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Dragons / Alvin's Tochter

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character)
02.03.2021
31.12.2021
9
9.788
4
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.05.2021 1.138
 
3 Tage nach dem ich mich gegenüber vom Windläufer befand würde er wider in seine Zelle verfrachtet und ich durfte ihn diese 3 Tage nicht sehen bzw auch die anderen Drachen nicht. Aber heute ist damit Schluss.
1 heute war die Frist abgelaufen und 2 Rohling ist zwar der Chef wenn mein Vater auf Reisen ist, ist aber trotzdem immer noch Rohling. Das bedeutet seine Straffen sind nicht ganz so hart wie die meines Vaters. Wofür ich ihn sehr dankbar bin.

Jedenfalls war ich gerade auf den weg in die Arena, alleine, um dort wieder den Windläufer zu treffen.
Als ich ankam, schloss ich gleich die morschige Eingangstür hinter mir, das durch das zu sehr verrostete gitter etwas schwer zu ging.
Danach ging ich mit ruhigen Schritten auf das große Tor zu was den Windläufer von der Arena trennte.
Ich legte vorsichtig meine Hand auf das Tor und spürte sofort die Kalte Asche auf meinen fingern, mir überkam leicht eine gensehaut, weswegen ich leise zur Tür sprach.
,, Ich mach jetzt auf, okay",.
Der Drache dahinter gab ein gurrendes Geräusch von sich und ich musste schmunzeln.
,, okay", : sprach ich diesesmal etwas fester und ging zu dem Hebel der sich recht's vom Tor befand, nahm ihn in beide Hände und drückte ihn mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte, nach unten.
Im selben Moment öffnete sich das Tor in meine Richtung und der Drache ging mit vorsichtigen Schritten heraus.

Als ich mich dann vom hebel wegbewegt und nun, mehr oder weniger, vor dem Drachen stand wurde ich ganz schön nervös. Nicht nur das meine Hände extrem schwizig waren, sondern auch weil ich dachte ich bäuchte gleich eine neue Hose.
Der Windläufer schien es zu merken und ging darum um mich herum. Er umkreist mich mit einem Abstand zwischen uns, um mich besser im Visier zu haben.
Mich beruhigte es irgendwie und darum schloss ich meine Augen, atmete einmal tief durch und öffnete sie wieder.
Nur um zu sehen das der Windläufer mit denn meerblauen Augen genau vor mir stand und mich etwas misstrauisch ansah.
Bis sich dann aufeinmal seine Nase   Anfing sich zu regen und in meine Richtung zu schnüffelte.
Mir kam ein kleines Lächeln über denn Lippen und ich zog die Bachforrele hinter meinem Rücken hervor.

Die Augen des Drachen wurden größer.
,, Willst du ihn haben?. Dann musst du kommen und ihn dir holen. Das bedeutet aber das du mir vertrauen musst,nicht wahr? ", : sprach ich mit sanfter Stimme und der Drache schien zu überlegen.
Nach einigen Minuten die sich wie Stunden angefühlt haben kam der Drache mit langsamen Schritten auf mich zu.
Nahm dann denn Fisch ganz vorsichtig aus meiner Hand, so als könnte sie zerbrechen und schluckte ihn mit nur wenigen bissen runter.
In mir machte sich ein Gefühl des stolzes breit, was wohl auch mein zufriedenes Lächeln erklären dürfte was sich in der Zwischenzeit auf meinen Lippen gebildet hatte.
Danach, als er fertig war, öffnete er etwas sein langes Maul und ich erkannte den selben Gegenstand darin, den ich schon zuvor, vor einigen Tagen gesehen hatte und mir wurde wieder übel.
Mit der einen Hand hielt ich mir die Nase zu  um nicht den verwästen Geruch so stark ausgeliefert zu sein und mit der anderen griff ich ins Maul, packte den Gegenstand fest an und mit einem kräftigen Ruck, und einem lautem,, pum",hielt ich den Gegenstand in der Hand und bin mit meinem Hintern auf dem kalten Stein Boden hingefallen.
,, Okay das nächstemal nicht so viel Kraft verwenden", : sprach ich zu mir, während der Windläufer mit seiner Zunge die Stelle absuchte bzw ableckte um sie zu säubern, hiel ich immer noch den gegenstand in der Hand.

Ich richtete mich dann, nach einer gewissen Zeit auf und sah mir das Objekt genauer an.
,, Igh", : sprach ich angeekelt und verzog meine Mine, als ich festgestellte das es sich beim Objekt, was jetzt in meiner Hand und vorher im Maul des Windläufer befand um ein Menschen Fuß handelte. Es hingen sogar noch einige kleidungs fetzen dran, was mich schon fast zum übergeben brachte.
Aus refleks warf ich ihn so schnell aus der Arena wie es ging und wischte mir die Hände an meinen Klamotten ab. Obwohl ich wusste dass, das nicht außreichen würde und ich später trotzdem meine Händen waschen müsste.
Danach sah ich den Windläufer vor mir an und ihm schien es gut getan zu haben, das Ding endlich los geworden zu sein.
Zumindest macht er jetzt nicht mehr so den verspannten Eindruck wie vorher.
Danach richtete er seinen Kopf wieder zu mir und kam mir langsam näher. Schien aber keine bösen sichten zu haben, denn er setzte sich ganz gemütlich hin und neigte seinen Kopf leicht neugierig nach rechts.
Ich schmunzelte daraufhin, stand ebenfalls auf, vom Boden, klopfte mir den Staub von der Hose und ging auf ihn mit ruhigen Schritten zu.
Als ich dann knapp einen Meter vor ihm stand streckte ich, wie von selbst meine Linke Handflächen zu dem Drachen und wartete auf seine Reaktion.

Dieser jedoch hüpfte etwas erschrocken zurück, da ich es laut seiner Meinung etwas zu schnell getan hatte.
Jedoch ging er nicht weg. Er blieb stehen und schüffelte neugierig in meine Handrichtung.
Ich gab ihm die Zeit die er brauchte und wartete geduldig bis er von selbst zu mir kam.
Nach ca. 5 Minuten kam er mit vorsichtigen Schritten auf mich zu und blieb vor meiner Handfläche stehen.
Um es ihm leichter zu machen drehte ich meine Handfläche nach unten und es schien ihm leichter zu fallen da er ein lautes ausatmungs Geräusch von sich gab.
Danach spürte ich die Feine, schuppige und zugleich etwas Trockene Haut des Drachen und ich sah vom Boden auf und lächelte erleichtert auf.
Als ich sah das der Windläufer vor mir seine Augen geschlossen hatte und ruhig atmete tat ich es ihm gleich und ich hatte das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zugleich.
Was mich nur umso mehr glücklicher machte.
Nach einigen Minuten lösten wir uns wieder von einander und er ging von selber wieder in seinen Käfig, ohne große mekerei, zickerei oder nurglerei, so wie ich es von den meisten Drachen hier gewöhnt war.
Danach schloss auch ich das Tor zum Käfig, öffnete das Eisentor vom Eingang der Arena, ging hinaus und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer.
Bis mir plötzlich so ein starker Wind ins Gesicht pfiff das ich dohte fast umzukippen.
,, Bei Tohr's Hammer. Normalerweise ist so ein Wind immer wenn... ", : ich unterbrach mich selbst als ich mich zu dem großen Ozean drehte und deutliche Anzeichen einer gewaltigen Windhose feststellen konnte.
,, Oh bei den Göttern", : sprach ich fassungslos und rannte nun mehr oder weniger in mein Zimmer. Denn mit einer echten Windhose und das auch noch in diesem Ausmaß, damit ist nicht zu spaßen.
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