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LEGACY - Ice & Caretaker (Devil's of Mayhem MC 1)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Het
23.02.2021
08.08.2021
68
249.764
28
Alle Kapitel
101 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
10.07.2021 5.168
 
Endspurt für LEGACY.
Irgendwie fühlt es sich komisch an...
Zwar habe ich ja schon Fanfiktions veröffentlicht, aber bei einer komplett eigenen Geschichte ist es dann doch noch einmal etwas anderes.
Dennoch bin ich auch stolz. Allerdings auch ein wenig traurig, dass es bald vorbei ist ;-)

Wer bis zum Ende dieses Kapitels durchhält den erwartet noch eine Überraschung ♥
Ich sage mal so viel: Es hat mit der Fortsetzung zu tun

LG eure Loane


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Zwei Tage waren inzwischen vergangen und ich hatte jede Möglichkeit damit verbracht Care wie ein verliebter Teenager anzuschmachten, wobei ich das noch nicht einmal heimlich tat. Nein, denn immerhin war ich verliebt in diesen Mann und er durfte auch ruhig wissen, dass ich ihn andauernd wie eine verrückte Stalkerin anstarrte.
Wenn man ein Paar war, war es immerhin kein Stalking oder? Wobei... waren wir überhaupt ein Paar? Wir hatten das zwischen uns wieder nicht definiert, aber wenn man sich gegenseitig seine Liebe gestand, war man anschließend ein Paar oder? Gott, wie hatte ich das früher eigentlich gemacht? War das schon immer so kompliziert gewesen oder lag das nur an Care? Schluss damit, dachte ich kopfschüttelnd, wir sind jetzt ein Paar. Schluss. Aus.
Es war Donnerstag Abend und ich war allein in Cares großem Haus, denn vor ungefähr zwei Stunden hatte Lord angerufen und ihn ins Clubhaus bestellt. Care sagte mir zwar nicht worum es ging, doch ich schätzte das Chaser sich gemeldet hatte. Was bedeutete, dass Care ihm bald folgen musste. Vermutlich morgen schon. Natürlich hätte ich gerne mehr Zeit mit meinem frisch gebackenen Freund – ich mochte dieses Wort, auch wenn das schon wieder so nach Teenager klang... Mann? Ja das war besser – mit meinem Mann verbracht, aber ich wusste das dieser Auftrag wichtig war, also hielt ich mich zurück und versuchte nicht zu sehr an ihm zu klammern. Eigentlich hatte ich mich nie für übermäßig eifersüchtig gehalten, aber der Gedanke an die ganzen Clubschlampen, die in diesem Moment um meinen Mann herumturnen könnten... das machte mich wahnsinnig.
Seufzend schüttelte ich den Kopf und wechselte gelangweilt das Fernsehprogramm. Ich musste mich von diesen Gedanken ablenken, sonst würde mir bei seiner Rückkehr noch irgendetwas herausrutschten, das ich später bereute. Oder ich würde mir einbilden Frauenparfüm an ihm zu riechen oder Lippenstift am Hemdkragen zu sehen. Gut das Care kein Hemd trägt, dachte ich sarkastisch. Fuck, würde das in Zukunft immer so werden? Würde ich immer ein halb-hysterisches, eifersüchtiges Häufchen Elend sein, sobald Care im Clubhaus war?

Ich war völlig in einer sinnlosen Dokumentation über Stachelrochen versunken, als ich das vertraute Bollern von Cares Breakout hörte. Ich atmete tief durch und setzte mich aufrechter hin während ich lauschte, wie er das Haus betrat, Jacke und Helm ablegte und seine Boots auszog. Er schien kurz zu zögern, dann setzte er sich wieder in Bewegung. Allerdings ging er nicht zu mir ins Wohnzimmer, sondern in die Küche.
Ich hörte das leise Quietschen der Kühlschranktür, dann das Klirren von Bierflaschen. Nach einem weiteren kurzen Moment der Stille näherten sich seine schweren Schritte und meine Nackenhärchen stellten sich voller Erwartung auf. Mein gesamter Körper schien zu kribbeln, doch ich hatte keine Ahnung wieso. Klar, ich reagierte immer intensiv auf ihn, aber doch nicht so. Immerhin war er noch mehrere Meter von mir entfernt und ich konnte ihn noch nicht einmal sehen.
Erwartungsvoll sah ich zur Tür, die einige Sekunden später von seiner beeindruckenden Präsenz ausgefüllt wurde. Sobald er in der Nähe war achteten alle meine Sinne nur noch auf ihn. Auch aus der Entfernung meinte ich seinen Geruch nach Leder, Sandelholz und Mann riechen zu können und ihn auf meiner Zunge zu schmecken. „Gut das du noch wach bist.“ Seine dunkle Stimme ließ meinen Körper vibrieren, riss mich aber auch aus meinen Gedanken. „Es ist erst halb zehn“ erwiderte ich etwas empört und zog eine Augenbraue nach oben, was ihn ganz offensichtlich dazu veranlasste kurz zu lachen. „Stimmt“ sagte er schmunzelnd und kam zu mir herüber.
Mit einem fragenden Gesichtsausdruck hielt er mir eine der beiden Bierflaschen entgegen, die ich dankend annahm. Erst da fiel mir die schwarze Plastiktüte auf, die er bei sich trug und dann auf den Couchtisch legte, ehe er sich mit etwas Abstand zu mir setzte. Fragend sah ich zwischen ihm und der Tüte hin und her, doch er beachtete mich gar nicht und nahm stattdessen einen Schluck aus seiner Flasche und sah dabei zum Fernseher, wo noch immer diese Doku über Stachelrochen lief.

„Was ist das?“ fragte ich schließlich neugierig und deutete dabei auf die schwarze Tüte. „Später“ antwortete er grinsend, drehte sich dabei aber weiter in meine Richtung. Schmollend schob ich meine Unterlippe nach vorne, brachte ihn so jedoch nur wieder zum Lachen. Ergeben seufzte ich und nahm ebenfalls einen Schluck von meinem Bier.
„Was wollte Lord?“ fragte ich, auch wenn ich es mir eigentlich schon denken konnte. „Chaser hat sich gemeldet“ antwortete er erwartungsgemäß und ich nickte kurz „Morgen werde ich zu ihm fahren. Jetzt habe ich auch endlich seinen Standort und es wird einige Stunden dauern bis ich ankomme.“ „Wann musst du genau los?“ wollte ich wissen und hätte mich dabei am liebsten an ihn gekuschelt, doch er hatte sicherlich seine Gründe sich mit Abstand gesetzt zu haben. „Ich muss um acht im Clubhaus sein.“ „Also bist du... Sonntag oder Montag wieder da?“ „Hmm.“ Er nickte bestätigend „Frühestens Sonntagabend, spätestens Montagabend. Hoffe ich...“
„Ich werde mir Sorgen um dich machen“ murmelte ich leise, er verstand mich dennoch und schenkte mir ein beruhigendes Lächeln. „Das brauchst du nicht, Eisprinzessin. Henschel ist zwar ein Arsch, aber ungefährlich. Außerdem bekommen Chaser und ich Unterstützung von den Nomands. Es wird also nichts passieren.“ Sie bekamen Hilfe von den Nomads? Das hatte er bisher verschwiegen oder? „Wie fühlst du dich bei dem Gedanken daran? Also mit den Nomads zusammenzuarbeiten?“ fragte ich vorsichtig „Du gehörtest immerhin mal zu ihnen.“ Auch wenn ich noch immer nicht wusste, warum er sie wieder verlassen hatte...
„Vor zwei der drei Jahren wäre es sicherlich schwierig gewesen“ antwortete er und sah dabei abwesend zum Fernseher „Aber mein Wechsel zum Mother Chapter ist inzwischen vier Jahre her und ich habe die Jungs seitdem immer mal wieder gesehen. Wir verstehen uns gut. Ich sehe es eher als einen Vorteil sie zu kennen.“ „Das hört sich gut an“ murmelte ich nickend, konnte mich jedoch noch immer nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass er gehen würde. Auch wenn es nur für wenige Tage war, ich wollte ihn nicht gehenlassen. Ob mir das irgendwann leichter fallen würde?

„Ice?“ Cares vorsichtige Frage riss mich wieder aus meinen Gedanken und ich lächelte ihn entschuldigend an. „Entschuldige. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass du für ein paar Tage gehen musst. Aber ich-“ „Mir gefällt das auch nicht“ unterbrach er mich sanft „Ich würde auch lieber hier bleiben, aber es geht nicht anders. Wenn Lord eine andere Möglichkeit sehen würde, hätte er es sicherlich gemacht. Meinst du nicht auch?“ „Ja, stimmt“ murmelte ich und versuchte diese unschönen Gedanken wieder komplett zu verdrängen.
Dann zog Care die schwarze Plastiktüte vom Tisch und legte sie auf seinen Schoß. Irgendwie wirkte er schon wieder so nervös, was meinen Magen unangenehm flattern ließ. Was war jetzt schon wieder? Würde er mich mit einem Geschenk abspeisen und seine Worte von Vorgestern zurücknehmen?
„Ich habe ein Geschenk für dich“ sagte er, suchte meinen Blick und hielt ihn förmlich gefangen. Von seiner Nervosität war nicht mehr viel zu sehen. „Ich bin mir nicht sicher was du davon halten wirst, aber... wenn es dir zu schnell geht ist das auch okay, dann hängst du sie einfach in deinen Schrank. Okay?“ Erwartungsvoll sah er mich an und ich konnte nichts anderes tun als zu nicken. Tiefst irritiert zu nicken. Mit einem schiefen Grinsen, das meine Libido schon wieder wilde Loopings schlagen ließ, reichte er mir die Tüte, welche ich mit zitternden Fingern entgegennahm.
Vorsichtig zog ich den Inhalt heraus und konnte einige Sekunden nichts anderes tun als mit großen Augen auf das Leder zu starren, das ich in meinen Händen hielt. Behutsam faltete ich es auseinander und nahm jedes einzelne Detail in mir auf. Das Leder war schwarz und unheimlich weich. Kleine runde Nieten am Kragen, auf jeder Seite drei. Verschlossen wurde die Weste mit drei roten Knöpfen und hatte ein vier Zentimeter breites Taillen-Band, das mit einer Schnalle verschlossen wurde. Mit zitternden Fingern fuhr ich über das S.Y.L.D. Patch auf der einen und dem kleinen Namenspatch auf der anderen Seite. Ice stand dort...
Aufregung durchflutete meinen Körper und meine Hände zitterten als ich die Kutte umdrehte. Unwillkürlich schnappte ich nach Luft, als ich die Patches auf der Rückseite sah.
Property of Caretaker. Devil's of Mayhem MC.

„Ice.“ Cares Stimme durchbrach meine Gedanken und ich ließ die Lederweste langsam sinken. Er saß vor mir auf der Kante des Tisches, die Hände ruhten auf meinen Knien. „So langsam machst du mir etwas Sorgen, wenn du weiter nichts sagst“ brachte er hervor und wirkte so gequält, das es mir beinahe das Herz brach „Wenn du noch nicht soweit bist-“ Schnell ließ ich die Kutte los, legte meine Hände an seine Wangen und drückte meine Lippen auf seine, womit ich ihn zum Schweigen brachte. „Nicht zu früh“ murmelte ich gegen seine Lippen „Ich war nur überrascht.“ Erneut küsste ich ihn, Tränen brannten in meinen Augen. „Aber sie ist wunderschön.“ Weil sie aussieht wie deine, fügte ich in Gedanken hinzu. Die runden Nieten am Kragen, die roten Knöpfe – sie war eine weibliche Version seiner Kutte und ich liebte sie von Anfang an.
„Zieh sie an“ knurrte er gegen meine Lippen. Lachend ließ ich von ihm ab und sank zurück auf das Polster der Couch. Grinsend zog ich die Kutte über und wollte sie schon verschließen, doch er schob meine Hände beiseite und übernahm es für mich. Mit bedacht verschloss er die drei Knöpfe, dann das Taillen-Band. Sie saß wie angegossen. Als wäre sie extra für mich gemacht. „Wunderschön“ murmelte Care und betrachtete mich ausgiebig. Ich hatte das Gefühl unter seinem Blick zu schmelzen und mein Körper kribbelte erwartungsvoll. „Ich hoffe dir ist bewusst wie viel mir das bedeutet“ sagte er, sein Blick fixierte sich dabei auf das Namenspatch. „Alles“ erwiderte ich leise und er nickte. Ich war seine Old Lady...
Old Lady – was im ersten Moment etwas abwertend klang, war in seiner Welt – unserer Welt – weitaus wichtiger als ein Trauschein. Durch diese Verbindung gehörte ich zu ihm und damit zum Club. Es war einfach... alles.

~


Wir verbrachten diese Nacht als wäre es die letzte, die wir jemals gemeinsam verbringen würden. Oder zumindest kam es mir so vor. Es war nicht das Ende unserer Beziehung und erst recht nicht das Ende der Welt, doch es fiel mir schwer meinen Mann ziehen zu lassen, auch wenn es nur drei oder vier Tage waren.
„Was hat Lord eigentlich gesagt, als er erfahren hat, dass du mich zu deiner Old Lady machen willst?“ fragte ich ihn noch hörbar verschlafen. Während Care schon frisch geduscht und fertig angezogen in der Küche hantierte, hatte ich noch ein Vogelnest auf dem Kopf und fühlte mich als würde ich jeden Moment wieder einschlafen. Außerdem steckte ich in nichts weiter als einem Höschen und Cares Shirt, welches er gestern getragen hatte. Zu mehr war ich noch nicht fähig gewesen.
„Er schien nicht sonderlich überrascht zu sein“ antwortete Care schmunzelnd „Es schien viel mehr so, als hätte er bereits drauf gewartet. Bonnie hatte deine Kutte auch erstaunlich schnell fertig, als hätte sie sie schon bereit irgendwo hängen gehabt.“ Kurz schüttelte er amüsiert den Kopf. „Aber so konnte ich sie dir immerhin noch vor meiner Abfahrt geben.“ Seit wann redet dieser Mann am frühen Morgen so viel?
Meine Gedanken liefen noch ziemlich langsam und so bemerkte ich die Tasse Cappuccino, welche vor meiner Nase stand, erst als Care sich mir gegenüber an den Tisch setzte. „Du bist noch nicht ganz da was?“ meinte er schmunzelnd woraufhin ich ihm nur die Zunge raus streckte. Vorsichtig nippte ich an dem Heißgetränk und schloss mit einem seligen Seufzen die Augen. Ich versuchte jeden Gedanken an Cares baldige Abfahrt zu verdrängen und stattdessen lieber das Frühstück genießen, welches er für uns vorbereitet hatte. Es gelang mir nur mäßig. Vermutlich lag es einfach an meiner derzeitigen allgemeinen Verfassung, dass ich so extrem darauf reagierte, dass er bald wegfahren würde. Beim nächsten Mal würde es sicher einfach sein...

„Du musst mich loslassen, Eisprinzessin“ murmelte Care teils amüsiert, teils besorgt während er versuchte den Klammergriff zu lösen mit dem ich mich an seinen Rücken drückte. Es gelang ihm nicht. „Ich will aber nicht“ brummte ich gegen seine muskulöse Kehrseite und benahm mich wie ein weinerliches Kind. Es sollte mir vermutlich peinlich sein, war es aber nicht
Schließlich besann ich mich dann aber doch, seufzte und ließ von meinem Mann ab. Als er sich zu mir umdrehte zierte ein schiefes Lächeln sein markantes Gesicht. „Es sind nur ein paar Tage, Eisprinzessin“ sagte er beinahe entschuldigend. „Macht es nicht besser“ brummte ich, schüttelte dann aber den Kopf und zwang mich zu einem Lächeln. „Wann kommen die Terror-Twins?“ „In einer halben Stunde etwa“ antwortete Care und packte die letzten Sachen auf sein Bike. Gott, nie hätte ich gedacht, dass es mir so schwer fallen würde mich von ihm zu verabschieden. Dabei waren es nur ein paar Tage. Ein paar läppische Tage.
Als er fertig war kam er zu mir zurück, legte seine Hände an meine Wangen und drückte seine Lippen auf meine. Ich erwiderte seinen Kuss mit allem was ich ihm geben konnte. Mein Körper begann zu kribbeln, doch ich rief ihn zur Ruhe. Meine Finger krallten sich in sein Shirt, brannten darauf unter den Stoff zu wandern, doch ich riss mich zusammen.
„Ich werde dich vermissen, Eisprinzessin“ murmelte er gegen meine Lippen „Es ist mir noch nie schwerer gefallen zu einem Auftrag aufzubrechen.“ „Wenn du solche Sachen sagst, macht es das nicht einfacher“ erwiderte ich kichernd und löste mich von ihm. Seufzend trat Care einen Schritt zurück und machte einen gequälten Eindruck. Als mein Blick nach unten wanderte und an der beachtlichen Beule in seinem Schritt hängen blieb, wusste ich auch warum. „Armer großer Mann“ kicherte ich, trat dann aber wieder einen Schritt auf ihn zu um ihm einen sanften Kuss auf seinen stoppeligen Kiefer zu setzen. „Pass auf dich auf“ flüsterte ich leise. „Werde ich“ erwiderte er ehe er eine Hand an meinen Hinterkopf legte, mich sanft an sich zog und einen Kuss auf meiner Stirn platzierte.
Ohne ein weiteres Wort löste er sich wieder von mir, zog sein Bandana über Mund und Nase und setzte seinen Helm auf. Seufzend ging ich zum Garagentor und öffnete es während Care auf sein Bike stieg und es startete. Ich lächelte als er losfuhr, auch wenn mir nicht danach zu Mute war. Als er auf meiner Höhe war stoppte Care wieder und legte seine behandschuhte Hand auf meinen Kopf. „Vier Tage“ sagte er laut über den Lärm seiner Harley hinweg. Seine blauen Augen hielten mich fixiert und ich nickte lächelnd. Vier Tage. Dann nahm er seine Hand wieder von mir und fuhr endgültig los.
Kopfschüttelnd ließ ich die Luft aus meinen Lungen. Seit wann klammerte ich eigentlich so? Seitdem du wieder jemanden hast den du verlieren kannst, wetterte meine Innere Stimme und ich gab ihr recht. Ich hatte Angst Care zu verlieren und ich mochte diese Angst nicht.

Es verging beinahe eine Stunde ehe Shadow Cares Haus erreichte. Ich wunderte mich zwar über seine Verspätung – denn Shadow war immer pünktlich – doch ich fragte nicht danach. Schweigend saßen wir im Wohnzimmer uns sahen uns irgendeinen Mist im Fernsehen an.
„Wie geht es eigentlich Savannah?“ fragte ich nach einer Weile in die Stille. „Soweit gut“ antwortete Shadow und löste seinen Blick vom Fernseher um mich anzusehen „Sie ist seit einigen Tagen im Clubhaus.“ „In einer Zelle?“ fragte ich skeptisch, doch Shadow schüttelte den Kopf. „Nein. In einem der Zimmer im zweiten Stock. Es ist allerdings... abgeschlossen.“ Shadow wirkte etwas zerknirscht als er das sagte. „Warum?“ fragte ich nach „Also warum ist sie eingeschlossen?“
„Sie kooperiert nicht“ seufzte er „Sie spricht mit niemandem von uns und solange können wir nicht ausschließen, dass sie nicht doch für die Crew arbeitet. Lord verliert langsam die Geduld mit ihr und würde sie am liebsten in den Keller umlagern. Noch können wir ihn davon abhalten...“ „Aber ihr Bruder hat doch gesagt, dass sie nicht freiwillig dort waren. Oder etwa nicht?“ „Schon... Aber Savannah muss diese Aussage bestätigen.“ „Verstehe...“ murmelte ich nachdenklich „Und was wenn ich mit ihr spreche? Immerhin hat sie mir geholfen.“
„Bist du dir sicher, dass du das willst?“ fragte mein Cousin skeptisch nach, woraufhin ich nickte. Kurz betrachtete er mich nachdenklich, seufze dann aber ergeben. „Ich werde Lord fragen was er davon hält. Das kann und werde ich nicht einfach so entscheiden.“ Das war für mich okay und so nickte ich lächelnd. Ich verstand nicht warum Savannah nicht mit den Männern sprach. Hatte sie vielleicht einfach nur Angst? Vor den Devil's oder vielleicht vor dem Alpha? Hat sie Angst vor Konsequenzen wenn sie reden sollte? Ich wusste es nicht, aber ich war fest entschlossen es herauszubekommen.

Kurze Zeit später stand Shadow auf und verließ das Wohnzimmer. Er sagte nicht wohin er ging oder was er vorhatte, aber nach dem was ich hören konnte, ging er in die Küche und telefonierte. Ich hoffte, dass er mit Lord sprach wegen meiner Bitte, aber ich konnte nichts von dem verstehen was er sagte. Einige Minuten vergingen bis er zurückkehrte und sich wieder auf die Couch fallenließ.
„Lord hätte kein Problem damit, wenn du mit Savannah sprichst“ sagte er mit einem lässigen Schulterzucken „Du kannst eigentlich jederzeit vorbeikommen. Halt... dann wenn es dir passt.“ „Danke Shadow“ erwiderte ich mit einem zufriedenen Lächeln „Heute ist es schlecht, da ich noch einen Termin bei Jax habe.“ „Gut zu wissen“ brummte der Schwarzhaarige dazwischen. „Das hätte ich dir schon noch erzählt“ fuhr ich ihn an, woraufhin er entwaffnend die Hände hob „Vielleicht morgen. Da habe ich nichts weiter vor.“ Sonntag auch nicht, außer ich würde Jenna wieder einladen... „Sag einfach Bescheid wenn du dich entscheiden hast. Wann musst du bei Jax sein?“ „Um halb zwei.“

Wir verbrachten die Zeit ehe wir zu Jax mussten mit entspannen und essen. Ziemlich unspektakulär also und so ging es auch weiter. Ich hatte eher das Gefühl zu vegetieren, als zu leben. Beinahe so, als hätte Care einen Teil von mir mitgenommen als er gegangen war. Das klang unheimlich kitschig oder? Ja, klang es, aber es war mir ziemlich egal.
Shadow hatte mich ohne weitere Diskussionen zu Jax gebracht und später wieder abgeholt. Jax erklärte mich angesichts der Motiv-Wahl zwar für verrückt, ging aber brav seiner Arbeit nach. Allerdings grinste er dabei die ganze Zeit und nervte mich mit blöden Sprüchen. Aber das Ergebnis war es wert, diesen Idioten aushalten zu müssen. Einen Tag später war ich bei Savannah um mit ihr zu sprechen. Das Gespräch verlief jedoch... eher schleppend. Ich weiß nicht woran es lag... ob sie es bereute mir geholfen zu haben... ob sie mir die Schuld an ihrer Situation gab... Sie sprach kaum ein Wort mit mir, und wenn dann waren es nur sehr abgehakte Antworten. Ich hätte genauso gut mit einer Wand reden können, dennoch redete ich ihr rund eine halbe Stunde gut zu. Dann gab ich es auf.
Nun war Abend und Jenna wollte vorbeikommen. Shadow und Shade hatten sich in die Küche verkrochen und versprochen uns in Ruhe zu lassen. Jenna schrieb mir eine Nachricht, als sie draußen vor dem großen Tor stand. Schnell ging ich zur Tür um sie hinein zu lassen. Ich verschloss das Tor direkt wieder und wartete an der Tür bis meine Freundin diese erreicht hatte. „Lange nicht gesehen“ begrüßte Jenna mich grinsend was mich zum Lachen brachte. „Ja wirklich“ erwiderte ich amüsiert und zog sie in eine feste Umarmung „Ich weiß gar nicht wie ich es so lange ohne dich aushalten konnte.“ Lachend löste sie sich von mir und marschierte dann an mir vorbei in Richtung Küche.
Natürlich hatte ich ihr vorher geschrieben, dass wir nicht alleine waren. Kopfschüttelnd schloss ich die Haustür und folgte ihr gemütlich. Als Jenna die Küchentür erreichte blieb sie wie vom Donner gerührt stehen und starrte die Zwillinge mit großen Augen an. „Alex, hab ich gesoffen?“ fragte sie mich fassungslos „Ich glaube ich seh doppelt.“ „Ich hab dir doch gesagt, dass sie Zwillinge sind“ erwiderte ich amüsiert und blieb dann neben ihr stehen. „Ja, schon. Aber die sehen... gleich aus“ stotterte sie und ich musste ein Lachen wirklich verkneifen. Auch die beiden Biker sahen ziemlich amüsiert aus.
„Der linke von beiden ist Shade, ihr habt euch ja schon einmal gesehen“ begann ich die Anwesenden einander vorzustellen „Die andere Grinsekatze ist Shadow. Der hat normalerweise immer einen ähnlich finsteren Gesichtsausdruck wie Care, aber du scheinst sie gerade ziemlich zu amüsieren. Jungs, das ist meine beste Freundin Jenna. Anbaggern ist verboten, sonst reiche ich Beschwerde bei Lord ein.“ „Ach, wegen mir“ hörte ich Jenna neben mir murmeln und verpasste ihr dafür einen leichten Schlag gegen den Oberarm. „Freut mich dich kennenzulernen, Jenna“ begrüßte Shadow sie schließlich höflich. Shade nickte schweigend, er hatte meine Freundin immerhin schon einmal gesehen. Bevor Jenna zu sehr ins Schwärmen geriet, schob ich sie aus der Küche in Richtung Wohnzimmer.
Dort machten wir es uns auf der Couch gemütlich. Ich hatte bereits vor Jennas Ankunft einige Getränke bereitgestellt über die wir uns nun hermachten. „Gibt es etwas Neues zwischen dir und Mike?“ fragte ich neugierig. Bei unseren letzten Treffen ging es immer nur um meine Probleme, daher war ich nicht auf dem neusten Stand was Jennas Beziehung betraf. Das genervte Schnauben, welches sie von sich gab, sagte mir eigentlich schon alles. „So schlimm?“ fragte ich vorsichtig nach. Als ich beim letzten Mal mit ihr über ihren komischen Freund, den ich bisher erst einmal getroffen hatte und eigentlich ganz sympathisch fand, gesprochen hatte, war eigentlich wieder alles in Ordnung gewesen zwischen ihnen.
„Ich weiß auch nicht“ murmelte Jenna kopfschüttelnd „Er hatte letztens schon wieder so eine Phase, in der ich ihn nicht erreichen konnte. Keine Ahnung warum... Jetzt ist wieder alles gut, aber... wenn das jetzt regelmäßig der Fall ist... Darauf habe ich absolut keine Lust.“ „Das glaube ich dir. Darauf hätte wohl niemand Lust“ erwiderte ich betrübt. Jenna hatte irgendwie immer Pech mit den Männern und das tat mir Leid für meine Freundin. Denn sie war so ein sympathischer und lebenslustiger Mensch. Außerdem war sie verdammt heiß. Nur leider schien sie damit ziemlich viele Idioten anzuziehen.
„Aber genug von mir und meinem Unglück“ rief sie aus und schüttelte dabei energisch den Kopf „Erzähl mir lieber wie es mit dir und deinem Biker läuft.“ Erwartungsvoll sah sie mich an. Ich wand mich etwas unter ihrem Blick. Natürlich hatte ich ihr bei unseren letzten Treffen erzählt, dass Care und ich uns nach meiner Entführung wieder... nähergekommen waren. Doch die neueste Änderung wusste sie noch nicht.
„Versprich mir nicht zu schreien oder zu quietschen“ wies ich sie an, woraufhin sie sichtbar irritiert war. „Wieso sollte ich denn schreien oder quietschen?“ wollte sie irritiert wissen. „Weil du das andauernd tust, wenn man dir irgendwelche... Neuigkeiten erzählt“ antwortete ich ihr, woraufhin ihre Augen immer größer werden. „Die Jungs in der Küche wissen nichts von dem... was ich dir jetzt erzähle.“

Abwartend und erwartungsvoll sah Jenna mich an, während ich tief Luft holte und mich mental darauf vorbereitete einem Menschen von meiner Beziehung zu Care zu erzählen. Bisher wusste davon nämlich niemand etwas... „Care und ich... wir... wir sind zusammen.“ Jennas Augen wurden noch größer und sie schlug sich eine Hand vor den Mund, um nicht aufgeregt zu quietschen. „So richtig?“ fragte sie aufgeregt und ich kicherte leise. „Wir haben es nicht definiert“ meinte ich schulterzuckend „Aber ich habe ihm gesagt, dass ich ihn liebe.“ „Und Care?“ Gott, sie war so enthusiastisch, es war wirklich süß.
„Der hat es auf seine ganz eigene Art und Weise erwidert“ antwortete ich leise lachend „Und am Donnerstagabend hat er mir dann eine Property-Kutte gegeben.“ „Wow“ hauchte Jenna und schien den Tränen nahe zu sein. Ich hatte ihr vor einer ganzen Weile einmal erklärt was es mit dem 'Property of...' auf sich hatte, demnach wusste sie was für ein... Liebesbeweis das von Care war. „Ich freue mich so für dich. Beziehungsweise für euch“ sagte sie ergriffen.
Ich kam jedoch nicht dazu etwas darauf zu erwidern, da sich schwere Schritte näherten. Schnell wischte Jenna die Tränen aus ihren Augenwinkeln und setzte ein Lächeln auf, welches mich zum Lachen brachte. „Alles in Ordnung bei euch?“ fragte Shade leicht irritiert, als er im Türrahmen stehenblieb. „Alles bestens“ antwortete ich abwinkend „Was führt dich zu uns Shade?“ „Wir wollten uns etwas zu Essen bestellen und wollten fragen ob ihr auch etwas haben möchtet“ erklärte er noch immer etwas verwirrt. „Er läd euch auch ein“ hörte man Shadow aus der Küche rufen. Amüsiert lachten Jenna und ich auf, während Shade das Gesicht verzog. Schnell zwang er sich jedoch zu einem Lächeln.
Später saßen wir eine Weile bei den beiden in der Küche und vernichteten unsere Pizzen, die Shade tatsächlich ohne zu murren bezahlte. Den restlichen Abend, bis Jenna bis um kurz vor elf verabschiedete, verbrachten wir jedoch ohne die beiden Biker im Wohnzimmer. Es war ein wunderbarer lustiger Abend. Die Ablenkung in Form meiner besten Freundin tat gut und verkürzte die Wartezeit bis zu Cares Rückkehr enorm. Zumindest gefühlt.


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Leseprobe
BURNING AIM - (Devil's of Mayhem MC 2)


Prolog


„Ich will, dass diese Wichser wieder aus unserer Stadt verschwinden“ brummte Lord mies gelaunt und fuhr sich mit einer Hand durch die kurzgeschorenen hellblonden Haare. „Derzeit wissen wir noch immer nicht wer überhaupt dahintersteckt“ warf Wood, der Road Captain des Clubs, wenig hilfreich ein. „Das ist mir scheißegal. Und wenn es der Kaiser von China wäre“ fuhr Lord ihn aufgebracht an „Das ist unsere Stadt. Unsere! Niemand kann sich hier einfach breit machen und tun und lassen was er will verdammt!“
Das der sonst so ausgeglichene Präsident des Devil’s of Mayhem MC so aus der Haut fuhr, kam selten vor und keiner der Anwesenden wagte es seinen Tobsuchtsanfall zu unterbrechen.

Vor ein oder zwei Monaten waren fremde Dealer in ihrer Stadt aufgetaucht und vertickten ihre Drogen ohne, dass der Club etwas davon bemerkt hatte. Zunächst. Irgendwann war dies jedoch den alteingesessenen Dealern aufgefallen und die hatten sich natürlich direkt beim Club ausgeheult. Eigentlich hielten die Devil’s sich aus dem Drogengeschäft heraus und wollten damit nichts zu tun haben. Allerdings war es unmöglich eine so große Stadt wie Eidstadt komplett drogenfrei zu halten. Also behielten sie die Dealer unter ihrer Kontrolle, sorgten dafür das der Scheiß der auf den Straßen vertickt wurde nicht zu sehr mit irgendeinem Müll versetzt war und das auch sonst niemand Probleme machte.
Außerdem mussten die Dealer einen gewissen Satz ihrer Einnahmen an den MC abtreten. Es war nicht viel, der Club wollte sich nicht an dem Drogengeschäft bereichern, doch durch diese Abgaben bekamen die Dealer auch einen gewissen Schutz durch die Rocker. Gab es Probleme mit Kunden oder Lieferanten, kümmerte der MC sich darum.
Doch die Neuen schissen auf diese Regelungen. Seit Bekanntwerden der Eindringlinge hatten sie schon mehrere Dealer mit einem gewaltigen Arschtritt aus der Stadt heraus komplimentiert, aber mit jedem verschwundenen Dealer kam mindestens ein neuer wieder in die Stadt.
Keiner wusste wer der Drahtzieher dahinter war. Die Dealer konnten oder wollten keine genauen Angaben dazu machen. Im Milieu ging jedoch das Gerücht um, dass ein großer Familienclan aus dem Norden dahinterstecken sollte. Beweise gab es dafür jedoch keine.

„Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse?“ fragte Lord schließlich als er sich wieder beruhigt hatte. „Ja, die gibt es tatsächlich. Das wollte ich dir gerade erzählen bevor du ausgeflippt bist“ antwortete Caretaker. Lord funkelte den jungen Enforcer daraufhin wütend an, doch dieser ließ sich davon gar nicht beirren. „Wir konnten mehrere Lager aufspüren, die zu keinem der uns bekannten Dealer gehört. Vermutlich lagern unsere nordischen Freunde ihren Scheiß dort.“
„Freunde“ spottete Shade „Du solltest an deiner Wortwahl arbeiten Bruder.“
„Halt die Fresse Sergeant.“ „Fick dich ins Knie Enforcer.“
„Schnauze“ fuhr Lord gereizt dazwischen „Sind wir hier im Kindergarten oder was?“ Shade hatte immerhin den Anstand etwas betreten den Blick abzuwenden. Caretaker hingegen sah seinen Präsidenten ungerührt an, wie der arrogante Bastard der er nun einmal war. „Erzähl weiter Care bevor ich die Geduld mit euch Arschlöchern verliere.“ Die Stimmung im Club war angespannt, an diesem Abend ganz besonders. Solche Ausbrüche gehörten daher beinahe schon dazu.
„Da wir noch immer keine Ahnung haben wer tatsächlich versucht sich in unserer Stadt breitzumachen, wäre mein Vorschlag die Ware zu vernichten. Dann müssen sie etwas tun“ sprach Care weiter und erntete gemischte Reaktionen. „Hältst du das für schlau? Die werden doch direkt vermuten, dass wir dahinterstecken“ warf Dog fragend ein.
„Wenn du eine bessere Idee hast nur raus damit, Kumpel. Ich hatte auch nicht daran gedacht, die Gebäude einfach in die Luft zu sprengen, auch wenn das sicherlich ziemlich unterhaltsam wäre. Es soll eher wie ein Unfall aussehen, damit sie keine konkreten Beweise gegen uns haben. Natürlich werden sie uns direkt verdächtigen, aber sie sollen ja auch wissen, dass sie uns nicht einfach so auf der Nase herumtanzen können.“

„Ich finde die Idee nicht schlecht“ brummte Lord nachdenklich „_____, das wäre ein Part. Was sagst du dazu?“ Seufzend richtete er sich in seinem Stuhl auf und legte die Unterarme auf den großen Tisch, an dem sie alle saßen. „Willst du meine Meinung zu Cares Idee haben oder ob es umsetzbar ist Prez?“ „Beides.“
Seufzend fuhr er sich mit einer Hand durch die schulterlangen dunkelbraunen Haare und dachte genau über seine nächsten Worte nach. So wie Lord ihn ansah, würde er kein Nein akzeptieren. Er hatte absolut keine Lust darauf sich um die Lager zu kümmern, doch es würde ihm nichts anderes übrigbleiben.
„Die Idee an sich ist gut, auch wenn ich mir nicht denken kann, dass wir sie dadurch in die Flucht schlagen können. Aber wir werden sie auf jeden Fall zum Handeln zwingen und vielleicht machen sie dann einen Fehler. Ob es machbar ist es wie einen Unfall aussehen zu lassen... Das kann ich dir erst sagen, wenn ich das Ziel kenne. Prinzipiell aber schon.“
„Alles andere hätte mich auch enttäuscht“ erwiderte Lord mit einem unheilvollen Grinsen „Also Jungs, wer ist dafür, dass er sich um die Lager dieser Schwanzlutscher kümmert?“
Es wunderte ihn nicht im Geringsten, dass sämtliche Arme nach oben gingen. Er selbst enthielt sich jedoch. Er wollte nicht darüber abstimmen, was er in seiner ohnehin schon knappen Freizeit in Zukunft tun durfte – auch wenn es eh keinen Unterschied machte.

...

„Damit ist es entschieden. Du setzt sich mir Care zusammen und wirst das erste Ziel in Angriff nehmen. Und dann sind wir mal gespannt wie lange wir auf eine Reaktion dieser Arschlöcher warten müssen.“


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Sicherlich ist euch aufgefallen, dass ich den Namen des Protagonisten von BURNING AIM herausgenommen habe.
Derzeit bleibt es noch mein Geheimnis wer es ist ;)
Habt ihr vielleicht schon eine Idee?

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@loanetreek
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