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Krummbein gegen die Muffs

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P6 / Gen
Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
23.02.2021
23.02.2021
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Es ist morgen. Der etwas dicke, faule und orangefarbene Kater Krummbein wacht gerade auf. Sein Frauchen eine Hexe namens Hermine Granger oder sein Herrchen Ron Weasley, (oder beide) müssen schon wach sein denn vor ihm steht ein Fressnapf mit Katzenfutter. “Jeden Tag das gleiche ", denkt er sich während er gelangweilt beginnt zu fressen. "Aufstehen, essen, schlafen, essen, Pigwidgeon ärgern (eine winzige, nervige Eule die bei Ihnen zu Hause ist), Essen, zu Bett gehen. "gerade will er sich schlafen legen, als das Läuten der Klingel ertönt. Hermine kommt angelaufen, streicht Krumbein kurz über den Kopf und sagt zur Erklärung: " Tante Ginny und Onkel Harry kommen uns besuchen. "Na toll !" mault Krummbein in seinen Gedanken.”Wie soll ich denn schlafen, wenn die die ganze Zeit tratschen?”.Und tatsächlich fangen die Erwachsenen gleich an zu reden: " Ihr werdet nicht glauben, was passiert ist. ", erzählt Ginny aufgeregt. "Als Harry und ich ein bisschen spazieren waren, haben wir ein mutterloses eulenbaby gefunden, das genauso wie eine kleine Version von Hedwig aussieht. Durch einen Zauber und einer alten Feder von Hedwig die wir in Hedwigs alten Käfig gefunden haben den Harry aus Erinnerungsgründen nicht entsorgen will, stellten wir fest, dass die kleine Eule (Wir haben sie Hanna genannt) ein Baby von Hedwig ist. Sie muss vor ihrem Tod wohl noch für Nachwuchs gesorgt haben.” “Genau,” fährt Harry fort, “Wir haben sie in Hedwigs alten Käfig gesetzt und - Tada!” Er hält einen Käfig hoch in dem eine kleine weiße Eule sitzt. Während Ron und Hermine Hanna bewundern, schleicht sich Krummbein nach draußen, in der Hoffnung dort Ruhe zu finden. Doch draußen erwarten ihn Fellknäuel die größer sind als er selbst. Sie öffnen ihre Mäuler und zeigen zwei Reihen spitzer Reißzähne. Schnell zwängt sich Krummbein durch die Katzenklappe und eilt ins Haus (für die Katzenklappe sind die Viecher zum Glück zu groß). “Wer sind diese Dinger?”, fragt sich Krummbein immer wieder. Er springt an Hermine hoch, doch diese beachtet ihn nicht, sondern hört ihren Ehemann zu: “George hat erzählt, das beim experimentieren mit den Minimuffs (die sind besonders gut angekommen) etwas schief gelaufen ist. Eigentlich wollte er sie bloß größer machen, doch jetzt sind sie eher bösartige Monster mit scharfen Reißzähnen.” “So ist das also,” denkt Krummbein und schaudert beim Gedanken an die Monster vor dem Haus. Er springt aufs Fensterbrett und schaut, ob die Luft rein ist. Entwarnung” Die Monstermuffs haben sich verzogen. Während Krummbein sich auf den Weg zu Weasleys zauberhafte Zauberscherze macht, überlegt er:”Wenn dort der ganze Ärger angefangen hat, geht er dort auch zu Ende.” Katzen sind ja dafür bekannt, das sie hoch springen können. Und auch Krummbein, der lieber schläft als Sport zu machen schafft es auf ein Fensterbrett bei den untersten Fenstern. “Miau!” Erschrocken springt Krummbein auf als plötzlich Hanna neben ihm auftaucht. Sie ist sehr neugierig, und als Harry den Käfig abgestellt hatte hat sie sich durch die Gitterstäbe gezwängt und ist Krummbein hinterhergeflattert-/gehüpft.Krumbein wendet sich den Raum zu den er hinter dem Fenster sehen kann und stellt fest, dass er das richtige Zimmer gefunden hat: auf einem Schreibtisch liegt ein Käfig mit Minimuffs und ein schlafender Monstermuff. Doch nein! Jetzt schläft er nicht mehr. Noch etwas benommen von George Schlafzauber taumelt es gegen eine Tasse, die umfiel und es mit Tee bedeckte. Eins stand fest: Wenn niemand eingriff, würde dieses Monstermuff abhauen. Krumbein hob die Tatze und wollte gerade die Scheibe einschlagen, als Georges ins Zimmer kam. Schnell macht er sich klitzeklein und lugte vorsichtig ins Zimmer. Dort sah er wie George den Monstermuff mit Spülmittel einsprühte. Er wusste dass Minimuffs sofort zu Staub zerfallen wenn sie mit Spülmittel in Kontakt kommen. Und tatsächlich: Der Monstermuff quietschte und war dann bis auf einen Staubhaufen verschwunden. George lächelte triumphierend und ging dann hinaus. “Jetzt oder nie!”, denkt Krummbein, fährt seine Krallen aus, zerschlägt die Scheibe und springt ins Zimmer, dicht gefolgt von Hanna. Krummbein nimmt die Spülmittelflasche in den Mund und hüpft nach draußen. Hanna schafft es mit viel Mühe aufs Fensterbrett, flattert beim runterspringen vergeblich mit den Flügeln und fällt auf den Boden. Jetzt mit etwas zerzausten Federn versucht sie mit Krummbein Schritt zu halten. Als die beiden ankommen, sehen sie sofort, dass die Monstermuffs mehr geworden sind. Eine Gruppe aus etwa 10 Muffs machen sich einen Spaß daraus, einen Hund zu jagen. Andere 10 Muffs versuchen ein paar Eulen vom Himmel zu holen. Und wieder 5 andere attackieren eine Katze. Ein pechschwarzer Monstermuff der größer ist als die anderen, scheint der Anführer zu sein, er kommandiert die anderen herum. “Es wird zu gefährlich!” denkt Krummbein und trägt Hanna ins Haus. Und noch bevor irgendwer etwas einwenden kann, hat Krummbein Pigwidgeon schon nach draußen befördert. Da! Der Chef hat sie gesehen! Mit hoher Geschwindigkeit rennt er auf Krummbein zu. Doch dieser weicht nicht aus, im Gegenteil: Er bleibt ruhig stehen bis der Monstermuff bei ihm angekommen ist und springt dann auf den Rücken das Viechs. Wütend versucht er ihn abzuschütteln, doch Krummbein lenkt den Anführer zum Haus. Ein paar Muffs wollen ihm helfen, werden aber von einem frischen, leckeren Happen namens Pigwidgeon abgelenkt. Im Haus hat Hanna Ron beim Teekochen beobachtet und versucht nun ihm nachzumachen (die vier Zauberer haben nicht mal gemerkt, dass sie weg war und um diese Zeit ärgert Krummbein sowieso Pigwidgeon). Hanna stößt den Wasserkocher um, damit sie das immer noch heiße Wasser in das große Bierglas (was anderes hat sie nicht gefunden) zu schütten (das meiste ging daneben). Danach klemmte sie sich einen Teebeutel in den Schnabel und ließ ihn reinfallen.Ron  klatscht und ging aus der Küche ein. Eine Sekunde später, barst die Tür und der Chefmuff (der immer noch Krummbein auf dem Rücken hatte) kam  in die Küche gerast. Mit viel Mühe schaffen es Hanna und Krumbein den Anführermuff mit einem herumliegenden Seil zu fesseln und Krummbein stellte die Spülmittelflasche neben den Monstermuff. Krummbein atmete noch einmal tief durch und drückte auf den Sprühaufsatz. Angespannt warteten Hanna und er. Doch statt zu verschwinden lachte der Muff nur hämisch, sammelte seine Kräfte und sprengte die Fesseln. Aber als er nach draußen rennen wollte, rannte er gegen ein paar Monstermuffs, da Pigwidgon keinen besseren Fluchtweg als ins Haus gefunden hatte. Ohnmächtig lagen die Monstermuffs auf den Boden. Hanna und Krummbein kamen vom Tisch und Hanna piepte: "Das liegt bestimmt daran, dass der Monstermuff meinen tollen Tee nicht probiert hat !" Krummbein rollte mit den Augen, ließ aber zu dass Hanna das Bierglas umwarf und sich der Tee über die Muffs ergoss. Nochmal sprühte Krummbein den Chefmuff ein. Krummbein traute seinen Augen nicht: Tatsächlich verwandelte sich der Monstermuff in einen Staubhaufen. “Ich habs ja gesagt.” zwitscherte Hanna. “Moment mal!” sagt Krummbein und erklärt Hanna schnell:”Die  Monstermuffs müssen zuerst mit Tee bedeckt werden, dem Monstermuff bei George erging es doch genauso!” Aufgeregt begannen sie die anderen Muffs einzusprühen. Es klappte! Als sie mit den Muffs drinnen fertig waren, lockte Pigwidgeon die anderen Monstermuffs ins Haus um mit ihnen das Programm durchzuziehen. Und am Abend, als Krummbein ins Bett ging, dachte er sich:”Das Leben einer Katze kann eben doch ganz spannend sein.”
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