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Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
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24.05.2021 1.857
 
Viele Umstiege auf verschiedenste Verkehsmittel später, saßen Norditalien mit Heiligen Römischen Reich in ein Reisezug, das in der Nähe der Grenze fuhr und weiter nach Wien fahren würde. Nur ob Feli sich spontan sich dann für ein Reisebus entscheidet, blieb abzuwarten. Schließlich möchte er Deutschlands Anweisungen Folge leisten. Karl konnte so viele Eindrücke von der Gegenwart gewinnen.

"Dein Land hat sich wundervoll entwickelt. Ich bin sehr stolz auf dich, Feli.", erwähnte der begeisterte Begleiter von Norditalien.
Für ihm war alles so neu und doch kam er klar, denn Feli war bei ihm.

"Wirklich? Ach andere Länder sind besser dran als mein Fratello und mir.", meinte Norditalien leicht verlegend. Der es nicht wirklich wahrnehmen konnte. Schließlich hat das Land mit vielen wirtschaftlichen Probleme anzukämpfen und dann noch die steigene Kinderarmut sorgte für ein enttäuschtes Gemüt.

"Mach dich nicht nieder. Schau genauer hin, was alles deine Landsleute vollbracht haben und sei stolz.", munterte das Heilige Römische Reich ehrlich auf und deutete aus den  Fenster.

Man sah ein Stück Geschichte durch die alten Ruinen der damaligen Opa-Rom Zeit, aber auch der moderne Touch von Towern und Verkehrsmittel. Es sei eine Mischung, die die Zeit widerspiegelte. Gegenwart traf Vergangenheit und zeichnten Italiens malerischen Landschaften aus. Dabei war das Wetter meist sonnig. Feli konnte dies zwar aus der Ferne betrachten, denn ihre Bahn fuhr abseits der Städte Italiens und dennoch erkannte er, was Karl ihm zeigen wollte.

Sein Land so in Frieden und Harmonie zu sehen, machte ihm sehr glücklich. Da waren die "Probleme" fast vergessen.

Karl sah lächeln auf den aufgemunterte Norditaliener und legte sein Arm auf dessen Schulter.

"Wollen wir Pasta essen? Nach langer Zeit lüstet es mir wieder nach italienischer Kost.", fragte Karl und gewann sofort die Begeisterung des Norditalieners. Zum Glück gab in diesen Reisezug ein Kantinewaggon.

"Si, ich habe auch Hunger. Was hast du die vielen Jahre als Geist gegessen?", möchte Feli naiv wissen.

"Nun, gar nichts... es war sehr leer eine geistige Hülle zu sein.", erwiderte das HRR und der ensetzte Ausdruck war in Felis Gesicht aufzufinden.

"Na dann wird es höchste Zeit! Komm!", zog Feli euphorisch seinem Reisegast hinter sich her.

Der Esswaggon sah durch die Innenausstattung wie ein Restaraunt aus. Es gab eine Theke, wohinter mehrere Köche standen und einer die Bestellungen aufnahm. An den Tresen gab zwar Sitzplätze, doch vielen Gäste nahmen an den Tischen ihre Speisen zu sich.

"Was dürfte ich dir servieren, Karl?", möchte der Italiener lächeln wissen.

"Hmmm also ich hätte voll Lust auf Pasta mit Bolognese.", wünschte sich der Gast und Feli strahlte.

"Komm sofort, warte hier, ich komme gleich zurück.", bat Feli nun und wies auf eine leeren Sitzbank für zwei Personen am ein nicht besetzten Tisch. Während Norditalien das Essen bestellte, zündete HRR die Kerzen an. Dabei brauchte er nur kurz mit die Hand lang wischen. Die Kerzen befanden sich glasigen Kerzenhalter.

Feliciano setzte sich zu Karl hin und sagte, dass die Bestellung noch Zeit brauche. Karl sah schwärmend zu Norditalien und fragte ihm:" Sag mal Feli, erinnerst du dich an unsere nächtliche Dinners? Ich habe damals immer die Speisekammer von Österreich geplündert und du hast daraus ein Meisterwerk geschaffen. Es war immer lecker gewesen und ich habe mich sehr über unsere heimliche Abendessen gefreut."

Feli fühlte eine Hand auf seine. Dabei schaute er Karl wieder tief in die Augen, was ein leichtes Beben in seiner Brust verursachte.....


"Hier Italien ich habe wieder Zutaten für dich.", sagte das kleine Heilige Römische Reich und übergab Chibitalia ein Beutel.

"Ohhh grazie. Dann kann ich wieder kochen.", freute sich das kleine Reich in weißen Kleid und weißen Barrett.

"Darum habe ich das ja gemacht. Dein Essen schmeckt mir mehr als das von Österreich.", grinste Karl und gemeinsam stehlen sie sich zum Fluss. Es war Nachts, aber keiner hatte Angst, weil sie zusammen waren. Heilige Römische Reich zündete das Feuer an und Chibitalia hat sich die Zutaten begutachtet und das Gemüse fertig geschnitten. Als das Feuerlicht die Dunkelheit und Kälte vertrieb, hang Chibitalia mithilfe von Karl den Topf mit Wasser über ihre Feuerstelle. Sie taten das öfters, weshalb sie ein eingespieltes Team waren und die Feuerstelle bereits stand. Nachdem das geschafft war, kochte Chibitalia weiter und schmiss einige Zutaten in den Topf. Karl holte mit ein Lederbeutel Wasser und als er zurückkam, rührte Chibitalia ihre Suppe und schmeckte den Geschmack ab.

"Unsere Suppe ist bald fertig. Du kannst schon unseren Tisch decken.", sagte der kleine Koch glücklich und ließ einige Gewürze in die Suppe.

Karl nickte und holte Teller, Holzlöffel und Becher aus Ton aus den Beutel hervor. Alles wurde auf ihren Holzstumpf platziert und in den Bechern kam frisches Quellwasser rein, das er vor Kurzen besorgt hatte. Als alles angerichtet war, füllte Chibitalia beide Teller mit Suppe. Zusammen aßen sie am Baumstumpf ihre Suppe und genossen die Aussicht der nächtlichen Natur. Auch erzählte Chibitalia viel von seinen Tag, während Heiliges Römisches Reich fasziniert zuhörte............

"Si ich erinnere mich. Ich habe mich sehr über unsere heimlichen Dinner gefreut.", bestätigte Norditalien so glücklich. Es fühlte sich jetzt wie ein Traum an. Doch Karl war hier bei ihm und er spürte seine Hand.

"Ich liebe dich, Feliciano.", ergänzte Karl nun und lächelte seinem Freund an, mit ihm er wundervolle Zeiten vollbracht hatte und vollbringen werde, wenn alles gut läuft.

Feli sah ihm leicht schockiert an und wandte verlegend sein Blick zur Seite. Die Röte war in seinem Wangen anzusehen.

"Wie sieht es mit dir aus, liebst du mich auch noch?", fragte Karl verlegend, weil Feliciano nicht geantwortet hatte.

"Doch ich liebe dich.", setzte Feli schnell nach und sah ihm an. Karl nickte erleichert. Eigentlich wollte Norditalien noch erwähnen, dass er mit seinen Gefühlen unsicher war, doch die Angst, ihm zu verlieren, ließ ihm schweigen...............

"Norditalien, du bist unmöglich! Weißt du, dass der Zeitpunkt sehr unpassend ist?", beschwerte sich die strenge deutsche Stimme eines Landes.

Sie waren in der Wüste, wo sie gegen amerikanisch-englische Truppen an der Front kämpften. Zum Glück waren die feindlichen Truppen nicht zu sehen, aber das heißt nicht, dass sie nicht jederzeit attackiert werden könnten.

"Es tut mir sooo leid, Germania...", jammerte der Italiener, der vor den strengen Verbündeten saß und nicht aufstehen konnte.

"Zeig mal dein Bein her.", seufzte der deutsche Soldat und beugte sich zu ihm runter. Italien hatte große Schmerzen am Bein und konnte kein Milimeter weiterlaufen.

Ludwig strich über das Bein und erkannte:" eine geschlossene Fraktur. Na großartig."

Feli beobachtet wie Deutschland einige Soldaten herwinkte und ihnen über ihre nächsten Vorangehensweise aufklärt. Ein Rückzug war erstmals die Rede. Salutiert traten die Soldaten zurück, um die Befehle weiterzuleiten. Dann wandte sich Ludwig wieder zu Feliciano und legte sein Gewehr als Stütze für Italiens Bruch an. Beruhigend war die Tatsache, dass Deutschland die Waffe erst entladen hatte und die Munitionen in die Tasche verbarg, in der auch Verbandzeugs rausgefischt wurde. Dazu wurde das Gewehr mit Ludwigs kurzärmiger Weste bedeckt, sodass das glühende Eisen nicht auf Norditaliens Haut berührte. Deutschland trug noch ein schwarzen Hemd.

"Wir gehen erstmals ins Lager zurück und versorgen unsere Verwundeten. Hoffen wir mal, dass wir jetzt nicht angegriffen werden.", informiert Deutschland und nahm Norditalien jetzt Huckepack, damit sie schnellstmöglich ins Lager kommen. Selten blieb ihnen diese kurze Waffenpause vergönnt, weshalb jeder Soldat noch kampfbereit war und Ausschau nach Feinden hielt.

"Grazie Germania.", traute sich Feli das zu Sagen. Er schärmte sich ein Bisschen, dass er Deutschlands Feldzug aufhielt.

"Dafür doch nicht. Werde einfach schnell wieder gesund, verstanden.", meinte Deutschland nur und erreichte mit sein Verbündeten seine Truppe.............


"Ist alles in Ordnung mit dir Feli?", möchte Karl besorgt wissen. Norditalien war so in Gedanken versunken, dass er beinahe wie ein Geist wirkte und Karl weißt, wie das ist.

"Si, ich bin nur ein Bisschen mit meinen Gefühlen überfordert, weißt du.", erwiderte Norditalien und spürte eine Hand an seiner Wange, die ihm beruhigte.

"Ich verstehe. Ist alles ziemlich frisch. Aber daran wirst du dich schnell gewöhnen, vertrau mir.", meinte Karl sicher und sah, dass der Koch sie rief. "Ich hole unser Essen, entspannt dich.", sagte HRR und gab Feli ein zarten Wangenkuss, bevor er ihr Essen holte. Feliciano berühte seine geküsste Wange und seine Locke formte ein Herzchen.

Eindeutig war Feliciano überfordert mit seinen Gefühlen. Er weiß einfach nicht, wem er von ganzen Herzen liebt. Oder ist bei einen nicht das Gefühl von Liebe, sondern das Pflichtgefühl? Vielleicht hat er einfach eine Liebe aufgezwungen, um sein Herzen nicht mehr leiden zu lassen, um sich von Verlust wegzutrösten. Er sollte seine Gefühle klar werden, schließlich verdienen es beide, die Aufrichtigkeit seiner Gefühle.


Roderich schaltete seine Plattenspieler an und ließ die Musik ihren Raum erfüllen. Diese spielende Schallplatte hatte er von Gilbert geschenkt bekommen. Sie war von Juliane Werding. Es wäre wunderbar, wenn seine Gäste nicht hier wären. Nicht das er sie nicht leiden konnte, aber für ihm reicht es, wenn er sie nur in Konferenzen ertragen muss.

Alfred staunte über das alte Gerät, aber ließ die Musik auf sich wirken. Ivan hatte zum Warten ein Taschenbuch rausgeholt, um weiterzulesen. England schlief nach wie vor und man habe das Gefühl, das es lange bleiben wird.

"So habt ihr Hunger?", fragte Roderich nun, um eine Ausrede für seine Abwesenheit parat zu halten. Länger als paar Minütchen konnte er nicht im Raum sein. Nachher beschlossen sie aus heiteren Himmel seine Annexion an Amerika. Diese Großmächte nehmen ja keine Rücksicht auf die anderen Länder, sonst würden sie nicht solche Machtspiele veranstalten, wodrunter viele Menschen leiden. Die Annexion der Krim von der Ukraine war ein Beispiel oder die ständigen Sanktionen der USA auf europärische Waren.

"Yes, ich habe riesen Kohldampf.", freute sich Amerika und wollte sagen, was er wollte, aber Roderich meinte prumpt:" Es gibt das, was zur Tisch kommt!"

Schon verschwand der genervte Österreich in der Küche und hofft, dass Elizabeth schnell aufkreuzt.

"Ich habe das Gefühl, dass Roderich uns nicht leiden kann.", fiel es Alfred auf.

"Andere Länder, andere Sitten.", gab Ivan desinteressiert von sich und las weiter.

"Du hast wohl recht. Er ist ein Europäer und meint es am Ende nur gut. Schließlich hat er uns seine Gastfreundschaft erwiesen und nicht abgewiesen.", überlegte Alfred naiv und verstand wohl, dass Österreich wohl immer so war.

Nun richtete sich Alfred sich auf und sah sich die ganzen Schallpatten an. Ihm war langweilig und er musste was machen. Drum sah er sich um und tauschte die Schallplatte. Selbst er wusste damit umzugehen. Er war zwar ein junges Land, aber er hat erlebt wie diese Plattenspieler auf den Markt kamen. Madonna durfte gespielt werden und Alfred begann zu tanzen. Ivan sah skeptisch über den Buchrand und sah ein tanzenden Amerikaner, dann las er doch lieber die Zeilen seines Buches weiter. Wie konnte Alfred in ein fremdes Haus tanzen? England hatte ihm wohl ziemlich frei erzogen.
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