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süß, süßer, Sofia

von MarieSol
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa
01.03.2021
14.04.2021
21
15.961
8
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05.04.2021 973
 
„So, das wars, meine Bleibe. Nichts Besonderes, aber ich mags.“ schloss er die Führung durch seine Wohnung. „Mir gefällt sie auch. Am besten ist die Badewanne, das ist ja schon fast ein Schwimmbad.“ Riku lachte herzlich „Ja, wenn ich von Tour heim komm, ist das mein Platz zum runterkommen.“ Sofia nickte „Kann ich verstehen. Aber heute ist dir das Vergnügen entgangen…“ Riku grinste breit „Dafür hatte ich das Vergnügen, mit dir auszugehen. Und außerdem aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ „Na dann, lass Wasser ein!“ Sein Gesicht war ein Bild für Götter „Kommst du mit rein?“ er war sich nicht sicher, ob sie das wirklich ernst meinte und sie konnte nicht wiederstehen „Nein Riku, ich setzt mich auf den Wannenrand und lese dir ein Märchen vor…“ der Blick wurde noch göttlicher „… klar komm ich mit rein, wenn es für dich in Ordnung ist!“ Jetzt hatte sie das Gefühl, ein Kind vor sich stehen zu haben, bei dem gerade Geburtstag und Weihnachten auf einen Tag fielen. Das heiße Wasser füllte die Wanne, Schaumberge bildeten sich und die feuchte Luft im Bad war erfüllt von Lotusblütenduft. Riku kniete noch immer vor der Wanne und Sofia hatte sich tatsächlich zu ihm auf den Wannenrand gesetzt. Seine Hand lag auf ihrem Knie und er erhob sich so weit, dass er sie bequem küssen konnte ‚Uff, ich glaube, das könnte anstrengend werden…‘ durchzuckte es ihn, als er merkte, wie er jetzt schon auf sie reagierte. „Ich hol dir mal noch einen Bademantel für später… bin gleich zurück.“ und schon verschwand er.

„Der lag jetzt schon eine ganze Weile im Schrank und hat ein paar Fal…ten“ stockte er mitten im Wort. Ihr Kleid hing am Hacken hinter der Tür und sie stand in Unterwäsche über die Wanne gebeugt und fühlte die Wassertemperatur. „Sag jetzt nicht, dass du normalerweise mit Klamotten in die Wanne gehst, so wie du mich anschaust.“ Riku schluckte hart „Nein, … ähm … ich wollte dir eigentlich helfen…“ Ihr Anblick ließ ihm das Blut rauschen. „Kannst du ja immer noch. Darf ich?“ Sie griff nach seinen Manschetten und öffnete die Knöpfe, anschließend öffnete sie die Knöpfe von seinem Hals an abwärts und ließ ihre Finger auf seiner nackten Haut von einem Knopf zum nächsten streichen. Schließlich zog sie die unteren Enden des Hemds aus seinem Hosenbund bevor sie es von seinen Schultern streifte. Sein Atem ging flach, er zwang sich auf den Wasserstand zu achten. Als Sofia sich an ihn schmiegte und seine Hände in ihren Rücken legte, konnte er sich nicht länger zurücknehmen. Er küsste sie mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen suchte. Seine Zunge glitt gierig in ihren Mund und holte ihre ab. In ihrem Rücken ließ er den BH-Verschluss aufschnipsen und warf den seidig glänzenden Stoff in Richtung Kleid. Ihre Hände strichen sanft über seine Seiten und über den Bund zu den Knöpfen seiner Jeans. Das Nesteln an seiner Mitte verleitete ihn dazu in den Kuss zu seufzen und als er merklich mehr Platz hatte erleichtert aufzustöhnen. Sofias Hände wanderten auf seine knackige Rückseite und drückten ihn gegen sie bevor sie Erbarmen hatte und ihm Jeans mitsamt Shorts über den Hintern streifte. Beides kickte er sich von den Füßen und hackte seine Finger in den Bund ihres Slips. Langsam und bedächtig fand auch der den Weg auf den Boden.

Die Beiden mussten ihre leidenschaftliche Knutscherei beenden, wollten sie keine Überschwemmung im Bad produzieren. Riku stieg als erster in die Wanne und hielt Sofia die Hand hin. Sie ließ sich zwischen seinen Beinen nieder und lehnte sich an seine Brust. Die Nähe und die Wärme, die sie umfing, ließen sie etwas zur Ruhe kommen und entspannen. Riku streichelte zunächst über ihre Arme und glitt schließlich unter ihnen hindurch und liebkoste vorsichtig ihre Brüste. Irgendwann hauchte er ihr einen Kuss auf den Hinterkopf „Du bist so still. Beschäftigen dich die drei Weiber doch mehr?“. Sofia drehte sich so, dass sie ihn ansehen konnte „Nein, ich habe irgendwie Angst. Wenn wir das hier vor die Wand fahren, ich weiß nicht, wie ich damit klarkommen würde. Hier hängt mein Herz drin, verstehst du? Ich habe mich in dich verliebt und ich brauch dich.“ „Süße wir werden das nicht vor die Wand fahren. Wenn ich in den letzten zwei Tagen was erkannt hab, dann, dass ich nicht mehr ohne dich kann. Ich will dich in meinem Leben, jeden einzelnen Tag, weil ich mich auch in dich verliebt habe.“ Als sie sich wieder an seine Brust lehnte, küsste er sie auf die Schulter und meinte „Wenn wir gerade schon bei den ernsteren Themen sind, sollten wir uns vielleicht auch über was anderes unterhalten…“ Sofia setzte sich wieder auf und blickte ihn aufmerksam an „Naja, ich meine, wenn wir irgendwann…“ Riku versuchte die richtigen Worte zu finden „… wenn wir irgendwann einen Schritt weitergehen wollen…“ Sofia drehte sich zwischen seinen Beinen und saß nun auf ihren Knien „Willst du mit mir über Verhütung reden Riku?“ fragte sie dann. Er nickte grinsend „Clever kombiniert, Watson!“ ‚Gut, das Spiel spiele ich auch!‘ dachte sie sich und fing an „Also, dann lass uns doch die Indizien näher beleuchten…“ Sie stützte beide Hände auf seinen Oberschenkeln ab „Erstens: Seit ich mehr Gewicht verloren hab, hat mein Zyklus verrückt gespielt. So bin ich bei der Pille gelandet, um da wieder Normalität reinzubringen. Das funktioniert bis heute.“ Sie spreizte die Daumen ab auf die Innenseite seiner Schenkel und fuhr mit Druck langsam seine Beine weiter nach oben. „Zweitens: Bevor wir uns über den Weg liefen, war ich fünf Jahre alleine. Bis jetzt oder eigentlich schon immer habe ich auf Kondome bestanden. Ich hatte auch nie eine Operation, Transfusion oder etwas anderes, bei dem man sich mit irgendwas anstecken könnte.“ Mittlerweile war sie an seiner Mitte angelangt und lies ihre Daumen druckvoll auf der zarten Haut hinter seinen Hoden kreisen. „Beweisführung abgeschlossen. Zu welchem Schluss kommen Sie nun Sherlock?“
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