Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.03.2021 2.873
 
Es war ruhig geworden, nachdem Romano das Haus der Vargas verlassen hatte. Keiner der Zurückgebliebenen wusste was zu sagen. Ludwig schaute um sich, teils aus Scham, weil er an Romanos Ausbruch Schuld war und teils aus Verwunderung. Denn als der Deutsche das letzte Mal zur Gast bei Italien war, wirkten die Räumlichkeiten beinahe leer.

„Feli....", begann Ludwig endlich die Stille zu brechen und seine Stimme klang fragend.

„Si?", fragte der Angesprochene verwundert.

„Kann es sein, dass du umgeräumt hast?", möchte Deutschland wissen und deutet auf den fast kahlen Raum, der dennoch seinen Stil besaß.

„Ich....“, brachte Italien hervor, aber stoppte schmerzlich. Stattdessen kamen erneut Tränen und traurig setzte Feliciano fort, „Wir mussten einiges verkaufen...wir sind am Ende, Deutschland...“

Gilbert sah mitleidig zu Ludwig, aber dies bekam der kleine Bruder nicht mit, weil er direkt zu Feli ging und ihm in die Arme schloss. Es war fast wie nach dem ersten Weltkrieg, als Italien verzweifelt um Deutschland Hilfe gefleht hatte und selbst im harten Zeiten von Deutschlands Niederlage, dieser ihm Arbeit gegeben hatte.

„Ich habe von deiner Armutswelle gehört, Feli... Ich werde dir beistehen. Ihr werdet es schaffen, dafür sorge ich!", flüsterte Ludwig zuversichtlich. Er verstand es nämlich, Länder und Verbündete finanziell zu unterstützen, damit es ihnen wieder besser geht und auch er von ihren Handel profitieren kann. Ein Für und Wider.

„Grazie, Ludwig.....", konnte der kleine Italiener wieder ein Lächeln finden.

„Dafür doch nicht. Wir sind Freunde und helfen uns untereinander. Das haben wir uns doch geschworen. Erinnerst du dich?", winkte Ludwig verlegend ab und war froh, dass Feli nicht wie eine Eule, hinter die Schulter gucken konnte. Sonst hätte er einen verlegenen Freund gesehen.

„Na endlich strahlst du wieder, Kleiner! Ich werde nun unserem zweiten Trauerkloß nachlaufen. Sonst kommt er noch auf dumme Gedanken. Ksesesese bleib ruhig hier, ihr ZWEI!", zwinkerte Preußen den Freunden zu und machte sich auf, um sein Plan in die Tat umzusetzen.

„Wir kommen mit...“, wollte Ludwig ihm nicht alleine laufen lassen. Wie er bereits sagte, kann Süditalien auf dumme Gedanken kommen.

„Nenene! Ich schaffe das schon. Bereitet schon mal Pasta vor, dann lässt Romano sich leichter zähmen. Ksesesese.“, lehnte Gilbert Ludwigs Vorhaben ab und meinte selbstsicher, „Außerdem begleitet mich Gilbird. Einen besseren Aufpasser kann man sich nicht wünschen.“

„Na gut, aber rufe uns, wenn du von Krankenhaus abgeholt werden muss.“, knurrte Ludwig über die Sturheit seines älteren Bruders.

„Tsk! Eher rufe ich an, weil ich und Romano auf Malle einen drauf machen und ihr uns nachkommen sollt! Antonio weiß ganz genau mit Romano umzugehen. Ksesesese!“, grinste Preußen breit und ging los.

Ludwig konnte nur stumm den Kopf schütteln. Feli blickte Gilbert nur hinterher.

„Feli, wir werden Zutaten einkaufen! Ich lad dich ein.“, brachte Deutschland plötzlich von sich. Dabei nahm er Italiens Hand und „folgte“ seinem Bruder.

Kaum waren sie an der Auffahrt, haben sie den großartigen Preußen aus den Augen verloren. Leicht verärgert seufzte Ludwig, aber nahm ergebend die Autoschlüssel raus.

„Du wolltest ihm folgen oder?“, stellte Feli fest, während er einstieg.

„Auch... nicht weiter schlimm, dann kaufen wir ein. Vielleicht läuft uns dein Bruder über den Weg. Ich muss mit ihm dringend sprechen!“, erwiderte der Fahrer.

„Ich habe ihm sehr verletzt, mit dem, was ich sagte.“, seufzte Norditalien enttäuscht.

„Mag sein, aber du warst ehrlich und hast deine Standpunkte offengelegt. Ich finde es sehr vernünftig. Wir werden deinen Bruder schon überzeugen. Spätestens beim Abendessen.“, hoffte Ludwig. Denn er weiß am besten, wie das ist, wenn Brüder getrennt werden und das Land gespalten wird. Niemanden wünscht er so eine Erfahrung und wenn sie Süditaliens Sorgen nicht ernster nehmen und ihm entgegentreten, wird eine Trennung am Ende unausweichlich sein. Das kann er seinem besten Freund nicht antun, auch wenn Romano ihm immer mit Hass begegnete, muss Deutschland nicht mit Hass kontern.

Sie fuhren die chaotischen italienischen Straßen entlang und gelangten sogar unversehrt zum Supermarkt. Naja, fast, dann ein Fiat parkte neben ihnen und knallte unbedacht die Tür gegen Ludwigs Fahrzeug. Lachend gingen die achtlosen Mädels weiter zum Shoppen.

„Ooohh Ludwig vergib meinen Leuten....“, klagte Norditalien über das Verhalten seiner Bevölkerung.

„Ist schon gut. Ist ja nur ein Kratzer. Lass uns gehen!“, beruhigte Ludwig ungläubig ruhig seinem Freund und stieg aus. Verwirrt folgte Feli ihm. Deutschland war klar, dass italienische Polizisten nicht wegen belanglosem wie Blechschaden oder Kratzern vorbeikommen, drum war es teils vergebens, sich darüber aufzuregen. Mit einem Einkaufskorb ausgestattet, gingen die Länder Pasta kaufen.


Planlos ging Gilbert durch die Straßen der Landeshauptstadt Italiens, aber fand die gesuchte Person nicht. Tja Romano wollte alleine sein, kein Wunder. Ständig im Schatten seines Bruders zu stehen, kann auf Dauer frustrierend sein. Nicht, dass Preußen das Selbe empfindet, aber in Zeiten der DDR, lernte er sowas kennen. Allerdings kann Romano auch nicht erwarten, dass alle ihre Finger krumm machen und dann seine Schellen dankbar annehmen. Süditalien muss lernen, auch etwas zu geben und sowas wie Dankbarkeit zu zeigen, damit seine Landhälfte von anderen wahrgenommen werden kann.

Ein „HEY BASTARD!“, weckte Gilbert aus seinen Gedanken und überrascht schaute dieser hinter sich. Tatsächlich sah er Romano, der ihm blöd angrinste.

„Sag das nochmal!“, schimpfte Gilbert zurück und leichtfällig kippte Süditalien seinem Kopf zur Seite und fragte frech: „Was? Willst du mir drohen? Hahahahaha!“

„Ich bin nicht mein Bruder, von mir bekommst du einen auf den Deckel!“, meinte Gilbert provoziert.

„Hahahaha, ach ja, dann zeige es mir! Halbe Portion!“, lachte Romano weiter und schaffte es vor dem hitzköpfigen Preußen abzuhauen.

Gilbird kletterte auf Gilberts Schulter und schiepte warnend, aber der Hitzkopf meinte: „Aber Gilbird, er hat angefangen! Außerdem muss ich ihn eh schnappen!“

Süditalien rannte um die nächste Ecke und grinsend ahnte Gilbert, dass dort eine Sackgasse war. Die Verfolgungsjagd hat sich in der Länge gezogen und Gilbert hatte das Gefühl einen Marathon zu rennen. Wie fit war Romano eigentlich? Soetwas hat Preußen den Süditaliener kaum zugetraut! Volle Wucht knallte Gilbert gegen ein großes Hindernis und fiel zu Boden. Eines war sicher, Romano der magere Italiener, war es nicht.

Als Gilbert aufsah, erkannte er schockiert das Gesicht! Gilbird wollte fortfliegen, aber ein Schuss traf den armen Weggefährten und auch Preußen traf ein Schuss, weshalb er sein Bewusstsein verlor.

„Hm, wenn er hier ist, ist Deutschland nicht weit. Naja der soll erstmals genügen. Gut gemacht!“, erwähnte der große Mann mit Pistole und hievte den Bewusstlosen über die Schulter. Am Ohr trug er ein kleines Kommunikationsgerät, das gleiche wie Romano.

„Deal ist Deal! Haltet den bloß ein.“, meinte Romano und schaute streng zu ihm rauf, „Moran!“

„Keine Sorge, mein Boss hält immer, was er verspricht! Deinen Bruder brauchen wir auch noch.“, meinte der Mann mit dunklen Haar und schwarzen Mantel klar.

„Ich kümmere mich noch drum.“, knurrte Romano beleidigt. Auch er trug einen schwarzen Umhang.

„Gut, du weiß, wie du uns findest!", setzte Moran nach und steckte das kleine Küken in die Manteltasche, um mit seinem Fang weg zu gehen. Romano sah ihm hinterher und lächelte. Ein Kartoffelbastard weniger, fehlt nur noch der Eine und sein Bruder! Sie werden ihm von diesem EU-Wahnsinn bekehren und gemeinsam können sie ihr Land neu aufbauen! Wer weiß, unabhängig vom Rest der Welt! Welch schöner Gedanke! Familie sollte an erster Stelle stehen und nicht irgendwelche machtbesessenen Länder. Irgendwann wird Norditalien ihm verstehen!

Der leere Einkaufswagen am Anfang, war ein halber Berg am Ende des Einkaufs. Eindeutig hat Norditalien Deutschlands Angebot zu schätzen gewusst. „Tja die Pasta wird wohl für paar Jahre halten.", meinte Ludwig verblüfft, während er die Ware in den Kofferraum packte.

Verlegend kratzte Feliciano sein Hinterkopf und meinte kleinlaut: „Ich werde es dir zurückzahlen, garantiert!"

„Schon gut... Du kannst mich bei was wichtigerem unterstützen.", sprach Ludwig nun geheimnisvoll und Feli wollte nachfragen, aber da ließ Deutschland ihn einfach stehen und stieg in das Auto ein.

Kaum hat Feliciano den Einkaufswagen zurückgebracht und stieg fragend in den Wagen ein, schloss Deutschland die Türverriegelung und erzählte weiter: „Mein Land möchte eine Forschung vorantreiben und dein Land soll uns unterstützen.“

Verwirrt blickte Italien ihn an und Ludwig fuhr nun los. „Niederlande ist auch eingeweiht. Es wäre ein Geheimprojekt, wovon nur wir Länder etwas wissen. Also Mark, ich und gerne will ich dich dabei haben.“, setzte Ludwig geheimnisvoll nach.

„Es ist etwas Schreckliches?", fragte Feli leicht eingeschüchtert.

„Was? Nein, im Gegenteil. Wir wollen die Macht der Radioaktivität verschwinden lassen. Wenn es unserer Wissenschaft gelingt, die Macht der radioaktiven Strahlungen umzuwandeln oder gar zu neutralisieren, dann können wir den Atommüll ohne Furcht auslöschen, wir könnten verseuchte Gebiete neutralisieren und wieder lebenswert machen. Natürlich muss das streng geheim bleiben Feliciano! Wirklich niemand, nicht mal Japan, darf davon erfahren.“, betonte Deutschland die Wichtigkeit der Geheimnistuerei.

„Ve? Warum denn? Ist doch eine gute Sache.“, wunderte sich Italien verblüfft.

„Wenn die Atommächte davon Wind bekommen, dann wird alles getan, um uns aufzuhalten. Denn sie könnten ihre Macht plötzlich verlieren oder sie lassen sich noch schreckliche Waffenmacht einfallen. Darum.“, antwortete Ludwig auf Italiens berechtige Frage.

„Ve... und warum Kiku nichts verraten?“, war eins für den Italiener unklar.

„Amerika... Kiku kann keinen Schritt machen, ohne dass Alfred davon mitbekommt. Seit Chinas Konfrontation, möchte Amerika die anderen asiatischen Länder beschützen, indem er sie besser überwacht.“, erklärte der Deutsche und fuhr noch eine Tour.

„Auch habe ich mitbekommen, dass Alfred möchte, dass die Atomwaffen, die zurzeit in meinem Land aufbewahrt werden, in dein Land umgelagert werden. Natürlich alles streng geheim. Mir gegenüber nannte Alfred dies eine Vorsichtsmaßnahme. Denn seit der Fertigstellung der 2. Pipeline von Russland, fürchtet er eine Abhängigkeit meines Landes vom Feind.

„Veee was? Aber bei mir gibt es Erdbeben und Tsunamis und ...“, befürchtet Norditalien den Supergau wie einst 2011 bei Japan in Fukushima.

„Ich weiß! Darum sage ich dir das. Niederlande und ich wollen das verhindern, ohne dass jemand es merkt.“, konnte Ludwig sein Freund erklären und so beruhigen, aber auch mehr verwirren.

„Was ich damit sagen will ist, dass diese Verlagerung eine Chance unserer Forschung sein wird. Wirst du dabei sein? Wenn du jetzt annimmst, wird es kein Zurück geben.“, sagte Ludwig nun und parkte rückwärts auf der Auffahrt.

„Natürlich bin ich dabei! Ich möchte dir helfen, Ludwig! Ve...“, summte die nördliche Hälfte Italiens entschlossen. Vielleicht erkennen dann die anderen Länder auch, dass sein Land offen für die Wissenschaft ist und sie nicht nur pastaessende, opernsingende Menschen sind. Viele große Wissenschaftler, wie Galileo Galilei, waren Italiener gewesen.

„Das freut mich, eine Sorge weniger.“, seufzte Ludwig erleichtert. Eigentlich wollte Deutschland Italien viel früher darauf ansprechen, aber irgendwie kam ihm immer etwas dazwischen oder das Etwas hatte eine höhere Priorität bekommen. Schließlich haben ihn die letzten Tage mit Moriarty wirklich ausgelaugt. Hoffentlich schaffen Francis und er die Angelegenheit mit diesem Typen zu bewältigen - ohne, dass andere Länder betroffen sind! Auch stand MI6 auf ihrer Seite und Großbritannien war hervorragend für seine Spionage bekannt. Da braucht Deutschland Feliciano nicht damit zu belasten und mit ihm erstmals zusammen Pasta kochen.

Moriarty blickte durch das Fenster der menschengroßen Kapsel und sah einen verärgerten Gesichtsausdruck.

„Wenn mich nicht alles täuscht, ist das Preußen und nicht Norditalien.“, fiel es den Professor mit dem ersten Blick auf.

„Ja, das ist der auch. Norditalien soll in Kürze nachkommen. Ich dachte, wir könnten diese Chance nutzen.“, erwiderte Moran schulterzuckend.

„Hm, er müsste ein Land sein und wenn er nur ein Teil seines Bruders Deutschland ist. Ich sehe Potenzial. Gut gemacht Moran.“, erkannte auch Moriarty, was genau Moran meint.

„Tskesesese, als ob ich euch helfe! Ich bin viel zu awesome für euch! Warte nur, wenn ich hier rauskomme!“, meinte Gilbert entschlossen.

„Du wirst schon bald selbst Hand gegen deinen Bruder anlegen. Hahahahahaha“, erwähnte William James Moriarty begeistert und konnte den vorlauten Gefangenen erstmals zum Schweigen bringen.

„Hubert, bereite alles vor!“, befahl der Professor und ging in die zweite Kapsel.

„Niemals werdet ihr meinen Körper be...“, rief Preußen stur, aber schlief durch das Gas ein. Sie müssen in einer verlassene Ortschaft sein. Das schloss sich daraus, dass die Typen sich sehr sicher waren und sie auch Unterstützung von Süditalien bekamen.


Im selben Moment stupste Ludwig versehentlich mit seinem Ellbogen gegen den Salzstreuer, der auch runterfiel.

„Verzeihung...“, gab Deutschland verlegen von sich und holte Handfeger und Müllschippe aus dem Tresenschrank unter der Spüle.

„Macht doch nichts. Ich bin auch oft tollpatschig.“, meinte Norditalien locker und rührte die Soße für die Pasta um.

Deutschland hatte ein mulmiges Gefühl. Irgendwas stimmt ganz und gar nicht! Ob Romano seinen Bruder wirklich verdroschen hat? Vielleicht sollte er Krankenhäuser abfragen oder nach ihnen suchen. Nur wo soll Ludwig damit anfangen? Vielleicht ist auch einfach die ganze Aufregung und Reiserei für sein seltsames Gefühl verantwortlich.

„Ludwig Ve~ Was hast du?“, fragte nun der Italiener besorgt, weil die Zeit des Deutschen stehen geblieben war.

„Nichts, ich bin wohl müde.“, erwiderte Ludwig, nachdem er aus seiner Starre erwacht war.

„Dann ruhe dich aus. Pasta kochen gelingt mir sowieso. Grazie nochmal für die Zutaten. Mein Fratello wird sicherlich zufrieden sein. Hoffentlich versöhnen wir uns wieder.“, strahlte Feliciano zuversichtlich und summte nun beim Kochen.

Ludwig wollte zur Wohnstube, blieb aber nachdenklich an der Tür stehen. „Ähm.... da fällt mir ein. Also in England...haben wir...?“, stockte Deutschland nun und seine Wange färbten sich immer röter.

Auch Feli erstarrte geschockt. Worauf spielt Deutschland denn an? „Nicht? Gut...ähm...egal.“, ergriff Ludwig lieber die Flucht in den Flur und nahm erstmal an, dass da nichts passiert war. Wäre was gewesen, hätte Italien ihm anders behandelt, oder? Feliciano blickte zu seiner Katze runter und war erneut irritiert. Heute scheint Deutschland ihn nur zu verwirren. Was hat Ludwig im England erlebt, als er mit seinem Fratello nach Italien flog?

„Hallöchen Deutschland!“, hörte Gilbert beim Erwachen und sah auf eine Art falsches Spiegelbild. Er sah auf sich selbst, aber sein Gegenüber war dunkelhaarig, besaß blutrote Augen und trug eine Uniform damaliger Zeiten der Weltkriege.

„West?!“, wunderte sich Preußen sofort und blickte um sich. Schließlich hat sein Spiegelbild Deutschland gesagt.

„Ksesesesehahahahahaha! Ich meine doch dich, du Trottel! Wir reißen Deutschland an uns und sind wieder ein vollwertiges Land. Schluss mit den Schatten und her mit der Macht, die der kleine Hosenscheißer nicht hätte, wenn wir ihm nicht geschaffen hätten.“, meinte der Mann düster und amüsiert zugleich.

„Du spinnst wohl! West ist ein gutes Land. Ich werde ihm nie hintergehen und vor Typen wie euch, werde ich ihm beschützen!“, richtete Gilbert sich auf und ballte Fäuste.

„Hast du es nicht satt? Du wurdest für die Fehler deines Bruders aufgelöst, wäre damals Ivan nicht gewesen, wären wir nicht mehr hier!“, grinste die düstere Seite von Preußen. „Du bist vergessen, niemand schert sich um dich, nicht mal dein lieber West! Das weißt du SELBST! Werde eins mit mir und wir zum einem mächtigen Deutschland.“, streckte Gilbert 2-Punkt-Finster seinem Original die Hand aus.

„Ksesesese, jaaa klar, als ob ich West egal wäre. Außerdem ist es ziemlich ätzend Deutschland zu sein. Nur arbeiten, kein Spaß.“, lehnte Gilbert wissend das Angebot ab.

„Als hättest du die Wahl!“, starrten die roten Augen ihm an und nun schritt er auf Gilbert zu.

„Wie gesagt, ich werde West nie hintergehen!“, stellte Preußen klar und begann einen Schlagaustausch.

„Nicht das Gefühl, dass West diesen Druck nicht standhält und es besser für ihm wäre, uns die Verantwortung zu übertragen?“, fragte der dunkle Gilbert und ergriff das Handgelenk, das darauf zurück gezogen wurde.

„HEY! Lass los!“, versuchte Gilbert sich aus den Fängen seines dunklen Ich zu befreien. Aber jeder Versuch war zwecklos.

Der Körper in der Kapsel nahm die Gestalt des dunklen Gilberts an. So waren seine dunklen Haare am auffälligsten. Grinsend erwachte der neue Gilbert und seine Augen waren blutrot. Eindeutig war seine Verwandlung im Vergleich zu allen Anderen am extremsten. Doch allen Anwesenden war klar, dass sie ihn bekehren konnten.


Ludwig lag auf der Couch und ließ sich viele quirle Gedanken durch den Kopf gehen. Überall gab es Baustellen und er wusste nicht, welche er anfangen sollte. Alfreds neues Verhalten war recht ungewöhnlich, aber wie soll er sich gegenüber einer Weltmacht behaupten? Im Gegensatz zu ihm, war er nur klein, doch befand er sich im Schutze der EU. Die Freundschaft zu Frankreich war unumstößlich, zum Glück. Italiens und Spaniens Lage war schlecht, aber auch da würde ein Neustart wieder alles richten. Die Sache mit Süditalien blieb abzuwarten.... „Dein damaliger Funkplan ist ja jetzt, dank der EU aufgegangen! BRAVO!“, glaubt der Italiener des Südens wirklich sowas? Gut durch den Autoritarismus der Länder Ungarn und Polen, kann man das Gefühl gewinnen, dass die Länder sich radikalisieren. Darum muss die EU sich auch noch kümmern, denn so geht das nicht weiter.

Deutschland seufzte über diese ganzen Baustellen/Probleme der Welt. Wodurch Feliciano sachte fragte:„Ludwig, alles in Ordnung?"

„Klar...“, gab er trocken und eher müde von sich. Dabei rührte sich Deutschland nicht.

„Du brauchst eine Pause. Pasta ist fertig, lass uns spazieren gehen. Frische Luft täte dir gut.“, überlegte Italien begeistert und hüpfte auf ihn zu, um Ludwigs Arm zu fassen.

„Feli..... können wir nicht einfach eine Siesta halten. Ich bin erschöpft.“, bat Deutschland schlapp und so ließ Italien von ihm ab.

„Veeee was ist mit dir? Bist du krank? Soll ich einen Arzt holen.“, geriet Feli leicht in Panik. Normalerweise war Deutschland nie freiwillig bereit Siestas zu halten.

„Nein, der könnte mir eh nicht helfen. Lass mich einfach ein Bisschen schlafen, ok?“, erwiderte der erschöpfte Mann und schloss seine Augen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast