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LEGACY - Ice & Caretaker (Devil's of Mayhem MC 1)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Het
23.02.2021
08.08.2021
68
249.764
27
Alle Kapitel
101 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.07.2021 3.944
 
Man möge es glauben oder nicht, aber es hat tasächlich jemand meinen Insta Account gehakt o.O
Wer macht denn so etwas? Dann auch noch bei so einer kleinen Seite?
Aber nun ja. Ich bekam eine Mail, dass das Passwort geändert wurde. Während ich über den Link das Passwort wieder geändert hate, wurde die Mail Adresse geändert. Dass wurde jedoch durch meine Passwort Änderung wieder rückgängig gemacht.
Jetzt habe ich allerdings die Mail Adresse des Deppen, der das versucht hat xD
Holy Hell, da komme ich noch immer nicht wirklich drauf klar...

LG eure Loane


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~ Caretaker ~


Der Auftrag ging einigermaßen reibungslos vonstatten. Wie erwartet zeigte Henschel sich nicht gerade kooperativ, weshalb wir entschieden ihn mitzunehmen und im Keller des Clubhauses zu vernehmen. Das alles dauerte bis drei Uhr in der Früh. Am Montag Morgen wohlgemerkt. Ich hatte Ice zwar versprochen so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen, entschied mich aber dafür ein paar Stunden in meinem Zimmer im Clubhaus zu schlafen und dann bei Tagesanbruch weiterzufahren. Davon, sie mitten in der Nacht zu wecken, hätte vermutlich keiner von uns etwas gehabt.
Ich fühlte mich völlig gerädert als ich mein Bett verließ, mich unter die Dusche quälte und mich fertig machte. Doch der Gedanke meine Old Lady wiederzusehen, brachte mich erstaunlich schnell in Schwung. Verrückt, wie schnell sich das Leben doch ändern konnte. Noch wusste außer Lord, Bonnie und Preacher niemand etwas davon. Nun, vielleicht jetzt auch noch Shadow und Shade, aber das konnte ich nur vermuten. Bei den beiden hatte ich mich gestern Abend noch gemeldet und sie darum gebeten heute früh aus meinem Haus zu verschwinden. Eine Nachricht auf meinem Handy bestätigte mir, dass sie um sieben gegangen waren.
Ich verschloss meine Zimmertür hinter mir und machte mich auf den Weg nach unten. Inzwischen war es kurz vor acht. Um diese Uhrzeit war im Clubhaus nie etwas los. Besonders nicht an einem Montag Morgen. Doch kurz bevor ich das Gebäude verlassen konnte, begegnete ich doch noch jemandem. „Caretaker. Warte einen Moment.“ Es war Lords Stimme hinter mir und ich riss mich zusammen kein genervtes Geräusch von mir zu geben. Ich wollte zu meiner Lady, war das wirklich zu viel verlangt?
Mit einem möglichst unbeteiligten Gesichtsausdruck drehte ich mich zu meinem Präsidenten um. Hoffentlich würde er jetzt nicht von mir verlangen noch hier zu bleiben. Doch Lord machte einen entspannten Eindruck. Er hatte auch vermutlich mehr geschlafen als ich in dieser Nacht.
„Wie hat Ice es aufgefasst?“ wollte er wissen. Ich benötigte einige Sekunden bis mein übernächtigtes Hirn seine Frage verstand, doch dann begann ich breit zu grinsen. „So gut also?“ fragte er amüsiert und ich lachte kurz auf. „Erst war sie in eine Art... Schockstarre verfallen. Aber sie hat sich definitiv gefreut“ antwortete ich grinsend „Allerdings war sie extrem überrumpelt. Damit hatte sie absolut nicht gerechnet.“ „Du hast dir auch nicht sehr viel Zeit damit gelassen“ erwiderte Lord in einem ruhigen Tonfall, verschränkte dabei seine muskulösen Arme vor der breiten Brust. Er war nun mal ihr Onkel und den Beschützer würde er wohl ihr restliches Leben raus hängen lassen. „Wozu warten, wenn man sich sicher ist“ entgegnete ich gelassen und zuckte kurz mit den Schultern. Und mit ihr war ich mir einfach sicher. Mehr als das. „Dann will ich dich mal nicht länger aufhalten“ meinte er grinsend, woraufhin ich schnellstmöglich das Clubgelände verließ.

Sich leise und ungesehen einem Ort zu näheren war als Besitzer einer Harley ziemlich unmöglich. Außer das Zielobjekt war taub. Oder man schob sein Bike. Dafür fehlte mir an diesem Morgen aber die Geduld. Ich hatte keine Ahnung ob Ice überhaupt schon wach war, als ich meine Breakout in der Garage abstellte. Auf der einen Seite hoffte ich es. Auf der anderen Seite schien es verlockend noch ein paar Stunden wieder ins Bett zu gehen. Aber das eine musste das andere ja nicht ausschließen, oder?
Grinsend betrat ich leise das Haus und hörte sie bereits in der Küche hantieren. Geräuschlos verschloss ich die Tür hinter mir, legte meinen Helm auf der Kommode und die Tasche auf dem Boden ab und ehe ich mich aus meinen Boots und der Jacke befreite. Als ich die Küchentür erreichte lehnte ich mich erst einmal mit der Schulter an den Türrahmen und genoss die Aussicht auf meine Lady. Leider trug sie ihre neue Kutte nicht, dafür – sehr zu meiner Verwunderung – ein Kleid. Ein sehr locker sitzendes schlichtes hellgraues Kleid. Ice stand mit dem Rücken zu mir und hantierte summend an etwas. Vermutlich Frühstück. Ob sie wusste, dass ich wieder da war? Ich hatte es ihr nicht gesagt, aber vielleicht hatte einer der Zwillinge etwas gesagt?
Mit einem lautlosen Seufzen stieß ich mich von der Tür ab und stellte mich hinter sie. Als ich meine Arme um ihren schmalen Körper legte, zuckte sie nicht zusammen. Sie hatte mich also schon bemerkt. Sanft küsste ich sie hinter ihrem Ohr und ihr Körper erbebte leicht an meinem. „Ich habe dich vermisst“ murmelte ich gegen ihre Haut, ihr vertrauter Duft stieg mir in die Nase und sendete ein Kribbeln in meine Einer. Mit einem leisen Seufzen ließ sie sich vertrauensvoll gegen mich sinken. „Ich dich auch“ erwiderte sie leise „Schön das du wieder da bist.“ „Hmm. Sehe ich auch so“ brummte ich und begann an ihrem Hals zu knabbern, was ihr ein wundervolles Keuchen entlockte.
„Seit wann bist du wieder da?“ wollte sie keuchend von mir wissen. „Wir sind mitten in der Nacht wiedergekommen“ antwortete ich leise wofür ich widerwillig mein Tun einstellte „Bis wir mit der Vernehmung und allem drum und dran fertig waren, war es drei Uhr. Ich wollte dich nicht wecken, also bin ich im Clubhaus geblieben. Ich hoffe du bist nicht böse.“ Gott, ich rechtfertigte mich gerade. Gegenüber einer Frau. Und ich hatte kein Problem damit.
Sanft biss ich in ihr Ohrläppchen, woraufhin sie wieder ein leises Keuchen von sich gab. Dieses Geräusch schoss direkt in meinen Schwanz, der bereits gegen den Reißverschluss meiner Jeans drückte. Ein Umstand, der auch Ice nicht entging, denn sie rieb ihren knackigen Arsch mehr als aufreizend gegen meinen Schritt. „Nein, ich bin nicht böse“ keuchte sie und ich konnte das Lächeln auf ihren Lippen förmlich hören „Du bist ja jetzt wieder da.“ Ihre Stimme glich einem Schnurren und sie brachte mich nah an den Rand des Wahnsinns.
„Vielleicht sollten wir das Frühstück noch etwas aufschieben.“ Meine Stimme war eher ein Knurren als ich meine Arbeit an ihrem Hals wieder aufnahm. Stöhnend legte sie den Kopf in den Nacken. Ich spürte ihre Hände an meinen Seiten. Beinahe verzweifelt krallten sich ihre Finger in den Stoff meines Shirts. Doch das reichte mir nicht. Mit einer schnellen Bewegung drehte ich sie zu mir um und ließ meine Lippen auf ihre krachen. Bereitwillig öffnete sie ihre Lippen und hieß meine Zunge willkommen. Nur am Rande registrierte ich wie sie die Herdplatte ausstellte. Der Druck in meinen Lenden nahm schnell zu. Ich musste in ihr sein. Sofort.
Doch gerade als ich begann ungeduldig an ihrem Kleid zu zerren, schob sie mich plötzlich von sich. Mit einem unwilligen Knurren gab ich ihrem Druck nach und trat einen Schritt zurück. „Was ist los?“ fragte ich keuchend und sah sie aus verengten Augen an. Was war auf einmal los? „Ich muss dir noch etwas zeugen“ antwortete sie atemlos „Eine... Überraschung.“ „Kann das nicht warten?“ fragte ich knurrend. Ich war hart wie Stein und mein Schwanz drückte sich schmerzhaft gegen meine Hose. Ich hatte absolut keine Lust auf Überraschungen. „Nein, kann es nicht“ erwiderte sie kopfschüttelnd und fuhr sich mit einer Hand durch ihre blonden Haare.
Und dann war es als hätte sich in ihrem Kopf ein Schalter umgelegt. Vorher glühte sie vor Verlangen und Erregung, dann wirkte sie plötzlich nervös wie ein kleines Schulmädchen, dass ihren Schwarm um ein Date bitten will. „Ich... ähm...“ stotterte sie und knetete dabei ihre Hände. „Gott, ich habe mir das einfacher vorgestellt“ sprach sie murmelnd weiter, dabei so leise, dass ich sie kaum verstehen konnte „Das kam mir mal wirklich wie eine gute Idee vor.“ Sie schüttelte den Kopf, tat mir leid, auch wenn ich keine Ahnung was überhaupt ihr Problem war. „Eisprinzessin was ist-“ begann ich, wurde jedoch direkt von ihr unterbrochen. „Sei still“ fuhr sie mich regelrecht an. Erstaunt sah ich meine kleine Lady an, die nun auf einmal doch nicht mehr so nervös und schüchtern wirkte. Dann drehte sie sich einfach um und schob die Träger ihres Kleides von den Schultern, sodass es haltlos nach unten rutschte. Für einige Sekunden starrte ich ratlos auf ihren nackten Rücken und hatte keine Ahnung was sie mir zeigen wollte, doch dann blieb mein Blick an dem Tattoo direkt über ihrem Arsch hängen.

Vermutlich hätte es mir auffallen sollen, dass sie unter ihrem Kleid kein Höschen trug, doch ich nahm gar nichts mehr war. Mein Blick ruhte ausschließlich auf dem zweizeiligen Schriftzug der ihren unteren Rücken zierte. Mein Schwanz zuckte gierig in meiner Hose und ein leises Stöhnen rutschte über meine Lippen. Fuck, war diese Frau eigentlich verrückt. „Care?“ Hörte ich sie leise fragen, wobei sie leicht verunsichert klang.
Langsam trat ich hinter sie und ließ meine Finger sanft über die Worte fahren. Als müsste ich überprüfen ob sie tatsächlich echt waren. Ja, diese Lady war verrückt, doch sie war meine Lady und das zeigte sie mit diesem Tattoo deutlich. 'Property of Caretaker' stand in etwa fünf Zentimeter großen Lettern direkt über ihrem Hintern. Ein Grinsen zupfte an meinen Mundwinkeln, als ich die Hand weiter auf ihren Arsch wandern ließ.
„Du bist verrückt“ knurrte ich leise und sah ihr in ihre klaren stahlgrauen Augen. Ich sah Erleichterung in ihrem Blick. Hatte sie Angst ich könnte ihr deswegen böse sein? War sie denn verrückt? „Nun gehörst du endgültig mir, Eisprinzessin“ raunte ich ihr zu, doch bevor sie etwas erwidern konnte hatte ich sie schon wieder zu mir herumgedreht. Wie ausgehungert viel ich über ihre weichen Lippen her. Keuchend erwiderte sie meinen Kuss leidenschaftlich und legte ihre Hände in meinen Nacken. Als ich meine Hände an ihren knackigen Arsch legte und sie hochhob, schlag sie sofort ihre Beine um meinen Körper. Sie hatte merklich an Gewicht verloren, doch das würden wir schon wieder ändern.
„Bist du nass, Eisprinzessin?“ fragte ich knurrend während ich sie die wenigen Schritte zum Küchentisch trug, den sie zum Glück noch nicht fürs Frühstück gedeckt hatte. „Ja“ antwortete sie mit einem Stöhnen. Beim Tisch angekommen stellte ich sie wieder auf ihre Füße, drehte sie herum und drückte ihren Oberkörper auf die kühle Tischplatte. „Ich muss jetzt in dir sein“ knurrte ich und befreite meinen bereits schmerzhaft harten Schwanz aus seinem Gefängnis. „Ja bitte“ keuchte Ice bettelnd. Grinsend brachte ich mich vor ihrem Eingang in Position und drang mit einem harten Stoß, der sie aufschreien ließ, tief in sie ein.

Ich liebte Sex. Ganz besonders liebte ich Sex mit meiner Old Lady. Fuck, es machte mich direkt noch geiler sie so zu nennen. Selbst wenn es nur in Gedanken war. Keuchend beschleunigte ich das Tempo meiner Stöße. Stöhnend bog Ice ihren Rücken noch etwas weiter durch und drückte mir ihren Arsch gierig entgegen. Ich legte meine linke Hand auf ihre und verschränkte meine Finger mit ihren, während meine rechte weiterhin ihre Hüfte fixierte. Der Tisch knarrte unter der Belastung. Zum Glück stand er bereits an der Wand, sonst hätte ich ihn vermutlich quer durch die Küche geschoben, doch das interessierte mich einen Scheißdreck.
„Care“ stöhnte Ice. Ich spürte das sie kurz davor war zu kommen. „Ja. Komm für mich Baby“ erwiderte ich knurrend und stieß noch schneller in ihre heiße Enge. Unsere Körper prallten gegeneinander. Die Geräusche unser Lust erfüllten die sonst stille Küche. Als ihr Orgasmus schließlich über sie hereinbrach, hatte ich die Befürchtung ihre pulsierende Muschi würde mich zerquetschen. Stöhnend gab sie sich ihrem Höhepunkt hin und ich brauchte nur wenige Stöße um ihr mit einem tiefen Grollen zu folgen.

Schwer atmend verharrte ich hinter ihr, die Finger meiner linken Hand waren noch immer mit ihren verschränkt. Schweiß glitzerte auf ihren Schulterblättern und ich beugte mich kurz vor um einen sanften Kuss auf ihre Haut zu setzen. Ein atemloses Kichern kam über ihre Lippen und sie wand sich leicht unter mir, was meinen Schwanz schon wieder gierig zucken ließ. „Dein Bart kitzelt“ keuchte sie, woraufhin ich lachend von ihr abließ. Ice richtete sich etwas auf und als ihr Blick auf unsere verschränkten Hände fiel, konnte ich hören wie ihr Atem stockte. Sekundenlang starrte sie still auf meine neueste Hautverzierung bis sie ihre Stimme wiederfand.
„Care?“ keuchte sie „Was ist das?“ „Hm? Was meinst du?“ fragte ich betont ahnungslos. Langsam drehte sie ihren Kopf in meine Richtung und sah mich mit großen Augen an. „Das weißt du ganz genau“ erwiderte sie und sah dann wieder auf unsere Hände. Mit einem leichten Grinsen löste ich den Verbund unserer Finger und ließ meine Hand flach auf ihrer liegen. „Offenbar sind wir beide etwas verrückt“ murmelte ich uns küsste sie auf die empfindliche Stelle hinter ihrem Ohr.
„Offenbar“ murmelte sie und umschloss meine Hand mit ihren viel kleineren um ich die Tattoos genau anzusehen. Meinen Handrücken zierten nun zwei ziemlich realistisch aussehende Eiswürfel. Über ihnen verlief ein schräger Schriftzug mit ihrem Namen. Ice. Und um das ganze noch zu toppen stand auf meinen Fingerknöcheln ihr richtiger Name, Sasha. „Du bist wirklich verrückt“ murmelte sie und hauchte einen Kuss auf meinen Handrücken. Mit einem leisen Lachen zog ich mich aus ihr zurück, drehte sie um und schloss sie in meine Arme.
„Es soll einfach jeder sehen, dass dieser Biker nun eine Lady hat“ murmelte ich und strich dabei über ihren nackten Rücken. „Hmm... Der Gedanke gefällt mir“ erwiderte sie und schmiegte sich an meine Brust „Wann hast du das machen lassen?“ Ihre Frage klang im ersten Moment ganz normal, doch ich kannte sie zu gut. Sie klang skeptisch, vermutlich war ihr gerade bewusst geworden, dass ich eigentlich die ganze Zeit mit dem Auftrag beschäftigt gewesen war.
„Freitag Morgen“ antwortete ich wahrheitsgemäß. „Vor dem Auftrag?“ hakte sie skeptisch nach. „Ja. So früh wie ich behauptet hatte, musste ich gar nicht los.“ „Arsch“ brummte sie und verpasste mir einen kleinen Schlag vor die Brust, den ich jedoch kaum spürte. „Gott, was muss Jax jetzt von uns denken“ kicherte sie belustigt, dann legte sie ihr Kinn auf meine Brust, sodass sie mich ansehen konnte „Meins hat er nachmittags gestochen.“ „Aber scheinbar hat Jackie-Boy dichtgehalten, zumindest hat niemand einen Blöden Kommentar abgegeben“ erwiderte ich grinsend.
„Hat deins denn noch niemand gesehen?“ wollte sie wissen und ich schüttelte den Kopf. „Handschuhe“ sagte ich schulterzuckend „Du solltest die Erste sein, die es sieht.“ „Süß“ grinste sie amüsiert „Warum links?“ „Weils näher am Herzen ist natürlich“ antwortete ich geschwollen, was sie laut auflachen ließ. Gott, sie machte mich verrückt. Das sie noch immer nackt war und meine Hose auf halb acht hing, machte es auch nicht gerade besser.
„Hat Jax dir empfohlen das zu sagen?“ fragte sie amüsiert. Ich zuckte lediglich grinsend mit den Schultern. Tatsächlich hatte Jax diese Scheiße vom Stapel gelassen. Ernstgemeint hatte es keiner von uns. „Und der tatsächliche Grund? Oder gibt es keinen?“ fragte sie wieder und sah mich abwartend an. Kurz überlegte ich ihr meinen wahren Beweggrund, das Tattoo auf der linken Hand zu platzieren, zu verschweigen, aber die hatte die Wahrheit verdient. Ice war taff, außerdem war es nur ein Tattoo. „Ich schlage in der Regel mit rechts zu. Links leidet es also weniger“ antwortete ich ehrlich, woraufhin sie mich mit großen Augen anstarrte.
„Ernsthaft?“ fragte sie beinahe entsetzt. „Du wolltest die Wahrheit wissen“ erwiderte ich lachend und gab ihr einen Klapps auf den Hintern ehe ich mich von ihr löste. „Geh und mach dich frisch, Frau. Ich mache hier in der Zeit sauber“ wies ich sie grinsend an und zog mich wieder vernünftig an. Langsam wanderte ihre rechte Augenbraue nach oben und sie starrte mich für einige Sekunden einfach nur an. Als dann jedoch ihr Magen leise knurrte begann sie wieder zu lachen. „Du bist so ein Chauvi, Mann“ lachte sie verpasste mir noch einen Schlag auf die Brust und verließ daraufhin die Küche. Natürlich nicht ohne vorher ihr Kleid aufzuheben. Kopfschüttelnd sah ich ihr einen Augenblick nach, ehe ich mich daran machte die Küche von den Spuren unserer Lust zu befreien.


~ Ice ~


Nach dem Frühstück und einer feuchtfröhlichen Dusche hatten wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht. Care lag auf einer der gemütlichen Liegen und ich hatte es mir zwischen seinen Beinen gemütlich gemacht. Seine Terrasse gehörte zu den Lieblingsorten in dem Haus. Hier war es wunderbar ruhig und gemütlich. Ein perfekter Ort zum entspannen und träumen, besonders wenn er mir dann auch noch Gesellschaft leistete. Care hatte seine Arme um meinen Körper geschlungen, seine Hände ruhten verschränkt auf meinem Bauch. Immer wieder malte ich unsichtbare Kreise auf seine Unterarme. Gott, ich stand auf seine Unterarme. Wobei, eigentlich stand ich auf das Gesamtpaket und nun gehörte er endlich mir.
Grinsend senkte ich meinen Blick auf seine linke Hand. Kurz hatte ich die Befürchtung gehabt eine Grenze überschritten zu haben, kurz bevor ich ihm mein neues Tattoo präsentiert habe. In dem Moment war es für einen Rückzieher natürlich viel zu spät gewesen. Dennoch hatte ich mich vor seiner Reaktion gefürchtet. Natürlich war es extrem... gewagt nach so einer kurzen Zeit unsere Liebe unter die Haut zu bringen, doch ich war mir einfach Sicher. Und er scheinbar auch.
„Was hältst du davon für eine Weile einfach wegzufahren?“ hörte ich Care nach einer Weile der Stille fragen. „Weg? Was meinst du mit weg?“ fragte ich leicht irritiert und legte meine Stirn in Falten. „Keine Ahnung“ antwortete Care und ich spürte ein Schulterzucken „Einfach weg. Irgendwo hin wo es schön und warm ist.“
„Warum sollten wir das tun?“ fragte ich weiter, wobei mein Körper vor Freude bereits anfing zu kribbeln. „Für deinen Kopf“ sagte er daraufhin leise und setzte einen Kuss auf meinen Scheitel „Ich glaube ein Tapetenwechsel könnte dir guttun. Im Moment lässt Lord dich sowieso nicht arbeiten, also warum die freie Zeit nicht für einen Urlaub nutzen?“ „Kannst du denn einfach so Urlaub machen?“ „Lass das mal meine Sorge sein, Eisprinzessin.“ Erneut küsste er meinen Scheitel und ein kleines Grinsen legte sich auf meine Lippen.
„Hast du schon ein Ziel im Kopf?“ wollte ich von ihm wissen. „Italien soll ganz schön sein“ antwortete er mit einem Grinsen in der Stimme und ich lachte leise auf. „Du bist verrückt“ murmelte ich kopfschüttelnd „Und wie lange soll unser Urlaub dauern?“ „Solange wir es aushalten. Zwei, drei Wochen. Zwei, drei Monate. Ich bin da ganz flexibel.“ Grinsend drehte ich meinen Kopf in seine Richtung und küsste seinen stoppeligen Kiefer. „Du bist wirklich verrückt“ murmelte ich während mein Herz Purzelbäume schlug. Im Stillen fragte ich mich womit ich diesen Mann verdient hatte, behielt diese Gedanken jedoch für mich.
Doch dann fiel mir ein Problem ein und ich riss erschrocken die Augen auf. „Aber mein Bike ist noch gar nicht fertig“ sagte ich, woraufhin sich ein Grinsen auf Cares Gesicht schlich. „Entspann dich, Eisprinzessin“ brummte er zufrieden und küsste sanft meine Stirn „Dein Bike ist so gut wie fertig.“ „Wirklich?“ fragte ich völlig verblüfft. „Ja. Fever hat sich extra beeilt“ erwiderte er, drehte mich auf ihm um und verstärkte seinen Griff um meinen Körper „Aber genug geredet. Überleg es dir einfach.“ Noch bevor ich darauf etwas erwidern konnte, verschloss er meine Lippen mit seinen. Seufzend erwiderte ich seinen Kuss und schmolz förmlich gegen ihn.

Keuchend löste ich mich wieder von ihm. Keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war, doch das war auch egal. „Lass es uns tun“ sagte ich grinsend. Care wirkte für einen kurzen Moment etwas abwesend, doch dann erwiderte er mein Grinsen. „Wirklich?“ „Ja, wirklich“ antwortete ich und untermauerte meine Worte mit einem kurzen aber innigen Kuss „Vorausgesetzt dein Chef lässt dich.“ „Da mache ich mir wenig Sorgen“ erwiderte er lässig „Mein Urlaub dient der Gesundheit seiner geliebten Nichte. Da kann er gar nicht Nein sagen.“ Kichernd legte ich meinen Kopf auf seiner Brust ab. Dieser Mann war verrückt und ich verliebte mich jeden Tag ein Stückchen mehr in ihn.

Eine ganze Weile später – vielleicht war eine Stunde vergangen, vielleicht auch zwei – klingelte Cares Handy. Ich hatte mich in der Zwischenzeit wieder umgedreht, sodass ich wieder mit dem Rücken gegen seine Brust lehnte, dennoch konnte ich einen Blick auf das Display seines Smartphones erhaschen, bevor er den Anruf entgegennahm. Es war die Festnetznummer von May Motors.
„Was gibt’s?“ Care nahm des Gespräch entgegen, während seine freie Hand sich unter mein Shirt stahl. Seufzend gab ich mich seinem sanften Streicheln hin, versuchte aber dennoch etwas von dem Telefongespräch mitzubekommen. Leider konnte ich jedoch nicht verstehen was am anderen Ende der Leitung gesprochen wurde. „Geht klar. Bis dann“ erwiderte Care lediglich und damit war das Gespräch auch schon wieder vorbei.
„Was wichtiges?“ fragte ich unschuldig, als er sein Handy wieder auf dem Beistelltisch anlegte. Ich hoffte natürlich, dass wir mein Bike wiederholen konnten... „Hmm“ erwiderte Care lediglich und ließ seine großen Hände über meinen Bauch bis hin zu meinen unverdeckten Brüsten wandern. „Care“ keuchte ich als er sanft begann sie zu kneten. „Was denn, Eisprinzessin?“ fragte er scheinheilig und intensivierte seine Berührungen noch.
„Am Telefon“ keuchte ich, konnte jedoch nicht weitersprechen, da ein Stöhnen über meine Lippen rutschte als Care meine Brustwarzen zwischen seinen Fingern zusammendrückte. Zunächst blieb er still, drückte und zwirbelte meine steinharten Nippel weiter. Leise Stöhnend drückte ich den Rücken durch und gab es auf eine Antwort auf meine Frage zu bekommen.

Doch dann, genauso plötzlich wie er angefangen hatte, zog er seine Hände wieder unter meinem Shirt hervor und verschränkte seine Hände scheinheilig vor meinem Bauch. Als hätte er nie etwas getan. Doch sein Schwanz, der sich bereits gegen meinen Rücken drückte, strafte ihn Lügen. „Das gerade war Fever“ antwortet er dann schließlich doch auf meine Frage. Care bemühte sich darum unbeteiligt zu klingen, doch seine Stimme war dunkler als sonst. Erregter. „Wir können dein Bike abholen.“
Mit einem Grinsen befreite ich mich aus seinem Griff und hüpfte fröhlich von der gemütlichen Liege. „Dann lass uns losfahren“ rief ich begeistert und sah abwartend auf Care hinab. Der erwiderte meinen Blick völlig ungläubig. „Dein Ernst?“ fragte er fassungslos und sah kurz zu der deutlichen Beule in seiner Hose. Sein Pech. Er hatte das Spiel angefangen. „Sicher“ flötete ich grinsend „Ich geh dann schon mal vor.“ Kichernd verließ ich die Terrasse und ging ins Haus.
Ich hatte den Flur noch nicht einmal erreicht, als ich schnelle schwere Schritte hinter mir hörte und nur Sekunden später von zwei starken Armen gepackt wurde. „Nicht so schnell, Weib“ knurrte Care dunkel und biss mir leicht ins Ohrläppchen. Mein Kichern wurde zu einem Stöhnen und ich drückte meinen Hintern gegen die Beule in seinem Schritt. Care stöhnte rau. „Du bist eine Hexe“ knurrte er dunkel „Bist du nass, Eisprinzessin?“ „Guck doch nach“ erwiderte ich herausfordernd und rieb meinen Hintern immer mehr gegen ihn. „Wie du willst.“ Sofort fuhr er mit einer Hand in meine Jogginghose, direkt unter mein Höschen.
Stöhnend wand ich mich in seinem Griff, als er einen Finger durch meine Falten streichen ließ und mich nass und bereit vorfand. „Du bist mehr als nass, Eisprinzessin“ raunte Care und biss mir leicht in den Hals „So können wir noch losfahren. Darum müssen wir uns vorher kümmern. Meinst du nicht auch?“ „Ja“ stöhnte ich und krallte mich an seinem Unterarm fest „Wäre ja sonst... unverantwortlich.“ „Meine Rede...“ Und dann sprachen wir für eine Weile gar nicht mehr...

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Habt ihr eigentlich beim letzten Kapitel die Leseprobe gelesen?
Wie hat es euch gefallen?

Eigentlich wollte ich den Namen des "neuen" Protas ja noch geheim halten, habe aber natürlich an einer Stelle vergessen ihn zu löschen xD #shitthappens
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