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Nach dem Ende des Clan Vielfraß

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16 / Gen
23.02.2021
23.02.2021
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Man schreibt das Jahr 2823, im Büro der geheimen Anlage des Mondes Apennin um den äußeren Gasriesen Po starrte Kilian Hermann ungläubig auf den vor ihm stehenden Vidblock. Die Khanin hatte Recht gehabt. Ihre geheimen Vorbereitungen waren vor ein paar Wochen gerade abgeschlossen, als sie zur Großen Konklave bestellt wurde. Nun musste er ihren Plan ausführen, ganz wie es der letzte Wille der Khanin war. Sonst wäre ihr Tod vergebens gewesen. Nach der Anklage in der Großen Konklave waren die beiden Khane und sämtliche Blutnamensträger ihres Clans Vielfraß in einem Wiederspruchtest durch den Clan Wolf getötet worden. Mit rechten Dingen konnte es bei diesem Test nicht zugegangen sein, da sämtliche angetretenen Krieger von den Vielfraßen und nur 4 Krieger des Clans der Wölfe gefallen waren.
Jetzt sollten sich die 5 Sternensysteme, welche sich im Besitz des Clans Vielfraß befanden, mit sämtlichen darauf befindlichen Truppen und Menschen dem Wolfsclan ergeben und in deren Clan integriert werden. Kilian drückte die Rundruftaste und rief. „Zweiter Exodus läuft!“ Dann ließ er sich in den Stuhl sinken und dachte an seinen Großvater und dessen Erzählungen der alten Zeit. Demokratie, wie sie sein Urgroßvater noch erlebt hatte und keine Diktatur wie es die Gesellschaft der Clans darstellte. Dies waren die Ziele der Khanin für ihren Clan auf lange Sicht gewesen. Deshalb und um ein Exempel zu statuieren, war sein Clan jetzt eliminiert worden. Da aber die Khanin Sarah McEvedy als Führerin auf alles vorbereitet sein musste, hatte sie diese Anlage ins Leben gerufen.  Am äußeren Rand ihres Clanterritoriums zum nicht besiedelten Universum gelegen, konnten die dafür ausgesuchten Menschen jetzt schnell in Sicherheit gebracht werden. Im Geheimen hatte die Besatzung des Sprungschiffes „Paradies“ der Sternen-Lord Klasse zehn Sprünge weit die benachbarten Systeme zum nicht besiedelten Raum erforscht und katalogisiert. Jetzt lag es seit Beginn der Großen Konklave mit 5 angedockten beladenen Landungsschiffen an dem acht Tage entfernten nächsten Piratensprungpunkt und wartete nur noch auf das letzte Landungsschiff mit ihm und den Rest der Stützpunkt-besatzung.  
An der Seite des Sprungschiffs lag der Kreuzer Waterloo, ein Raumkampfschiff der Befreier Klasse mit einem eigenen Kearney – Fuchida - Antrieb.
Die Khanin hatte vor der Abreise zur Konklave die beiden sprungfähigen Schiffe dem Stützpunkt unterstellt und die Bereitschaft zur Flucht befohlen.
3 Tage später stand er wieder allein in seinem Büro und schaute nachdenklich zum Fenster hinaus. In 2 Stunden werden er und seine letzten sich auf der Station befindenden Mitverschwörer starten und den Selbstzer-störungsmechanismus der Anlage, welcher sich beim nächsten Betreten auslösen wird, aktivieren. Zusätzlich zu den normalen Sprengstoffen hatte er am Kernspeicher die letzte sich im Besitz des Clans befindliche Atombombe installiert. Hier sollten die Nachfolger nichts mehr finden können. Zusätzlich waren an den Überwachungssatelliten der Sprungpunkte des Planetensystems Raketenabschuss-anlagen positioniert worden. Diese trugen zu ihren 24 Raumtorpedos jede noch 2 Raketen mit atomaren Spreng-köpfen. Trotz der allgemeinen Ächtung des A-Bomben-Einsatzes, hatten beim ersten Exodus alle Einheiten ihre Bomben und Sprengköpfe mitgenommen. Nach der Clanbildung wurden diese unter ihnen aufgeteilt. Die Abschussanlagen waren so programmiert, dass mit Beginn der Rematerialisierung eines Sprungschiffes die Raketen auf dieses abgeschossen werden. Sie sollen das ankommende Sprungschiff möglichst sofort nach der Ankunft treffen, um eine Abwehr unmöglich zu machen. Das soll jetzt den Mitgliedern des Übernahmeteams vom Clan Wolf zum Verhängnis werden. So sah es jedenfalls der Plan vor. Killian erhob sich und zog sämtliche Schubladen seines Schreibtisches nochmals auf, um zu prüfen, ob nichts vergessen wurde. Er selbst hatte nicht gepackt, dies hatte er den Technikern überlassen. Sämtliche Dokumente, Pläne und Ablagen waren als Bilddateien 3-fach gesichert. Jeweils eine der Sicherungen waren an Bord des Großkampfschiffes, des Sprungschiffes und in einem externen Datenspeichern verpackt im Koffer, den Kilian jetzt ergriff und mit ihm sein Büro verließ. Sämtliche Materialien, Fahrzeuge und Battlemechs waren schon auf dem Landungsschiff bzw. dem Sprungkampfschiff verladen, die Basis war praktisch bis auf die Einrichtung leer.
Acht Tage später dockte das Landungsschiff an der „Paradiese“ an. Gleich nach dem Andocken wollte sich Kilian zur Brücke des Sprungschiffes begeben, um Stern Kommodore Kurt Müller zu treffen. In seiner Eile übersah er, nachdem er das Schott zum Andockdeck passiert hatte, die Füße, welche aus einem Wartungsschacht am Boden ragten und fiel darüber.
„Aua, welcher Schwachkopf hat denn da keine Augen im Kopf?“ Nach diesem verärgerten Ausruf kam langsam eine Technikerin herausgekrabbelt. Kilian der sich nach seiner Landung auf dem Bauch gerade wieder aufrichtete, setzte sich auf seinen Hintern und rieb sein linkes Knie. Dabei schaute er dem Erscheinen der Technikerin zu. Zuerst kamen, wie es in der Arbeitshose zu erahnen war, lange schlanke Beine aus dem Schacht. Ihnen folgte ein schlanker Körper auf einem Rollbrett. Die Maße waren garantiert 90/60/90. Als dann der Kopf erschien, verschlug es Kilian die Sprache. Kurze brünette Schüttelfrisur, grüne Augen und ein Gesicht. Also ein Maler würde sagen es hat den perfekten goldenen Schnitt mit einem Kussmund und hohen Wangenknochen. Er ergriff schnell seinen Koffer und richtete sich auf, um der Technikerin hilfreich seine Hand zu reichen. Noch bevor er ein Wort sagen konnte, sprudelte es, aus ihr heraus. „Sorry für das Fluchen! Das hat weh getan und gibt bestimmt blaue Flecken.“
„Entschuldigung, das war nicht meine Absicht. Ich war in Gedanken und wollte schnell auf die Brücke. Der Stern Kommodore erwartet mich, da habe ich nicht aufgepasst. Wie kann ich das wieder gut machen?“ Erwiderte Kilian, sie dabei anlächelnd. Nach den Worten, … „Ganz einfach, sie warten einen Moment, bis ich den Schacht geschlossen habe. Dann begleite ich sie, ich muss nämlich auch auf die Brücke.“ …bückte sie sich, schob das Rollbrett zurück in den Schacht und verschloss diesen. Der Anblick des wohlgeformten Hinterteils, welches sich in der Hose abzeichnete, ließ Kilian auf dumme Gedanken kommen. Als sie die Tür verriegelt hatte, richtete die Technikerin  sich auf. Drehte sich um und wollte in die entgegengesetzte Richtung wie Kilian gehen.
„Hallo ich denke wir wollen auf die Brücke, sie gehen doch zu den Docks!“ Meinte Kilian ihr hinterherschauend. Kurz zurückblickend kam die Antwort von der Technikerin. „Kommen sie Mister! Sie vergessen, ich bin Technikerin und kenne auf dem Schiff jede Schraube. Wenn sie zwei Leitern steigen können, sind wir im nu oben auf der Brücke.“ Nach diesen Worten trat sie vor dem nächsten Schott an die Wand und drückte dagegen. Nach einem lauten Klicken sagte sie. „Na kommen sie schon. Wenn sie sich nicht davor fürchten durch Wartungsgänge zu gehen. Wie schon gesagt, es geht schneller.“ Während sie sprach, schob sie ein Wandsegment zur Seite und verschwand durch die entstandene Öffnung. Kilian zögerte kurz und folgte ihr dann. Als er durch die Öffnung getreten war, verschloss die Technikerin den Durchgang wieder. Dann schob sie sich an ihm vorbei und ging den Gang entlang voraus. Rechts waren an der Wand lauter Rohre und Leitungen verlegt. An der Decke befanden sich alle fünf Meter Lampen, die mit Bewegungsmeldern ausgestattet waren, wen sie in deren Bereich kamen, schalteten sie sich an und verbreiteten ein helles weißes Licht um dann, wenn sie vorbei waren wieder zu verlöschen. Nach zehn Metern zweigte rechts ein weiterer Gang ab, in diesen bogen sie ein. Noch ein paar Meter, dann kamen sie an eine an der linken Wand festmontierte Leiter. Über dieser Leiter war eine Luke und neben ihr im Boden eine weitere. Beide Luken waren verschlossen. Ohne Zögern kletterte die Technikerin die Leiter empor und legte ihre rechte Hand auf einen neben der Luke montierten Scanner. Es knackte leise und die Luke schwang nach oben. Als die Luke offen war, kletterte die Technikerin weiter die Leiter hinauf und verschwand durch diese. Dann kam ihre linke Hand wieder zum Vorschein und winkte. „Na kommen sie schon, sonst sind wir nicht schneller oben!“ Nach dieser Aufforderung erfasste Kilian die Leiter mit der linken Hand und kletterte hinauf. Oben angekommen schob er zuerst den Koffer durch die Luke, um dann mit Hilfe der Technikerin diesem zu folgen. Eine zweite Leiter weiter kamen sie direkt neben dem Eingang zur Brücke mit Hilfe eines weiteren Technikerdurchgangs auf den Hauptgang. „Sehen sie, wir sind schon da. Wie sie wissen, wurde das Schiff umgebaut, um eventuellen Angreifern ihr Vorhaben zu erschweren. Die Lifte führen nur in den nächsten Stock. Der zum nächsten Stock befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Schiffes. Man muss, um zum nächsten Stock zu fahren, um das halbe Schiff laufen. Das ist eine Strecke von 1 km. Die Laufbänder im Flur haben wir noch nicht installiert. Wird aber in den nächsten vier Wochen erledigt sein. Die Technikergänge wollen wir bei einem Enterangriff dazu nutzen, um in den Rücken des Gegners zu kommen. Daher die Sicherung mit dem Hand Scan.“ Während sie das erklärte, drückte sie den Öffnungsmechanismus der Brückentür. Die Brückentür fuhr auf und die Technikerin verschwand sofort durch diese, um an eine der nicht besetzten Konsolen rechts zu treten und sofort auf deren Tastatur zu tippen.
Kilian trat gleichfalls ein, blieb hinter der Tür stehen und überblickte die Brücke, während sich hinter ihm die Tür wieder schloss. An den drei anderen Seiten waren große Panoramafenster, durch diese konnte man in die Tiefe des Alls sehen. Rechts verdeckte der Gasriese trotz der großen Entfernung zu ihm das halbe Fenster. Links als kleinerer Punkt war die Sonne des Systems, ein kleiner brauner Zwerg zu sehen. Gerade aus blinkten weit entfernte viele Sonnen der Milchstraße als kleine Lichtpunkte. Rundherum standen verschiedene Konsolen mit Tastaturen und kleinen Bildschirmen. Diese zeigten blinkende Diagramme und andere Anzeigen. In der Mitte war eine große halbrunde Konsole mit einer riesigen HUD Anzeige darüber. Auf dem Drehstuhl vor dieser saß Stern Kommodore Kurt Müller und sah auf die Sternenkarte, welche auf dem HUD abgebildet war. Kilian ging, sich weiter interessiert umschauend, zu ihm.
„Guten Tag Stern Kommodore! Sind sie zum Sprung bereit?“
„Ah Herr Kilian, sie sind schon da, ich hatte erst frühestens in anderthalb Stunden mit ihnen gerechnet.“ Er wollte weiterreden aber die Technikerin und ein Funkoffizier traten zu ihnen. Der Funkoffizier reichte dem Sterncom-modore eine Datenfolie. „Commodore, dieser Spruch ist gerade reingekommen.“ Nach diesen Worten wandte er sich ab und ging zurück zu seiner Konsole. „Danke Richard!“ Rief ihm der Stern Commodore hinterher und begann zu lesen. Als er fertig war, schaute er auf und sprach die Technikerin an. „Wie weit bist du Marie? Wann können wir springen?“
„Commodore, ich wollte ihnen gerade melden, dass die Koppelung zum Computer der Waterloo steht. Wir sind zum Sprung bereit, es kann jeder Zeit losgehen.“
„Danke Marie! Darf ich dir Kilian Hermann den ersten Wissenschaftsoffizier und im Moment unser oberster Boss vorstellen. Kilian, dass ist Marie Bernard die Leitende Cheftech meines Schiffes. Der Spruch hier bestätigt, dass die Wölfe es mit der Übernahme eilig haben. Unser Nachbarsystem haben sie vor 15 Tagen angesprungen und sofort den Planeten und die Außenstationen angewiesen bis zur Ankunft der Landungsschiffe sämtlichen Funkverkehr einzustellen und alles für die Übergabe vorzubereiten. Einer der Techniker hat uns schnell einen Spruch geschickt. Das HPG war ihm zu risikovoll, daher war es ein altmodischer langsamer Lichtspruch. Wie es scheint, ist unsere Anlage kein Geheimnis mehr. Das Sprungschiff hat sofort die Solarsegel ausgesetzt. Wenn ich richtig rechnen kann, sind sie jetzt zum Sprung voll aufgeladen. Wir müssen also schnellstens weg. Marie leite bitte den Sprung ein.“ Diese drehte sich sofort um und eilte an ihre Konsole. Nach dem sie diese erreicht hatte, heulten die Warnsirenen auf. „Kilian, sie können sich da drüben an die freie Konsole setzen.“ Dabei zeigte der Commodore auf die Konsole neben der Technikerin. Kilian ging hinüber, als er sich gesetzt hatte, rief einer der Astronomen. „Sir, schauen sie da drüben eine Raumanomalie. Ein Sprungschiff wird gleich ankommen.“
Der Mann hatte noch nicht ausgesprochen, da rief der Stern Commodore. „Notsprung sofort, los Beeilung.“ Gleich darauf schrillte der Sprungalarm nochmals auf. Vor den Panoramafenstern fuhren Panzerplatten als Schutz in die Höhe und verschlossen sie. Sämtliche große Lampen gingen aus und es brannten nur ein paar Notleuchten. Auf dem HUD leuchtete in der Mitte eine 360 Grad Rundumsicht auf und an den Rändern die Diagramme und Anzeigen der verschiedenen Konsolen und Gefechtsstände. Fasziniert schaute Kilian auf den HUD. In ungefähr 150 km Entfernung, sah man im Dunkeln des Alls sich erst kleine Wellen ballförmig bilden. Diese Wellen erstrahlten zuerst in rötlichem Licht. Sie wurden immer größer. Da sich im Zentrum immer neue Wellen bildeten und den nachfolgenden nach außen Platz machten. Als ein riesiges Wellengebilde zu sehen war, verschob sich das Farbbild. Es wurde langsam von innen nach außen silbrig. Verschwommen im Silberschleier sah man dunkel die Silhouette eine Sprungschiffes. Dieses Schiff wurde langsam deutlicher, der Silberschleier verschwand und machte wieder der Schwärze des Alls Platz. Man konnte jetzt deutlich ein Sprungschiff mit einem großen Wolfsemblem an der Seite erkennen. Auf einmal sah man rechts vor dem Gasriesen kleine Triebwerksflammen aufleuchten. Die Raumtorpedos waren gestartet und bildeten eine fächerförmige Formation. Als sie Fahrt aufgenommen hatten, zündeten und folgten ihnen die zwei Raketen mit den atomaren Sprengköpfen. Der Torpedofächer erreichte das sich gerade materialisierte Sprungschiff. Da es schräg zu ihren Flugbahnen stand, trafen nur zwei der Torpedos. Der Rest von ihnen flog vorbei in die Tiefen des Alls. Bei den Explosionen der Torpedos gab es kleine kurze Stichflammen. Danach sah man direkt an den Lecks die Atmosphäre als Nebel ins All entweichen und sich schnell verflüchtigen. Heraus-gesprengte Bruchstücke sowie eines der angedockten Landungsschiffe, welches aus dem Dock und der Ver-ankerung gerissen worden war, trudelten davon. Dieses Landungsschiff traf genau auf eine der heranfliegenden Raketen. Als die atomare Explosion aufflammte, begann das Bild zu verblassen. Dann rief einer der Techniker. „Alle Schotte geschlossen, wir springen jetzt!“ Bevor das Bild der Außenkameras ganz erlosch und schwarz wurde, blitzte es nochmals auf und der Bildschirm erstrahlte in einem hellen gleisendem Licht. Die zweite Rakete hatte das Sprungschiff in einem der von den beiden Raumtorpedos gerissenen Lecks getroffen und es verwandelte sich in einen Feuerball. Jetzt stellte sich das Gespür des Sprungs, welches er absolut nicht mochte, bei Kilian ein. Auf einmal erbebte das Schiff kurz. Kilian wurde es übel, sein Magen rebellierte und ein Schwindelgefühl erfasste ihn. Er sah auf einmal lauter bunte Wellen wie ein Regenbogen durch den Raum flirren. Kalter Schweiß erschien auf seiner Stirn. Nach einer, wie es Kilian schien, Ewigkeit hörten die bunten Wellen auf und ein normales Bild bot sich wieder den Augen. Der HUD flammte auf und zeigte das Bild eines Sonnensystems. Unauffällig wischte sich Kilian mit dem Ärmel seine Stirn ab. Eine Sonne ähnlich der der Erde und ein brauner Zwerg umkreisten sich. Um diese beiden Himmelskörper wiederum kreisten mehrere Gesteinspla-neten und deren Monde. „Sir, Sprung beendet! Zum Schluss hat uns noch die Teilchenwelle der ersten Atom-explosion getroffen. Aber wir sind am geplanten Zielpunkt angekommen.“
„Danke Jeff, ein Team soll die Außenhülle auf radioaktive Partikel prüfen. Eine Wasserdusche bei zu hoher Radio-aktivität müsste genügen. Dann die Schäden feststellen, reparieren und die Sonnensegel auslegen.“ Der Commo-dore hatte die Anweisungen gerade beendet, als der Chef-astronom zu ihm kam. „Sir hier stimmt etwas nicht, die Umlaufbahn und Planetenachse des vierten Planeten stimmt nicht mit den Messungen unseres letzten Besuches überein. Wenn meine Berechnungen richtig sind, haben wir gleichzeitig einen Zeitsprung von mindestens 800 bis 900 Jahren zurück getätigt!“
Der Commodore und Kilian, welcher gerade herbei-gekommen war, hörten ihm erstaunt zu. Als der Commo-dore sich gefasst hatte, befahl er. „Schnappen sie sich die nötigen Offiziere und Wissenschaftler. Überprüfen sie ihre Berechnungen nochmals mit ihnen. In drei Stunden große Stabsbesprechung. Bis dahin sollten sie konkrete Ergebnisse haben! Reicht das?“
„Ey, Ey Sir.“ Mit diesen Worten wand sich der Chefastronom ab.
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