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Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
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Dieses Kapitel
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30.05.2021 1.883
 
Eine fröhliche Frau goss mit eine Kelle voller flüssiger Teig auf das Waffeleisen. Zeitunglesend saß ein Mann mit Narbe auf der Stirn am Esstisch. Summend schloss die Blondhaarige das Waffeleisen und wartete freudig auf das zauberhafte Ergebnis ihrer Waffel. Mann sollte wissen, dass das Gebäck in ihren Land, die besten der Welt waren.

"Mark, Emma! Frankreich hat eine dringende Mail an alle EU-Länder geschickt. Wir sollen SOFORT nach Paris zum üblichen Konferenzsgebäude der Länder erscheinen!", tauchte ein aufgebrachter junger Mann auf. Seine Frisur bedeckte ein Auge und seine Kleidung war schlicht mit gestreiften Hemd und schwarzen Stiefen an seiner hellen Hose.

"Lux, weißt du warum Frankreich uns einberuft?", möchte der Zeitungsleser wissen. Er trug ein weiß-blauen Schal um den Hals und ein organen Pullover. Die Hose vom ihm war blau.

"Das hat der Franzose nicht angegeben. Aber es ist dringend! Wir müssen aufbrechen!", erwähnte der jüngste Bruder der Beneluxstaaten.

"Aber meine Waffel. Wir können doch frühstücken. Ist ja nicht so, als wäre Krieg ausgebrochen.", argumentierte die einzige Frau in der Essküche. Dabei holte sie ihre fertigen Leckereien vom Eisen, wobei darauf eine neue Ladung Teig aufgegossen wurde.

"Emma hat recht. Wenn er nicht mal erwähnt hat, worum es geht. Kann es nicht so wichtig sein. Lass uns nach den Frühstück fahren. Setz dich, Lux!", stimmte Niederlande seine Schwester zu.

"Aber...", verstand Luxemburg kaum, warum seine Geschwister so entspannt waren. Frankreich Botschaft war eindeutig. Er sah seine Schwester, die ein blumiges Sommerkleid und Haarband trug, an. Dann beschloss er in sein Zimmer zu gehen, um ihnen die Wichtigkeit zu präsentieren. Sie haben nicht mal ihre E-Mails gecheckt, sonst wüssten sie, warum sie lieber gleich losfahren sollten.

Mark trank seinen schwarzen Kaffee und blätterte seine Zeitung auf die nächste Seite. Dabei sah er die Überschrift 'AMERIKANISCHES THEATER - Soldaten der USA führen eine Show auf'

"Langsam habe ich das Gefühl, Amerika verspottet uns.", stellte Mark skeptisch fest.

"Hm? Wie meinst du das?", wunderte sich die Schwester, die fleißig die Waffel zuckersüß zubereitete. Da durfte saftiges Obst nicht fehlen.

"Hier steht, dass die amerikanische Soldaten zur Auflockerung der Bündnisse eine Aufführung mit den NATO Partnern veranstalten will. Was denkt sich Alfred?", fasste Niederlande diesen Beitrag nicht.

"Hihihihi ist doch mal was anderes als nur Manöver über Europa. Ich denke, dass die Soldaten auch mal aus der Schale und einfach die Sau rauslassen wollen.", überlegte die feine Dame positiv.

"..........", schwieg Mark lieber. Mit seiner Schwester kann er solchen Thema nicht behandeln. Sie zog es gern ins Lächerliche, wobei vielleicht stimmt es ja.

Kaum konnte Niederlande weiterlesen, wurde er unterbrochen. Lux hat sein Laptop auf den Tisch gestellt und erwähnte:" Hier! Liest!"

Emma stellte die Teller mit köstlichen Waffel auf den Esstisch und las mit Mark die E-Mail von Francis.

'An alle EU-Mitglieder!

Ich weiß, es ist kurzfristig, aber kommt unverzüglich nach Paris. Es geht um die Zukunft der Länder und eine neue Bedrohung, die ich euch erzählen will.

Das ist keine Übung!

Küsschen großer Bruder Frankreich <3'


"Emma lass uns die Waffel mitnehmen. Anscheinend ist es wirklich ernst.", verstand Mark nun Lux Sorge bezüglich Frankreich. Doch fügte flüstern zu," Wenn nicht, bring ich Francis um."

"Ohhh...na schön.", seufzte Emma leicht enttäuscht. Sie ließ ungern das gemeinsame Familienfrühstück aus. Aber sie nahm ihre Pflichten als Land ernst, weshalb sie nicht streikte.

Lux nickte zufrieden und klappte sein Laptop zu.


Roderich stand hintern Herd und bereitet eine Mahlzeit für seine ungewollten Gäste zu. Da dürfte es etwas Ausgewogenes sein. Außerdem hatte er selbst noch nicht gefrühstückt. Da waren es mehrere Fliegen mit einer Klappe, weil der Österreicher nicht mit den Großmächten in einen Zimmer verbringen muss.  

Das Handy von Roderich klingelte und er ging ran, nachdem er den Topf auf eine kalte Platte geschoben hatte.

"Elizabeth, ich hoffe, du bist bald hier.", sagte der Österreicher hoffnungsvoll.

"Planänderung Rodi! Frankreich hat eine dringende Mail an alle EU Länder geschickt. Wir müssen unverzüglich nach Paris. Du auch!", erklärte die Frau mit Barrett und grünes Top, sowie enge Jeans.

"Wie bitte? Ist es so wichtig? Ich kann nicht weg. USA und Russland sind bei mir.", seufzte Roderich und legte seine Kochschürze ab. Seine Brille wurde zurecht gerückt. Er trug ein violettes Hemd passend zu seinen Augen und eine schwarze Hose.

"Was wollen die denn bei dir? Haben die kein Zuhause? Schick sie weg und komm nach Paris!", wunderte sich die Ungarnin, aber fand schnell eine Lösung.

"Wie denn? Etwa so, hey Alfred, Ivan los raus aus meinen Haus. Ich hab was besseres zutun?!", möchte Österreich leicht spottisch wissen.

"Genau! Du schafft das, Schatz. Wir sehen uns in Paris.", legte die Dame fröhlich auf und ging mit ihr Trolley weiter zum Checkpunkt des Flughafens.

Verbittert sah Roderich sein Handy an, als habe es ihm den Teufel gewünscht. "Ich bringe Deutschland um!", fasste sich Österreich ein Entschluss und stellte sein Herd aus. Anscheinend schien die Angelegenheit mit Frankreich todernst zu sein, sonst würde selbst seine Ex nicht dorthin fahren. Nur was könnte wichtiger sein?

Roderich betrat nun das Wohnzimmer, wo er ungläubig Alfred tanzen sah und dabei den betäubten Engländer mitzerrte, wie ein besoffener Tango. Von Russland fiel jede Spur, WO war ER?

"Oh hey Austria, na ist das Essen fertig?", möchte Alfred fröhlich wissen und beugte sich über den Engländer, der beinaher auf den Boden knallte, aber noch von USA festgehalten wurde.

"Das nicht, aber wo ist Russland?", möchte Roderich verunsichert wissen.

"Ach er wollte kurz telefonieren und müsste im Bad sein.", erwiderte der tanzende Amerikaner und schleuderte mit eine Drehung den Briten auf die Couch und verneigte sich vor Roderich.

"Okay...ich habe auch ein Anruf von Ungarn erhalten und solle mich bei Paris melden. Leider kan...", wollte Roderich seinen Mut zusammen nehmen, aber wurde unterbrochen.

"No problem. Dann warten wir ohne dich auf Germany hier.", beschloss USA lächeln und sah skeptisch zum Flur, wo Ivan als letztes gegangen war. Wie lange braucht er denn?

"NEIN...ich ähm ich meine, es hieß von Frankreich, dass alle EU-Länder dort anzutreten haben. Also wird Deutschland vermutlich auch dahin reisen, wenn er diese Nachricht gelesen hat.

"Auch das ginge. Dann kommen wir einfach mit. Ist doch kein Weltuntergang.", warf die Weltmacht Nummer eins ein und schaute zu Arthur, der schlief, trotz der Strapazen.

"Ich weiß ja...egal macht was ihr denkt. Dann kommt.", gab Österreich auf gegenargumentieren und ging in den Flur, um sich eine Jacke überzuziehen. Als Alfred, der Arthur auf der Schulter trug, ihm folgte, sahen sie an der Haustür einen Zettel. Roderich riss fragend den Brief ab und las:" Habe was dringendes zu erledigen, wartet ohne mich - Russland"

"WHAT? Ist der einfach abgehauen?! Na warte!", fasste es Amerika nicht. Dabei war das Ivans Treffen mit Deutschland hier. Ob er auch die Info erhalten hat, dass sich die EU Länder in Paris antreffen werden? Ha! Hat Ivan gedacht, er könne USA so hinters Licht führen. Na der wird Augen machen, wenn er mit Österreich dort auftauchen wird.

Roderich nahm es resigniert hin, immerhin eine Großmacht weniger. "Kommt wir werden ein Staatflugzeug fliegen. Dann ersparen wir die ganzen Komplikationen am Flughafen.", meinte Österreich und sah nur mitleidig zu den bewusstlosen Briten. Würde Arthur noch zur EU gehören, hätte er auf Solidarität der Mitglieder rechnen können. So war Groß Britannien den Großmächten ausgeliefert und würde Österreich etwas dagegen machen, könnte sein Land das allein ausbaden. Denn viele waren noch verbittert und beleidigt über den Brexit.


Norditalien, der nichts von der dringenden Mail wusste, reiste glücklich weiter und war nicht allein. Heiliges Römisches Reich begleitete ihm und führte Feli durch Wien, wo sie damals gelebt hatten, als er noch ein Reich war und Norditalien unter Österreichs Herrschaft stand. Zwar wollte Feliciano direkt zu Roderich gehen, aber Karl hatte andere Pläne und seine Argumentation, dass sie so die Verfolger besser verwirren konnten, überzeugte den Italiener.

"Erinnerst du dich?", möchte Karl geheimnisvoll wissen, nachdem er sanft die Augenbinde von Norditalien weggenommen hatte. Feliciano, der mit Vertrauen von Heiligen Reich führen ließ, sah sich um.

Auf ein Hügel sah sich Norditalien um und sah die Stadt von der Ferne bedeckt von den Blätter der Bäume, ein Schotterweg bedeckte den Weg und als er zurückdachte, kam ihm die Erinnerung zurück.

"Hier habe ich oft gefegt und hier war der Ort, wo du mir gefragt hast, ob wir zusammen das Heilige Römische Vereintes Königreich gründen.", dachte Feli zurück und wurde leicht betrübt. Denn damals hatte er abgelehnt und Karl verschwand.

"Genau, damals habe es nicht vollbracht, dir mein Kunstwerk zu zeigen und stattdessen mich hinter Traumgedanken versteckt.", sagte das Reich und sah auf die Stadt.

Feli sah ihm verwundert an und lächeln wandte sich Karl ihm zu und beschwor mit eine Handbewegung eine handliche Leinwand. Mit großen Augen beobachtet Norditalien seinen Gegenüber, der leicht schüchtern mit roten Wangen das Bild entgegenstreckte.

Ohne Worte nahm Norditalien das Bild an und sah verblüfft auf sein schlafendes Mini-Ich.

"Ich habe dich gesehen, wie du friedlich geträumt hattest, dass ich es auf die Leinwand bringen musste, damit, wenn ich nicht bei dir bin, immer was habe, das mich an dich erinnert. Ich wollte dich nie vergessen, geschweige verlieren.", beichtete Karl verlegend und die Röte wurde intensiver.

Gerührt strich Feli über das Bild und sah die feine Handarbeit. Er hat Karl gut unterwiesen. Damals bat Heiliges Römisches Reich, dass Chibitalia ihm das Malen beibringen soll und die Mühe hat sich gelohnt und die Botschaft der Kunst war klar.

"Bitte Feli, lass mich für dich ein neues Bild malen.", bat Karl nun und lächelte ihm sanft an.

Norditalien war so erstaunt, aber wollte Karl unbedingt seinen Wunsch gewähren. "Si, du darf ein Bild von mir malen.", erlaubte Feli ihm.

"Ich danke dir. Bitte setz dich.", freute sich Karl und beschwor Hocker aus den Nichts. Eine Sitzgelegenheit war für Feliciano und der  andere Hocker hinter das Stativ für die Leinwand, war für den Künstler.

Beide setzten sich hin und Karl hielt zusätzlich ein Farbenbrett mit Pinseln. Die Luft war frisch und die Stadtgeräusche waren nur ein Rauschen in der Atmosphäre. Die Spannung zwischen Künstler und Modell konnten sie spüren. Der Maler sah auf und Feli wich diesen Blick errötet aus. Sein Herz will nicht aufhören Blut in sein Gesicht zu pumpen.

Stumm richtete sich Karl auf und ging auf Feli zu. Sanft legte sich eine Hand auf Felis Wange, um sein Kopf in seiner Richtung hinzuführen. Lächeln erwiderte Karl:" Mach dir wegen deiner Verlegenheit keinen Kopf, du siehst bezaubern aus. So will ich dich malen."

Nun half der Künstler Norditalien in die Pose, die er zeichnen will. Dabei waren die Beine des Italieners zusammen und seitlich gerichtet. Beide Arme kreuzten sich, wodurch die Hände aufeinander auf den Schenkel lagen. Feli durfte sein Kopf senken und verlegend wegschauen. Zufrieden ging der Künstler zurück und begann die ersten Linien auf die Leinwand zu malen.
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