Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Kaltes Leben

von Rar22
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
Lucy Heartfilia OC (Own Character)
02.03.2021
15.04.2021
14
28.802
4
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.04.2021 2.191
 
Aido saß auf dem Bett und sah Lucy einfach nur an.
Nach Asmas und seinem Gespräch hatte der schwarzhaarige alles in die Wege geleitet das sie so schnell wie möglich wieder nach Iceland ins Wohnheim der Mondsternschule kamen.
Aido war dies nur recht, so musste er nicht jeden Tag Lucys ehemaligen Freunde sehen die, in den 3 Tagen die sie noch da gewesen waren, jeden Tag mehrmals vor der Tür standen.
Aido hatte ihnen zwar gesagt das sie mit Lucy reden dürften, wenn Lucy wach war, doch er war nun sehr froh das sie wieder zu Hause waren.
Auch weil Lucy immer noch nicht wieder wach war.
Seit einer ganzen Woche schlief sie nun schon.
Erst hatte er Angst gehabt das dies eine Nachwirkung der verbotenen Vampirwaffe war, doch Asma hatte ihm versichert das es das nicht war.
Er meinte solche Kräfte hatten diese Waffen nicht, aber in Grunde konnten sie sich nicht sicher sein, sie wüssten kaum etwas über diese Waffen.
Die Jäger Organisation hatte sie nur verboten, weil sie Auswirkungen auf den Körper und den Verstand der Träger hatten.
Der blonde nahm Lucys Hand und hoffte das sie bald wach werden würde.
Er legte sich wieder neben sie und sah sie einfach nur an.
Er wollte wieder in ihre Haselnussbraunen Augen sehen, er wollte sie wieder küssen, er wollte sehen wie verliebt sie ihm immer ansah.
Lautlos seufzte er und setzte sich sofort wieder auf.
Einen Moment schloss er die Augen, bis er sie wieder öffnete und die Stirn runzelte.
Ihm fiel da jetzt erst wieder was ein.
Lucy hatte den Schattenschritt benutzt und erst jetzt erinnerte er sich das sie auch eine Eisfähigkeit hatte, die hatten sie   nie trainiert.
Er stand auf und sah zu ihr, sie schlief aber noch immer tief und fest.
Leise verließ er ihr Zimmer und klopfte an Asmas Tür.
Er wurde sofort herein gebeten und sah den schwarzhaarigen ernst an.
„Wieso hast du mir gesagt ich soll sie verwandeln, wer ist Lucy für dich?“, fragte er und Asma schloss kurz die Augen, bevor er aufstand und sich vor das Fenster stellte.
Aido sah wie Asma auf einmal einen traurigen Blick hatte und runzelte die Stirn.
„Sie hat Fähigkeiten die nur geborene haben sollten, den Schattenschritt und eine Eisfähigkeit.“, flüsterte Aido als Asma nichts sagte.
Langsam nickte der König und sah wieder zu Aido.
„Irgendwo in ihrer Ahnenreihe muss es wohl geborene Vampire geben, aber das ist eher unmöglich.“, sagte er und Aido runzelte die Stirn.
„Aber wie kann es sein das sie ein Mensch ist, beziehungsweise war?“, fragte er fassungslos.
Asma holte etwas aus dem Schreibtisch und gab es Aido mit den Worten das er glaubte das hätte etwas damit zu tun.
Dieser öffnete den Ordner und las über die paar Seiten die darin waren.
Dann ließ er den Ordner fallen und sah Asma entsetzt an.
„Du glaubst sie ist Shizuas Tochter?!“, fragte er fassungslos.
Asma nickte nur und murmelte das die Jäger Shizuas Tochter damals entführt hatten, das sie es so aussehen lassen hatten, als wäre sie tot.
„Aber wie ist sie ein Mensch geworden und wie ist sie dann in Fiore gelandet bei dieser Familie, wenn sie wirklich ihre Tochter wäre?“, fragte Aido.
„Ich weiß nicht wie sie bei den Heartfilias gelandet ist, aber ich vermute wie sie zum Mensch werden konnte.“, sagte er und nahm einen weiteren Ordner aus seinem Schreibtisch.
Er war ein wenig angesengt und Aido las sich diesen durch.
„Eine Impfung gegen Vampirismus?“, fragte er und Asma nickte.
Aido sah über die Papiere und sah seinen Freund entsetzt an.
„Du hast dafür unterschrieben, unterschrieben das sie es an verschiedenen Personen testen durften …“, hauchte er.
Asma nickte und seufzte leise.
„Es gibt viele verwandelte die, keine Vampire sein wollen, denk nur mal an Subaru. Ich dachte dieses Mittel wäre eine Lösung für diese Vampire, vielleicht könnte man damit auch die retten die den Verstand verloren haben, anstatt sie zu töten.“, flüsterte er.
Aido nickte verstehend und murmelte das er es ja verstehen konnte, er verstand nur nicht wie gerade er überlesen konnte das eine der Testpersonen ein erste Klasse Vampir war, wie er es überlesen konnte das es sich um Shizuas Tochter handelte.
Asma fuhr sich durch die Haare und meinte er wäre noch jung gewesen, er hat es nicht wirklich ernst genommen, er hat nicht nachgesehen an wem sie es alles testen wollten.
Er hatte nur nach einiger Zeit gehört das alle Testpersonen verstorben waren, aber scheinbar war das eine Lüge gewesen.
Aido nickte langsam immer noch fassungslos.
Er wollte noch was sagen als sie jedoch beide ein Krachen aus Lucys Zimmer hörten.
Schnell lief Aido rüber und sah zu Lucy die gerade versuchte vom Boden aufzustehen.
Sofort half er ihr und sie sah ihn noch immer müde an.
Er wusste das sie einen wahnsinnigen Hunger haben musste und drückte ihren Kopf an seinen Hals.
Sofort vergruben sich ihre Zähne in seinen Hals und tranken gierig von ihm.
Aido sah zu Asma der in der Tür stand und freundlicherweise weg sah.
Aido wusste aber das alleine der Geruch von Blut auch für Asma schwer sein musste.
Auch wenn der König es sich niemals anmerken ließ.
Aber er fragte sich wieso er überhaupt mit gekommen war, wenn er so darüber nachdachte war Asma schon immer komisch, wenn es um Lucy ging.
Als Aido spürte das Lucy aufhörte zu trinken, sah er sie erleichtert an, aber sie schloss schon wieder die Augen und schlief ein.
Sanft legte er sie wieder ins Bett und deckte sie zu.
„Sie wird noch etwas Zeit brauchen um wieder völlig fit zu sein.“, sagte Asma leise und Aido nickte.
„Ich hätte sie fast verloren…“, hauchte er und nahm Lucys Hand.
„Und bindest du dich nun an sie?“, fragte er leise und Aido sah auf die Bettdecke.
„Ich will… ich will wirklich… aber mein Großvater würde dem nie zustimmen. Er hat schon eine Frau ausgesucht und mit der Familie alles vertraglich geregelt. Ein Blutvertrag Asma.“, flüsterte er und Asma atmete tief durch.
„Du weißt ich muss nur ein Wort sagen.“, sagte er und Aido nickte.
„Ich weiß, aber… obwohl ich das will… ich kann es meinem Großvater einfach nicht antun.“, flüsterte er und Asma nickte langsam.
„Wenn sie fit ist, sollten wir ihr davon erzählen.“, sagt Asma und legte den Ordner auf den Nachttisch.
„Ich kann nicht glauben das sie Shizuas Tochter sein soll… sie… sie wird gejagt, sie ist eine eiskalte Mörderin. Sie hat Subarus Familie umgebracht aus Spaß. Aber Lucy… Lucy ist nicht so, sie… sie ist liebevoll und sanft.“, flüsterte er und Asma nickte langsam, während er angespannt zur Seite sah.
„Ihr wird es bald wieder gut gehen, ich glaub sie wird nun öfters wach werden, aber sie wird sicher sehr viel Durst haben.“, meinte Asma und Aido nickte langsam.
Dann hörten sie ein Donnern von draußen und Asma stellte sich ans Fenster.
Er sah stirnrunzelnd zum Stall und murmelte das er mal nachsehen würde, wieso die Pferde so unruhig waren.
Aido nickte nur ohne ihn anzusehen und sah weiterhin zu Lucy die ruhig schlief.

„Nicht erschrecken!“, rief Asma und Aido sah auf als die Tür aufgestoßen wurde.
Erschrocken sah Aido Ares an, der schnaufte und zum Bett lief.
„Verdammt, wie kommt der die Wendeltreppe hoch?!“, rief Aido und wurde sofort von Ares angeschnauft.
Dann legte sich das Pferd vors Bett, den Kopf auf das Bett gelegt und sah Lucy an.
Asma kam in das Zimmer und schüttelte den Kopf.
„Er ist kein normales Pferd.“, murmelte er und Aido nickte nur.
„War er noch nie.“, sagte Aido und wollte ihm über den Kopf streichen.
Sofort schnappte er nach Aidos Hand die er gerade noch rechtzeitig zurückzog.
Das Pferd sah ihn sofort böse an und Aido runzelte die Stirn.
„Ich hab das Gefühl er weiß mehr als wir.“, murmelte er und Asma nickte.
„Weist du woher ich ihn hab?“, fragte er und Aido schüttelte den Kopf.
„Aus Shizuas Stall.“, flüsterte er und sofort sah Aido ihn aus großen Augen an.
„Aber sie ist schon vor 300 Jahren verschwunden, wie soll das Pferd so lange überlebt haben?“, hauchte er und Asma nickte als er zu Ares sah.
„Dieses Pferd hat niemanden, wirklich niemanden an sich ran gelassen, nur Lucy.“, sagte er nachdenklich.
Aido sah ihn an und seufzte leise.
Asma sah zu Ares und verengte die Augen.
„Ares, ist Lucy Shizuas Tochter?“, fragte er und sofort sah Aido ihn skeptisch an.
Das Pferd sah Asma an und schnaubte leise.
„Also ja?“, fragte Aido leise und das Pferd nickte und stupste Lucy dabei an.
„Wir müssen es ihr sagen, wenn sie wach ist.“, sagte Asma und Aido nickte langsam.
Er wollte gerade etwas sagen als sie ein Auto auf den Hof fahren hörten.
Asma sah sofort aus dem Fenster und sah Aido entschuldigend an.
Dieser sprang auf und fluchte leise.
„Was will er jetzt schon hier?!“, rief er panisch und sah zu Lucy.
„Mach dich frisch, ich halte ihn hin.“, sagte Asma und verließ das Zimmer um in den Eingangsbereich zu gehen.
Aido flitzte in Lucys Bad und wollte sich das Gesicht waschen, bis er sah das an seinem Kragen noch Blut war.
Schnell zog er sich um und war froh das er immer Wechsel Sachen in Lucys Zimmer hatte.
Schnell hatte er sich umgezogen und verließ das Bad wieder.
„Pass auf unsere Lucy auf Ares.“, sagte er und wieder schnaufte das Pferd.
Dann ging er hinunter und hörte seinen Großvater schon rumbrüllen.
„Großvater, du bist schon hier.“, begrüßte er ihn und sein Großvater sah ihn sofort wütend an.
„Wie?! Wie konntest du es wagen irgendeine dahergelaufene zu verwandeln?!“, rief er aufgebracht und Aido schluckte.
„Es…“, fing er an und sofort unterbrach sein Großvater ihn.
„Nein! Dann wagst du es irgendeine Schlampe zu verwandeln und sagst es mir nicht mal selber! Nein ich erfahre es von deiner Zukünftigen Frau!“, schrie er und Aido schluckte.
„Sakmaki-san, ich trug Aido auf Lucy zu verwandeln.“, sagte Asma ernst.
„Und trotzdem sagte er es mir nicht!“, knurrte er und sah Asma wütend an.
Der schwarzhaarige verengte die Augen und richtete sich auf.
„Sie sollten aufpassen wie sie mit mir reden! Ich sagte ihm er solle Lucy verwandeln, es war unsere Aufgabe ihr leben zu retten, also haben wir das auch getan!“, knurrte er und der andere nickte langsam.
„Ich will sie sehen, sofort!“, rief er und langsam nickten sie beide.
Langsam gingen sie hoch und betraten Lucys Zimmer.
„Es ist mitten in der Nacht, wieso schläft sie?!“, knurrte er.
Asma seufzte lautlos und sah zu Ares der Sakmaki-san sofort böse ansah und schnaubte.
„Lucy wurde von einer der verbotenen Vampirwaffen getroffen.“, sagte Aido und bemühte sich, sich nicht auf ihr Bett zu setzten und ihre Hand zu halten.
„Diese Splittergruppe? Das heißt es gab einen Blutaustausch zwischen euch.“, zischte er und Aido nickte.
„Lucy ist eine beeindruckende Frau Sakmaki-san, schon kurz nachdem sie aufgewacht war, hatte sie ihren Blutdurst unter Kontrolle, sie beherrscht den Schattenschritt und hat eine Eisfähigkeit.“, sagte Asma und sofort sah Aidos Großvater ihn entsetzt an.
„Das ist für verwandelte unmöglich!“, rief er und Aido sah zu Lucy die sich im Bett bewegte und die Augen zusammen kniff.
Ares schnaufte sofort und stupste sie leicht an.
Dann sah er wütend zu den drei und Asma meinte sie sollten das Zimmer wieder verlassen damit sie Lucy nicht weckten.
Nur widerwillig verließ Sakmaki-san das Zimmer und sah noch einmal nachdenklich zu der ehemals blonden.
Sie liefen in das Büro von Asma und setzten sich.
Sofort sah Aidos Großvater Asma ernst an und fragte ihn wer Lucy wirklich war.
Asma schloss kurz die Augen und erklärte ihm ihre Vermutung, er sagte nur nichts davon dass das Pferd es bestätigt hatte, er würde es sowieso nicht glauben.
„Shizuas Tochter! Und die wollen sie wirklich hier behalten?! Sie sollte am besten sofort getötet werden!“, rief er aufgebracht.
„Nein!“, rief Aido und sein Großvater sah ihn wütend an.
„Shizua war eine Psychopathin! Und sie wird auch irgendwann genauso durch drehen, wie ihre verdammte Mutter!“, rief er und Aido stand genauso auf wie sein Großvater.
„Lucy ist nicht so! Sie ist liebevoll, sanft, geduldig und… und einfach… einfach perfekt…“, sagte er und sein Großvater sah ihn mit erhobenen Augenbrauen an
„Hattet ihr Sex während des Blutaustauschs?“, fragte er ernst und Aido sah zur Seite.
Sein Großvater nickte nur, bevor er Aido eine Ohrfeige verpasste.
Aido sah ihn nicht wieder an und dann sah sein Großvater zu Asma.
„Nach Ende der Ferien wird Aido diese Schule endgültig verlassen und in unser Anwesen zurück kehren. Natürlich wir Lucy die nächsten Jahre finanzielle Unterstützung bekommen, so wie es das Gesetz will! Aber sie werden keinen Kontakt mehr zueinander haben! Aido wird Hana Kains heiraten.“, sagte er ernst und Aido sah ihm erschrocken an.
„Aber…“, fing Aido an und sein Großvater gab ihm mit nur einem Bluck zu verstehen das er nichts mehr sagen sollte.
„In 2 Wochen wird Hana hier ankommen und ihr werdet Zeit miteinander verbringen! Das ist mein letztes Wort.“, rief er und verließ wutentbrannt das Büro.
Aido sah auf den Boden und fuhr sich durch die Haare.
Asma sah ihn eine Weile lang an und seufzte leise.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast