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Kaltes Leben

von Rar22
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
Lucy Heartfilia OC (Own Character)
02.03.2021
13.05.2021
22
46.039
6
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Dieses Kapitel
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04.05.2021 2.273
 
Lucy sah ihn erschrocken an und dann wieder zur Seite.
„Könnt ihr uns bitte alleine lassen?“, fragte er an Subaru und Happy.
Subaru verengte die Augen und sah Lucy fragend an, sie seufzte jedoch nur und nickte kaum bemerkbar.
Er schnappte sich Happy und verließ ihr Zimmer wieder.
„Können wir bitte reden Lucy? Ich kann mir vorstellen das die Situation gerade…“, fing er an und ging einen Schritt auf sie zu.
Sie sah ihn an und schnaubte leise.
„Wusstest du es?“, fragte sie und er blinzelte einen Moment verwirrt.
„Das er mein Vater ist, hast du es gewusst?“, fragte sie und er schüttelte den Kopf.
„Ich hab es auch erst gestern erfahren, nach gestern morgen hab ich es mir gedacht, aber ich hab es nicht gewusst.“, sagte er und sie nickte langsam.
„Hättest du es mir gesagt?“, fragte sie und er schluckte.
Er dachte an das was Asma gesagt hatte und das er es nur geheim hielt um Lucy zu beschützen.
„Nein, aber nicht weil du nicht wissen solltest…“, fing er an und sie nickte leicht.
„Wegen dem alten König? Ja ich weiß darüber Bescheid, aber was hat es damit zu tun es mir nicht zu sagen? Glaubt ihr ich renn überall Rum und würde jedem sagen wer mein Vater ist? Sicher nicht, glaubt ihr nicht das ich die Wahrheit verdient habe?“, fragte sie ernst.
Aido ging einen Schritt auf sie zu, so das sie einen zurück ging.
Er sah sie traurig an und war dann schneller bei ihr als sie sehen konnte, er nahm sie in den Arm und spürte wie sie sich versteifte.
„Es tut mir leid Lucy, es tut mir so verdammt leid… bitte…“, hauchte er und sie fing leise an zu weinen.
Er drückte sie ein wenig näher an sich und hauchte ihr einen Kuss auf den Kopf.
Sie sah traurig zu ihm auf und dann wieder zur Seite.
„Ich liebe dich Lucy, ich will dich heiraten und keine andere…“, hauchte er und sie sah ihn erschrocken an.
Aido war selbst ein wenig erschrocken über das was er gerade gesagt hatte, aber er wusste in dem Moment das er es absolut ernst meinte.
„Aber dein Großvater…“, fing sie an und er nickte.
„Aber Asma meinte er würde das Regeln… und… und ich will dich und nicht Hana Kains! Ich liebe dich!“, sagte er und Lucy sah kurz zur Seite. Sie schloss die Augen und nickte langsam.
„Ich will nicht das er irgendwas für uns tut…“, hauchte sie und Aido sah sie verwirrt an.
„Wieso?“, fragte er und sie sah ihn ernst an.
„Weil wir uns nicht bei jedem Problem auf ihn verlassen sollten, weil wir das was wir wollen aus eigener Kraft erreichen müssen.“, sagte sie ernst und er wusste sofort was sie meinte.
Er selbst musste sich gegen seinen Großvater stellen, er musst ihm sagen das er nicht das tun würde was er verlangte.
Und Aido wusste nicht ob er das schaffte, denn wenn er ehrlich war, machte sein Großvater ihm eine Heidenangst.
„Ich…“, fing er an und Lucy nickte langsam.
„Ich hab es mir gedacht Aido, du kannst dich nicht aus eigener Kraft von deinem Großvater lösen.“, flüsterte sie und entfernte sich von ihm.
Er schloss die Augen und ballte die Hände zu Fäusten.
Dann sah er sie wieder an, nahm ihr Handgelenk und zog sie zurück an sich.
„Wie werden heiraten Lucy und wenn es Jahrhunderte dauert bis ich es schaffen meinen Großvater endgültig aus meinem Kopf zu bekommen, aber das schwöre ich dir.“, sagte er.
Sie sah ihn aus großen Augen an und nickte langsam.
„Obwohl ich ihre Tochter bin?“, fragte sie leise und er nickte.
„Es ist mir egal wer deine Eltern sind, ich liebe dich.“, hauchte er und sie konnte nicht anders als leicht zu lächeln.
Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie sanft.
Sofort schloss sie die Augen und lehnte sich an ihn.
Sie legte ihre Arme um seinen Hals und er seine um ihren Körper.
Er drückte sie weiter an sich.
Sie löste sich erst nach einer ganzen Weile von ihm und sah ihn mit roten Wangen an.
„Wieso hast du dich von mir ferngehalten?“, fragte sie leise und er sah zur Seite.
„Mein Großvater wollte es…“, hauchte er und sie nickte verstehend.
Er wollte etwas sagen, als die Tür aufgerissen wurde.
„Jetzt reicht’s mir aber!“, knurrte Natsu und sah Lucy die in Aidos Armen lag ernst an.
Lucy blinzelte kurz und sah zu Aido der leise murmelte das sie vor kurzem bei ihnen aufgetaucht waren.
Langsam nickte sie und sah ihre ehemaligen Freunde an.
Sie war eigentlich immer noch sauer auf sie, sie zuckte erschrocken zusammen als sie auf einmal umarmt wurde und sah zu Wendy.
„Lucy-san… Ich bin so froh das du noch lebst… ich… es tut mir so leid.“, weinte sie und Lucy entspannte sich ein wenig.
Sie ging auf die Knie und umarmte Wendy sofort.
„Was tut dir denn leid Wendy? Du warst doch damals nicht dabei, du hast nichts getan.“, flüsterte sie und sah die blauhaarige liebevoll an.
Wendy schniefte und nickte langsam.
„Ich weiß aber…“, fing sie an und Lucy schüttelte den Kopf.
„Ich bin dir nicht eine Sekunde lang böse gewesen Wendy.“, sagte sie und langsam nickte sie.
Sie umarmte Lucy noch einmal und lächelte leicht.
„Luce…“, fing Natsu an und Lucy sah zu ihm Erza und Gray.
Ihr Blick verhärtet sich und die drei sahen sie ihrer Schuld bewusst an.
„Wir sind zurück gegangen Lucy, als… Als wir gemerkt haben das wir dich vergessen haben…“, fing Erza an und Lucy verschränkte die Arme.
Sie lachte leise freudlos auf und schüttelte den Kopf.
„Es war für euch sicher sehr einfach mich zu vergessen… es war bestimmt eine Erleichterung zu glauben ich wäre tot. So musstet ihr mich ja nicht mehr immer rette, weil ich ja immer nur in Schwierigkeiten gerate.“, zischte sie und die 3 sahen sie entsetzt an.
„Was redest du da?!“, fragte Natsu und Lucy schüttelte den Kopf.
„Das ist das was ihr mir gesagt habt, einen Tag bevor ihr mich zurück gelassen habt!“, sagte sie und die drei sahen sie erschrocken an.
„Und jetzt kommt nicht an und behauptet ihr hättet mich vermisst oder an mich gedacht, denn das glaube ich euch nicht!“, rief sie und sofort sahen die drei sie entsetzt an.
„Aber wir haben dich vermisst, jeden Tag Luce…“, hauchte Natsu und ging einen Schritt in den Raum hinein.
Lucy sah ihn nur kalt an und schüttelte den Kopf.
„Ich konnte an meinen Grab erkennen, wie sehr ihr mich vermisst habt.“, sagte sie eiskalt und sah zu Aido der einen Arm um sie legte.
Sie lehnte sich an ihm und Natsu sah sie erschrocken an.
Davor hatte er Angst gehabt, das sie ihr Grab gesehen haben könnte bevor es wieder schön gemacht worden war.
„Geht bitte, ich hab im Moment wirklich andere Dinge zu tun, als mich mit meiner jüngsten Vergangenheit auseinander zu setzen.“, sagte sie und Natsu hielt sie fest.
„Nein! Ich versteh das du sauer auf uns bist, aber ich will es dir erklären!“, rief er und sie sah ihn abwartend an.
Er sah sie eine ganze Zeit lang nur an und schluckte schwer.
„Ich konnte nicht hin gehen…“, murmelte er und alle sahen ihn nun an.
„Ich wollte immer wieder hin, aber es ging nicht… ich… ich konnte nicht dort sitzen, wissen das du tot bist und wissen das es meine Schuld ist!“, sagte er und Lucy sah ihn kurz verwirrt an.
„Ich… nach dem Jahr in dem Fairy Tail aufgelöst war, da hab ich dir versprochen dich nie wieder zurückzulassen, überall nur zusammen mit dir hin zu gehen. Und… dann… dann vergess ich dich einfach in einem Wald, von dem uns jeder gesagt hat, wir sollten nicht hinein gehen.“, sagte er und sie nickte langsam.
„Ich hab es nicht ertragen Lucy, ich hab den Gedanken das du tot bist nicht ertragen, ich wollte es nicht wahrhaben, aber wenn ich an deinem Grab war dann war es wahr! Und das konnte ich nicht…“, rief er und hatte Tränen in den Augen.
Happy schniefte schon wieder und drückte sich an Natsu.
Lucy sah zur Seite und spürte wie Aido ihre Hand nahm.
„Wir können verstehen das du uns vielleicht nicht glaubst und wir haben vieles falsch gemacht nachdem wir dachten du wärst tot, aber… Wir haben dich nie vergessen, niemals.“, sagte Erza und Lucy nickte langsam.
Sie sah zu Wendy die leise murmelte das sie auch Monate lang nicht mit ihnen geredet hatte, nachdem sie davon erfahren hatte.
Langsam nickte sie wieder und bat sie leise zu gehen.
Natsu wollte was sagen doch Erza hielt ihn fest und schüttelte den Kopf.
„Wir verstehen das du ein wenig Zeit zum Nachdenken brauchst, wir werden noch hier bleiben, falls du reden möchtest.“, sagte sie.
Lucy sah sie an und nickte einmal.
Dann verließen sie auch schon ihr Zimmer wieder.
Eine ganze Zeit lang saß sie mit Aido nur auf den Sofa und er hielt ihre Hand.
„Willst du nicht noch mal mit ihnen reden?“, fragte er irgendwann leise.
Sie atmete tief durch und sah zu ihm.
„Doch, aber nicht im Moment… ich… ich kann das im Moment einfach nicht.“, flüsterte sie und er zog sie an sich.
„Das Problem ist… ich… ich versteh es ja! Ich… wahrscheinlich hätte ich sogar genauso reagiert wie sie…, aber…“, fing sie an und er nickte langsam.
„Das ändert nichts daran das es weh tut.“, flüsterte er und sie sah zu ihm.
„Es tut so verdammt weh.“, hauchte sie und er sah sie mitfühlend an.
Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und küsste sie sanft.
„Nimm dir Die Zeit die du brauchst, sie werden das verstehen Lucy.“, flüsterte er.
Sie versuchte zu lächeln und küsste ihn von sich aus noch einmal.
Im selben Moment ging die Tür auf und sie hörten ein Seufzen.
Lucy sah sofort zu ihrer Mutter die, die Arme verschränkte und Aido böse ansah.
Er schluckte und sah kurz zu Lucy, die ihre Mutter fragte ob etwas wäre.
„Anscheinend will niemand mehr gehen, also müssen wir wohl bleiben.“, sagte sie und sah Aido kurz aus zusammen gekniffenen Augen an.
„Wohin wolltest du denn eigentlich?“, fragte Lucy und Shizua sah aus dem Fenster.
„Ich hab noch ein Haus, weiter weg. Aber das ist nicht so wichtig, wir…“, fing sie an und stoppte als sie alle einen ohrenbetäubenden Knall hörten.
Sofort rannten sie in die Eingangshalle, wo auch schon alle anderen ankamen.
Die Tür sprang auf und Lucy öffnete den Mund als sie Ares erkannte der wutschnaufend in der Tür stand.
Sofort ging sie auf ihn zu und strich ihm über den Hals.
„Danke das du mich beschützt.“, flüsterte sie und er schnaufte nur als er seinen Kopf an ihr rieb.
Shizua musste lächeln und trat auf Lucy und Ares zu.
Sie strich ihm über den Hals und er schnaubte sie sanft an.
Aido hob überrascht die Augenbraue und sah zu Asma der die Stirn runzelte.
Dann öffnete er verstehend den Mund und fragte Shizua ob sie Ares getötet hatte.
Die Magier sahen entsetzt zu Lucys Mutter als sie es bestätigte und Asma nickte langsam.
„Ihre Fähigkeit, Tiere nach ihrem tot zu ihren Dienern machen.“, erklärte er und Shizua sah plötzlich entsetzt zu Ares.
„Bist du dir sicher?“, fragte sie und das Pferd nickte.
Alle sahen sie fragend an und sie sah zu Asma.
„Sie wissen es… sie sind hier…“, sagte sie und Asma sah sie erschrocken an.
„Wer ist hier?“, fragte Erza und Shizua sah zu ihr.
„Die Jäger, sie sind euch wieder gefolgt.“, zischte sie und die vier sahen sie entsetzt an.
„Aber Wendy und ich haben sie überhaupt nicht mitbekommen!“, rief Natsu.
„Deshalb sind sie Vampirjäger, weil sie sich absolut Geräuschlos fortbewegen können!“, knurrte Shizua und die Magier sahen sie entsetzt an.
Lucy sah zu ihrer Mutter die sofort ihr Gesicht in ihre Hände nahm und sie ernst ansah.
„Ich beschütze dich dieses mal, dieses mal lass ich nicht zu das sie dich mir weg nehmen.“, sagte sie ernst und Lucy nickte langsam.
„Wir sollten sie so schnell wie möglich weg bringen, sie werden uns auf jeden Fall töten wollen, aber wenn zumindest Lucy überlebt…“, fing Asma an und Shizua sah ihn wütend an.
„Jetzt willst du gegen sie kämpfen?!“, fragte sie zischend und Asma seufzte leise.
„Diese Jäger sind nicht die mit denen wir  eine Abmachung haben.“, sagte er und sie schnaufte.
„Okay, jemand muss Lucy weg bringen.“, sagte Aido und Lucy sah ihn entsetzt an als ihr klar wurde das er kämpfen würde.
Sie nahm seine Hände und er sah entschuldigend zu ihr.
„Ich muss.“, flüsterte er und langsam nickte sie.
„Wenn du getötet wirst, werde ich dich niemals heiraten.“, murmelte sie und er musste traurig lächeln.
Asma sah sie erstaunt an und dann zu Aido der ihm einen kurzen Blick zuwarf.
Asma nickte nur, so das Aido erleichtert ausatmete.
„Dann bring ich sie hier weg.“, sagte Subaru und alle sahen ihn an.
Aido presste die Lippen aufeinander, nickte aber nur.
Er wusste das Subaru gut auf sie aufpassen würde.
„In Ordnung, Ares! Bring sie so schnell wie möglich von hier weg und in Sicherheit!“, befahl Shizua und der Hengst schnaubte.
Subaru half Lucy beim Aufsteigen und stieg dann selbst auf den Hengst der ihn sonst immer böse angesehen hatte.
Shizua nahm Lucys Hand und sah sie ernst an.
„Ich komm dich holen, versprochen.“, sagte sie und Lucy nickte.
„Ich hab dich gerade erst wieder, also bleib bitte.“, flüsterte sie und Shizua lächelte leicht.
„Das verspreche ich dir und versprechen müssen immer gehalten werden.“, sagte sie leise und Lucy musste leicht lächeln.
Dann schickte Shizua Ares auch schon los.
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