Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.05.2021 1.903
 
Zur Teestunde am Tisch in der Lagerhalle irgendwo in Italien saßen die Organisation von Team Moriarty beisammen. Im Gegensatz zum edlen Tisch, hochwertigen Porzellan und wertvollen Sitzgelegenheiten wirkte die Lagerhalle veraltet. Dennoch war dies ein Treffpunkt, den Team Moriarty sich versammeln haben und Tee tranken. William blickte seinem jüngeren Bruder Louis an und er verstand ohne Worte, was er wollte. Schon stand Louis auf und ging quer durch die Halle, an den Maschinen und den LKWs vorbei und schob dann ein Whiteboard hervor. Fragend blicken alle Louis an, der mit eine weiße Tafel wiederkam. William stand auf und nahm dankend den Eddingstift an.

"Aaaahh wir lokalisieren den verschwundenen Ausreißer.", begriff Albert wissend und gesellte sich seinem Brüdern. "Also Kanada rief gestern an und berichtete, dass letzte Woche Mittwoch Amerika floh.", fügte der ältere Moriarty zu und schrieb diese Daten auf der Tafel, nachdem er auch von Louis ein Edding bekam.

"Korrekt! Fred?", stimmte William zu und ließ den jüngeren Burschen aufhorchen:" Ja?"

"Bringe mir die letzten Wetterdaten und den Abschussort unseres Ziels. Um seinen Ort ungefähr zu bestimmen, muss eine aufwendige Rechnung mit allen Faktoren der Natur, Weges und Zeitraum vorgenommen werden.", erwähnte der Professor und blickte Moran an, der nickend verstand:" Und ich hole eine Weltkarte, kein Ding!"

"Wunderbar. Amerika wird schnell geschnappt werden. Sonst gefährdet er unsere ganze Mission.", sah William zur weißen Tafel mit einigen Anfangsdaten ihres Zielobjekts.

"Und wenn wir ungefähr den Radius wissen, wo wir unser Ziel finden, werde ich ihn finden und schnappen!", bestätigt Bond ihre Bereitschaft.

"Nicht nur du, Moran und Louis werden dich begleiten, Bond. Ich will kein Risiko eingehen und Fred, du wirst möglich alle dunkle Spuren, die zu uns führen, verwischen, verstanden? Das heißt auch, nochmal nach England, um die Lage bei MI6 zu überschauen.", wies William seine Mitglieder ein, "Wir, also Hubert, Albert und ich werden uns nach Frankreich begeben. Wir müssen weiterkommen und Italien erstmals verschieben."

"Alles klar, Will.", grinste Moran und selbst die anderen Mitglieder stimmen diesen Vorhaben erstmals ein. Fred wollte sich aufrichten, um seine Aufgaben zu erfüllen.

"Wartet, erstmal wird Tee getrunken und dann geht es zur Tat über.", stoppte Will lächeln und saß sich mit seinen Brüdern wieder hin, damit sie alle harmonisch Tee trinken konnten.


Der Doppeldeckerbus ohne Dach ließ eine wundervolle Aussicht auf die Heimat Spaniens zu. Alfred befand sich in der obere Hälfte des Doppeldecker und sah auf die spanische Kultur. Es war so entspannend und der Amerikaner verstand, warum viele Europäer und auch sein Ziehvater Arthur gern hier Urlaub machen. Die ruhige Atmosphäre wurde von einer unerklärlichen Kälte gestört. Verwundert blickte der Amerikaner um sich und konnte die Ursache seines Schauergefühl ausmachen.

"Oh Amerika, da?", lächelte ein großer Mann ihm entgegend, der gerade die Treppe hochstieg und so auch die obere Etage des Busses bevorzugte.

"Was machst du denn hier?!", sprang Alfred energisch auf und war selbst für ein Nahkampf bereit.

Der aschblonde Riese lächelte amüsiert und meinte unschuldig:" Immer auf Krawall aus, was Amerika?"

Nun saß sich der Russe gegenüber den kampfbereiten Mann hin und ließ ihm stehen. Alfred knurrte, aber setzte sich wieder hin, weil das Aufsehen seines Verhalten ihm nicht gut dastehen ließ.

"Und warum bist du hier?", fragte Amerika nun etwas ruhiger und die Blicke der anderen Fahrgäste wandten sich wieder ab.

"Na wonach sieht es aus?", möchte Ivan wissen und lächelte schief. Nach diesen Worten blickte die USA seinem Gegenüber genauer an. Ivan trug einen Strohhut, wie ein lockeres farbiges Hemd und eine kurze weiße Hose. Sandalen ersetzten seine Schuhe und ein lässiger Rucksack befand sich auf den Sitzplatz neben den Besitzer. Der einizige Kontrast dieses Outfit war sein Schal um den Hals.

"Holidays?", wunderte sich der Amerikaner.

"Da! Die Sonne hier ist fantastisch. Und was macht der miesepetrige Amerikaner hier?", möchte Ivan nun wissen und hatte wieder das Lächeln im Gesicht.

"Geht dir herzlich wenig an.", gab Alfred beleidigt von sich. Vielleicht erzählt er IHM alles.

"Auch egal, ich habe Urlaub.", zuckte Ivan mit den Schulter und blickte über das Geländer des Busses. Die Aussicht auf die Stadt am Meer war idyllisch.

Amerika blickte fassungslos auf den Russen, der ihm zu ignorierend erschien. "Das warst? Nicht neugierig?", möchte Alfred skeptisch wissen.

Ohne Regung ließ Ivan ihm in Unwissenheit. Schließlich will er in Ruhe seine Reise genießen. Außerdem ärgert es diese "Weltmacht" sehr, ignoriert zu werden.

"Sicherlich bist du verantwortlich!", fasste Alfred zusammen und überlegte," Genau, darum bist du hier? Das war kein Zufall!"

Jetzt weckte das Ivans Aufmerksamkeit und fragend blickte er auf den Amerikaner, der ihm mehr als wütend ansah.

"Wenn ich gehen soll, sag es einfach.", seufzte Ivan und wollte aufstehen, denn immer, wenn den Amerikaner etwas schlimmes passiert, ist kurioser Weise er immer schuld!

Doch Alfred legte sein Bein auf Russlands Lehne und blockierte somit das Weitergehen. Nun wurde es interessant. Ivan schaute seinem Gegenüber ernst an, denn langsam wird sein Urlaub gestört.

"Was hast du mit Matthew gemacht?!", möchte Alfred verärgert wissen.

"Wer?", fragte Russland verwundert. Wer zum Teufel war Matthew?

"Kanada!", schimpfte USA und ballte seine Fäuste. Wie kann er es wagen, ihm für dumm zu verkaufen?!

"Und was habe ich wieder gemacht?", möchte der ahnungslose Schuldige wissen.

"Das weißt du ganz genau!", schimpfte Alfred etwas lauter und die Fahrgäste schauten fragend zum Störenfried.

Ein Lächeln schlich in Russlands Gesicht. Verwundert beobachtet Alfred wie Ivan sich hinsetzte. "Ach das meinst du wohl.", stimmte der Russe sein Gegenüber zu.

Sofort fühlte sich USA bestätigt. "Also doch! Du hast mein Bruder böse gemacht und mit ihm ein Komplott gegen mich geplant! Wäre hier nicht zu viele Zeugen, hätte ich dich fertig gemacht!", fasste es Alfred kaum.

"Hm da habe ich gute Arbeit geleistet. Da~ Hast du es genossen?", möchte Ivan unschuldig wissen.

"PAH! Als ob man bei monatenlanger Gefangenschaft genießen kann?! Währenddessen hat dein Komplize mein Ruf zerstört! Wie konntest du mein Zwilling reinziehen?!", meckerte USA verbittert und war nah dran sein Gegenüber an die Gurgel zu gehen.

Ivans Lächeln verschwand augenblicklich. Auf einmal klingelte ein Handy in den Reisebeute des Russen. Eine typische Sonnenblumepatches, sowie die russische Flagge machten die Tasche individuell.

Alfred blickte auf Ivan und beobachtet wie dieser einfach ans Handy ging.

"Privet!", begrüßte Ivan und erkannte," Ahhh Kamerad Deutschland. Hmmm?..."

"....-Stein! Eis-....", erwähnte Ivan nach einer kurzen Pause und nickte zufrieden als sie ihre Parolen entziffern konnten. "Also ein privates Anliegen, verstehe.", war es für Russland klar.

Alfred schaute nicht schlecht, aber versuchte zuzuhören. "Warte kurz!", hörte man Ivan sagen und holte noch Kopfhörer aus seiner Tasche raus. Amerika wandte beleidigt seinen Blick ab, aber bekam mit, wie Ivan weitertelefonierte.

"Okay, du weiß, ich würde nicht anrufen, wenn es nicht wichtig wäre. Aber jetzt brauche wir doch Hilfe.", hörte man Ludwig sagen.

"Ich hör zu, worum gehts.", lächelte Ivan.

"Alles klar. Wir müssen uns gegen Moriarty stellen. Es gibt eine menschliche Organisation, die Länder entführen. England konnten wir damals retten, aber langsam glaube ich, dass sie andere Ziele verfolgen" ....-zum Weitertelefonieren bitte 50 Cent einwerfen -......war eine technische-italienische Damenstimme zu hören und darauf hörte man, wie Münzen eingeworfen wurde.

"Wo bist du denn?", fragte Russland.

"Wir treffen uns in Österreich! Weitere Fakten berichte ich da. Es ist wirklich ernst! Ach bevor ich es vergesse, falls Gilbert anruft. Er ist nicht mehr er selbst, vertrau mir.", berichtete Ludwig weiter und legte dann den Hörer von der Telefonzelle auf.


Russland schaute fragend zum beleidigen Gegenüber, der armeverschränkend die Aussicht anstarrte. Es blieb wohl keine Zeit, denn Ludwig rief ihm nicht ohne Grund an und sie sollen sich in Österreich treffen. Stumm packte der Riese sein Handy weg und richtete sich auf.

"Wait....", bat Alfred und entschlossen fügte er zu," Wohin des Weges, was habt ihr vor?"

"Das weiß ich noch nicht, aber es klang ernst. Kolkolkolkol.", schmunzelte Russland.

"Warum rief Deutschland nicht mich an, auf mich kann er doch zählen.", war auch Alfred über diese Erkenntnis verwirrt.

"Hm wohl scheint Deutschland dich nicht so als Freund zu sehen, wie du es gern hättest. Auch solltest du dir mal Nachrichten anschauen, dann siehst du, was bei deiner Abwesenheit alles passiert ist. Kolkolkol", erklärte Ivan und tippte in ein anderes Handy den Flug an, der nach Österreich gehen soll. Wenn sie nur die Länder nennen, treffen sie sich meist in der Hauptstadt, ansonsten hätte Ludwig eine bestimmte Stadt erwähnt.

"Das ist ja eine Verschwörung gegen mich! So wie in meinen Filmen!", war sich Alfred sicher.

"Na dann genieße noch die Sonne und bekomme deine Probleme in Ordnung. Ach sag dir der Name Moriarty?", fragte Ivan spielerisch.

"Hä?", war die USA sich nicht bewusst, was Russland wollte.

"Nicht? Gut, dann auf Nimmerwiedersehen!", grinste Ivan überlegend und lief zur Treppe, um von Bus auszusteigen.

"Moriarty.... dieser Name.", dachte Alfred über diesen Namen nach, denn irgendwo hat er diesen schon mal gehört, nur wo oder besser gefragt, wann? War nicht Ivan schuldig für seine misslige Lage?  "HEY STOP!", rannte Alfred hinter Ivan hinterher, was fiel ihm ein, einfach abzuhauen?!


"Ve warum hast du Russland angerufen?", fragte Feliciano leicht ratlos.

"Ganz einfach. Allein können wir diese Katastrophe nicht stemmen und China oder Amerika wollte ich nicht anrufen. Außerdem kenne ich Gilbert und seine Andeutungen mit der Mauer. Bevor Ivan sich das zunutze macht, kommen ich ihm halt zuvor.", rechtfertigt sich Deutschland, während er aus der Telefonzelle kam. Der Zettel, worauf Ivans Nummer befand, wurde wieder eingesteckt.

"Also reisen wir nach Wien. Dann sehen wir ja Roderich wieder.", strahlte Norditalien.

"Genau, das ist der letzte Ort, wo man Gilbert vermuten würde. Wir müssen, aber vorsichtig sein, damit wir nicht verfolgt werden.", ergänzte Deutschland und sah um sich, aber keine Spur von seinem Bruder, wie seltsam. Gilberts Abwesenheit war viel schlimmer, als wenn er einen nur mit seine Anwesenheit nerven würde. Sie befanden sich in einer Nebenstraße und weit und breit war niemand auszumachen. Sehr merkwürdig.

Inzwischen hat sich Feli Ludwigs Arm geschnappt und sie gingen die Straße entlang. Schließlich erreichen sie ein Taxi, der an der Haltestelle für Taxis pausierte. Ludwig schaute den Fahrer am Fahrersitz genauer an, bevor sie einsteigen konnten.

"Ciao, wohin darf ich fahren?", fragte der Fahrer auf italienisch.

"Meran!", gab Ludwig kalt und streng von sich.

"Ohh piano piano!", beruhigte der Fahrer den Fahrgast, der schon hinten einstieg.

"Nehmen sie es mein Freund nicht übel, heute ist nicht sein Tag. Bitte nach Meran, si?", entschuldigte sich Feli für Ludwig und sie unterhielten untereinander auf italienisch.

"No problemo", schmunzelte der bärtige Schwarzhaariger mit eine Locke.

Schon fuhr das Taxi los und beide Fahrgäste saßen auf der Rückbank und ließen den Tag absacken. Dabei kuschelte Norditalien an Deutschland ran, während dieser ihm beruhigend seine Haare strich. Ein bisschen Frieden in einer so kritischen Zeit.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast