Marry anerkennend wie weit sich Tyson aus seiner Komfortzone lehnt.

Nach einer Woche ist es dann auch endlich soweit und direkt nach dem am Dienstagmorgen die Türen nach dem Besuch geöffnet werden, machen sich Boxer und Chichuhuahua daran ihren Plan umzusetzen. Sie beginnen damit Dinge in den Heizkeller und dann in den Wäscheraum zu schleppen und die Ausflügler helfen ihnen dabei. Kaum ist alles, was benötigt wird, unten, beginnt Boxer zu bellen.

„Was ist den los?” Fragt Ginger genervt und kommt zur Quelle des Lärms und sieht dann den Chihuahua und die englische Bulldogge die Treppen hinunter gehen.
Dabei tragen die Beiden eine teure Jeans in ihren Mäulern.
„Sanjay, hilf mir mal, es treiben sich mal wieder Hunde im Keller umher und scheinen an meinen Hosen zu nagen!” Ruft Ginger nach Verstärkung.
„Ich komme!” Ruft Sanjay und kommt zur Situation hinzu.
Beide Männer jagen den Hunden hinterher und finden sich sehr bald im Wäscheraum wieder. Sie versuchen die Hunde zu schnappen, doch fallen übereinander. Boxer und Chichuhuahua flitzen darauf hinaus und schließen die Türe. Marry und Tyson schieben darauf einige schwere Kisten vor die Türe und als die Tierheimwärter zur Türe hinaus gehen wollen, schaffen sie es nicht die Türe zu öffnen.
“Verdammt die Türe klemmt!” Ruft Ginger wütend und die Hunde außerhalb sind erfreut über das Resultat ihrer Arbeit.
„Also dann, geht so lang ihr könnt, wir werden versuchen die Beiden da drin zu behalten, solang wir können. Sollte was schiefgehen, müssen wir nur wissen, wo ihr seid.” Sagt der Chihuahua.
„Wir sind im Park, aber in jenem Fall danke.” Sagt Marry und da gehen die Vier auch schon.

Sie finden schnell hinaus, den auch der Weg aus dem Heim war schon geöffnet worden. Drum braucht es auch nicht lang bis sie sich im Park wieder finden. Dort wird erst einmal gestaunt.
„Ich hatte ganz vergessen, wie schön der Park ist. Sonst sehen wir immer nur Straßen oder Trübe stellen.” Meint die Dobermann Dame und nimmt einen tiefen Atemzug der frischen Park Luft.
Es ist derweil Anfang April und drum kein Wunder, dass viele Blumen schon gewachsen sind. Einige Insekten und Vögel fliegen umher und überall findet man Menschen, welche das gute Wetter nutzen. Einige Joggen, andere spielen oder sind auf einem Date. Es ist herrlich.
„Es ist wirklich schön hier draußen.” Freut sich Marry und Angel stimmt bellend zu.
„Und Tyson, wie gefällt es dir?” Fragt Buttercup worauf der Angesprochene etwas unbeeindruckt mit den Schultern zuckt.
„Es ist ganz nett auf den ersten Blick, aber ich habe ja noch nicht viel gesehen.” Meint er worauf der Corgi nickt.
Bevor ein weiteres Wort unter den anderen getauscht wird, kommt ein Hund aus dem Teil des Parks, wo viele andere mit ihren Herrchen spielen.

„Hey ihr, seid ihr auch da für den Spieltag?” Fragt der Golden Retriever und wedelt mit dem Schwanz.
Tyson schaut darauf nachdenklich zu dem Fremden.
„Chuck?” Spricht er einen Namen fragend aus...

---

Hab nur noch Probleme mit Kapitel 6
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast