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Hetalia(2p): Unter Freunde

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 / Mix
03.03.2021
14.11.2021
18
37.102
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.05.2021 1.837
 
Über den Wolken soll die Freiheit grenzenlos sein oder aber man saß mit seinen Rivalen in einer Blechbüchse fest und fühlte sich eingeschränkter wie nie zuvor! Warum tat sich Russland diesen Ärger mit Amerika an? Es lohnte sich nicht mal oder? Wissend lächelte Ivan. Denn nichts im Leben war umsonst und er wird Alfred schon seine Rechnung schicken plus Wucherzinsen!

Amerika hat inzwischen Kopfhörer aufgesetzt und blickte neutral die Nachrichten an. Zum Glück konnte er durch seine Herkunft auch spanisch, weshalb er sie so verstehen konnte. Generell besaßen Länder die Gabe, Sprachen aus aller Welt zu verstehen. Nur meist erwidern sie mit ihrer Landessprache, weshalb äußerlich so aussah, als besaßen sie Sprachbarrieren. Allerdings war dies nicht der Fall, weil sie mit jeder Sprache verständigen konnten.

'Die europäerische Union möchte ihr Gesundheitswesen enorm steigern, indem sie die Zusammenarbeit innerhalb der Union ausweiten. Dazu sollen neue Verträge geschlossen werden, die neue Regelungen zur grenzüberschreitende Maßnahmen erlauben. Grund hierfür war die Abhängigkeitpolitik der Großmächte und das unkoordinierte Verhalten der EU in der Pandemiezeit.....', nun schaltete USA um und fand einfach keine Sendung, die ihm ablenkte. Alfred begriff ja, dass sein Land sehr egoistisch in der Pandemiezeit gehandelt hat. Nur war er nicht aktiv, also war das Matthews Verschulden. Das Vertrauen der EU zurückzugewinnen, wird eine harte Nuss sein. Denn wie soll er sich Hero nennen, wenn sein Land sich eher wie ein Zero benommen hat? Allerdings ist die Tatsache mit Moriarty eine Chance sich gegenüber die EU zu beweisen, dass er wieder zurück ist. The Hero is back!
Doch um das zu erreichen, muss er wohl oder übel mit IHM zusammenarbeiten!

"Also wie sind diese Typen so?", fragte Alfred seinem Begleiter.

"Hm?", äußerte sich Ivan unwissend.

"Na du hattest doch Kontakt mit diesen Schurken gehabt.", ergänzte der Amerikaner.

"Achso, das sage ich nicht.", erwiderte Russland und lächelte, weil der Ärger von USA zu erkennen war.

"Dann eben nicht!", bockte Alfred beleidigt rum und prüfte bei Arthur die Kopftemperatur. Denn der Brite hat seid einer Stunde kaum gerührt. Atmen tat er noch, zum Glück.

"Kennst du Arthur Conan Doyle?", fragte Russland nun und las ein Taschenbuch.

"Hm....war das nicht irgendein Autor gewesen. Ich weiß, dass Iggy ihm mal erwähnt hatte.", überlegte Amerika und schaute auf England, der weiterhin noch friedlich schlief.

"Er war nicht nur Autor, sondern auch ein Arzt gewesen und er schrieb Geschichten über Sherlock Holmes. Ein Meisterdetektiv, der ein Rivalen namens Moriarty besaß. Er soll ihm ebenbürtig sein.", erläuterte Russland zum Verständnis und blätterte um.

"Aha, willst du mir jetzt erklären, dass es diesen Moriarty nicht gibt?", wunderte Amerika verwirrt.

"Njet, aber durch sein Pseudonym können wir seinen Charakter schlussfolgern. So wie er agiert, ist das ein Genie.", erklärte der größere Mann, ohne sein Blick vom Buch abzuwenden.

"Hmmmm....all right..", stand USA auf den Schlauch. Er sollte wohl öfters Bücher lesen, statt nur Filme zu produzieren. Obwohl, genau er sein Land hat einige Versionen über diesen Sherlock Holmes gedreht. Warum fiel ihm das jetzt erst ein? Daher kam ihm der Name Moriarty bekannt vor.


Feliciano befand sich in der Toilettenkabine des Reisebusses und hat das Paket auf den Toilettendeckel gelegt. Schließlich braucht er fürs Umziehen freie Hand. Als Feli dabei war sein weißes Hemd aufzuknöpfen, stoppte er.

Gilbird flog nämlich vor sein Gesicht und stubste ihm etwas zurück, sodass der Italiener leicht gegen die Tür lehnte. Der kleine Gefährte leuchtete auf und war im nächsten Augenblick ein erwachsener Mann mit historische Kleidung. Dem Norditaliener weitet seine Augen auf und er erkannte sofort, wer vor ihm stand.

Stumm beobachtet sich der Mann, der zuvor ein Vögelchen war, sein neues Aussehen und lächelte.

"K..k..Karl?", fragte Feli noch unsicher, aber der Blondhaarige reagierte und strahlte ihm an. Dieses Lächeln, es war er wirklich! Überglücklich umarmte der Italiener ihm stürmisch.

"Ich habe dich auch sehr vermisst, Feli!", brachte der Mann, mit zwei senkrechten Narben über Gesicht, zufrieden raus.

"Ich bin so glücklich...wie nur?", flüsterte Norditalien in seinem Armen.

"Ich habe einfach das Medium, das zur Verfügung stand, übernommen. Keine Sorge den Weggefährten gehts gut.", erklärte Karl beruhigend und strich über Felis Haare, wie sehr er das vermisst hatte. "Nun bin ich dein Weggefährte....", fügte der glückliche Mann hinzu.

"Verstehe...bleibst du bei mir?", möchte Feli wissen und löste sich von der Umarmung.

"Garantiert, nichts wird uns mehr trennen und ich werde dir in allen was du machst, beistehen! Das habe ich mir geschworen. Ich möchte eine Stütze für dich sein und dir bei schweren Zeiten beistehen. So wie jetzt, werde ich dich sicher nach Wien bringen.", sagte das ehemalige Heilige Römische Reich entschlossen.

"Oh Karl das macht mich gerade richtig glücklich. Anfangs hatte ich Sorge, dass ich es alleine nicht schaffe, doch jetzt bin ich sicher, dass wir es schaffen werden. Hier, zieh das an! Du brauchst es eher als ich. So wie du jetzt aussiehst, würdet wir sofort auffallen.", reichte Feli ihm die Klamotten von Paket. Dabei musste er sich leicht an ihm vorbei huschen. Da die Kabine nicht unbedingt riesig war.

Felicianos Outfit war schon gewöhnlich für italienische Verhältnisse, aber dennoch sollten die geschenkten Klamotten dazu dienen, dass Verfolger ihm nicht leicht wiedererkennen, weil Gilbert ihm mit das Outfit gesehen hatte. Doch das weiße Hemd mit Knöpfen, eine schwarze Hose und schicke dunkle Markenschuhe waren zum Gegensatz der Uniform vom Heiligen Römischen Reich zeitgemäß. Karl zog bereits seinem Dreispitz aus und das Oberteil folgte. Leicht verlegend überreichte Norditalien ihm das weiße T-Shirt und als die angezogen war, übergab er ihm die silberne, dünne Weste. Darauf wurde die Hose runtergezogen und durch eine dunklenblaue Jeans ersetzt. Die Farbe passte zu Karls Augen und weiße Socken samt Turnschuhe schlossen das Outfit ab. Nun war das Heilige Römische Reich an die Neuzeit angepasst und die alte Uniform wurde in das Paket verpackt.

"Dann wollen wir mal!", meinte Karl recht zufrieden. Er mag zwar diesen Ludwig nicht wirklich, aber zur Kleidung konnte er nicht meckern.

"Si! Lass uns los.", freute sich Feliciano und nahm die Hand seines lang-verschollenden Freund. Gemeinsam begeben sie auf ein unvorhersehbares Abenteuer.


In das Innere eines Piaggio Ape Hängers konnte Ludwig Zuflucht finden. Das dreirädige Gefährt fuhr auch seine Tour und Ludwig nutzte die Zeit, um neue Klamotten von seinem Rucksack hervorzuholen. Die auffälligen Kleidungsstücken wurden durch unauffällige Stücke ausgetauscht. So wurde das lilane T-Shirt, dunkelgrün. Seine blaue Kappi blieb, aber die weiße Shorts wurden mit eine Jeans getauscht. Braune Kontaktlinsen sollen seine unverkennbaren hellblauen Augen überdecken. Der weiße Rucksack war doppelseitig und so wurde die schwarze Innenseite hervorgeholt und das nötige wieder eingepackt. Wasserflaschen, die seltsame Schatulle, Geldtasche und einige Energieriegeln. Dinge wie schweizer Taschenmesser und Hundepfeife, wurden wieder in der Hosentasche gesteckt. Die unnötigen Klamotten ließ er in den Hänger zurück und stieg von Fahrzeug aus, als dieser an der roten Ampel hielt. Natürlich wurde vorher geprüft, ob seine Jäger sich irgendwo aufhalten. Dem war nicht der Fall.

Vor ein Friseursalom schaute sich Ludwig um sich. Er möchte seine Haare färben, um sein typisches Aussehen entgegen zu wirken. Natürlich war dies ein Risiko, wenn er vorher entdeckt wird, bevor die Frisur fertig war. Warum wohl Gilbert seine Haare gefärbt hatte? Blieb für ihm ein Rätsel. Deutschland beschloss doch lieber weiter zu gehen und ein anderen Salom zu besuchen. Wenn überhaupt!


Es klingelte an Österreich Tür und genervt ging ein feiner Herr zur Tür, um zu schauen, wer ihm besuchte bzw. störte. Ihm blieb beinahe das Herz stehen als ihm zwei Großmächte anlächelten. Ivan trug den bewusstlosen Engländer über der Schulter und Amerika lud sich selbst ein und ging ohne auf Roderich Erlaubnis zu warten, in die Wohnung. Schockiert beobachtet Österreich das rüpelhafte Verhalten dieser Länder und konnte einfach nichts sagen. Was tun sie hier? Was haben sie mit England gemacht? Ist das eine Übernahme? Herrscht in kürze KRIEG?!

"Nette Bude hast du Österreich!", meinte Amerika zufrieden und nahm alles in der Hand, was kostbar erschien.

"Guten Tag, Österreich. Ist Deutschland schon hier?", möchte Russland direkt wissen.

"Wie? Deutschland, nein er hat sich nicht bei mir gemeldet, warum auch. Was wollt ihr hier?", war Roderich endlich mal in der Lage, das zu fragen.

"Seltsam. Deutschland meinte, wir würden uns hier treffen. Wahrscheinlich kommt er noch. Es geht um was ernstes, aber das besprechen wir, wenn er da ist. Keine Lust alles doppelt zu erklären.", erwiderte Russland und schmiss Arthur grob auf den Flur, damit er seinem Strohhut aufhängen konnte. Als der Engländer sich rührte, trat Ivan ihm noch gegen den Schädel, damit er nicht erwachte.

"Kann ich euch einen Kaffee bringen?", fragte Roderich und übersah dieses Verhalten. Deutschland muss ihm einiges erklären! So ging das nicht!

"Da, sehr freundlich. Amerika kümmere dich um England, schließlich ist das dein Problem!", rief Russland durch den fein dekorierten Flur.

"Ich komme ja!", kam es von Alfred genervt und er erreichte den Flur, wo er erstmals Arthur hievte.

"Gott, lass das ein dämlicher Tagtraum sein....", zischte Roderich, der in der Küche ging und versuchte Deutschland übers Handy zu erreichen. Die Großmächte saßen bei ihm gemütlich im Wohnzimmer und Schuld soll sein Nachbar sein! Na der bekommt, was zu hören. Verärgert über die Aussage, dass der Gesprächteilnehmer nicht erreichbar war, knallte das Handy auf den Küchentresen. Fluchend kochte der Österreicher Kaffee auf und wählte eine neue Nummer. Diesmal war es Ungarn, die Frau, die ihm immer zur Seite stand.

"Bitte komme unverzüglich her, du wirst es nicht glauben.......Danke bis gleich!", war dies Roderich Bitte zuhören und erleichtert legte er auf. Wenigstens auf ihr ist immer Verlass. Als der Kaffee fertig war, wurde noch Gebäck hinzugefügt. Die Gäste sollten ihm dankbar sein.

"Dude, fühlst du dich auch, als würdest du deine Großeltern besuchen?", flüsterte Alfred zu Ivan, der neben ihm saß. Auf der anderen Seite des Amerikaners lag halb England, der sich über die Couchlehne lehnte. Es sah sehr ungemütlich aus.

"Ähmehm! Wäre es nicht besser, wenn wir England in mein Gästezimmer verlegen?", möchte Roderich höflich wissen.

"Neee lass mal, wir müssen ja mitkriegen, wenn er wieder aufwachen will.", winkte Alfred locker ab und Ivan nahm schon eine Tasse Kaffee an, wobei Amerika eine handvoll Gebäck ergriff.

"Hast du dir denn die Hände gewaschen? Was ist das für ein Verhalten! In meine Wohnung erwarte ich ein Maß an Ordnung.", schimpfte Roderich und blickte Alfred scharf an. Ivan lächelte.

"Aber DER hat seine Hände auch nicht gewaschen, warum soll ich das machen?", möchte Alfred wissen und fühlte sich ungerecht behandelt. Österreich schluckte als er zu Russland aufschaute.

"Ich mache Musik an.", wechselte Österreich das Thema. Wodurch USA beleidigt zu Russland schaute, der aber nur lächeln konnte. Die Länder waren manchmal sehr amüsant.
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