Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / K-Pop / BTS / Save me

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Save me

von lila-lida
KurzgeschichteFreundschaft / P12 / Gen
RM Suga
02.03.2021
02.03.2021
1
751
8
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
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02.03.2021 751
 
Save me



Autorin: lilalida
Disclaimer: Diese Geschichte handelt von Figuren wahren Personen. Die Handlungsstränge sind frei erfunden. Es sind keine Copyright- oder Trademarkverletzungen beabsichtigt.
Claimer: Kopien meiner Geschichten dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis erfolgen.
Fandom: BTS
Rating: P12
Personen: Min Yoongi [Suga], Kim Namjoon [RM]
Inhalt: Nach dem Konzert braucht Yoongi Nähe und Geborgenheit und findet beides bei Namjoon.



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Hallo zusammen,

ich hab schon echt lange keine Fanfiction mehr über reale Personen geschrieben und ich hätte auch nicht gedacht, dass es allzu bald wieder passieren würde. So kann man sich täuschen :D

Ich wünsche euch viel Spaß,

Lida


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Save me



"Ja?" Namjoons Stimme klang verschlafen. Natürlich war es Yoongi klar gewesen, dass er Namjoon wecken würde, aber er versuchte seit zwei Stunden zur Ruhe zu kommen. Es gelang ihm einfach nicht. Er hatte sich durch das Hotelbett gewälzt, dann war er in seinem Zimmer auf und ab gelaufen. Übermüdet und aufgedreht gleichzeitig. Er hatte das Gefühl gehabt im Stehen einschlafen zu können, doch seine Gedanken hatten ihn unnachgiebig wach gehalten.

Schließlich hatte Yoongi aufgegeben und war aus seinem Zimmer geschlüpft, nur ein Zimmer weiter schlief Namjoon.

"Ich bin's", sagte er so leise wie möglich. Wenn Jin ihn hier vor Namjoons Tür vorfand, würde Yoongi sich das noch den Rest der Tour anhören dürfen. Das konnte er jetzt wirklich nicht brauchen.

Namjoon kannte ihn am längsten und am besten. Vor ihm konnte Yoongi seine Fassade fallen lassen und er selbst sein. Er war den ganzen Abend aufgedreht gewesen und witzig. Charmant und vielleicht ein kleines bisschen versaut. Auf der Bühne war er überragend gewesen. Von der Eröffnung der Show mit Never Mind, bis zum letzten Song hindurch. Er hatte richtig Spaß gehabt.

Doch jetzt fühlte er sich leer und müde.

Die Zimmertür öffnete sich geräuschlos und da stand Namjoon mit verschlafenen, müden Augen und blinzelte ihn an. „Alles okay, Gani?“

Yoongi nickte. Dann schüttelte er den Kopf.

„Komm rein.“

Yoongi trat über die Türschwelle und Namjoon schloss die Tür wieder. Das Zimmer wurde nur von dem kleinen Nachtlicht neben dem Bett beleuchtet. Es war nicht hell genug, um die Dunkelheit vollständig zu vertreiben. Der Großteil des Zimmers lag in Schatten. So fühlte Yoongi sich. Die Scheinwerfer, die auf ihn gerichtet waren, konnten seine dunkle Seite ausblenden, für ein paar Stunden. Doch dann kam seine Dunkelheit oftmals um so heftiger zurück. So ein Tag war heute.

„Du siehst traurig aus.“

Namjoons Worte waren leise, gesprochen in die halbe Dunkelheit des Raumes, hinein in Yoongis Seele.

Was sollte Yoongi sagen? Dass er traurig war? Dass er müde war? Er konnte diese Dinge nicht gut sagen, er sprach nicht gerne über seine Gefühle. Deswegen schrieb er doch Songs. Er leitete seine Gefühle in Songs. Da konnte er sich ausdrücken. Er konnte sich so am besten mitteilen.

Doch ein einfaches „Es geht mir nicht gut“, brachte er nicht über die Lippen. Dafür würde er rappen müssen.

Namjoon kannte ihn gut genug, um das alles zu wissen. Er war so lange an Yoongis Seite, dass er aus Yoongis Blicken schon fast alles lesen konnte, was er wissen musste. Vielleicht war er deswegen zu Namjoon gegangen und nicht zu einem der anderen Bandmitglieder. Jeder einzelne von ihnen hätte Yoongi ins Zimmer gelassen und sich um ihn gekümmert. Aber Namjoon war der einzige, der wusste, was zu tun war, ohne, dass Yoongi etwas erklären musste.

"Willst du heute Nacht hier bleiben?"

Yoongi nickte und da griff Namjoon nach seiner Hand und führte ihn hinüber zum Bett. Es war keine Frage, ob sie in einem Bett schliefen oder ob Yoongi das Sofa an der anderen Wand nehmen sollte – war es nie. In diesen Momenten wusste Namjoon, dass Yoongi Nähe brauchte und er gab sie ihm immer.

Namjoon kroch zuerst unter die Decke. Er streckte einen Arm aus und hielt die Decke mit der anderen Hand einladend in die Höhe, sodass Yoongi bequem hinein kriechen konnte.

Er legte den Kopf auf Namjoon angebotenen Arm, kroch näher an ihn heran und schmiegte sich in die Wärme, die ihm umfing.

Namjoon schaltete das Licht aus und Yoongi lag da, mit geschlossenen Augen und so fest gehalten, dass die schlechten Gedanken aufhören.

Er wusste, sie würden wieder kommen, sie würden ihn nicht in Ruhe lassen, doch heute Nacht würden sie ihn nicht mehr wach halten können.

Namjoons Umarmung war wie ein Schutzschild. Sein Geruch und seine Arme umhüllten Yoongi mit Geborgenheit und Fürsorge und das war alles, was Yoongi in dieser Nacht benötigte.




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