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LEGACY - Ice & Caretaker (Devil's of Mayhem MC)

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Het
23.02.2021
20.06.2021
57
219.258
13
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30.04.2021 4.411
 
Es war kurz nach elf als wir entschieden zu gehen und uns auf den Rückweg zu unseren Bikes machten. Jenna war bereits vor einer halben Stunde mit einem Taxi verschwunden und ihre Stimmung war gelinde gesagt im Keller. Immer wieder dachte sie über ihre Beziehung zu Mike nach und das machte sie krank. Das war zumindest meine Meinung. Ich hatte versuchte sie so gut es ging abzulenken – immerhin lenkte es mich auch ab – doch das war nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Sie tat mir wirklich leid.
„Ich fahre noch ins Clubhaus“ eröffnete Care mir plötzlich als wir unsere Bikes erreichten. Irritiert beobachtete ich wie er seine Lederjacke und darüber seine Kutte anzog. „Jetzt noch?“ fragte ich verwundert und erntete dafür ein leises Schnauben. „Was soll das denn heißen, Eisprinzessin? Es ist erst kurz nach elf. Die Party geht jetzt erst los.“ „Ja ja, schon gut“ entgegnete ich abwinkend „So war das auch nicht gemeint.“ „Sondern?“ „Wir hocken wir seit fast acht Stunden und jetzt willst du noch ins Clubhaus. Das hat mich einfach etwas gewundert.“ Kurz zuckte ich mit den Schultern und wandte mich von ihm ab um meine Jacke anzuziehen.
„Ich werde dann schon mal zurückfahren“ teilte ich ihm mit und sah im Augenwinkel wie er in seiner Bewegung stoppte. „Alleine?“ fragte er mich harsch und ich stöhnte genervt. „Ja alleine. Ich sehe da kein Problem, Caretaker. Aber wenn es dich stört, fahr doch einfach mit und anschließend weiter zum Clubhaus“ erwiderte ich angefressen und setzte anschließend meinen Helm auf. „Du weiß doch wohl sehr genau wo das Problem liegt“ fuhr er mich daraufhin an und ich drehte mich leicht fassungslos wieder in seine Richtung. „Erstens: übertreibst du meiner Meinung nach maßlos“ zischte ich ihn durch mein geöffnetes Visier an „Zweitens: du willst doch ins Clubhaus.“
Ohne weiter auf ihn zu achten schwang ich mich auf mein Bike und startete lautstark den Motor um seine wüsten Flüche nicht mehr hören zu müssen. Langsam fuhr ich los uns beobachtete im Spiegel wie er ebenfalls aufstieg und mir folgte. In dem Moment ging ich fest davon aus, dass er mir bis zu seinem Haus folgen und dann zum Clubhaus weiterfahren würde. Doch ich irrte mich.
Zwar folgte er mir für einige Kilometer, doch dann bog er in eine andere Richtung ab. „Verdammter Penner“ murrte ich unter meinem Helm und musste zugeben, dass mir etwas mulmig wurde. So allein auf der dunklen Straße. Doch was sollte mir schon passieren? Ein herannahendes Fahrzeug würde ich wegen der Scheinwerfer schon von weitem erkennen und sobald ich mein Ziel erreicht hatte, würde ich mich hinter dem Monster-Zaun und der Alarmanlage verschanzen.
Kein Grund zur Sorge also...


~ Caretaker ~


„Du übertreibst maßlos, Alter“ brummte Cash in seine Bierflasche und sah mich an als hätte ich den Verstand verloren. „Klar, verstehe ich deine Sorge“ sprach er weiter nachdem ich ein undefinierbares Brummen von mir gegeben hatte „Aber ihre Idee war doch auch gut. Du wärst einfach hinter ihr hergefahren, hättest dich versichert das sie heile in deiner Garage ankommt und wärst dann hierhergekommen. Alles kein Problem, wenn du mal deinen Kopf aus dem Arsch ziehen würdest.“ „Halt einfach die Fresse, Mann“ maulte ich ihn an und verfluchte zum ersten Mal in meinem Leben keinen Alkohol anzurühren. Waren das nicht genau solche Abende an denen man sich einfach abschoss?
„Du magst sie was?“ meinte mein Kumpel dann nach einem Moment der Stille und wackelte dabei grinsend mit den Augenbrauen. „Worauf willst du hinaus?“ fragte ich gefährlich leise, doch davon ließ Cash sich nicht einschüchtern. „Das du sie mehr magst als du zugibt. Und als du solltest, mein Freund“ erklärte er wobei seine Miene ernster wurde „Ich glaube ich weiß was hier läuft. Du willst sie zu deiner Lady machen, gestehst es dir selber aber nicht ein und jetzt vergraulst du sie. Großes Kino, Caretaker. Wirklich.“ „Du redest Bullshit“ fuhr ich ihn an und konnte nicht glauben was ich mir da von ihm anhören durfte „Ich will keine Lady. Weder sie noch sonst irgendeine, klar?“ Ich machte eine kurze Pause und sprach dann deutlich leiser weiter. „Ja, ich ficke sie. Mehr aber auch nicht. Du siehst Gespenster mein Freund, also halt einfach deine Fresse über Sachen, von denen du keine Ahnung hast und die dich einen Scheißdreck angehen.“
Ich ließ ihm gar keine Chance etwas zu erwidern, sondern stürmte förmlich davon in Richtung des hinteren Bereiches unseres Clubhauses. Mein Schädel drehte sich als hätte ich gesoffen, dabei war ich stocknüchtern. Mein Ausbruch Cash gegenüber war nicht fair, das war mir klar, doch er würde das überleben. Im Vorbeigehen packte ich eine der herumstehenden Clubschlampen am Arm und zog sie einfach hinter mir her. Ich musste Ice und das schlechte Gefühl in meinem Inneren verdrängen. Und was gab es da besseres als unverbindlichen Sex?
„Huch, Caretaker“ kicherte die Braunhaarige „Du hast es aber eilig.“ Ich antwortete darauf jedoch nicht und zog sie stattdessen in den ersten Stock, wo sich die Zimmer der Clubmuschis befanden. „Wo ist dein Zimmer?“ fragte ich sie mit rauer Stimme, woraufhin sie mich verführerisch anlächelte und dann mit wiegenden Hüften vorlief. Wie ein treudoofer Köter dackelte ich ihr hinterher. Ich war mir nicht sicher, aber ich glaubte zu wissen, dass sie Maddy hieß. Sie war auf jeden Fall noch recht neu und mein Schwanz hatte noch keine Erfahrungen mit ihr gemacht. Beste Voraussetzungen also.
„Ist ja schon eine Weile her, dass du dir hier etwas Spaß gesucht hast“ sagte sie mit verführerischer Stimme als sie vor einer Tür stoppte und diese aufschloss „Wir dachten schon, du hättest dir tatsächlich eine Lady gesucht.“ Ihre Worte begleitet von diesem Mädchenhaften Kichern wirkte wie ein Eimer Eiswasser auf mich, dennoch wollte ich mich nicht von meinem Plan abbringen lassen. „Hör endlich auf zu quatschen“ brummte ich genervt und schubste sie einfach in den Raum ehe ich ihr folgte.

Als ich ungefähr eine Halbe Stunde später das Clubhaus durch den Hinterausgang wieder verließ, war meine Stimmung absolut im Arsch. Ich hatte das Gefühl den schlechtesten Sex in meinem Leben gehabt zu haben. Das lag nicht an Maggy – wie sie richtig hieß. Die hatte sich außerordentliche Mühe gegeben, doch in meinem Kopf spukte die ganze Zeit eine andere Frau herum. Selbst als mein Schwanz tief in ihrer Muschi vergraben war, konnte ich nur an die kleine eigenwillige Eisprinzessin denken, die jetzt alleine schlafend im Bett lag. Vermutlich in ihrem und nicht wie in den letzten Wochen in meinem.
Zunächst hatte ich versucht Ice aus meinen Gedanken zu verbannen, doch das war hoffnungslos und so gab ich es irgendwann auf. So schaffte ich es immerhin zu kommen, bescherte Maggy noch schnell einen Höhepunkt und sah dann zu aus dem Clubhaus zu verschwinden. Von meiner geistigen Abwesenheit schien sie dabei nichts mitbekommen zu haben, was definitiv besser war. Was jedoch unglaublich abtörnend war, war ihr permanentes Gequatsche. Ich fühlte mich wie in einem Billig-Porno während sie mir andauernd sagte wie geil mein Schwanz doch wäre und dass ich bloß nicht aufhören sollte sie zu ficken. Standen die anderen auf so was? Ich empfand das Gequatsche schon immer als nervtötend und so hatte ich ihr irgendwann den Mund zugehalten.

Zu meinem Glück konnte ich das Clubgelände verlassen, ohne dass jemand auf mich aufmerksam wurde. Ich liebte diesen Chaotischen Haufen über alles, doch im Moment war meine Stimmung so dermaßen im Arsch, dass ich am Ende noch eine Schlägerei angezettelt hätte, wäre mir irgendjemand blöd gekommen. So raste ich lieber wie ein Irrer durch die beinahe leeren Straßen Eidstadts. Mein Weg führte mich nicht direkt nach Hause, denn ich musste wirklich den Kopf frei kriegen und mir Gedanken darüber machen wie es weitergehen sollte. Wie es mit Ice weitergehen sollte. Sie schlaueste Lösung wäre sie wieder in ihre Wohnung zu stecken, die bereits seit Wochen wieder fertig war. Ein Wachposten stand ohnehin immer vor ihrer Tür, also konnte eigentlich nichts passieren. Doch aus irgendeinem Grund gefiel mir dieser Gedanke überhaupt nicht. Mir, nicht meinem Schwanz. Okay, den vermutlich auch nicht, aber es war tatsächlich mein dickköpfiger Schädel, der sie nicht gehenlassen wollte.
Ich fuhr sicherlich eine Stunde sinnlos durch die Gegend, ehe ich mein Zuhause erreichte. Es lag komplett im Dunkeln und nichts ließ darauf schließen ob Ice dort war. Ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit. Ich hätte ihr einfach hinterherfahren sollen, wie sie es vorgeschlagen hatte. Cash hatte recht, ich war wirklich ein Idiot. Ich war in Rekordzeit bei der Garage angekommen und als sich das Tor langsam öffnete entwich mir ein erleichtertes Seufzen. Ice‘ Bike stand sauber eingeparkt auf seinem Platz. Also war sie hier.
Deutlich entspannter betrat ich das Haus, legte im Flur meine Kutte und die Lederjacke ab und zog meine Boots aus. Als ich nach oben ging war nirgends etwas zu hören oder zu sehen. Kurz zweifelte ich ob Ice tatsächlich hier war. Was wenn sie ihre Sachen gepackt und in ihre Wohnung gefahren war? Ach quatsch. Sie war zwar manchmal ein kleiner Hitzkopf, aber so überstürzt würde sie dann doch nicht verschwinden. Als ich mein Zimmer betrat und das Licht einschaltete, traute ich meinen Augen nicht. Gegen sämtliche Erwartungen entdeckte ich Ice‘ zierliche Statur in meinem Bett. Schnell schaltete ich das Licht wieder aus, doch sie hatte sich nicht gerührt und auch keinen Ton von sich gegeben, also ging ich davon aus, dass sie noch schlief.
Doch in diesem Moment wurde mir ein gewaltiges Problem bewusst. Ich stank nicht nur nach Zigarettenrauch und Alkohol, sondern auch nach dem Parfüm der Clubschlampe. Augenblicklich kam ich mir wie der größte Arsch vor und verschwand schnell und leise im angrenzenden Bad. Vor einigen Stunden unterhielten wir uns noch übers Fremdgehen und das ich nichts davon hielt und dann zog ich so eine Scheiße ab. Nein, schellte ich mich. Ice und ich führten keine Beziehung und wir hatten zu keinem Zeitpunkt eine Monogamie vereinbart.
Dennoch wollte ich den Gestank des Verrats so schnell wie möglich loswerden. Ich stopfte meine Klamotten direkt in die Waschmaschine und warf diese auch gleich an. Zum Glück war es ein neues Hightech-Scheißteil und extrem leise. Als ich mich unter die Dusche stellte und das Eiskalte Wasser über meinen Körper lief, hätte ich am liebsten meinen Kopf gegen die Fliesen geschlagen. Ich wusste absolut nicht mehr was ich wollte oder nicht wollte. Was ich denken sollte oder nicht denken sollte. Es war alles verwirrend und das gefiel mir nicht. Ich brauchte für den Club und meinen Job einen klaren Kopf und das war derzeit absolut nicht möglich, doch ich hatte keine Ahnung wie ich das ändern sollte.

Leise betrat ich kurz darauf mein Schlafzimmer und fischte blind eine Shorts aus meinem Schrank, die ich mir anschließend anzog. Kurz überlegte ich ob es tatsächlich eine gute Idee wäre mich zu ihr zu legen. Andererseits hatte sie sich schließlich dazu entschieden bei mir zu pennen, also würde es komisch rüber kommen nun auf die Couch umzuziehen. Ich versuchte so vorsichtig wie möglich mich zu ihr ins Bett zu legen und behielt einen gewissen Sicherheitsabstand bei. Zwar zog sich alles in mir bei dem Gedanken an diese Lücke zusammen, aber ich unterdrückte den Drang sie an meine Brust zu ziehen.
Mit einem lautlosen Seufzen legte ich mich auf den Rücken und starrte gedankenverloren an die dunkle Decke. Ich lag noch keine Minute ruhig in meinem Bett, als Ice sich neben mir regte. Gespannt hielt ich den Atem an, als sie meinen Arm anhob, sich darunter schlängelte und sich so dicht wie möglich an meinen Körper drückte. Es hatte beinahe den Anschein als wollte sie in mich hineinkriechen. „Es tut mir leid, dass ich so zickig war“ flüsterte sie nach einem Moment der Stille und ich musste schlucken. „Mir tut es leid, Eisprinzessin“ erwiderte ich ebenso leise „Ich hätte dich nicht so anfahren dürfen. Dich kurz hierher zu begleiten und anschließend weiter zum Clubhaus zu fahren, wäre immerhin kein großer Umweg gewesen.“ „Ja. Da hast du wohl recht“ erwiderte sie mit einem hörbaren Grinsen, welches mich schmunzeln ließ.
„Lass uns schlafen, Eisprinzessin“ brummte ich leise und drehte mich auf die Seite um sie noch dichter an mich ziehen zu können. Ich spürte ihr Nicken an meiner Brust und kurz darauf war sie auch schon wieder eingeschlafen. Ich lag noch eine Weile wach, streichelte geistesabwesend über ihren Rücken und fühlte mich einfach nur mies. Wir waren kein Paar, aber dennoch fühlte ich mich als hätte ich sie betrogen...


~ Ice ~


Der nächste Tag war irgendwie normal, aber irgendwie auch wieder nicht. Ich hatte das Gefühl, dass die Stimmung zwischen uns merkwürdig war und das gefiel mir nicht. Jedoch sprach auch keiner von uns diesen rosafarbenen Elefanten, der mitten im Raum stand, an. War das vielleicht schon das Ende? Das Ende von... was-auch-immer?
Um der erdrückenden Stimmung im Haus zu entgehen, hatte ich mich gegen zwei Uhr am Nachmittag auf die große Terrasse verzogen. Ich lag nur mit einem hellgrauen Bikini bekleidet auf der unglaublich bequemen Liege und genoss das wunderbare Sommerwetter. Ein großer Schirm schützte mich vor der direkten Sonne und so ließ es sich wunderbar aushalten – bis ich auf einmal ein monotones nerviges Brummen hörte.
Ich brauchte einen Moment um zu erkennen, dass es sich dabei um einen Rasenmäher handelte. Kurz darauf erschien dann auch der Ursprung dieser Ruhestörung in meinem Blickfeld. Es war Care mit seinem schwarzen Rasenmäher-Trecker. Fast hätte ich bei diesem Anblick laut gelacht, doch mir stockte eher der Atem wie verdammt heiß der Enforcer mal wieder aussah. Er trug ein schwarzes Muskelshirt und eine ebenfalls schwarze Shorts und verdammt – er war zum Anknabbern. Wie sollte ich ihm eigentlich widerstehen, wenn er so heiß war?
Ich hatte keine Ahnung warum Care ausgerechnet an einem Sonntag den Rasen seines riesigen Grundstücks mähen musste. Ob er mich ärgern wollte? Wusste er überhaupt, dass ich hier draußen war? Ich hatte keine Ahnung und eigentlich war es auch egal. Zwar waren das Brummen des Rasenmähers und der Gestank der Abgase etwas nervig, aber nicht das Ende der Welt. Mein Dad hatte auch immer die Angewohnheit Rasen zu mähen, während ich versuchte im Garten zu entspannen. Der Vorteil damals: Unser Garten war um Welten kleiner, Nachteil: Der Mäher dafür drei Mal so laut.

Immer wenn Care in meinem Blickfeld war beobachtete ich ihn durch die dunklen Gläser meiner Sonnenbrille. Er hatte mich in der Zwischenzeit unter Garantie ebenfalls bemerkt, tat jedoch so als wäre ich nicht da. Dafür hatte er jedoch inzwischen sein Shirt ausgezogen und bot mir so einen ziemlich schmackhaften Ausblick auf seinen muskulösen, von einem leichten Schweißfilm überzogenen Oberkörper.
Seufzend betrachtete ich diesen appetitlichen Anblick, doch irgendwann verschwand er in den hinteren Teil des Gartens und damit aus meinem Blickfeld. Daraufhin schloss ich meine Augen und lehnte mich entspannt zurück.
Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, aber irgendwann bekam ich ein merkwürdiges Gefühl und ein Schauer fuhr durch meinen Körper. Ich öffnete daraufhin meine Augen und entdeckte Care, der mit einem undurchdringlichen Ausdruck neben meiner Liege stand. „Du hast aber erstaunlich lange gebraucht heute“ feixte ich, wobei ich keine Ahnung hatte ob er länger benötigt hatte als sonst. Doch ich wollte ihn einfach ein wenig aufziehen. „Durchaus möglich“ erwiderte er mit einem lässigen Schulterzucken „Da liegt so eine halbnackte Frau in meinem Garten, die mich etwas abgelenkt hat. Ziemlich unverschämt, wenn du mich fragst.“
Ich musste ein Grinsen wirklich unterdrücken, war jedoch heilfroh, dass er auf meinen kleinen Gag einging. „Ja finde ich auch“ erwiderte ich nickend „Kennst du sie?“ „Ich bin mir nicht sicher“ antwortete er und wog seinen Kopf überlegend hin und her „Ich glaube ich muss noch mal etwas genauer nachsehen.“
Mit diesen Worten kniete er sich auf Hüfthöhe über mich und legte einfach seine großen Hände auf meine Brüste. Ein leises Keuchen entfloh meinen Lippen als er das weiche Gewebe zusammendrückte. „Hmm“ machte er überlegend und massierte dabei weiterhin meine Brüste „Ja, ich glaube ich kenne die Frau.“ „Bist du dir sicher?“ brachte ich keuchend hervor, bemüht meine Augen nicht genießerisch zu schließen. „Hmm“ brummte er wieder „Sie war gestern ziemlich zickig, hat sich jedoch entschuldigt.“
„Sie hatte sicherlich auch Grund dazu“ gab ich leise zurück und ließ meine Augenlider nun doch zufallen, während er den Stoff meines Bikini-Oberteils zur Seite schob. „Hatte sie“ erwiderte er ebenso leise und zwirbelte sanft meine bereits harten Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger „Zugegebenermaßen hat sich der Mann auch nicht sonderlich geschickt angestellt an diesem Abend.“ „Aber er hat sich auch entschuldigt...“ „Hmm... dennoch hat er auch einen großen Fehler gemacht...“
Ehe ich ihn fragen konnte was er damit meinte, stülpte er auf einmal seine Lippen über meine linke Brustwarze und begann daran zu saugen und zu knabbern. Mit einem leisen Stöhnen drückte ich mich ihm entgegen und vergaß augenblicklich was ich ihn eigentlich noch Fragen wollte. Während er meine Brüste abwechselnd mit seinen Lippen und Zähnen verwöhnte, wanderten seine Hände über meinen Bauch nach unten. Ohne Umschweife öffnete er die Schleifen an meinem Bikinihöschen und legte so meine intimste Stelle frei.
„Du stinkst“ murmelte ich schmunzelnd und öffnete dabei wieder meine Augen. Sofort ließ er von meinen Brüsten ab und sah mich aus verengten Augen an. „Legst du es schon wieder auf eine Bestrafung an, Eisprinzessin?“ fragte er mit rauer Stimme, was mir ein leises Schnauben entlockte. „Das war lediglich eine Feststellung, Care“ verteidigte ich mich halbherzig „Was kann ich denn – Ah!“ Ein erschrockener Aufschrei verließ meine Lippen als er mich plötzlich herumwirbelte und ich auf dem Bauch zu liegen kam. „Uff“ entfloh es mir überrumpelt, doch Care gab mir erst gar keine Gelegenheit um mich zu sammeln und zog mich direkt auf die Knie.
„Halt dich an der Kopfstütze fest“ befahl er mit dunkler Stimme und ich kam dem ohne nachzudenken nach. Was das wohl über mich aussagte? Es schien mir beinahe so, als würde ich jedes Mal direkt den Verstand verlieren, sobald er mich berührte und ich wurde zu seiner unterwürfigen Sklavin. Hatte ich damit ein Problem? Sollte ich vermutlich, doch solange ich auch etwas davon hatte sollte es mir egal sein.
Eine Hand lag an meiner Seite und krallte sich schmerzhaft in mein Fleisch. Vermutlich würde ich davon blaue Flecken bekommen, doch das war mir völlig egal. Ein Wimmern verließ meine Lippen, als ich Sekunden später seinen Schwanz an meinem Eingang spürte. Ohne Eile fuhr er mit der Spitze durch meine nassen Lippen ohne dabei in mich einzudringen. Es war frustrierend wie er mit mir und meiner Erregung spielte. Doch mittlerweile war ich daran gewohnt und konnte einigermaßen abschätzen, wann ich nach mehr betteln durfte und wann ich besser die Klappe hielt. An diesem Nachmittag schien es mir eher angebracht zu sein, ruhig zu bleiben.
„Du bist ja heute ziemlich geduldig, Eisprinzessin“ brummte er amüsiert und schob sich endlich ein wenig in mich. Mit einem zufriedenen Seufzen schloss ich meine Augen, bis mir schlagartig wieder bewusst wurde wo ich mich überhaupt befand. Sofort riss ich meine Augen auf und versuchte mich von ihm zu befreien. Doch Cares Reflexe waren schneller. Wie eine Schlange legte er seine Arme um meinen Oberkörper und versenkte sich dabei bis zum Anschlag in meine Muschi. Ob das Absicht war oder einfach im Eifer des Gefechts passierte wusste ich nicht. Erschrocken schrie ich auf hielt kurz keuchend inne, versuchte aber schnell mich wieder von ihm zu lösen.
„Was ist denn auf einmal los?“ fragte Care daraufhin reichlich perplex, lockerte seinen Griff dabei jedoch nicht. „Wir können nicht...“ begann ich stockend „Nicht hier...“ „Wieso nicht?“ fragte er schmunzelnd und ließ dabei leicht sein Becken kreisen. Schnell biss ich mir auf die Unterlippe um ein Stöhnen zu unterdrücken. Dieser verdammte Bastard... „Wir sind draußen“ keuchte ich gequält „Es könnte jemand kommen.“ „Ach Eisprinzessin“ murmelte er und ich spürte ein leichtes Kopfschütteln „Wir sind von einem drei Meter hohen Stromzaun umgeben. Die Einzigen, die hier kommen werden, werden wir zwei sein.“
Kaum hatte er zu Ende gesprochen begann er langsam gegen mich zu stoßen. Stöhnend wand ich mich in seinen Armen, denn ein kleiner Teil meines Verstandes wollte sich ihm noch nicht ergeben. „Kommt schon, Eisprinzessin“ raunte er gegen die Haut in meinem Nacken „Uns wird keiner sehen, keine Sorge.“ „Du bist...“ keuchte ich kaum hörbar „unmöglich.“ „Weiß ich“ erwiderte er amüsiert und drückte dann grob meinen Oberkörper nach unten, bis ich gezwungen war mich wieder an dem Kopfteil der Liege festzuhalten. Eine Hand lag dabei in meinem Nacken während die andere meine Hüfte fixiert hielt. Sein Griff war schmerzhaft, doch nicht unangenehm und sie stetige Penetration meiner Muschi, ließ mich sowieso langsam alles andere vergessen. Es dauerte nicht lange und mein letzter Widerstand zerbrach in tausend Teil und ich ergab mich ihm völlig.
Stöhnend bewegte ich mich seinen Stößen entgegen, woraufhin er die Hand aus meinem Nacken entfernte und sie ebenfalls an meine Hüfte legte. „Siehst du Eisprinzessin“ knurrte er rau „Vermutlich erregt dich der Gedanke sogar.“ „Welcher Gedanke?“ fragte ich atemlos und irritiert. „Der Gedanke daran, dass uns jemand beobachten könnte.“ „Schwachsinn“ schnaubte ich empört und kassierte dafür einen Schlag auf den Arsch, der mich aufschreien ließ. „Und wofür war der jetzt?“ fragte ich empört und drehte meinen Kopf in seine Richtung. Mit einem lässigen Grinsen kniete er regungslos hinter mir und erweckte zunächst nicht den Eindruck als wollte er mir eine Antwort auf meine Frage geben.
Keine Ahnung wie viel Zeit er sich mit seiner Antwort ließ, während ich ihn mit meinen Blicken erdolchte und mich langsam aber sicher immer unbehaglicher fühlte. Noch immer steckte sein Schwanz tief in mir, doch er rührte sich einfach nicht mehr. „Ich werde nicht gerne angelogen“ antwortete er schließlich und ich zog fragend eine Augenbraue nach oben. „Ich habe nicht gelogen.“ Als ob mich der Gedanke an einen Voyeur erregen würde... „Bist du dir sicher?“ fragte er erneut und ich nickte entschlossen, auch wenn ich selbst nicht mehr ganz überzeugt davon war. Gott, wo kam das denn auf einmal her?
„Wenn du meinst.“ Mit diesen Worten zog er sich auf einmal aus mir zurück und verstaute seinen harten Schwanz in seiner Shorts. Völlig überrumpelt starrte ich ihn aus großen Augen an. „Was wird das?“ fragte ich leicht schrill. „Ich ficke keine Lügner“ antwortete er mit einem leichten Schulterzucken und einem Blick, den ich nicht wirklich deuten konnte. Sprachlos starrte ich ihm hinterher, als er im Inneren des Hauses verschwand.
Wie in Trance setzte ich mich auf die Liege und musste erst einmal sammeln. Seine Worte hatten mich getroffen und ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Hatte er mich bloß verarscht? Kam er gleich wieder raus spaziert und machte da weiter wo er gerade aufgehört hatte? Ich hatte keine Ahnung und ich war extrem durcheinander.
Tatsächlich war mir zwischendurch der Gedanke gekommen, was wäre, wenn uns jemand beobachtet hätte und zu meinem eigenen Entsetzen empfand ich es nicht als abturnend. Auch nicht unbedingt als erregend, doch in mir keimte wieder einmal der Gedanke auf, ob Care meine fucking Gedanken lesen konnte? Das war Schwachsinn, das war mir eigentlich bewusst, doch es war gruselig.
Oder hatte er einfach nur gepokert und wartete jetzt irgendwo darauf, dass ich ihm folge um die Sache zu klären? Dieser Mann war ein absolutes Mysterium für mich. Gestern Abend war ich noch der festen Überzeugung ihn nicht wieder an meinen Körper zu lassen und so schnell wie möglich zu verschwinden und dennoch saß ich hier nun und überlegte ihm zu folgen und wo er überhaupt sein könnte.

Seufzend erhob ich mich schließlich, schnappte mir mein Bikinihöschen und ging ebenfalls ins Haus. Ich überlegte wo Care wohl hingegangen sein könnte. Er hatte draußen in der Sonne beim Rasenmähen geschwitzt, außerdem hatte ich ihm vorgeworfen zu stinken. Also unter der Dusche vielleicht. Da ich ihn unten in der Küche und ihm Wohnzimmer nicht entdecken konnte, ging ich direkt nach oben in sein Schlafzimmer. Dort war er auch nicht, doch ich hörte im angrenzenden Bad das Rauschen der Dusche hören. Volltreffer.
Ich atmete noch einmal tief durch ehe ich das Bad betrat und zielstrebig auf die Dusche zusteuerte. Doch wenige Meter vorher blieb ich wie versteinert wieder stehen, als ich sah, dass die Duschkabine leer war. Das Wasser rauschte zwar nach wie vor, aber es war kein Care zu sehen. Ein spitzer Schrei verließ meine Lippen, als ich plötzlich von hinten gepackt und einfach hochgehoben wurde. Ich spürte seine Erektion an meinem Hintern und konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken als er sich Richtung Dusche in Bewegung setzte.
„Wirst du dich jetzt entschuldigen, Eisprinzessin?“ fragte Care mit rauer Stimme. „Vergiss es“ zischte ich gereizt, als er mich wieder auf meine Füße stellte. Schnell riss ich mich von ihm los, drehte mich um und funkelte ihn wütend an. Oh, wie gerne ich diesem Arschgesicht manchmal seinen scheiß Schwanz abreißen würde. Diesen scheiß-perfekten Schwanz, der schon wieder stramm von seinem Körper ab stand und nur so darauf wartete berührt zu werden.
Nicht ablenken lassen, ermahnte ich mich wieder und schaffte es meinen Blick nicht nach unten wandern zu lassen. Es war doch einfach nur unfair wie sexy dieser Mann war. „Ich habe dich nicht angelogen, also werde ich mich auch sicher nicht entschuldigen“ fuhr ich ihn an und verschränkte dabei die Arme vor der Brust, die noch immer halb von meinem schief sitzenden Bikini-Oberteil verdeckt wurde. Das kühle Wasser, welches auf uns niederprasselte, half auch nicht gerade dabei mein erhitztes Gemüt abzukühlen.
„Ach, Eisprinzessin. Ich stehe darauf, wenn du die Krallen ausfährst“ murmelte Care amüsiert und ich riss fassungslos die Augen auf. „Du hast das mit Absicht gemacht?“ fragte ich gefährlich leise und erntete dafür ein kurzes Lachen. „Meinst du wirklich ich habe das Ernst gemeint?“ „Du verdammter“ knurrte ich sauer und sprang ihn kurzerhand einfach an. Im letzten Moment konnte Care sich noch an der Halterung des Duschkopfes festhalten, sonst wären wir beide auf dem Boden gelandet.
„Bist du verrückt?“ fragte er atemlos. Meine Beine waren um seine Taille gewickelt, meine Arme um seinen Nacken und seine andere Hand lag auf meinem Hintern um mich zu halten. „Ja“ zischte ich leise „Du machst mich verrückt und ich weiß im Moment nicht ob ich das gut finden soll.“ Kurz wirkte Care von meinen Worten etwas überrascht, doch er fing sich schnell wieder und und begann zu grinsen. „Daran kann ich sicherlich etwas ändern“ raunte er, sodass mir ein Schauer den Rücken herunterlief. Schon in der nächsten Sekunde löste er seinen Griff an der Halterung und presste mich grob gegen die halte Wand der Duschkabine. „Daran kann ich auf jeden Fall etwas ändern“ murmelte er gegen meine Lippen ehe er sie mit seinen in Beschlag nahm.
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