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Der Traum

von Jeyra
OneshotRomance, Fantasy / P18 / Gen
OC (Own Character)
24.02.2021
24.02.2021
1
6.678
 
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Huhu ihr lieben ♥

ich bin ein großer Fan von Baldurs Gate 3
Da dachte mir ich schreibe, einen One Shot, zu meinem Lieblings Gefährten Astarion ♥

Betaleser: Badserious danke nochmal ♥

Ich wünsche euch viel Spaß

Liebe Grüße Jeyra ♥
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Astarion öffnete die Augen und fand sich in einem schwach beleuchteten Raum wieder. Um ihn herum war sonst nur endlose Leere. Er sah sich verwirrt um, um einen klaren Gedanken zu fassen. „Wo bin ich?“  Fragte er sich.
Seine letzte Erinnerung war, im Lager nach der Feier, zum Sieg über die Koboldherrscher, sowie dem bleibenden Problem mit dem Wurm hinter seinem Auge. Weshalb er sich dieser bunten kleinen Gruppe anschloss. Und dem widerlichen Getränk, was sie als Wein bezeichneten.
Erneut angewidert vom bleibenden Nachgeschmack, verzog er seine Mine. Das war einfach nur Essigwasser. Er schüttelte sich um den Gedanken gleich wieder zu vertreiben. Danach sah er sich um und ging einige Schritte voraus.
Ob das wieder ein Traum war? Versuchte der Wurm wieder die Kontrolle zu übernehmen? Aber es war nicht die bezaubernde Elfendame wie beim letzten Mal. Nur endlose Dunkelheit war um ihn herum, abgesehen vom schwach glühenden Licht über ihm. Was einer schwebenden Kugel gleich kam. Sie folgte ihm auf jedem Schritt.

Nach einer Weile herumirren hörte er etwas. Etwas das einem Lachen ähnelte. Er drehte sich herum, doch war da nichts. Es war nicht eindeutig aus welcher Richtung es kam. Bis es wieder ertönte. Dieses mal näher und lauter. Es war eindeutig ein weibliches Lachen. Aber er sah niemanden.
„Wer seid ihr? Und wo seid ihr?“ Fragend drehte er sich immer wieder in die mutmaßliche Richtung aus der das Lachen kam. Das immer wieder .
„Zeigt euch!“, rief er ernster. Denn es reichte ihm so langsam mit dem Versteckspiel. Wo befand er sich und wieso war er hier? Wer war sie und warum war sie hier? Diese und weitere Fragen schossen ihm durch den Kopf.
Wenn das sein Traum wäre, würde er sicher nicht so aussehen. Also konnte er nur wach sein. Bis ihm auffiel das, das es auf einmal still war. Das Lachen war dem Schweigen gewichen. Langsam machte er sich Sorgen vielleicht zu viel von dem Essigwasser getrunken zu haben.
Bis sich auf einmal die Lichtkugel von ihm entfernte und in eine von ihm nicht gewählte Richtung flog.
„Hey...wo willst du hin?“ Doch anstatt allein in der Dunkelheit zu verweilen, folgte er ihr, bis sie die Richtung änderte und nach oben flog. Er sah ihr nach.
„Hey…warte!“, rief er ihr nach. Er wollte sie noch einfangen, aber es war zwecklos. Die Dunkelheit umhüllte ihn langsam.
Da erklang erneut die weibliche Stimme. Sie kicherte frech. Er sah sich sofort um, denn es war unmittelbar in seiner Nähe.

Ohne lange suchen zu müssen erschien die Gestalt vor ihm. Die Frau saß in einem protzigen, von Gold und Edelsteinen überzogenen Thron. Der einige Stufen in die Höhe reichte. Wie eine Königin saß sie dort und schwenkte ihren roten Wein in einem prachtvollen vergoldeten Kelch.
Ihre Kleidung war aus den feinsten Stoffen gewoben. Diese waren in einem dunklen Rot, sowie mit schwarz gefärbten Akzenten, ebenso mit zahlreichen Goldverzierungen und einigen Edelsteinen bestückt. Ihre Gestalt selbst war hinreißend.
Langes schwarzes seidiges Haar. Ihre Augen funkelten in einem wilden gelb-goldenen Ton. Ihre Haut in einen angenehm leicht gebräunten Ton und ihre Lippen.....Ihre Lippen waren voll und so rot wie...Blut.

Er schluckte, bei dem Gedanken. Blut...sein Durst meldete sich. Ohne es mitzubekommen leckte er sich über seine Lippen. Sein Blick wurde fast wie automatisch auf ihren zarten und lieblichen Hals gelenkt. Irgendwas an ihr verzückte ihn vollkommen. Wer war diese Frau? Ihr Blut schmeckt sicher köstlich...Er schüttelte seinen Kopf. Was ging ihm da gerade durch seinen Kopf? Normalerweise konnte er sich besser zusammenreißen. Er würde niemals jemanden aus Durst töten. Aber ihr Duft....war so verlockend.
Sie sah ihm direkt in die Augen und lächelte frech, da sie um ihre Wirkung auf ihn wusste. Ein weiteres Kichern entfleuchte ihr.
Er sammelte sich wieder und fing ihren Blick ein.
„Wer seid ihr und wo bin ich hier?“ Ihr Lächeln wurde breiter.
„Wer weiß das schon....“ Sie schwenkte ihr Glas erneut und trank einen Schluck.
Er schluckte ebenfalls, bei dem Blick auf ihren Hals. Bei dem Gedanken wie der Wein ihre Kehle benetzte.
„Ich denke, Ihr wisst das, meine Dame.“ Wobei er eine leichte Verbeugung andeutete. Einerseits aufgrund seiner gewohnten charmanten Art, andererseits um seinen Durst zu überspielen. Sie lachte und sah ihn weiter frech an.
„Ihr habt mein Interesse geweckt, Astarion.“ Er blickte überrascht auf.
„In welcher Hinsicht?“ Wieder lächelte sie weiter.
„In jeglicher.“ Woraufhin sie aufstand und die Stufen zu ihm herabkam.

Als sie sich ihm nährte, umspielte ihr betörender Geruch seine Sinne. Sie duftete nach Rosen und Wein. Süßlich und herb. Es wirkte so, als ob alles an ihr ihn zur Versuchung treiben wollte. Sie schritt langsam und sicheren Schrittes an ihm vorbei und blieb kurz hinter ihm stehen. Er drehte sich zu ihr um, sowie sie zu ihm. Ihre Augen leuchteten nun deutlicher. Einer Katze gleich, die im dunkeln der Nacht auf ihre Beute lauerte.
„Wer seid ihr?“ Ihr Lächeln wurde breiter.
„Ihr könnt mich Laelriia nennen.“ Er lächelte vergnügt zurück.
„Also...weshalb habt ihr mich entführt?“ Sie lachte.
„Hab ich das nicht schon gesagt?“ Dabei sah sie in ihr Glas und trank noch einen Schluck.
„Ihr interessiert mich Astarion...mehr als ich es selbst für möglich gehalten habe.“ Er hob interessiert eine Augenbraue, seine Neugier war nun noch größer. Sie sah ihm nun direkt in seine Augen.
„Eure Seele weißt tiefe Narben auf. Trotzdem gebt ihr nicht auf und lebt euer Leben irgendwie weiter. Trotz eures selbstbewussten Auftretens, hegt ihr tiefe Zweifel im Inneren. Euch plagen große Ängste. Trotzdem spielt ihr sie durch Charme und Witz herunter.“
Er sah sie überrascht an. Seine Mauer wurde niedergerissen. Er sah sie misstrauisch an.

Mit einmal legte sie ihre Hand sanft auf seine Wange. Es überraschte ihn, war ihm aber nicht zu wieder. In ihren wilden Augen lag Mitleid, welches er bisher nicht oft bekam. Aber sein Stolz ließ es ihn auch nicht suchen. Es war seine Bürde und niemanden ging sie etwas an. Doch nun, lag sie vor ihr. Wie ein offenes Buch, in dem sie frei blättern konnte. Doch wie war das möglich?
„Woher...wisst ihr?“ Sie lächelte sanft und unterbrach seine Worte, in dem sie ihm über die Lippen strich.
„Das ist nicht wichtig. Lasst euch einfach fallen, es wird Zeit das ihr los lasst.“
Sein Durst war wie verflogen. Etwas brach aus ihm heraus, etwas tief in ihm verborgenes. Ohne große Mühe kamen ihm die Tränen.
Sein Atem stockte und er fing an zu keuchen. Seine Hand griff nach ihrer und hielt sie fest an sich gedrückt. Er ließ los und sank in ihre Arme. Die Ängste und Sorgen überwältigten ihn. Sie schloss ihn in ihre Arme und glitt langsam mit ihm zu Boden.

Seine Haut war kalt und trotzdem glühte sie. Sie war weich und glatt. Er hielt sie fest in der Umarmung. Gerade war sie sein Anker und einziger Trost. Sie streichelte sanft über seinen Rücken. Der Ort an seinem Körper, der ihn am meisten peinigte. Wie oft hatte ihn sein Meister zum Vergnügen ausgepeitscht und geschlagen? Es war eine Qual. Doch endlich konnte er loslassen. Auch wenn Sie ihm fremd war, fühlte er sich bei ihr so unendlich sicher und geborgen.
Die Zeit verging und seine Emotionen wurden wieder klarer. Er löste sich langsam von ihr und sah ihr in die Augen. Sie war so wunderschön.
„Ich weiß nicht wer du bist, aber ich danke dir.“ Sie lächelte ihn sanft an.

Nicht lange dauerte es und sie stand auf. Sie hielt ihm die Hand entgegen, welche er gleich ergriff und auch aufstand. Ohne Absicht standen sie mit einem Mal nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt. Er lächelte verschmitzt. Ihr Duft und ihre Ausstrahlung. Sein Hunger kehrte schnell zurück. Er schluckte. Sie sah ihm tief in die Augen und sah ihm sofort an, was ihm fehlte. Sie entfernte sich etwas von ihm und sah zu Boden, wo ihr Kelch stand. Sie nahm diesen wieder in ihre Hand und trank den Rest mit einem Zug leer. Sie sah zu ihm auf.
„Es wird Zeit, dass ihr etwas anderes als Tiere und Ungeziefer zu trinken bekommt.“
Mit einem Mal wurden an ihrer einen Hand ihre Nägel länger und sie ritze sich in das Handgelenk. Sie hielt den Kelch darunter und fing damit das Blut auf.
„Ihr seid lang genug eine Vampirbrut von einem grausamen Meister gewesen. Es wird Zeit das ihr befreit werdet. Ihr habt lang genug gelitten.“ Ihr Blut floss ohne Unterlass in das Glas. Seine Augen waren wie hypnotisiert. Er schluckte bei dem Geruch nach Eisen. Ihr Blut roch um so vieles besser als das einer Ratte oder des Gefährten im Lagers. Ohne lange zu warten griff er nach dem Kelch, dieser war gerade mal bis zur Hälfte gefüllt. Er trank es in einem Zug aus. Es war nicht genug, er sah in das leere Behältnis und leckte gierig den letzten Tropfen aus.
Er seufzte tief und sah zu ihrer Hand. Diese blutete weiterhin und tropfte zu Boden. Auf dem Boden hatte sich bereits eine kleine Pfütze gebildet. Er wollte sich hinknien und es gierig auflecken, doch hielt sie ihn auf.
Er sah sie verwundert an. Gefangen zwischen Verlangen und Vernunft. Er wollte sie überfallen, doch wollte er sich nicht dazu herablassen, jemanden aus Durst und gegen seinen Willen zu überwältigen.

Sie zog ihn wieder nach oben.
„Nein, ihr werdet vor niemanden mehr kriechen. Hier.“ Sie krempelte ihren Ärmel hoch und bot ihm ihr Handgelenk an. Er schluckte tief.
„Seid ihr euch sicher?“ Sie nickte ihm zu. Danach fiel er über ihr Handgelenk her und drang tief mit seinen Zähnen in ihr Fleisch ein. Sie verzog etwas ihr Gesicht, hielt diesem aber locker stand.

Astarion trank als würde sein Leben davon abhängen. Wie köstlich es war. Süß, saftig, aromatisch und schmeckte nach dem Wein den sie getrunken hatte. Ihre Venen gaben durch den zusätzlichen Druck und die tieferen Wunden nur noch mehr Blut preis. Es floss wie aus Eimern seine lechzende und gierige Kehle herunter. Er hielt ihren Arm sanft fest und kniete vor ihr. Dieser königsgleichen, ihm fremden Dame. Durch jeden Schluck wuchsen seine Kräfte und die Kontrolle seines Meisters sank. Dieses unsichtbare Band wurde langsam durchtrennt. Die Pein endete, endlich! Er trank weiter und weiter. Sie stand langsam nicht mehr so fest, wie zuvor. Langsam wurde ihr schwindelig.
„Astarion...es reicht langsam..“, sprach sie leise, weil ihre Kraft schwand.

Er hörte sie nicht und genoss weiter das Festmahl. Doch langsam sank sie in sich zusammen. Wie aus der Trance gerissen, fiel sie buchstäblich auf ihn drauf. Er reagierte schnell und fing sie flink ab.
„Oh...meine Liebe.“ Er hielt sie im Arm. Sie sah auf zu ihm. Seine roten Augen glühten vor Macht.
„Was seid ihr? Ich spüre eine nie da gewesene Freiheit. Neben dem Wurm in meinem Gehirn natürlich.“ Sie lächelte.
„Vielleicht bin ich jemand ganz Besonderes.“, scherzte sie. Wobei sie sich wieder aufrichtete und ihr Handgelenk begutachtete. Es blutete noch immer, ohne Unterlass. Er sah es sich ebenfalls an.
„Entschuldigt, da hat mich der Hunger etwas übermannt.“, witzelte er.
Ihre Augen glühten überrascht auf und die Wunde schloss sich, wie durch Zauberhand.
Erstaunt sah er sich das Zauberwerk an. Er hielt ihre Hand in seiner und sah nach einer übersehenen Stelle. Doch es war alles perfekt verheilt. Genüsslich leckte er die Reste ab.
„Hmm, ihr schmeckt wirklich vorzüglich, meine Dame.“ Wonach er ihr noch einen charmanten Kuss auf den Handrücken gab. Sie kicherte und nahm ihre Hand zurück.
„Und ihr ein Genießer.“ Anschließend wandt sie sich ab um scheinbar ins dunkle Nichts zu laufen.
Aber auch dort erschien eine elegante Sitzgelegenheit. Bestehend aus prunkvoll vergoldeten Möbeln und mit eleganten Stoffen überzogen. Sie setzte sich und stellte den Kelch auf dem Tisch ab. Sie sah sich um und machte eine lockere Handbewegung. Die Dunkelheit verzog sich mit einem Mal. Zum Vorschein kam ein genauso prächtig eingerichtetes Zimmer, wie der Rest. Kerzenschein bot nun Licht, statt der Lichtkugel, die irgendwann einfach verschwand.
Draußen war es tiefste Nacht. Es schien als würden sie in einem Schloss verweilen. Astarion hatte nur selten eine solch eindrucksvolle Einrichtung gesehen. Dagegen stank sogar das Heim seines alten Meisters ab.

Er drehte sich um die eigene Achse, um sich alles genauer anzusehen. Er pfiff beeindruckt.
„Wohlhabend seid ihr ohne Zweifel.“ Sie sah zu ihm und hob keck eine ihrer Augenbrauen.
„Was ihr nicht sagt. Eure Beobachtungsgabe überrascht mich.“ Er lachte und kam zu ihr. Ohne zu fragen setzte er sich neben sie.
„Also...was ist das hier?“ Sie grinste und nahm sich einen neuen Kelch, welche auf dem Tisch neben der dazu gehörigen Karaffe drapiert wurden. Sie goss sich wieder etwas von dem edlen Rotwein ein. Danach schenkte sie auch ihm einen Kelch voll und reichte es ihm. Er nahm es dankend an und nickte ihr dabei zu.
„Dies ist sicher besser, als das Essigwasser.“, gab sie beiläufig dazu.
Er erhob das Glas auf sie und trank dann einen Schluck. Der Wein roch nicht nur gut, er schmeckte auch vollmundig und süß. Ein edles Getränk.
„Hmm genau so süß wie euer Blut, meine Teure.“ Er lächelte ihr charmant entgegen.
„Das hier ist ein Zeitvertreib für mich.“ Er hob seine Augenbraue und sah sie fragend an.
„Gelegentlich hol ich Sterbliche zu mir und kümmere mich um sie oder spiele mit ihnen. Manchmal foltere ich sie auch gerne.“ Er sah sie erstaunt an.
„Natürlich nur die Bösen, nicht jemanden wie euch.“ Sie lachte wegen seines Gesichtsausdruckes.
„Sterbliche..? Seid Ihr keine Sterbliche?“, fragte er sie und trank einen weiteren Schluck. Sie schüttelte ihren Kopf und trank auch noch etwas.
„Ein Vampir seid ihr jedenfalls nicht.“ Er überlegte weiter. „Vielleicht eine Fee, oder ein Teufel?“ Sie lachte. „Nein...auch nicht.“ Er trank noch einen Schluck.
Währenddessen rutsche sie auf dem Barocksofa näher zu ihm. Sie drehte sich zum ihm und ihm blieb nicht fern, welche Nähe sie mit einmal wieder erreicht hatten. „Oh...was habt ihr denn vor?“, grinste er sie schelmisch an.
„Was denkt ihr denn?“ Tat sie es ihm gleich.
Nun legte er lässig seinen Arm auf die Lehne, um sich ihr besser zuzuwenden. Er begann an ihrem langen Haar herum zu spielen. Wenn dies eine neue List des Wurms war, war diese verdammt viel besser, als die bisherigen. Er strich über ihre Schulter, ihren Arm und nahm schließlich ihre Hand.
„Ihr seid wunderschön. Es fällt einem Mann sehr schwer euch zu wiederstehen.“ Wobei er ihre Hand küsste. „Dennoch seid ihr so Mysteriös. Was verbergt ihr?“

„Ratet weiter.“, neckte sie ihn.
„Ihr seht einer Elfe ähnlich, aber euch fehlt das feenhafte. Eine Drow käme schon eher in Frage. Ihr sagtet, ihr spielt gern mit Sterblichen und seid selbst unsterblich. Mir fällt es nicht ein, vielleicht wissen es nur die Götter.“ Sie sah ihm vielsagend in die Augen.
„Richtig.“, sprach sie heiser. Es wirkte wie ein Stromschlag auf ihn. Ihre Stimme klang elektrisierend.
„Hmm bedeutet dies ihr seid eine Göttin?“ Er strich ihr langes Haar hinter ihr spitzes Ohr. Sie lächelte eindeutig.
„Was wenn dem so wäre?“ Er schluckte, weil ihr Gesicht seinem immer näher kam.
Es lief ihm kalt den Rücken runter. Es ergebe schon Sinn. Seine Fähigkeiten, wie gewohnt die Gedanken zu lesen, funktionierten nicht bei ihr. Er stand abrupt auf. „Ihr seid eine Göttin!“ Sie grinste darüber, weil er versuchte ihr zu entkommen.
„Und was ist daran falsch?“ Sie nahm noch einen Schluck von dem Wein.

Er versuchte bei all den Gottheiten herauszufinden, welche sie war. Vielleicht Shar oder Selune? Daraufhin verzog sie ihr Gesicht. „Vergleicht mich nicht mit diesen streitenden Hühnern. Ich bin Eilistraees Tochter, Laelriia.“ Astarions Augen weiteten sich. Er habe noch nie von ihr gehört und woher…?
„Woher wisst ihr was ich denke?“ Sie sah zu ihm.
„Ich kann eure Gedanken sehen, aber ihr nicht meine.“
Er sah verwirrt zu Boden. Was sollte er denken? Warum hat sie ihn her gebracht?

„Weil mich euer Schicksal berührt hat. Ich bin eine Göttin, die nicht um Verehrung schmachtet. Ich bleibe lieber im Unbekannten und habe meinen Spaß.“ Sie trank wieder etwas vom Wein.
Er strich nachdenklich durch sein Haar. „Und was jetzt?“ Er wollte sich gerade wieder zu ihr drehen. Als sie auf einmal direkt vor ihm stand. Sie hielt ihre Hand wieder an seine Wange und fuhr mit ihrem Daumen über seine Unterlippe.
Sie sah in seine roten Augen. Ein Merkmal des Fluches der auf ihm lag.

Ihre anziehende Wirkung hatte auf ihn dadurch nur minimal nachgelassen. Er hatte Respekt und durchaus etwas Angst, davor von ihr Gerichtet oder gefoltert zu werden. Egal welchen Ruf ihre Mutter hatte. Aber wer war Laelriia und wie war sie?
Er schluckte und genoss den Stromschlag der erneut durch seinen Körper fuhr, als sie ihn berührte. Geborgen und behütet fühlte er sich bei ihr. So, wie schon lange bei niemandem mehr.
„Laelriia….ihr.“ -
„Schhh, macht euch nicht so viele Gedanken. Ich werde euch sicher alles andere als Foltern, mein Lieber.“ Sie biss sich auf die Unterlippe, was das Blut über ihre Lippen fließen ließ.
Seine Augen leuchteten erneut rot auf. Allein schon ihr Blut zu riechen, machte ihn verrückt. Wie automatisch zog es ihn an und er leckte den Tropfen auf, der gerade ihr Kinn hinab fließen wollte. Weiter ging es zu ihren Lippen. Seine Arme umschlangen sie fest und zogen sie zu sich. Er küsste sie innig, wie sie ihn.

Wie lange hatte sie sich nach ihm verzerrt? Schon so lange hatte sie ihn beobachtet. Seit einem Besuch in der Welt der Sterblichen, am Baldurs Tor, wo sie ihn zum ersten mal traf und ihm danach stetig folgte. Sie sah wie er gefoltert und wie Dreck behandelt wurde. Es brach ihr jedes mal erneut das Herz. Doch ihre Mutter untersagte ihr einzuschreiten. Zweihundert Jahre sah sie es sich bereits mit an.
Doch jetzt hatte sie es leid. Er war seinen Meister endlich los, doch nun drohte er einer dieser widerlichen Gedankentintenfische zu werden. Allein bei dem Gedanken wurde ihr schlecht. Er war ihrer und würde für immer unter ihrem Schutz stehen.

Sie umarmte ihn innig, fühlte seinen Rücken unter seiner Kleidung, seine breiten Schultern und auch die Kälte seines Körpers. Das Gefühl nach dieser langen Zeit, ihn endlich zu spüren! Astarion, der Grund für viele schlaflose Nächte und Tagträume. Der Grund warum ihr Herz gerade Saltos schlug und Schmetterlinge in ihrem Bauch umher flatterten.

Er küsste sie hungrig und heiß. Es fühlte sich unbeschreiblich intensiv an. Keine Frau hatte bisher solche Gefühle in ihm geweckt, geschweige denn eine Göttin. Er liebkoste ihre weichen und schmackhaften Lippen. Er leckte jeden Tropfen ihres köstlichen Blutes auf. Er knabberte leicht an ihrer Unterlippe und erforschte vorsichtig mit seiner Zunge die ihre. Anfangs noch zögerlich, ließ sie sich auf den Tanz ein.
Ein heißer Seufzer entfuhr ihr. Es brachte seine kalte Haut zum kochen. Sie war so warm und weich, zierlich und zerbrechlich. Einfach vorzüglich.
Seine Hände begannen ihren Körper zu erkunden. Unter den endlos vielen Stoffschichten war das aber schwierig. Eine Hand fuhr ihren frei liegenden Rücken hinab und die andere hielt ihren Nacken fest, damit sie ihm nicht entkam.

Als seine Hände auf ihrer nackten Haut hinab fuhren, entfleuchte ihr ein weiterer heißer Seufzer. Ihre Haut begann zu brennen. Vor Sehnsucht und Verlangen nach ihm.
„Astarion…!“, flüsterte sie heiß und begierig zwischen ihren Küssen.
Es stachelte ihn nur noch mehr an. Auch ihm entfuhr ein tiefes Stöhnen. Ohne lange zu fackeln, löste er sich kurz von ihr und entledigte sich seiner Oberbekleidung. Er nahm sie gleich wieder in Beschlag und hob sie hoch. Er trug sie zu ihrem majestätischen Bett und legte sie sanft dort ab. Er beugte sich über sie und küsste ihren zarten Hals.
Sie tastete mit ihren Händen seinen Oberkörper ab und erforschte ihn. Jeder Zentimeter würde ihr in Erinnerung bleiben. Auf dem Rücken spürte sie seine Narben.
Es brach ihr das Herz, dieses Scheusal von Cazador. Wenn sie ihn je zu Gesicht bekommen sollte, würde sie ihn persönlich durch alle neun Höllen schleifen! Der Hass brannte in ihr, dies stachelte das Feuer ihrer Lust nur noch mehr an. Wie er ihren Hals liebkoste. Seine Zunge wanderte dort entlang, wo ihr Blut am stärksten floss. Seine spitzen Zähne zogen über ihre Haut. Wie zwei Messerspitzen strichen sie über ihr Fleisch. Es erzeugte Gänsehaut bei ihr. Dem Tode so nah, doch vollkommen der Lust verfallen.
Oh, was duftete sie gut! Ihre Haut war süß und zart. Wie gern würde er seine Fänge in sie vergraben, doch war seine Lust auf etwas anderes viel größer. Er begann wie von selbst ihr Korsett zu öffnen. Er liebkoste ihr Schlüsselbein hinab zu ihrem Dekoltee.
Sie wandte sich unter ihm wie ein Fisch am Land. Die Sehnsucht nach ihm war unendlich. Vor Verlangen keuchte sie auf.
„Hmm, ihr seid so wundervoll...“ Sein Kopf vergrub sich in ihrem ansehnlichen Busen, der freundlicherweise von ihm aus seinen Schnüren befreit wurde. Sie krümmte sich unter ihm. Vorsichtig liebkoste er sie. Massierte sie sanft.
„Ahh....Astarion.“ Er neckte ihre Nippel mit seiner Zunge und saugte manchmal an ihnen. Ihr stöhnen wurde heißer und sehnlicher.
Seine Gier wuchs und wuchs. Seine Fangzähne benutzte er, um damit um ihre Brustwarzen herum zu Kreisen und knabberte Vorsichtig an ihnen. Das befeuerte sie, immer weiter.
Fast verzweifelt hielt sie sich in seinem Nacken fest und kratze begierig über seinen Rücken. Er brummte dabei jedes mal genüsslich auf.
„Eure Sehnsucht macht mich Wild.“ Dabei ging er nach unten und biss sanft, aber begierig in einer ihrer Brüste.
„Ohhh....bei den neun Höllen.“ Sie zappelte vor Verlangen, ihre Finger vergruben sich im Bettlacken. Sie krümmte sich immer wieder gänzlich ihm entgegen. Ihr Becken drückte gegen seins. Er packte sie und zog sie zu sich hoch. In einem heißen Kuss vereinten sie sich. Verschlingen wollte er sie. Benommen vor Lust küsste sie ihn süchtig zurück. Ihre Zunge drang dieses Mal in seinen Mund ein.
Sie ließ erneut ihre Nägel länger werden und wanderte über seinen prachtvollen Körper. Seine Bauchmuskeln hatten es ihr angetan. Heiß fing er wieder an zu brummen und drückte sie fester an sich. Eine Schauern durchlief ihn, als sie ihn streichelte, all seine Muskeln versteiften sich. Was machte sie ihn verrückt. „Leal…mmmm.“, wollte er sprechen, doch überfiel sie ihn gleich wieder. Ihr Hunger war unendlich.
„Ich....will euch, so....sehr.“ Sie küsste ihn erneut innig und hielt seinen Nacken dabei fest. „Schon...so lange....Ahh.“ Ihr heißes Stöhnen machte ihn wild. Während sie ihn küsste, entfernte er ihre Oberbekleidung. Er trennte sich kurz gezwungenermaßen von ihr, um ihr Unterkleid über ihren Kopf zu entfernen. Er hielt sie an den Schultern und sah sie an. Die Haare der beiden waren bereits völlig zerzaust.
„Bei den Göttern, ihr macht mich wild. Ihr seid so wunderschön. Aber was meintet ihr mit....“ Sie sah ihn kurz an, als sie wieder auf ihn sprang. „Nicht jetzt!“

Sie überfiel ihn förmlich und ließ all ihre Sehnsucht in diesen Kuss fließen. Sie wollte ihn nie wieder los lassen. Niemals! Er gehörte ihr, Astarion. Während sie jetzt oben lag, öffnete Astarion seine Hose, dabei entkleidete er sie komplett.
Wie lange ist es her, das er eine solch wilde Nacht erlebte? Dazu mit einer Göttin! Ob wahr oder nicht, Traum oder Illusion, es war in Moment unwichtig. Dafür fühlte es sich zu gut an.
Seine Hände erkundeten all ihre Rundungen. Ihr Gesäß war knackig und voll. Er griff voller Inbrunst fest zu und knetete ihr Fleisch. „Ohh…“, entfleuchte ihm heiß, zwischen ihren verzehrenden Küssen. Er kochte innerlich.

Beim gegenseitigen Spiel, wer oben liegen durfte, bebte sie, ob seiner Berührungen. Es gefiel ihr, das er nicht zu 'sanft' mit ihr war. Auf ihm war eine Frau! Egal ob Göttin oder sonst was! Sie wollte so behandelt werden.
„Lealriia....ahhh. Ich...“ Er drückte sein Becken gegen ihres, sein Bein schlüpfte zwischen ihre. Sie brannte vor Hitze bereits. Für ihn fühlte es sich so an, wie einen Eiswürfel, auf ein glühendes Eisen zu legen.
Er schmolz unter ihr dahin.
Mit seinem Bein rieb er ihre brennende Empfindsame Zone. Wie von etwas gestochen, flammte sie auf. Ihren Kopf lag vor Anspannung in ihrem Nacken. Welch erfreuliches Gefühl. Ein lautes Stöhnen entrann ihrer Kehle.
„Ja...Astarion...“ Sie atmete tief und sah ihn nun flehend an.
Seine Augen kreuzten ihre und er fühlte ihren Durst. Sie wollte mehr! Er lächelte schamlos. Jetzt hatte er sie. Mit einer flinken Bewegung, drehte er sie um und lag nun wieder oben. Er liebkoste wieder ihren Hals und umfasste ihre Brüste.
Doch die andere Hand streichelte spielerisch um ihren Bauchnabel. Sie stöhnte aus voller Kehle. Ihr Becken drückte sich unentwegt gegen Seins.
Langsam wanderte er tiefer. Mit jedem Zentimeter wuchs ihre Lust, ihr Sucht, ihr Verlangen nach ihm!
Oh, was quälte er sie nur…? Sie presste sich wieder gegen ihn und kratze über seinen Rücken. Er knurrte vergnügt.
Wie von selbst öffnete sie ihre Beine und lädt ihn ein, sie zu erkunden. Endlich, endlich war er dort, wo sie zu schmelzen drohte.
Langsam und vorsichtig ergründete er die empfindlichste Stelle von allen. Sein Mund ging zu ihrem Ohr.
„Wie nass ihr bereits seid, ihr kocht ja förmlich.“, raunte er ihr mit tiefer Stimme zu, während er sie mit seinen Fingern verwöhnte.
„Ahh...mmh, Astarion. Bitte....“ Sie flehte ihn an. Er grinste über beide Ohren, vor Belustigung. In seiner Kontrolle stand gerade eine Göttin, welch unterhaltsames Vergnügen.
Manchmal hörte er kurz auf, bis sie wieder bettelte.
„Bitte....hört nicht auf...“ So fing er wieder an. Weiter liebkoste er dabei ihr Ohr, ihren Nacken, sowie ihre Kehle. Er leckte ihre köstliche Haut vollständig ab, die ihn von dem roten Gold abhielt. Sie strecke ihren Kopf wieder in ihren Nacken, um ihn so mehr Raum zu lassen.
Wie groß die Versuchung war. Er stöhnte tief, denn auch seine Lust war inzwischen zum zerreißen gespannt.

Er hauchte erneut heiß in ihr Ohr.
„Hmhm mein Liebes, ihr wollt mich unbedingt, nicht war?“ Er biss in ihr Ohrläppchen. Er rieb seine erregtes Glied gegen ihr Bein. Das heiße Eisen, es glühte durch seine Hose an ihrem Bein.
„Hmm...“ Sie leckte sich über die Lippen. Nur jenes, vermochte ihren Hunger nach ihm zu stillen. Während seines Spielchens mit ihr, griff sie verwegen nach diesem. Er knurrte tief auf.
„Hrr...du machst mich wild…“, raunte er.
Ohne große Hindernisse, war ihre Hand schon in seiner Hose. Dabei biss er in ihren Hals! Die Kontrolle war dahin.
Sie stöhnte auf, während er von ihr kostete. Diese Kombination von Lust und Biss, war fast magisch. Seine Lust zu ihr wuchs in das Unendliche. Er brachte sie in den Himmel des Wahnsinns. Wie lange würde das Vorspiel noch gehen? Sie fühlte sich da unten bereits taub vor Lust.

Er trank nur einige Schlücke, bis er sich von ihr löste und die Reste des kostbaren Blutes von ihrer Haut naschte. Nichts durfte verschwendet werden.
Er sah sie an, während er das letzte Stück Kleidung, das sie trennte, auszog. Die Hose flog rasch in irgendeine unbedeutende Ecke des Raum.
Beider Augen standen in Flammen, als sich ihre Blicke trafen. Die Leidenschaft war greifbar in der Luft. Wie ein Wolf fiel er über seine Beute her, doch langsam und gemächlich. Er schlich sich über sie, nahm sie fest im Nacken und hob sie etwas zu sich in die Höhe, um ihr einen Kuss der Leidenschaft zu geben.
Danach küsste er sie auf den Hals, ihre schönen Brüste. Seine Zunge wanderte ihren Bauch hinab und schließlich zwischen ihre Beine. Dort kostete er ihre Säfte, wo er erneut anfing von ihr zu kosten.
Sie krümmte sich, verdrehte sich vor Verlangen.
„Ahh Astarion...wie lange wollte ihr mich noch hinhalten?“, gelang es ihr spärlich, durch einiges Stöhnen von sich zu geben.
Wie verrückt er sie machte! Bald würde sie ihn überwältigen und auf ihm reiten. So dachte sie sich, aber die Rechnung hatte sie ohne ihn gemacht.
Er spielte mit seiner Zunge an ihrem Kitzler. Ihr Beine zitterten bei jeder Berührung auf.
Sie hielt sich an ihrem Kopf oder an seinem. Ihr zappeln hörte nicht auf.
Der Griff ging fest in sein Haar, schon bald würden ihre Gedanken davon driften. Der Höhepunkt würde erreicht werden!
„Uhh....ja, weiter....“ Sie biss sich auf ihre Lippen, leckte über diese. Sie wollte es so sehr…, sie wollte ihn so sehr!
Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Während er seine Hand nun mitbenutzte und mit zwei seiner Fingern in sie eindrang. Damit entfachte er ein Leuchtfeuer der Begierde in ihr, was ihr lautes Stöhnen bewies.
Er lachte in sich hinein. Wie lange war es her, das ihm eine solche Leidenschaft begegnete? Es war ein lustvolles Spiel für ihn. Wie lang es wohl dauerte sie verrückt zu machen?
„Du machst mich wahnsinnig….“, rief sie lauter. Sie war eine Frau ganz nach seinem Geschmack. Neben den furchtbaren Dingen, die er für seinen ehemaligen Meister tun musste, sowie das, was er ihm angetan hatte. Da waren solche Momente um so seltener und kostbarer.
Ob es ein Traum war, oder nicht, er würde diese Nacht voll auskosten. In dieser Zeit der Ungewissheit. Ob die neu gewonnene Freiheit nun von Dauer sein sollte, oder nur ein trügerischer Traum war? Er wollte darüber auch keinerlei Gedanken verschwenden. Jetzt gerade zählten nur sie und er.

Seine Gedanken waren kurz abgeschweift. Sie war aber noch voll dabei. All ihre Nerven im Körper krümmten sich und spannten sich zum Zerreißen an. Die Höchstspannung war erreicht. Ihre Welt begann sich zu drehen und ihre Wahrnehmung schweifte ab. Alle Farben und Sinne verknüpften sich zu einer großen, überwältigenden Erlösung. Dem süßen Versprechen von Lust und Leidenschaft wurde genüge getan. Der Höhepunkt ist erreicht.
Als sie sich krümmte und zusammenzog, vollzog er das Spiel zu seinem Höhepunkt und ließ sie kommen.
Erschöpft, erleichtert und zufrieden ließ sie sich in die Federn fallen. Ihr Körper war nass und kribbelte überall noch angenehm nach.
„Ohh Astarion, das war wunderbar.“ Er beugte sich über sie und lächelte zufrieden.
„Das freut mich Liebling, aber unser Liebesspiel ist noch nicht vorbei.“ Sie lächelte und legte ihre Arme in seinen Nacken.
„Jetzt bist du dran, Geliebter.“
Bei dem Worten ’Geliebter‘, huschte ihm ein warmer angenehmer Schauer über den Rücken. Sie küssten sich, wobei sie ihre Beine spreizte. Auch er sollte den Lohn für seine leidenschaftlichen Leistungen erhalten. Sie liebte ihn so sehr.
Deshalb war diese Nacht nicht nur ein Zeitvertreib für sie. Aber sie war nicht dumm, Liebe konnte man nicht erzwingen, auch als Göttin nicht. Jedoch behielt sie sich noch ein klein wenig ihrer Naivität im Herzen auf. Einen Funken Hoffnung, dass er sie irgendwann auch so sah, wie sie ihn.

Während sie sich küssten, drang er langsam in sie ein. Beide atmeten tief aus und er begann sich zu bewegen. Ihr Körper entflammte erneut. Endlich waren sie vereint. Sie waren eins.
Sie umarmten sich innig. Er bewegte sich gleichmäßig, aber kräftig. Seine Lust war zum bersten gespannt. Sie stöhnte auf und küsste ihn verliebt.
Dann überhäufte sie seinen Hals und Nacken mit Küssen und krallte sich fest in seinen Rücken.
„Ihr fühlt euch so gut an.“, hauchte er ihr ins Ohr. Er genoss das Gefühl mit ihr vereint zu sein. Es glich einen langem verlorenem Traum, der endlich wieder gefunden wurde.
Er küsste ihren Hals und leckte an der Wunde, das erneut hervorgetretene Blut ab. Neben ihren weiblichen Verlockungen, war dies ein zusätzlicher Schmaus.
Sie stöhnten gemeinsam vor gegenseitigen Vergnügen auf. Er legte sie vor sich auf dem Bett ab und hob ihr Becken an, um besser an sie heran zu kommen.
Er war tief. Sie keuchte, vergrub ihre Hände in der Bettwäsche und in den Kissen. Sie gab sich ihm ganz hin.
Seine Bewegungen wurden schneller, er legte sich neben sie und hob ihr Bein an. Sie ließ sich ganze gehen und seufzte bei jeder Bewegung zufrieden auf. Er hielt sie im Arm, während er sie weiter beglückte.
„Hmm ihr seid so wunderbar…“, keuchte er und naschte wieder von ihrem Blut. „Das Kompliment, kann ich...ahh, nur zurückgeben.“ Er lächelte und erhöhte die Stärke im seinen Bewegungen.

Sie schmolz unter ihm dahin. Doch wollte sie nicht nur die Unterliegende sein. Mit einem Mal löste sie sich von ihm, drehte sich und saß nun auf ihm.
Er sah sie mit großen Augen an.
„Was habt ihr vor?“ Sie lächelte frech und ließ sein Glied wieder in sie hinein gleiten, was sie mit einem hungrigen Seufzer untermalte. Danach begann sie ihr Becken zu bewegen. Eine seiner Hände lag auf ihrer Hüfte, die andere umfasste eine ihrer Brüste. Diese massierte er fest. Es war für ihn das erste Mal, das eine Frau oben saß. Sonst war es umgedreht. Aber es gefiel ihm. Selbst nach zweihundert Jahren lernte man nie aus.
Während sie auf ihm ritt, streichelte sie sanft seinen Oberkörper. Auch auf dieser Seite hatte sein Meister gewütet. Narben und Verbrennungen zeugten von dieser schlimmen Zeit. Lächelnd stöhnte sie und genoss seinen lustvollen Gesichtsausdruck. Er hatte seine Augen kurz geschlossen und ließ sich von ihr verwöhnen.
Ihre Bewegungen wurden lustvoller. Es holte ihn aus seiner kurzen Trance heraus. Er wollte nicht mehr nur zu sehen. Deshalb erhob er sich, um sie wieder zu küssen. Er lud ihre Zunge zu einem wiederkehrenden wilden Tanz ein.
Mit weiteren kräftigeren Stößen, untermalte er dieses heiße Kräfte messen.
Völlig in seinen Bann gezogen, ließ sie sich gehen. Dieser Mann machte sie wahnsinnig. Jede Bewegung, jeder Moment war die Leidenschaft pur. Worte waren nicht von Nöten, um sich ihrer Lust füreinander sicher zu sein.
„Lealriia ….ich..“, keuchte er. Sie spürte es, er würde bald kommen, genauso wie sie. Beide zusammen. Ihre Körper waren vom Schweiss nass geschwitzt. Ihre Leidenschaft auf dem Höhepunkt.  
Er hielt sie fest an sich gedrückt, so das sie nicht entkommen konnte, sowie sie an ihn.
„Ohh…Astarion!“
„Lealriia...!“
Wonach der erhoffte Moment beider eintrat. Es war wie ein gegenseitiger Augenblick der puren Glückseligkeit. Beide stöhnten tief und angestrengt auf. Auch wenn es vielleicht nur Sekunden waren, so war es für sie ein Moment der Ewigkeit.
Ihre Welten wurden eins, sowie ihre Gefühle und Empfindungen. Das Feuer verbrannte sie beide.
Danach herrschte Stille. Das überwältigende Kribbeln schwand und machte der Müdigkeit platz, sowie dem tiefen, zufriedenen Gefühl der Befriedigung.
Beide fielen erschöpft auf das Bett. Sie fanden sich zwischen den durchwühlten Kissen und Bettlaken wieder.

Sie atmeten mitgenommen durch, während sie sich ansahen. Er streichelte ihre Wange.
„Das war wunderbar, meine Liebe. Ich glaube, ich hatte solch eine Nacht schon seit Jahrhunderten nicht mehr.“ Sie lächelte belustigt und geschmeichelt.
„Nicht nur ihr, jeder andere verblasst dagegen euch.“ Er lachte und nahm sie in den Arm. Er küsste sie zärtlich und spielte dann mit einer ihrer Haarsträhnen. Er roch an ihrem Haar.
„Mhh, ihr riecht so gut.“ Seine Augen fielen auf die schon wieder verheilte Wunde an ihren Hals.
„Ihr schmeckt auch köstlich, in jeder Hinsicht.“ Er erhob sich über sie. Sie hielt sein Gesicht in ihren Händen. Ihre Augen funkelten ihn verliebt an.
„Astarion...ich..“ Ihre Worte blieben ihr im Hals stecken. Ihr Herz schlug wie wild in ihrer Brust. Es war schwerer als gedacht es auszusprechen.
Er streichelte sie und küsste sie. Das Kribbeln hörte nicht auf. Dieses warme, angenehme Gefühl, das sie überall verspürte seitdem er hier war. Es hörte nicht auf, stattdessen wurde es immer stärker. Wie verrückt er sie machte. Sein Lächeln, seine Stimme. Alles ging runter wie Butter. Im feuchten Gefecht ihrer Zungen, entschlossen sie, sich erneut ihrer Lust zueinander hinzugeben. Das Spiel der Leidenschaft entfachte erneut und dauerte die ganze Nacht an.

Die Sonne ließ warme Strahlen ins Zimmer scheinen. Der sanfte Morgenwind ließ die Vorhänge aufwirbeln. Astarion öffnete seine Augen und wurde seiner Sinne wieder Herr. Es dauerte einen Moment, bis ihm wieder einfiel, was geschehen war. Wie erleichtert und entspannt er sich fühlte. Seit einer Ewigkeit, war es das erste Mal, dass ihm dies zuteil wurde.
Er setzte sich auf, um sich umzusehen. Im Bett fand er sich alleine vor. Wo war seine angebetete Göttin von letzter Nacht? Er stand auf, um zum Fenster zu gehen. Dort fand er einen gedeckten Tisch vor. Der Kaffee war noch frisch und qualmte etwas. Croissants, Brötchen, sowie Aufstrich, Käse und Butter machten den Frühstückstisch perfekt.
Er nahm die Tasse in die Hand und roch daran. Wie angenehm es war, die Wärme des frisch aufgebrühten Kaffees zu spüren. Genau wie ihre heiße, seidige Haut von gestern. Er nahm einen vorsichtigen Schluck. Das heiße Getränk lief seine kalte Kehle runter. Kaum etwas anderes vermochte diese gerade mehr aufzuwärmen.
Er sah hinaus und ließ die Erinnerungen von letzter Nacht Review passieren. Er lächelte verschmitzt und trank noch etwas.

In der Sekunde betrat eine andere Person den Raum. Seine Aufmerksamkeit richtete er hinter sich. Sie stand mit einmal hinter ihm. In einem seidig zarten roten Mantel gekleidet. Sie lächelte und ließ ihre Augen über ihn schweifen. Der Anblick gefiel ihr.
„Mir scheint, ihr habt eure Hose verloren.“ Sie kicherte. „Nicht das es mich stören würde.“ Er lachte und stellte seine Tasse beiseite. Mit Freude nahm er sie in den Arm und küsste sie. Belustigt kicherte sie dabei. Eng umschlungen standen sie dort, um sich dann in die Augen zu sehen.
„Meine teure Göttin, die Nacht war anstrengend. Euch zu befriedigen war kräfteraubend.“, tat er übertrieben. Sie lachte erneut. Das angenehme Gefühl in ihrem Unterleib kehrte zurück.
„Astarion...ich,“ Ihre Lippen waren nur wenige Zentimeter von seinen entfernt. Wie sehr wollte sie es ihm sagen! Doch die Lust, das Verlangen nach ihm, war wieder so stark! Bei den Höllen!, dachte sie sich.
Ohne lange nachzudenken, küsste er sie begierig und heiß. Um auch seinen wiederkehrenden Hunger zu stillen. Selbst Hunderte dieser Tassen, konnten nicht mit ihrem Feuer mithalten.
Rasch öffnete er den Mantel von ihr, um ihren Körper wieder zu nehmen. Doch auf einmal kam ein lautes Geräusch vom Nebenraum, das dem Knallen einer großen hölzernen Tür ähnelte. Sofort entfernten sich beide voneinander, erschrocken sahen sie in die Richtung.
„Oh nein, sie ist schon zurück.“ Wie von etwas gestochen, schloss sie ihren Mantel und sah sich erschrocken um. Er sah sie verwirrt an.
„Was ist los?“
Sie nahm die ordentlich zusammen gelegte Kleidung von ihm und stürmte damit in seine Arme. „Los hier, zieh dich an!“ Etwas verdrossen tat er, was sie sagte. „Aber...wieso? Wer ist das?“ Während er versucht sich zügig anzukleiden. Was eher einem betrunkenem Bauer ähnelte, nach einer wilden Feier im Dorf. „Es….ist,…“ Doch sie wurde unterbrochen, als eine laute Frauenstimme den Raum durchdrang und das Zimmer erzittern ließ. „Lealriia….! Was hast du getan….!?“  

Von Angst erfüllt ging sie näher zu ihm, um ihm behelfsmäßig unter die Arme zu greifen. Das Schreien wurden lauter und Schritte waren zu hören. Ihre Augen trafen sich. Verzweifelt sah sie ihn an.
„Es tut mir leid. Ihr müsst jetzt gehen..“ Darauf sah er sie fragend und leicht zweifelnd an.
„Aber...Was..“ Ohne noch lange zu reden, küsste sie ihn innig auf die Lippen. Dies versiegelte seine und mit einmal wurde er nach hinten gezogen. Alles entfernte sich schnell von ihm und wich dem schwarzen Raum, der ihn zu Anfang begrüßte. Genauso wie sie. Er streckte seine Arme nach ihr aus und rief ihren Namen. Immer und immer wieder. „Lealriia….! Lealriia…!“
Doch da war nichts mehr…

Er öffnete seine Augen. „Lealriia….!“ Erschrocken von dem eben geschehenen, sprang er auf und sah sich um. Das Lager war um ihn herum, welches ihm schon so vertraut war. Das Lagerfeuer in der Mitte, der Hund mit dem wedelnden Schwanz, sowie seinen Reisegefährten. Diese sahen ihn verwirrt an. Der Anführer der Gruppe, kam zu ihm. „Lealriia, wer ist das?“
Verwirrt sah er in seine Hand, in welcher sich die Weinflasche befand. Dieselbe wie an diesen Ort. Wie bei ihr. Seine Gedanken waren durcheinander. Wann und wie war er wieder hier gelandet? War es ein Traum oder doch real? Mit dieser Frage begann ein erneuter Tag. Er sah den Anführer an und lächelte frech wie immer. „Niemand.“ Wonach er an ihm vorbei ging, um sich seiner Gedanken klar zu werden.
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