Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.04.2021 2.479
 
Es war späte Nacht in Europa und vor allem in Italien. Viele Menschen nutzten die Zeit, um einfach zu schlafen oder in der Nacht zu arbeiten. Im Zuhause der Vargasbrüder schlich eine unscheinbare Katze durch die Räume der Wohnung. Summend miaute sie fröhlich, doch ein ärgerliches Fluchen stoppte sie. Verwirrt schaute sie auf die Ursache des Lärms. Der Schrank rüttelte sich, aber die Katze schleckte unbeeindruckt an ihrer Vorderpfote. Schließlich kennt sie die Ursache des lebendigen, wütenden Schranks.

„LASS MICH HIER RAUS, VERDAMMT NOCH MAL!“, hörte man den Schrank sagen und lautes Klopfen störte die Katze bei ihrer Körperhygiene überhaupt nicht.

„VERDAMMTE KATZE! WENN ICH HIER RAUSKOMME!“, fluchte der Schrank aggressiv.

.....„Wo ist der deutsche Bastard?", fragte der Süditaliener, der im Wohnzimmer und mit einer Pistole bewaffnet war. Sein Blick war auf die Couch gerichtet, wo er erkennen konnte, dass sein Zielobjekt wohl dort geschlafen hatte. Romano grinste, als der Schrank sich rührte. Das kann nur eins bedeuten, Deutschland hat ihn mitbekommen und sich dort versteckt. Wie primitiv die Kartoffel doch war. Süditalien näherte sich den Schrank, der eine kleine Steinstatue trug. Die Statue bewegte sich mit den Schrank mit. Da ist jemand drin und Feli kann es nicht sein, weil er mit Moran rausging.
Triumphierend öffnete Romano den Schrank und hielt die Waffe auf den fast leeren Inhalt. Nur einige Mäntel, Schuhe und Felis KATZE waren drin gewesen.
Enttäuscht wollte sich Süditalien abwenden, spürte aber auf seinem Schultern einen Druck, der ihm in den Schrank stubste. Die unschuldige Katze sprang auf Romanos Schultern, die sie als Sprungbrett für den weiteren Katzensprung nutzte und Süditalien dadurch in den Schrank fiel. Der Schwung verhalf zum Schließen des Schranks und auch die Steinstatue blockierte das Öffnen, weil sie auf den Boden vor den Schrank fiel und teils zerbarst.......

So kam der Schrank zum Leben und fluchte weiter, während sich die Katze unschuldig säuberte. Als sie jedoch mitbekam, dass die Statue mehr zerbröselte, verschwand sie lieber. Denn selbst sie kennt das süditalienische Temperament. Den sollte man mit Vorsicht genießen! Endlich kam Romano aus seinem Schrank raus und schimpfte. Dank der Uhr an der Wand, sah er, dass er einige Stunden eingesperrt war. Hoffentlich hat Moran seinem Bruder geholfen, der Kartoffelbastard schien über alle Berge zu sein. In den verfluchten Schrank hatte er keinen Empfang gehabt, drum war es höchste Zeit, jetzt den Kontakt aufzubauen.

"Hallo Süditalien, was gibt‘s?", fragte eine Männerstimme am Telefon.

"Hi, wie sieht es mit meinem Fratello aus?", fragte Romano ungeduldig.

"Noch nichts, ihr habt ihm uns nicht gebracht. Mein Bruder wartet noch.", meinte Louis verwundert und fragte," Laut Moran heißt es, dass er Norditalien sucht."

"WAS?", fluchte Romano. Moran hat seinen Bruder nicht zu Moriarty gebracht, sondern verloren?

"Wie dem auch sei, wir warten noch. Preußen ist auf unsere Seite und wird sich um Deutschland kümmern. Bringt uns Norditalien, sonst können wir nicht helfen.", meinte Louis nun und legte auf, bevor Romano sich weiter beschweren konnte.

"DIESE UNFÄHIGEN!", schimpfte Romano und stieg ins Auto seines Bruders ein, das auf der Auffahrt stand. Schnell bemerkte Süditalien, dass jemand anderes gefahren war. Der Sitz war für einen widerlichen-großen Deutschen eingestellt und auch miefte es nach diesem KERL! Schimpfend stellte er den Sitz auf seine Größe ein und öffnete das Fenster! Nicht zu fassen, dass Feli erlaubt, die Kartoffel ihr Auto fahren zu lassen. Bald wird diese Angelegenheit beendet sein, wenn sein Bruder seine Sichtweise akzeptiert hat. Dafür wird er sorgen und ihn retten. Auf diese Leute kann er sich nicht verlassen, wenn nicht mal dieser Moran fähig ist, seinen Bruder festzuhalten.


Beim Auscheckschalter des Motels wollte das Paar weiter. Ludwig bezahlte die Rechnung, während Feli nüchtern die Louge betrachtet. Gilbird landete auf seiner Schulter und wird herzlich von Norditalien gestreichelt. Ludwig nahm nun die Hand von Feli und sie gingen weiter. Selbst unter diesen wirren Umständen mit Moriarty und seinem Fratello Romano war Feliciano überglücklich. Denn sein Mut hat sich ausgezahlt und er ist endlich mit dem Land seines Herzen zusammen. Auch Ludwig genoss das Gefühl mit Feli liiert zu sein. Es fühlt sich richtig und vollständig an und endlich brauchen sie sich nicht verstecken oder unmissverständlich umstellen.

Als sie draußen ankamen, wollten sie zum gestohlenen Auto. Ein Mann lehnte sich gegen ein Motorrad, das neben ihrem Fahrzeug stand. Trotz anderen Look war sich Ludwig sicher, wer da stand. Wütend ging Deutschland auf diese Person zu, die bei seinem Erscheinen grinste.

"Ludwig...was?", wunderte sich Feli, als Deutschland direkt auf den Fremden zuging und dabei seine Hand losließ.

"Gilbert! Was ist in dich gefahren?!", fragte Ludwig erbost und griff nach Gilberts Kragen, damit der Preuße nicht einfach abhauen kann. Er ist sein Bruder, drum will, nein muss Deutschland wissen, was Gilbert geritten hat, sich Moriarty anzuschließen. Er verstand es nicht, schließlich haben sie vor Kurzem gemeinsam gegen das Team agiert.

"Ach weißt du Westdeutschland. Ich habe es satt!", nutzte auch Gilbert das Gespräch und schlug die Hand vom Kragen.

"Was?", fragte Ludwig, denn vielleicht kann er ja Gilbert helfen. Feli ist eher nervös, weil ihm die dunkle Aura von Gilbert mehr als offensichtlich erschien. Sieht sein Freund nicht, dass Gilbert verändert ist?

"Dich! Ich hätte die Mauer behalten sollen.", sagte Gilbert, dann erklärte er," Nicht auszuhalten mit dir, du bist eine absolute Enttäuschung."

"Bruder... du bist nicht mehr du selbst..", erkannte Ludwig zwar, aber verstand nicht, wieso.

"Falsch! Moriarty zeigte mir, was ich nie war, dein Bruder! Er offenbarte mir die Wahrheit.", erwiderte Gilbert selbstsicher und schwang sich über das Motorrad.

"Gilbert, nein, Moriarty liegt falsch, dass weißt du doch selbst. Komm wieder zu dir!", gab Ludwig seine Entschlossenheit nicht auf. Gilbert würde genauso für ihn kämpfen, wenn ihm sowas widerfahren wäre.

"Khahahahahaha, ich bin doch endlich zu mir gekommen und weiß, was ich zu tun habe! ", meinte Gilbert und startete den Motor, was leicht bedrohlich wirkte und ergänzte laut," Ich werde meine Fehler ausbügeln und dich vernichten!!! DU FEHLER MEINES LEBENS! KHIAHAHAHAHA"

Feliciano verstand, was genau Gilbert vorhat und schnappte Ludwigs Arm, um ihm von der Fahrspur wegzuziehen. Deutschland schien wie schockgefroren zu sein.

"Ludwig! Komm!", forderte die nördliche Hälfte Italiens ihm auf. Das Motorrad machte kehrt, um erneut anzugreifen. Beide Länder sprangen über das Auto. Das stoppte Gilbert nur kurzfristig, denn der Biker umfuhr das Hindernis einfach. Als die gesuchten Länder nicht mehr am Auto waren, schaute Gilbert verwirrt um sich und fand sie schließlich, denn ihre rennenden Schatten wurden noch an der Hausecke gesehen. Rasend folgte er ihnen!

Ludwig und Feli rannten die Straße entlang und merkten schon den Verfolger hinter sich. Die enge Straße war keine Herausforderung für den Motorradfahrer und viele Bewohner Italiens nutzen die engen Gassen, um Wäscheleinen von Fenster zu Fenster hängen zu lassen, sodass über den Straßenteilnehmern Wäsche getrocknet werden konnte.

"Feli, festhalten!", rief Deutschland und packte ihn, bevor Feliciano es merkte, wurde er schon hochgeschmissen. Norditalien konnte reflexartig die Leine schnappen.

"Ludwig!", rief Norditalien zurück, als er hing und das Motorrad unter ihm vorbeifuhr. Feli sah hinter sich und konnte sehen, wie Ludwig geradeso auswich, aber der Motorradfahrer umkehrte. Ähnlich wie ein Stier mit einem Stierkämpfer in Spanien. Feliciano warf seine Beine über die Leine, um kopfüber zu hängen und seine Arme auszustrecken:" Ludwig, HIER!"

Deutschland blickte hoch und lächelte. Schnell stützte Ludwig sich von der Hauswand ab und sprang auf Feliciano zu. Feli konnte Ludwig auffangen.

"Ich hab dich, Preferito!", strahlte Feliciano zufrieden.

"Schon, nur sind wir nicht in Sicherheit.", klagte Ludwig mehr, anstatt sich zu freuen. Er kletterte auf der Leine und half Feli auf. Sie saßen auf der Leine und sahen wie das Motorrad verschwunden war. Enttäuscht rutschte Deutschland die Leine entlang und erreichte den Balkon. Seufzend folgte Feli ihm, denn er spürte die Niedergeschlagenheit seines Partners. Feli stubste gegen Ludwigs Seite, weil er überrascht stehen geblieben war. Fragend blickte er auf ihm.

"Ich weiß nicht, was mit Gilbert ist. Aber solange du bei mir bist, werde ich es überwinden. Danke, ich liebe dich, Feliciano.", überwand Ludwig sich dies zu sagen und errötet.

"Oh ich liebe dich mehr, Germania.", erwiderte Feliciano freudig ihm. Nach einem flüchtigen Kuss kletterten sie die Balkone runter.

Alfred fuhr mit einem Bus durch Spanien, denn der Onkel von den netten Spanierschwestern war Busfahrer für ein Tourismusunternehmen. Echt passend, dass Alfred sich als Tourist einschlich und so nach Sevilla kam. Dort soll Antonio sein und der Spanier würde ihm helfen. Länder unterstützen sich gegenseitig. Die Schwestern haben ihn aus dem Wasser gefischt und liebevoll umsorgt. Dank ihnen ist Amerika soweit gekommen. Sogar neue Klamotten haben sie ihm geschenkt. Etwas peinlich war es für Alfred ja. Sie haben ihm so geholfen, obwohl sie sich nicht kannten. Spanien muss ein hilfsbereites Land sein, obwohl er ihn nicht gut kannte. Alfred weiß, dass Antonio sehr freundlich sein soll und auch kannte er ihm flüchtig. Doch wenn er genauso nett wie die spanischen Schwestern war, dann hat Alfred nichts zu befürchten.

Vielleicht sollte Alfred auch mehr um andere Menschen sorgen. Dann hätte er das Problem von Matthew erkannt. Es wäre nie soweit gekommen, wenn er besser auf ihm geachtet hätte. Wer hätte schon gedacht, dass der eigene Zwilling einen so hintergehen würde? Er hat ihm so vertraut!.......................

"Oh hello Matt, auch hier? Come in!", begrüßte Alfred seinem Bruder und ließ ihn in seine Wohnung rein. Matthew lächelte und ging rein. Alfreds Haus befand sich in einem Vorort von New York City. Ohne einen Zaun, aber mit Auffahrt und Garage und das Haus bestand aus Holz, machte seine Wohnmöglichkeit einzigartig.

"Was machst du....RING-RING", wollte Alfred seinem Bruder fragen, aber das Handy beendete das Gespräch.

"Oh hey Kiku. Wie gehts dir?", nahm Amerika das Telefonat an und Matthew ging an ihm vorbei zur Wohnstube. Die Einrichtung des Amerikaners war typisch Singlebude und hatte einen Hauch Chaotik. Ein Flachbildschirm war so riesig wie die Wand und auf dem Fernseherregal waren eine Ansammlung von vielen Spielen, Filmen und Konsolen. Aber auch Fotoalben. Matthew ging auf ein Regal, worauf viele Bilderrahmen mit Abbildungen von Alfreds Heldentaten zu sehen waren. Bewusst öffnete Kanada grinsend das Schubfach und griff an die Oberseite des Inhalts. Dort war eine Pistole angeklebt. Der Pistole bemächtigt sich Kanada und versteckte sie in seinem Innenmantel.

Lachend kam Alfred in die Wohnstube und hat ein Handy am Ohr und mit der anderen Hand ein Tablet mit Softdrinks, für sich und seinen Gast.

"Ja bye Kiku, wir hören uns.", legte Amerika auf und lächelte Matthew an, " Hey was möchtest du trinken? Cola oder Soda?"

"Also ich hätt....", wollte Matthew seinem Wunsch äußern, aber das Telefon in der Küche, das an der Wand hing, fing an zu klingeln.

"Ein Moment bitte...", brach Alfred ab und ging zur Küche zum Telefon und ließ sein Besucher allein.

"Kirkland? Oh hey Arthur, man altes Haus, meldest du dich auch mal? Hahahaha", fragte Alfred und merkte nicht, wie Matthew zur Haustür ging und weitere Gäste ins Haus ließ. Mit Gestik zeigte Kanada, wo sein Zwilling war. Die Personen in schwarzen Mänteln nahmen Matts Anweisungen an und schlichen nach zur Wohnstube.

Fred zeigte mit Daumen nach oben und alle verstanden, dass es losgeht. Alfred hat aufgelegt und das ist die Chance. Matt lächelte seine Kumpanen an und schrie:" HHHIIILFE ALFRED!"

"Brother was ist los?!", kam USA schnell angerannt und sah wie fremde Personen seinen Bruder in den Fängen haben. Die Terrassentür war geöffnet und das Bild verriet eindeutig, was los war. Moran hielt Matthew die Hand vor den Mund!

"HEY!", schreitet der Held zur Tat und griff die Männer in schwarzen Anzügen an. Schnell wurde Matthew auf den Boden geschubst und der Kampf gegen das Land USA begann. Alfreds Überlegenheit war schnell zu erkennen und die Männer rannten davon.

"ALFRED!", rief Kanada und bevor USA die Männer folgen konnte, sah er zurück. Doch es knallte schon, der Amerikaner spürte wie er angeschossen wurde und der Schütze niemand anderes als sein Bruder war. Ein Schuss traf seinen Kopf und knockte ihm aus.

"Ihr könnt wieder reinkommen.", lächelte Matthew und schmiss den bewusstlosen Amerikaner auf das Sofa.

Die blondhaarige Frau, die als Mann gekleidet war und sich Bond nannte, kam als erstes zurück. "Zeit für ein Umstyling!", freute sie sich und schaute den Bewusstlosen an. Der jüngere Bursche namens Fred legte Alfred eine Tauchermaske an. So konnte USA nicht verfrüht aufwachen. Moran überblickte die Lage und war zufrieden, dass keine neugierigen Nachbarn zu sehen waren.

Matthew saß auf einem Gamerdrehstuhl und ließ Bond seine Frisur umändern. Die Brille von Alfred wurde mit Kanadas getauscht. Für die rote Augenfarbe, bekam Matthews blaue Kontaktlinsen, wobei sie nur violett wurden. Nach einigen Augenblicken sah Matthew genauso aus wie Alfred F. Jones! Lächelnd entscheidet Bond, welche Klamotten Matthew als USA-Double tragen wird. Dazu durften Fred und Moran die Klamotten des Amerikaners zusammensuchen und der Kollegin vorführen. Matt war es gleich, denn ihm wird die Rolle zu Teil AMERIKA zu sein. Sein Ziel stimmt mit den Vorstellungen von Moriarty überein. Er verstand ihn, er kannte seine Probleme und half ihm, dem unscheinbaren Land!.................

Moran kam in der Lagerhalle an und sah seine Teammitglieder, aber nicht sein Bike. "HEY WO IST MEIN BABY!?"

"Oh hallo Moran, endlich da? Wurde auch mal Zeit, wir warten schon.", fragte der feine Herr, der in der Sitzecke mit seinen Freunden und Brüdern saß. Die grünen Augen blicken amüsiert auf den Neuankömmling.

"Albert, wusste ich, dass du dahinter steckst!", schimpfte der Mann und kam auf seine Leute zu, die gemütlich Tee tranken. Eigentlich hatte er nach Norditalien gesucht, aber dann rief Louis an und schon war Moran zur Stelle!

"Hihihi nein Moran, Preußen borgte sich dein Gefährt. Nun setzt dich, wir haben wichtige Angelegenheiten zu besprechen.", bat Albert schadenfroh und goss schon eine Tasse ein.

"Was Wichtiges zu besprechen und was wäre das?", möchte der Schwarzhaarige wissen und sah auf William Moriarty, der nachdenklich auf seine Tasse schaute.

Louis blickte seinen Bruder an und übersetzte den Blick:" Ja Matthew meldete, dass USA geflohen ist."

"Hä? Haben wir ihm nicht in unsere Gewalt gebracht und wer ist Matthew?", wunderte sich Moran und erfüllte das typische Hetalia-Klischee über Kanada.

"Mann bist du auf den Kopf gefallen? Wir haben den Zwillingsbruder von USA bekehrt und der nahm seinen Platz ein.", erwiderte Louis augenverdrehend und da nahmen Albert, Hubert und Moran leicht peinlich-gerührt einen Schluck Tee, um lieber darüber zu schweigen.

William begann zu lächeln, weil er seine Pappenheimer kannte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast