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Verwandlung

von Jasada
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Daniel Jackson Jack O'Neill Samantha Carter Teal'c
23.02.2021
23.02.2021
1
1.775
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23.02.2021 1.775
 
Staffel:     3. Staffel, vor Shar'es Tod

Inhalt:          Daniels Neugierde beschert ihm ein Erlebnis der besonderen Art

Disclaimer:     Alle Charaktere und sämtliche Rechte an SG-1 gehören MGM/UA, World Gekko Corp.  Und Double Secret Production. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um Geld damit zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu Lebenden und Toten Personen ist zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.


Kapitel 1

Das Wurmloch stabilisierte sich und die Titan-Blende öffnete sich auf Befehl von General Hammond, nachdem der gültige Code von SG-1 identifiziert wurde. Wenige Augenblicke später traten Colonel Jack O'Neill, Major Samantha Carter, Dr. Daniel Jackson und der Jaffa Teal'c durch den Ereignishorizont auf die Metallrampe.

Hammond, der sich inzwischen über die Treppe auf den Weg in den Stargateraum gemacht hatte, begrüßte sein bestes Team.

„Willkommen zurück, SG-1!“ Sein Blick schweifte über die vier Personen und er stellte erfreut fest, dass sie diesmal unverletzt waren.

„Colonel O'Neill! Ich sehe, Sie sind pünktlich und unverletzt zurückgekehrt. Es gab demnach keine Probleme?“, mutmaßte der General.

Jack sah erst kurz seine Leute nacheinander an und wandte sich dann an seinen Vorgesetzten.

„Nein, Sir! Am besten markieren Sie diesen Tag im Kalender, Sir! Es haben sich die ganzen drei Tage keine Jaffa oder Goa'uld blicken lassen und niemand ist gefangen, gefoltert oder anderweitig verletzt worden!“ Jack machte eine kurze Pause und warf einen bezeichnenden Blick zu Daniel.

„Sogar unser Weltraumäffchen nicht!“, fügte er dann grinsend hinzu.

Dafür erntete Jack einen genervten Blick von Daniel und zuckte mit den Schultern.
„Ist doch wahr…oder?“, sagte er grinsend.

Daniel öffnete den Mund um etwas Passendes zu erwidern, doch der General machte dem Geplänkel ein Ende.

„SG-1, Sie werden jetzt trotzdem zu Dr. Fraiser gehen und sich durchchecken lassen und das ohne Widerrede!“, sagte Hammond, als er in die mürrischen Gesichter sah.

„Um 1500 treffen wir uns zu einer abschließenden Missionsbesprechung. Sie können wegtreten!“

Die Mitglieder von SG-1 fügten sich und machten sich auf den Weg in die Krankenstation, wo sie bereits von der Ärztin und zwei Krankenschwestern erwartet wurden.

***

Wie vorauszusehen, konnte Janet auch nach ausgiebiger Untersuchung nichts feststellen und entließ sie alle als vollkommen gesund. Nachdem sie geduscht und sich umgezogen hatten, war noch etwas Zeit bis zur Besprechung und sie trafen sich auf einen Kaffee in der Kantine.

„War eigentlich ein schöner Planet gewesen, dieses P4X-Irgendwas!“, meinte Jack überraschend.

Die anderen starrten ihn perplex an. Nur Teal'cs Gesicht schien wie in Stein gemeißelt zu sein.

„Trotz der vielen Bäume? Es sah doch dort fast so aus wie auf der Erde!“, stichelte Daniel.
„Und es war P4X989!“, fügte er noch hinzu.

Jack warf Daniel einen kurzen Blick zu.
„Ich kann mir die Bezeichnungen halt nicht merken, na und? Wofür habe ich denn dich im Team, hm?“ zog Jack seinen Freund auf und ignorierte erfolgreich Daniels ersten Satz.

Daniel wollte gerade aufmüpfig werden, denn Jacks Aussage wollte er nicht auf sich sitzen lassen, aber Sam kam ihm in einer anderen Sache zuvor.

„Ich weiß, warum der Colonel von diesem Planeten so angetan war!“ behauptete sie unverblümt.

Jacks Kopf ruckte zu ihr herum und sein Blick schien sie zu durchbohren, während Daniel und Teal'c gespannt an ihren Lippen hingen.

„Sie wagen es nicht, Carter!“ knurrte Jack.

„Ich habe keine Angst vor Ihnen, Sir!“ erwiderte Sam und zwinkerte Daniel und dem Jaffa zu.

„Sollten Sie aber!“ sagte Jack knapp.

„Die Tochter des Häuptlings hat Sie angebaggert und Sie haben es teilweise genossen….Sir!“ Sam ließ sich nicht einschüchtern.

„Das habe ich nicht, Carter! Wie kommen Sie dazu, so was zu erzählen?“ Jack fühlte sich unwohl in seiner Haut.

„Ach kommen Sie, Sir! Ich habe selbst gesehen, wie Shahanna Sie geküsst hat!“ Sam sah Jack fest in die Augen.

„Was?“ Daniel riss erstaunt die Augen auf und Teal'c hob die linke Braue.

„Ja, das stimmt!“, gab Jack schließlich zu.

„Doch Sie sollten die Geschichte komplett erzählen, denn ich habe Shahanna sofort erklärt, dass ich ihre Gefühle nicht erwidere, da ich zu Hause eine Frau hätte! Danach hat sie sich entschuldigt und wir haben vereinbart, diesen Vorfall geheim zu halten!“, sagte Jack zu Sam gewandt.

„Okay, okay, Sir! Ich wusste das und wollte Sie doch nur aufziehen!“ Sam lächelte Jack zu und diesem wurde es warm ums Herz.

„Nun gut! Für dieses Mal lasse ich Sie von der Angel, Carter! Aber das nächste Mal schreit das nach einer angemessenen Antwort!“

Mit diesen Worten stand Jack auf und schickte sich an, die Kantine zu verlassen. In der Tür drehte er sich noch einmal um.
„Wollt Ihr hier Wurzeln schlagen oder geht Ihr auch zu der Besprechung mit General Hammond? Es ist kurz vor 1500, Leute!“

Sam sprang sofort auf und folgte ihrem Vorgesetzten, während Daniel noch etwas perplex einen Blick mit Teal'c wechselte. Sie hatten beide das Gespräch von Jack und Sam stumm verfolgt.

„Was war das jetzt?“, murmelte Daniel vor sich hin.

„Ich wusste gar nicht, dass O'Neill eine Frau hier auf der Erde hat. Ich würde sie gerne einmal kennen lernen, Daniel Jackson!“, sagte der Jaffa.

„Teal'c! Das hat Jack doch nur als Ausrede gesagt, damit die Tochter des Häuptlings ihr Gesicht wahren konnte. Immerhin hat sie ihre Gefühle gezeigt und diese wurden nicht erwidert. Das ist ziemlich hart für einen Menschen, weißt du?“, erklärte Daniel.

Der Jaffa nickte verstehend und sie beeilten sich, ihren Teamkameraden zu folgen.

***

Als sie den Besprechungsraum betraten, saßen Jack, Sam und der General bereits auf ihren Plätzen. Jack warf ihnen einen vorwurfsvollen Blick zu, während sie sich setzten.

„Also Gentlemen! Ich erwarte nun ihren Bericht!“, sagte Hammond erwartungsvoll.

Jack sah in die Runde und begann mit der Erzählung: "Wir haben diesen Planeten betreten und es sieht dort fast wie auf der Erde aus. Dort gibt es neben einigen säugetierartigen Lebewesen Unmengen an Insekten, die teilweise die Größe von hiesigen Raben erreichen. Die haben mit ihrem Gesumme einen irren Krach gemacht, waren ansonsten aber harmlos. Am schlimmsten waren die kleinen Insekten. Die haben uns ganz schön gepiesackt. Aber nur, bis wir die Eingeborenen kennen gelernt haben. Das sind so was wie Nachkommen der Indianer gewesen und….“

„Comanche, um genau zu sein und….“ wurde Jack von Daniel unterbrochen und Jack unterbrach den Archäologen seinerseits.

„Ja ja! Dann eben Comanchen! Jedenfalls hatten die einen Schamanen oder Medizinmann, der sich als Chemiker aufspielte, aber einen super wirkungsvollen Insektenschutz für die Haut aus den verschiedensten Pflanzen herstellt. Es dauerte nicht lange und Daniel konnte sich mit den Indianern verständigen, auch wenn sich die Sprache im Laufe der Zeit etwas verändert hatte. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und eingeladen, die Zeit auf dem Planeten in ihrem Dorf zu verbringen. Ich hatte Zelte erwartet, doch das Dorf bestand aus zwar primitiven Holzhütten, aber immerhin hatten sie ein vernünftiges Dach über dem Kopf. Das war auch notwendig, denn in regelmäßigen Abständen goss es dort in Strömen. In den drei Tagen, die wir dort verbrachten, hat es zehnmal wie aus Eimern geschüttet. Doch jeder Regenguss hat nur eine knappe halbe Stunde gedauert. Merkwürdiges Wetter dort.
Jedenfalls haben wir keine Jaffa oder Goa'uld gesehen oder irgendwelche Spuren von ihnen gefunden. Es war die ganze Zeit friedlich und wir haben sogar an einer großen Jagd teilgenommen. Die Comanchen sind jedes Jahr gezwungen, eine ausreichende Menge Fleisch für drei volle Monate einzulagern, denn die Tiere, welche dieses Fleisch liefern, wandern für diese Zeit in andere Gebiete ab. Doch sie kehren auf ihrer Wanderung jedes Mal wieder zurück. Natürlich befand sich Daniel in seinem Element, denn er konnte die indianischen Gebräuche hautnah erleben und studieren.
Meistens war er mit dem Schamanen zusammen, mit dem er sich sehr gut verstanden hat. Der hatte in seiner Hütte ein interessantes Labor aufgebaut. Auf einem Tisch an der Wand standen Gefäße mit den verschiedensten Flüssigkeiten. Keine Ahnung was das für ein Zeug war. Das war's! Mehr gibt es nicht zu berichten, Sir!“, endete Jack.

„Danke, Colonel, für diesen ausnahmsweise ausführlichen Bericht! Das bin ich von Ihnen gar nicht gewöhnt!“, lobte der General und lächelte in die Runde.

„Woran das wohl liegen mag?“, spekulierte Sam leise murmelnd, doch Jack hatte sie trotzdem gehört und warf ihr einen scharfen Blick zu.

Sam konnte es sich nicht verkneifen und spitzte grinsend die Lippen für einen imaginären Kuss. Wenn Blicke töten könnten, wäre sie im selben Moment eines grausamen Todes gestorben.

„Dr. Jackson, haben Sie etwas hinzuzufügen?“, fragte Hammond gerade nach.

Daniel räusperte sich kurz.
„Jack hat eigentlich alles gesagt, Sir! Die Indianer waren wirklich sehr gastfreundlich und es gab dort endlich mal keine potentiellen Feinde. Mit Mohawk, dem Schamanen habe ich mich besonders gut verstanden. Er hat mir erklärt, dass er an einem besonderen Insektenvernichtungsmittel arbeitet. Zwar leben die Indianer im Einklang mit der Natur und erweisen jedem Lebewesen ihren Respekt, aber diese Insektenplage ist wirklich nicht zum Aushalten und auch ihr Nutzvieh leidet sehr darunter. Bisher waren seine Versuche jedoch nicht sehr erfolgreich gewesen, abgesehen von diesem sehr guten Insektenschutz für die Haut. Aber kurz bevor wir abgereist sind, hatte er sehr zuversichtlich ausgesehen.“

Daniel konnte sich noch gut an die gemütliche Hütte des Schamanen erinnern. Sie bestand aus zwei Räumen, einem kleinen Schlafraum und einem relativ großen Wohnraum. Die Wände und die gewölbte Decke waren mit getrocknetem Lehm beschmiert.
Der Wohnraum war groß und sehr gemütlich, diente aber auch als Labor. In einem alten Kamin prasselte ständig ein Feuer, über dem ein Kessel aufgehängt war. In diesem kochte der alte Indianer seine Speisen.
Alle Schränke und Regale waren aus Holz grob herausgearbeitet und in einigen Regalen standen die verschiedensten Flüssigkeiten für seine Experimente.

Hammond sah auffordernd zu Sam und Teal'c.

„Es wurde alles gesagt, Sir!“, meinte Sam und der Jaffa nickte zustimmend mit dem Kopf.

„In Ordnung! Die nächste Mission haben Sie erst in drei Tagen! Ich möchte bis dahin noch einen schriftlichen Bericht über die Mission nach P4X989! Sie können wegtreten!“

SG-1 verabredete sich zu einem Abendessen in der Kantine. Den Rest des Nachmittags verbrachte Daniel damit, eine Schriftrolle zu übersetzen, die SG-5 vor kurzem mitgebracht hatte. Sam war in ihrem Labor und Teal'c meditierte in seinem Quartier.
Jack seufzte und machte sich an den Bericht über die Mission der letzten drei Tage, um ihn gleich hinter sich zu bringen.

Nach ihrem gemeinsamen Abendessen kehrte Sam, unverbesserlich wie sie war, in ihr Labor zurück, während die anderen ihre Quartiere aufsuchten, um zu schlafen.

Fortsetzung folgt…
 
 
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