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Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
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26.06.2021 2.381
 
Am Außenbereich des Cafes haben sich die Herrschaften gemütlich gemacht. Der Tisch war mit Kaffee und Gebäck gedeckt. Es war eine ruhige Gegend in Wien ohne viel Verkehr, vermutlich trug die Fußgängerzone dazu bei.

"Das willst du alles mit Karte bezahlen?", möchte Ivan skeptisch wissen. Da seines Wissen der Deutsche das Bargeld bevorzugt.

"Normalerweise würde ich das nicht. Aber Gilbert muss ja wissen, wo ich mich aufhalte. Bestimmt wird er sich diesmal versteckt halten.", erklärte Deutschland, der die Kreditkarte bereithielt und mit ein Hinterhalt rechnet.

"Also ist dein Plan, ihm zu uns kommen zu lassen und wir überwältigen ihm?", möchte Ivan naiv wissen.

Ein Nicken reichte als Antwort aus und Ludwig erkannte das Ivan nicht überzeugt von dieser Idee war. Darum setzte der Deutsche nach:" Was Besseren fällt mir in diesen Moment nicht ein. Du musst wissen, ich habe keine Ahung, wo Gilbert steckt und selbst er, weißt es nicht mehr."

"Nicht mehr?", horchte Russland verwundert auf.

Ohne es Ivan unter die Nase zu halten, dass Gilbert eine Wanze bei ihm angebracht hatte, vor LANGER Zeit, trank der Deutsche lieber einen Schluck Kaffee. Um diese Erkenntnis runterzuspülen.

"Das erklärt einiges...", flüsterte Ivan zu sich selbst und der aufmerksame Ludwig fragte:" Hast du was gesagt?"

"Njet, nur das die Kirschtörtchen lecker sind. Österreichs Spezialitäten sind eine Klasse für sich.", wandte Ivan unschuldig ein.

"Da sagst du was, als Roderich bei mir wohnte, hat er regelmäßig Kuchen gebacken. Ich muss zugeben, das hatte den Zustand, dass er bei mir lebte, erheblich gebessert.", konnte Ludwig erinnern. Es war ein Fluch und ein Segen gewesen, diesen Österreicher bei sich wohnen zu lassen. Sie gerieten oft ineinander, aber konnten sich doch zusammenreißen und die Zeit miteinander entspannt genießen.

"War damals wohl nicht einfach gewesen, was Deutschland?", fragte Ivan und aß ein Stück Kuchen.

"Sagen wir mal so. Ich bin froh, dass diese Zeiten vorüber sind und wir wieder in unsere Länder leben. Ach da fällt mir ein, bekomme ich je mein Wasserrohr wieder, den du mir damals geklaut hast?", erwiderte Ludwig nun und sah sein Gegenüber durch dringend an.

Der Sonnenschirm schützte sie vor den UV-Strahlen der gnadenlosen Sonne. Dennoch waren die Temperaturen erträglicher als in Spanien, wo die Hitze ein kaltes Land forderte. Ivan schaute auf Deutschland und meinte lächeln:" Njet das Wasserrohr behalte ich. Es war schließlich ein Andenken von unser erstes Treffen. Auch hat es mir treue Dienste erwiesen."

"Hmpf, naja eigentlich habe ich nur aus Spaß gefragt. Aber damals dachte ich echt, du wolltest mir damit eine rüberbraten. Wie hätte ich das ahnen können, dass du es als Andenken mit gehen ließ.", erzählte der blondhaarige Mann und schnitt mit Kuchengabel ein Stück Apfelkuchen.

"Du solltest mir ein Bisschen mehr vertrauen, Deutschland.", setzte Russland geschmeichelt nach. Das Land dachte wirklich, er wolle ihm damals mit den Wasserrohr eine Auswischen. Fast schon niedlich.

"Vertrauen, manchmal weiß ich nicht, was das ist.", flüsterte Deutschland und dachte missmütig an Feliciano. Da gestand er endlich seine Gefühle für ihm und Norditalien konnte sie nicht komplett erwidern. Dabei hatte der Italiener zuerst seine Gefühle gestanden. Ludwig mutmaßt, dass die damalige hitzige Situation, sie euphorisch mit Gefühlen überhäuft hatte. Vielleicht war er selbst einfach unfähig, Vertrauen für andere Länder zu schaffen. Zwar setzten alle auf Deutschland, aber ist das gleich Vertrauen?

Als Deutschland nun auf Russland blickte, wechselte dieser sein fragenden Blick zum Lächeln um. Da fiel Ludwig was ein, was er unbedingt von Russland wissen wollte. Da ihm dieses Lächeln an ein Land erinnert, das dieses Lächeln immer Österreich schenkte.

"Du und Ungarn, was ist zwischen euch.", haute Deutschland direkt raus und dies ließ Russland vor Schreck die Gabel auf den Teller fallen.

"Wie bitte?", fragte Ivan nochmal nach und fühlte sich ertappt? Deutschland kann seine plötzliche Verwunderung nicht deuten. Dennoch reichte es für den Deutschen, um zu wissen, dass Ivan mit Elisabeth was verbindet. Er weiß nur nicht genau was.

"Du hast richtig gehört. Du und Ungarn. Was ist zwischen euch! Allein ihr Verhalten lässt daraus schließen, dass ihr was verheimlicht.", wiederholte Deutschland sicher. Er beobachtet ihr Verhalten schon seit geraumer Zeit und die Russlandannäherung, sowie ihr undemokratisches Verhalten. Ludwig befürchtet, dass Elisabeth sich von damals beeinflussen lässt, als sie unter Besetzung der Sovjet-Union stand und das sie diese Zeit vermisst, weil es zurzeit in ihren Land drauf und drüber geht. Da haut man schnell raus, früher war alles besser. Außerdem hatte Ungarn keine Probleme, Impfstoff aus Russland zu nutzen. Trotz der Nichtzulassung der EU. Kurioserweise haben viele damaligen Osteuropäer diesen Impfstoff genutzt.

"Gelogen wäre, wenn zwischen uns nichts wäre, aber so ein Verhältnis, wie du dir denkst, ist das auch nicht. Sagen wir, Ungarn und ich vertreten die selben Vorstellungen. Nicht mehr und nicht weniger. Man könnte es als Verehrung bezeichnen.", erwiderte Russland und wunderte sich," Wie kommst du drauf, das zwischen uns was wäre? Sie ließ mich immer links liegen."

"In der Öffentlichkeit ja, aber jedes Land hat so seine Geheimnisse. Also willst du mir sagen, dass Ungarn, wie deine kleine Schwester Belarus, dich nur verehrt?", schien Deutschland noch sehr skeptisch zu sein.

"Da. Ich schwöre dir, dass wir kein Pärchen sind. Nun bin ich dran. Du und Norditalien, was ist zwischen euch, hm?", möchte nun Russland wissen und bestand drauf. Da er Deutschland es auch offenbarte. Dabei hätte er es nicht machen brauchen.

"Nun, wir waren kurzfristig zusammen, aber es wird nichts mehr, fürchte ich.", erwähnte Ludwig und sah beschämt auf den Teller.

Ivan ging nicht weiter darauf ein. Schließlich waren sie quitt.

"Deutschland.", sprach Ivan nach eine Weile des peinlichen Schweigen und Ludwig blickte fragend auf. "Ich möchte, dass du mir vertraust.", setzte Russland nach.

"In was denn?", wunderte Deutschland sich.

"Das wirst du schon sehen.", erwähnte Russland lächeln.

Ludwig blickte ihm skeptisch an und trank den letzten Schluck seines Kaffees aus. Ivan sollte man wirklich nur soweit trauen, wie man ihm sehen kann. Als Deutschland zur seine Karte greifen wollte, sah er seine Hand doppelt und auch die Karte schien sich verdreifach zu haben. Schockiert starrte Ludwig nach oben, wo Ivan sich langsam aufrichtete, denn er konnte die Anzeichen erkennen, das das Mittel Wirkung zeigte. Vor Schreck, weil Ludwig spürte, dass Russland ihm was ins Kaffee getan haben muss, sprang er auf. Nur um zusammenzubrechen. Geräusche nahm er verschwommen bis gar nicht mehr war und auch seine Lider tauchten ins dunkle Nichts!


In Paris, die Stadt der Liebe, wie sie von vielen Länder bekannt war, trafen sich einige europärischen Länder zusammen. In ein Staatsgebäude, das etwas abseits der Stadt stand, sodass die Länder unter sich sein konnten. Geschützt von der blühende Natur, fuhr ein Bus und brachte die Gäste von Flughafen direkt zur Tür des Gebäudes. Francis stand auf den breiten Balkon, das über die große Tür befand.
Nervös sah er auf die nächste Ladung kommender Gäste, aber noch immer fand er ein gewisses Land nicht. Dabei kannte das Land den Grund ihres Zusammentreffen. Die Nachricht wurde erst vor Kurzen verschickt, wahrscheinlich kam das Land noch dazu. Außerdem sind noch nicht alle anwesen. Sicherlich wird das Treffen auf Morgen, wenn nicht sogar übermorgen vertagt werden. Für solche Fälle diente das Gebäude, das Ähnlichkeiten mit einen Schloss hatte, als Unterkunft für die Länder. Jedes Land könnte unter den 785 Schlafszimmers einen Rückzugsort finden. Ja, das Gebäude war übertrieben groß, doch manchmal stehen hohe Treffen mit vielen Staatschef und dessen Länder an und selbst da könnte die Zimmeranzahl zu niedrig werden. Doch für die europärischen Gäste sollte das Gebäude ausreichen.

Im großen Saal, das wie ein Hörsaal in einer Universität aufgebaut war, setzten sich die Länder auf gegebenen Plätze. Fast alle waren ratlos, weshalb Frankreich alle EU-Mitglieder einberufen hatte, aber sie waren hier, um das herauszufinden. Darüber haben sich einige Gruppen gebildet, die darüber diskutieren. Die vorbildlichen Baltenstaaten waren schon hier und auch die Benelux-Geschwister waren endlich eingetroffen. Ungarn kam gerade mit Polen und Tschechien, Slowakei in den Saal rein. Der Pole sah seinem litaunischen Freund und leistete die Balten Gesellschaft. Zurzeit waren sie die einzigsten Länder, die angekommen waren. Die Restlichen sollten folgen.

Belgien stellte ihre Waffeln auf den Tisch und wollte sie ihren Geschwistern verteilen. Da schritt Slowakei dazwischen und der junge Mann mit braunen Haar schwärmte:" Jammi, Waffeln. Bekomm ich auch welche? Ich habe Hunger!"

"Für 10 Euro bestimmt!", machte Niederlande daraus ein Geschäft.

"10 Euro? So teuer?", klagte der Mann mit grünen Augen schockiert.

"Nun ja es sind die Besten Waffel der Welt und du musst nicht den weiten Weg gehen, um in die Stadt zufahren. Daher sparst du Fahrkosten und Ärger.", wirbt Mark streng und wickelte den unsicheren Käufer um den Finger.

"Naja ich weiß nicht....", war die Slowakei noch nicht ganz überzeugt, hatte dennoch schon seine Geldbörse rausgefischt.

"Es würde meine Schwester glücklich machen.", setzte Mark entschlossen nach und da fiel der Blick des unschlüssigen Käufers auf Belgien. Sie, ihren Bruder anfangs schockiert ansah, aber nun sein Spielchen mitmachte und sie, ihr schönstes Lächeln am Tage brachte, sodass dieses ja nicht wieder verschwinden darf!

"Einverstanden. Belgiens Waffeln sind die Besten und so ein Lächeln darf wegen mir nicht verloren gehen. Bitte behalte das Restgeld.", streckte das Land ein 20iger hin und erhielt eine Waffel. Die ihren Preis verdient hat und Mark überlegte:" Vielleicht sollte ich mehr rausschlagen, nächstes Mal."

"Oh nein, das ist unser Frühstück und du isst gefälligst eins mit.", war nun Belgien stur geworden und setzte ihr ursprünglichen Plan, gemeinsam zu frühstücken durch!

Luxemburg schmunzelte und erhielt wie Niederlande die kostbaren Waffel gratis zum Familienfrühstück.


HRR und Feliciano erreichten das Haus von Herr Österreich. Beide konnten den Weg zurückfinden, denn der Standort des Hauses vor vielen Jahren als sie noch dort wohnten, war nicht verändert. Nur die Fassade hatte sich einen neuen Tapetenwechsel unterziehen lassen.

Voller Hoffnung klingelte Feliciano und wunderte sich als niemand kam. Nicht mal Österreich.

"Ob sie noch da sind?", fragte sich Karl und meinte:" Ich schaue mal, warte kurz hier."

Nickend klingelte Feli erneut die Klingel, während das Heilige Römische Reich um das Haus ging und in jeden Fenster schaute. Doch die Wohnung war leer. Lächeln stellte HRR die einsame Ruhe fest. Ihm war es lieber, das sie ungestört bleiben.

Nun kam er auf Norditalien zu, der sagte:" Österreich hat immernoch nicht auf gemacht. Ve"

"Ist auch keiner da. Ich schätze, Deutschland hat dich versetzt.", konnte Karl sich denken.

"Was? Das würde Ludwig nie tun.", glaubte Feli nicht daran.

"Denk mal nach Feli! Erst bestellt er dich hierher und wir treffen niemanden an. Vermutlich wollte er dich bei seinen Abenteuer nicht mehr dabei haben.", war das für Karl sonnenklar.

"Sag sowas nicht, es muss was anderes sein, warum sie nicht hier sind.", war Norditalien überzeugt, dass das nicht so war, wie Karl es dachte.

"Na schön, dann lass uns reingehen und auf sie warten.", meinte das vergessene Reich schließlich ergebend.

"Okay.", nickte Norditalien und schloss die Tür mit einen Ersatzschlüssel, das im Hängetopf versteckt war, auf.

"Wann zeigst du mir dein Bild?", fragte Feli nun etwas heiter. Schließlich glaubt er daran, dass Deutschland ihm hier abholen würde und nicht weggeschickt hatte.

"Bald, wenn die Zeit gekommen ist.", erwiderte Karl und sie setzten sich gemeinsam auf die Couch. Schließlich könnten sie von der Reiserei eine kleine Pause gebrauchen.

"Wollen wir eine Siesta halten, solange wir warten?", fragte Karl nun und besaß ein verführerischen Unterton.
Da grippelte es bei Norditalien, was ihm auch teils erschauern und so verunsichert ließ.

Nun legte der Größere sich lang und nahm Felis Arm, damit er ihm zu sich ziehen konnte. Wie eine menschliche Kuscheldecke, sodass die Beide kuscheln in die Arme liegen. Nebenbei strich Karl beruhigend über Felicianos Haare, damit der Kleine keine Angst verspüren konnte.

Schlagartig dachte Norditalien an Deutschland, wie er über seine Haare strich, um ihm zu trösten, wenn er mal traurig war. Oder um ihm zu loben, wenn er was gut gemacht hatte.

Karl bemerkte Felis Unmut über seine Streicheleinheiten, denn der Italiener verkrampfte sich unbewusst, vielleicht auch schuldbewusst.

"Feli, sieh mich an!", bat der Herr unter den Italiener.

Unsicher sah der Angesprochene zu Karl und sah auf ein Lächeln. Das beruhigte Feliciano erstmals.

"Vertraust du mir?", fragte das Heilige Römische Reich nun.

"Si, natürlich vertraue ich dir.", erwiderte Feli sofort ohne Unsicherheit. Natürlich vertraute er sein Freund.

"Dann glaube mir, wenn ich sage, dass ich nichts machen werde, das dir missfällt. Du musst dich nicht schuldig fühlen.", erwiderte Karl sicher und strich über Felis Locke, wobei der Italiener rot anlief. "Gefällt dir das?", fragte der größere Mann noch spielend mit der Locke. Karl kennt sein Freund und so kannte er auch das Mysterium mit der Haarlocke, das Feli in ein berauschendes Gefühl versetzt.

Feliciano Blut rauschte rasend durch die Adern und auch krallte sich der Italiener an die Weste seinen Freundes fest. Die Berührungen sorgten für wohl-wollige Wärme im Herzen. Dazu biss sich Feli auf die Unterlippe und bemühte seine verrätische Lustlaute zu unterdrücken, dabei half auch sein Gesicht in die Halsbeuge von Karl zu verstecken. Das heilige Reich genoss es sehr, seinem Freund in ein Ausnahmezustand der Hormone zu versetzen. Das verriet auch seine Gänsehaut. Es war angenehmer, als wenn Feli voller Schuldbewusstsein auf ihm lag und ständig an Deutschland dachte. So konnte sie beide unter sich sein und nichts und niemand würde sie stören. Noch mag Feliciano es nicht sehen, aber Karl weiß, dass Deutschland nicht kommen würde. ER hatte ihm weggeschickt, weil er ihm nicht mehr bei sich haben wollte und das, weil Norditalien mit seinen Gefühlen nicht im Klaren war. Doch Karl wird ihm von sich überzeugen. Dafür wird er schon sorgen.

Heiß war der Atem, der Karl am Hals kitzelte. Noch überwand Feli seine Lust zu unterdrücken. Nur hat er die Rechnung ohne sein Begleiter gemacht.
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