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Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
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09.05.2021 2.148
 
Zähneknirschend begleitet ein Amerikaner Ivan. Sie saßen im Taxi und fuhren Richtung Flughafen. Beide schwiegen und schauten aus den Fenster. Die Atmosphäre war sehr angespannt und man konnte die Verhältnisse zum Kalten Krieg wiederfinden. Dabei verfolgen sie vermutlich den selben Ziel. Oder auch nicht!

"Sind wir hier richtig?", möchte Ivan skeptisch vom Taxifahrer wissen.

Der Fahrer aber, fuhr stumm weiter. Das ließ die russische Skepsis vergrößern.

"Was meinst du denn? Er wird wohl wissen, wo lang es geht!", verdrehte Alfred genervt die Augen.

"Xaxaxa du müsstest doch skeptischer als ich sein und bist doch so naiv.", erwiderte Russland grinsend.

"Was willst du damit andeuten?!", fragte Amerika verärgert. Will er ihm etwa für naiv erklären? Der hat nicht das Recht, ihm so verurteilend.

"Gut, dann sage mir, warum wir uns weiter von der Zivilisation entfernen und so die Stadt samt Flughafen verlassen?", gab Ivan nun seinem Unmut kund.

Erst jetzt merkte die USA, dass sie weiter weg von der Stadt fuhren und mehr dem Land hingaben.

"Nun ja, vermutlich möchte er ein anderen Flughafen ansteuern.", konnte Alfred dies beantworten, war sich aber nicht sicher.

Kurz darauf wickelte Ivan sein Schal vom Hals und eher Alfred verstand, was das soll, weil Russland nie, wirklich NIE seinem Schal abnahm, schmiss der Russe sein Schal über den Kopf des Fahrers und zog fest, sodass der Schädel des Taxisfahrers gegen die Kopflehne knallte. Das Taxi krachte gegen die Leitplanke, weil der Fahrzeugführer die Kontrolle des Fahrzeugs verlor. Alfred schrie empört wie auch panisch auf, aber dies störte Ivan herzlich wenig und zog mit seiner freien Hand die Handbremse, während die andere Hand den Schal festhielt, um den Fahrer die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Noch weiteres Gezeter des Amerikaners und dann kam das Taxis zu stehen. Zwar steckte das Fahrzeug in der Leitplanke fest, aber dies machte gar nichts. Alle Insassen waren mehr oder weniger am Leben.

"So, wo sollte die Reise hingehen?", wiederholte Ivan seine Frage von vorhin und war dicht am Ohr des Fahrers, der blind alles erdulden musste, weil der Schal ihm die Sicht stahl.

"Alter HÖR AUF! You crazy?! Lass den Unschuldigen los oder lerne mich kennen!", stoppte Amerika das unmögliche Verhör. Das kann Ivan bei sich zu Hause machen, aber nicht hier in Spanien! Oder sonst wo.

Stumm nahm Russland sein Schal an sich und stieg aus. Dabei musste er die Tür eintreten, weil die Sicherung drin war.

"Your okay?", möchte Alfred vom Fahrer wissen, der noch einen Schock besaß und zitterte wie Estenlaub. "Don´t worry! I call help.", versicherte Alfred und suchte von Fahrer nach ein Handy ab. Allerdings fand er ein Umschlag in der Brusttasche, mit viel Geld drin und ein Zettel mit Einweisungen drauf.

"Fuck.....", flüsterte der Amerikaner und verstand langsam, was los ist. Stumm stieg auch Alfred aus und geht auf eine Notrufzelle zu, wo auch Ivan verärgert stand.

"Gut du hattest recht, aber das gibt dir nicht das Recht, ihm so zurichten! Ich werde Hilfe holen und dann gehen wir weiter.", erklärte Alfred, der sich wieder als Anführer aufspielte.

"Was heißt hier wir? Ab hier trennen sich unsere Wege!", fragte Ivan leicht bockig und auch sein Lächeln war eingeknickt. Schließlich hat er nur Ärger, wenn dieser Typ mitkommt. Auch hat Deutschland nur ihm angerufen und nicht Alfred.

"Hey! Ich muss überprüfen, was du mit der Sache zutun hast, drum werde ich dich begleiten und jetzt sei leise!", setzte Alfred stur nach und nahm den Hörer von der Notrufzelle ab, um für den Fahrer Hilfe zu holen.

"Sag doch einfach offen, dass du ohne mich nicht klarkommst. Kolkolkol", wandte Ivan ein und lehnte sich gegen die Zelle hinter der Leitplanke.

"HAHAHAHAHAHA selten so gelacht! Als ob Hilfe von dir brauche!", lachte Amerika laut und sah ungläubig auf Ivan.

Sofort schwiegen beide Herrschaften als sich eine spanische Frauenstimme in der anderen Rufleitung abhob und fragte. Amerika war am Hörer gebunden und das nutzte Russland, um einfach zu verschwinden. So ein Theater, weil USA nicht einfach seine Hilflosigkeit eingestehen kann.


An der Rezeption von Hotel stand ein Italiener mit Haarlocke vor den Mitarbeiter des Gebäude. "Haben sie diese Typen gesehen?", fragte der Herr verärgert und die Laune des Italiener mit kastanienbraunen Haar war im Keller, denn es war das etliche Hotel, das diese Frage von ihm vernahm. Dabei hielt er ein Bild, wo sein jüngerer Bruder und der Kartoffelbastard vorm Pisa standen, zu sehen waren.

"Diskretion mein Herr, tut mir Leid.", erwiderte der Herr verlegend.

Schon war die Pistole rausgeholt worden und verärgert schimpfte Romano:" SCHEIß auf Diskretion, entweder sie sagen, ob die Männer hier waren oder ich schaue selbst nach und lasse ihre Leiche von meiner Mafia verschwinden, kapisch?!"

"Ssi si si! No sie waren nicht hier, ich schwöre! Ich habe eine Frau und Kinder, die ich unterhalte, bitte nicht schießen!", flehte der Mitarbeiter.

"Was steht im Buch? Haben sich ein Vargas oder Beilschmidt angemeldet?", fragte Romano weiter und zeigte mit Pistole auf den Computer.

"Moment...bitte...", bat der Mann ängstlich und tippte auf den Computer die Namen ein, aber ohne Erfolg. Schluckend schüttelte der Mann den Kopf und drehte den Bildschirm um, damit auch Romano sich überzeugen konnte.

"Gut, löschen sie die Kameraaufnahme der Überwachungskameras und sollten sie zur Polizei gehen, dann werde ich sie finden und töten! Los!", drohte der schlechtgelaunte Italiener und sofort rannte der Mann weg, um seine Anweisung zu folgen.

Genervt schnaufend ging Romano aus den Hotel raus. Wieder erfolglos, langsam verlor er die Geduld. Wo ist sein Fratello mit den Bastard nun?! Seine Mafiosifreunde suchen weite Teile ihres Landes ab. Leider ohne Erfolg. Vielleicht sind sie nach Deutschland geflohen. Überrascht blieb ein Motorrad von ihm stehen und hupte ihm an.

"Willst du Stress?!", fragte Romano verärgert und schrie ihm an.

Der Visier ging hoch und Gilbert grinste ihm mit roten Augen an:" Nein, aber ich suche mein Bruder und du wohl auch. Lass uns sie gemeinsam finden!"

"Ha! Hat sich der deutsche Bastard dich zurückgelassen?", lachte Süditalien schadenfroh.

"Nicht ganz, er ist vor mir geflohen, als ich sagte, dass ich ihm vernichten werde. Komm du willst ihm auch los werden!", ergänzte der Ostdeutsche Motorradfahrer.

"Vernichten? Ich dachte, ihr seid ein Herz und eine Seele...Aaaahhh Moriarty hat dich bekehrt, also klappt das wirklich. Interessant!", erinnerte sich Süditalien, sie haben ihm zu Moriarty gebracht, wo er die selbe Therapie, wie sein Fratello erhalten sollte, erhalten hat. Sie schien effektiv zu sein. Grinsend stieg Romano auf und sofort fuhren sie los.


Ivan lächelte trotz der Tatsache, das jemand unbequemes ihm folgte. Sie liefen die Landstraße zurück zur Stadt, die paar Kilometer entfernt war. Viele Autos fuhren an ihnen vorbei, manche fragen auf spanisch, ob sie sie mitnehmen können, aber Ivan ignorierte sie, während Alfred höflich ablehnte. Spanier sind sehr hilfsbereit.

Ein bestimmtes Auto blieb stehen und jemand fragte:" Ey Fußgänger!"

Alfred blieb überrascht stehen und sah auf Arthur, der frech grinste und ne Sonnenbrille trug.

"Iggy! Du hier? Ich bin begeistert.", freute sich Alfred sofort, endlich ein Freund zu sehen und lief zu ihm.

Russland sah ihm skeptisch an und erinnerte sich an Deutschland Worte, dass England auch Kontakt mit dieser Organisation hatte. Aber eigentlich kann ihm Alfred F. Jones egal sein. Stumm wartete er erstmal ab.

"Na los steig ein! Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!", meinte England leicht ungeduldig und winkte ihm zu.

"Wie hast du mich gefunden?", möchte USA wissen.

"Ach das war nicht schwer. Ich habe überall Kontakte, das weißt du ja und jetzt komm, ich bringe dich nach Hause.", erwähnte Arthur scheinheilig.

"Cool, aber ich kann nicht nach Hause! Du muss wissen, dass....", Alfred blickte zu Russland zurück und fügte hinzu," Ach ich sage es dir, wenn wir fahren!"

"Wenn du jetzt einsteigst, wirst du nicht mehr der Selbe sein, USA!", betonte Ivan sicher und konnte das verwirrte Gesicht seines Gegenübers erblicken.

"Ach der labert Bullshit, steig endlich ein, wir kümmern uns um dein Problem.", versuchte Groß Britannien ihm zu überzeugen.

"Iggy, warum sagst du solche unseriöse Wörter?", war Alfred erst jetzt klar, wie verändert sein Ziehvater war, fast wie Matthew unnatürliches Verhalten. Was war los?

Doch statt zu antworten, gab England ein verrücktes Lachen von sich und ließ sein Motor aufheulen! Das Auto fuhr ein Donut, um dann auf die Fußgänger zu zurasen. Russland grinste und stellte sich vor das rasende Auto und streckte seine Hände aus. Er durfte damals desöfteren Panzers aufhalten. Da war ein Auto nur ein Witz. Alfred fasste die halbe Welt nicht, was geht hier ab? Ist das ein Traum? Warum schien aller Welt gegen ihm zu sein und was hat Arthur nur? Warum half Russland ihm oder hat er Selbstmordgedanken?

Ein lautes Krachen weckte Alfred aus seiner Starre und erstaunt beobachtete Amerika, wie das Auto eingequetscht und aufgehalten wurde. Nur mit bloßen, blutigen Händen des Russen. Der Blechschaden sah man regelrecht an, die Motorhaube war total zusammengepresst worden und der Airbag hat den Fahrer bewusstlos geschlagen.

"So Amerika, von mir aus, kannst du den Notruf rufen. Ich bin hier fertig.", grinste Ivan und ballte Fäuste. So hat er sein Urlaub nicht vorgestellt.

"Was hat England nur, warum tickt er nicht richtig und Kanada, er scheint auch so bekloppt zu sein. Warum haben sie was gegen mich?!", fragte Alfred leicht ratlos und klang zerbrechlich. Schließlich schien seine Familie nach sein Leben zu trachten.

Ivan zögerte etwas, aber sagte dann:" Gut... ich denke, ich weiß, was los ist. Vor paar Jahren hat ein gewisser Professor namens Moriarty versucht mein freien Willen zu nehmen, damit ich nach seiner Pfeife tanze. Doch es gelang ihm nicht."............


"Was ist los Hubert?", fragte Louis leicht panisch und trug untypische Winterklamotten.

"Irgendwas passiert hier! Die Instrumente spinnen rum....brrrrr wieso ist das so kalt?", erklärte Hubert und seine Hände froren ein. Eis ummantelt die beiden Kapseln und sie zerbersten gleichzeitig.

Schockiert sahen sie auf die Maschine, die durch Kälte zerstört wurde und Ivan locker austrat. Niemand konnte es sehen, aber Väterchen Frost geleitet ihm raus. Ohne weiteres ging Russland an ihnen vorbei, die wie Schockgefroren dar standen. Lachend riss Ivan ein Rohr von der kaputten Maschine und ging auf sie zu............


"Damals dachte ich, sie haben ihre Lektion gelernt, aber wohl nicht.", beendete Ivan seine Geschichte.

"Also will Moriarty die Länder ihr Willen aufbrummen? Kann man es rückgängig machen?!", will Amerika sofort wissen.

"Keine Ahnung, ich dachte selbst nicht, dass das funktioniert.", meinte Ivan und sah auf England, der bewusstlos auf den Lenkrad lag.

"Dann müssen wir ein Weg finden!", schlug Alfred F. Jones vor und hievte England raus. In Brautstil trug er den Bewusstlosen und meinte:" Und hier haben wir unser erstes Testobjekt! Wenn wir was gefunden haben, können wir Moriarty aufhalten!"

Ivan schwieg, als er beobachtet wie Arthur einfach im Kofferraum reingesperrt wurde und Alfred sich auf den Fahrersitz des verbeulten Auto saß.

"C´mon russia!", rief der ungeduldiger Bestimmer Ivan zu sich. Ivan sah zur Straße rauf und nahm das schnelle Angebot an. Entweder lange laufen oder fahren. Das Auto mag beschädigt sein und rauchen, aber dennoch besser als Laufen. Außerdem fuhr es noch.

"Zum Flughafen, Chauffeur!", grinste Russland begeistert und Alfred blickte leicht verbissen über diese Äußerung.


Etwas abgelegen von der italienischen Stadt Merdan ließen sich Ludwig und Feliciano in ein Gasthof nieder. Endlich in ein Zimmer konnten sie ihre Ruhe von der ganzen Aufregung finden. Hoffentlich blieb ihnen diese Ruhe für die Nacht vergönnt. Gilbird war auf den Fensterbrett und saß auf ein Couchkissen, das von Deutschland auf das Fensterbrett gelegt wurde.

Feli schmiss sich auf das Doppelbett und rollte sich schon einer Decke ein. "Kommst du auch?", fragte Norditalien unschuldig.

"Ja..", erwähnte Ludwig und sah nochmal aus den Fenster. Nichts als die Dunkelheit und eine handvoll Straßenlaternen war in dieses Dorf aufzufinden. Nachdem Deutschland sich vom Fenster abwandte, setzte er sich aufs Bett und kratzte nachdenklich sein Kopf. Leicht seufzend sah Deutschland die Unordnung ihres Zimmers an, die durch seinem Freund, der seine Klamotten achtlos auf den Boden geworfen hatte, entstanden war. Doch Deutschland war zu müde, um Feli darauf hinzuweisen, drum zog er sich, bis auf die Unterwäsche, aus und kroch unter der Decke. Anders als den chaotischen Italiener, wurden die Klamotten zusammengefalten und auf den Stuhl gelegt. Sofort schmiegte ein Wärmekörper an ihm ran und Ludwig machte grinsend das Licht aus. "Gute Nacht...", flüsterte Deutschland und folgte den guten Beispiel seines italienischen Freundes, einfach einzuschlafen.
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