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Das Haus am See

von Satan666
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Erotik / P18 / MaleSlash
Megumi Fushiguro Ryomen Sukuna Satoru Gojo Yuji Itadori
28.02.2021
10.04.2021
4
5.003
9
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28.02.2021 640
 


Verbotene Leidenschaft

Prolog





„Wieso liebst du mich nicht?“

Es war eine Frage, die ich anfänglich nicht beantworten konnte, aber jetzt so klar vor meinen Augen hatte, dass ich mir nichts sehnlichster Wünsche, als einfach aufzuhören zu Atmen.

Tot zu sein, bedeutet Frei zu sein. Und nur so konnte ich sie wieder erobern ohne Feige sein zu wollen. Aber wer könnte es mir verübeln? Wer kannte schon den Schmerz einer brutalen Vergewaltigung, in der man immer wieder von hinten so rücksichtslos genommen wurde, dass bloßes Blut nicht mehr reichte. Nein, Wunden mussten mein Innerstes noch kennenlernen.
Den Schmerz am Körper konnte ich ja gerade noch so verkraften, denn als Jujuzist, war man einiges gewohnt, aber der Psychische Schmerz erklomm mein Denken immer mehr und ließ mich jede Sekunde Wahnsinnig werden.

Gefühle hatte ich ja schon immer wenige, aber ich hatte dieses dumpfe Gefühl, als besäße ich nicht einmal mehr ein schlagendes Herz, so Trostlos saß ich jeden Tag in der Ecke. Die Frage, ob man mich je finden würde, hatte ich mir schon selbst Beantwortet. Nämlich niemals. Yuji oder besser gesagt dessen Fluch Sukuna in ihm hatte allen erzählt, das ich mir Urlaub nehmen würde. Irgendwann stände ich dann bei den Todesanzeigen.

Megumi Fushiguro, Männlich 19 Jahre alt, verstarb an einem Autounfall.


„Sag schon.“ Ich erschauderte und versuchte mit aller kraft das Stöhnen zu unterdrücken. Noch immer verstand ich nicht, wieso mein Körper mich so sehr verriet? Weshalb ich einen Orgasmus von den Händen Sukunas bekomme?

Seine Zunge glitt meinen Hals hinauf, danach flüsterte er in mein Ohr: „Oder willst du, das ich dich lieber wieder von Hinten nehme?“, er biss in mein Ohrläppchen und saugte daran. Ich verdrehte die Augen vor Erregung und ekel zeitgleich. Ich wusste nicht, was mehr siegen würde.

„Wie du willst.“, ich sah, wie Sukuna seine Schultern zuckte und spürte, wie er mich hochhob und ich langsam auf seinen pochenden Schwanz glitt. Feuriger Schmerz überkam meinen Körper, so dass ich laut aufschrie. Tränen glitten meinen Wangen hinab. Er hatte die verkrusteten Wunden wieder aufgerissen. Ich fragte mich langsam, wann ich denn an einem zu hohen Blutverlust endlich verrecken würde?


„Ahh, ich liebe es dich zu ficken.“, seine stöhnende Stimme brachte mich beinahe zum übergeben, würde er nicht immer wieder diesen einen Punkt in mir treffen, die mich selbst nach all der Qual Sterne sehen ließ.


~*~  



„Ich glaub‘s ja nicht, Megumi.“, begeistert klatschte Yuji auf die Schulter seines Schulkameraden. „Ich wusste ja, das du stark bist, aber so stark hätte selbst ich dich nicht eingeschätzt.“

Der Schwarzhaarige rollte mit seinen Augen und setzte sich neben seinem Freund auf die Bank. „Natürlich bin ich stark.“, murmelte er, nun doch etwas rot werdend. Er konnte einfach nicht mit Komplimenten umgehen.

„Haha, ja das weiß ich ja jetzt.“, Yuji kratzte sich am Hinterkopf. „Du?“, fragend blickte er in Megumis Richtung.

„Hm?“, fragte der angesprochene, während er aus seiner Cola trank.

„H-hast du vielleicht Lust… naja mit mir ins Kino zu gehen?“ Würde die Sonne nicht gerade untergehen und alles in ein sanftes rot tauchen, hätte man deutlich die Schamröte in den beiden Gesichtern erkennen. Zwischen sie herrschte schon von Anfang an eine merkwürdige Anziehungskraft, die sich beide Männer einfach nicht erklären konnten. Sie standen beide auf hübsche Frauen, also wieso knisterte es dann immer, wenn sie sich Ausversehen berrührten?

„Äh...“, Megumi räusperte sich und setzte gerade an eine Antwort, als Gojo ihn einfach unerwartet unterbrach.

„Hat wer Lust auf eine Austreibung?“, begeistert zog er Yuji dabei in seine Arme. „Aber natürlich nicht dich und dein schnucki Sukuna, sondern der Sonderfluch in dem verlassenen Haus am See.“

„Wenn‘s denn sein muss.“, der Schwarzhaarige verdrehte seine Augen, während Yuji noch immer erschrocken dreinblickte.

„Yeah! Hora, Hora Yuji-kun, sonst holen wir deinen Freund nicht mehr ein!“, grinsend schliff Gojo seinen Schüler hinter sich her.
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