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I will never forget you

von Leiser
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Chuck Minho Newt OC (Own Character) Teresa Agnes Thomas
23.02.2021
06.03.2021
8
13.396
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23.02.2021 377
 
Das Geräusch zerbrechenen Glases ließ mich erschrocken aufsehen. Ein Schrei, der mich zutiefst erschütterte. Trotz meines jungen Alters wollte ich mutig sein- also schlich ich die knarzende Holztreppe hinauf. Die Türe eines Zimmers war nur angelehnt, sodass ich durch den schmalen Spalt spähte. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan.
Ich konnte der Vase nur knapp ausweichen, die an meinem Kopf vorbeiflog.
Ich verstand das alles nicht. Was geschah mit Mommy?
,,Mommy?," sagte ich leise, den Tränen nahe.
Die Türe wurde geöffnet und zum Vorschein kam eine einst wunderschöne Frau. Jetzt ließen die eingefallenen Wangen, die dunklen Schatten unter den Augen und die dunklen Adern keine Zweifel daran, dass irgendwas nicht stimmte.
Ein feines, schwarzes Blutrinnsal tropfte von ihrem Kinn auf den himmelblauen Teppich und hinterließ dort einen dunklen Fleck.
,,Meine Süße," wisperte Mommy und wollte mir eine Hand an die Wange legen, die sie aber schnell zurückzog. Ihre strähnigen blonden Haare klebten an ihrer schweißnassen Stirn.
,,Geh fort! Lass nicht zu, dass sie dich bekommen! Es tut mir leid, aber ich kann dich nicht mehr beschützen," erklärte sie.
Dann plötzlich war es, als legte jemand einen Schalter um.
In ihren Augen stand der blanke Wahnsinn. Sie stieß einen ohrenbetäubenden Schrei aus und stürmte auf mich zu. Im letzten Moment knallte ich die Türe zu, sodass sie von innen mit den Fäusten dagegen trommelte.
Panisch drehte ich den Schlüssel im Schloss und stürmte die Treppe in die Küche hinunter, da flog auf einmal die Haustüre auf.
Zwei schwarz gekleidete Männer kamen vor mir zum stehen, wobei einer sofort die Treppe nach oben nahm.
Der andere blickte mich wahrscheinlich an, was ich aber wegen des Visiers nicht erkennen konnte.
Eine behandschuhte Hand legte sich um mein Handgelenk.
,,Alles wird gut. Du bist in Sicherheit," erklärte der Fremde Mann und wollte mich Richtung Türe zerren.
,,Lass mich los! Mommy! Mommmmy!," brüllte ich und trat wild um mich.
Der Mann trug mich zu einem dunklen Wagen und schubste mich leicht hinein.
,,Es tut mir sehr leid, aber es muss sein", sagte der Unbekannte und zog die Schiebetür des Lieferwagens zu. Kurz bevor sie ins Schloss fiel hörte ich einen letzten Schrei- dann ein Schuss. Und ich wusste: es war vorbei. Mommy war tot.
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