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Alte Bekanntschaft

von FiaraFray
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
22.02.2021
27.05.2021
10
19.901
7
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
25.04.2021 3.010
 
Hallo und entschuldigt die Verspätung des Kapitels. Mein Terminkalender lässt auch keinen Platz zum schreiben oder Lesen, was ein Albtraum. Aber zumindest habe ich das jetzige Kapitel endlich fertig und ich denke mal es wird euch alle freuen wenn ich sage, das es um die lange Wartezeit wieder gut zu machen länger ist als die bisherigen Kapitel.^^

Ich möchte euch aber dennoch kurz Warnen und euch empfehlen dieses Kapitel im sitzen zu lesen, es könnte zwischendurch echte Folter für treue Malec-Herzen sein. Außerdem werden wir diesmal den Verlauf der Geschichte aus einer anderen Perspektive kennenlernen und ich hoffe mal euch gefällt das Kapitel dennoch.
Dann möchte ich euch aber auch nicht weiter vom lesen abhalten und würde sagen wir beginnen da wo wir letztes Mal stehen geblieben waren.^^

~•~

Katelyn ließ sich erschöpft nach hinten fallen und sackte tiefer in den Sessel hinein. Sie hatte es tatsächlich geschafft diesen Zauber aufzuhalten.
Ihr Blick wanderte zu Raven welcher stolz und zufrieden aussah. Daraufhin breitete sich unbewusst ein kleines Lächeln auf ihren Lippen aus. Doch es hielt nicht lange an und in ihrem Kopf bildeten sich zu viele Fragen auf die sie keine Antwort hatte.
„Was ist passiert?“
Meldete sich dann ganz plötzlich der erschöpfte Shadowhunter zu Wort. Katelyn überlegte kurz ob sie etwas sagen sollte, allerdings kam ihr Raven schon zuvor.
„Kate hat den Zauber beendet, was soviel heißt wie Magnus kann dich nicht aufspüren.“
Er sprach diese Worte mit einer Freude und Schärfe zugleich, wodurch selbst ihr ein kurzer Schauer über den Rücken lief. Und als ihr Blick wieder zu dem Shadowhunter wanderte, merkte sie das es ihm nicht anders ging. Obwohl er an sich relativ ruhig wirkte, verrieten seine Augen die Panik und das Chaos was in ihm herrschte. Doch damit beschäftigte sie sich nicht länger, schließlich kam es nicht infrage jetzt auch noch Mitgefühl für einen Shadowhunter zu entwickeln und schon garnicht einem wie diesem.
Aber da war sowieso etwas anderes was sie noch viel mehr interessierte.
Wer zur Hölle war dieser Magnus?
Der junge Shadowhunter hatte den Namen zwar schon von Anfang an erwähnt, allerdings war sie davon ausgegangen es handle sich nur um einen seiner nervigen Shadowhunter Freunde. Doch jetzt nach dem Zauber und dem was Raven gesagt hatte..., war es vielleicht möglich, dass dieser Magnus der Hexenmeister war welcher den Zauber gesprochen hat?
Aber das würde doch überhaupt keinen Sinn machen. Warum sollte ein so mächtiger Hexenmeister das Interesse haben einen Shadowhunter aufzuspüren?
Ihre Gedankengänge häuften sich immer mehr und Katelyn wollte jetzt endlich ein paar Antworten haben.
„Raven du hattest gesagt es würden nur ein paar simple Ortungsversuche werden.“
Sie hielt ihre Stimme ruhig, doch trotzdem konnte sie einen vorwurfsvollen Ton nicht unterdrücken.
„Ich konnte ja nicht wissen, dass seine Zauber so viel mächtiger sind.“
Raven schien sich rechtfertigen zu wollen, doch damit wollte sie sich noch nicht zufrieden geben.
„Du hättest mich wenigstens Vorwarnen können und außerdem, warum sollte er einen Shadowhunter wie ihn aufspüren wollen?“
Sie hatte ihren Satz gerade zu ende gesprochen als sich auch schon der junge Shadowhunter dazu äußerte.
„Einen wie mich?“
„KLAPPE!“
Rief Raven darauf und funkelte den Shadowhunter böse an.
Katelyn zuckte kurz in sich zusammen und war erstaunt wie herrisch Raven sein konnte. Er war zwar schonmal etwas strenger im Tonfall gewesen, doch diesmal hatte es was beängstigendes an sich was sie nicht weiter erklären konnte.
Als Raven sich aber wieder ihr zuwandte, war er fast so ruhig wie vorher.
„Du hast recht ich hätte dich warnen sollen, tut mir leid.“
Katelyn nickte leicht, war aber immer noch sichtlich verwirrt. Er hatte ihr keine Antwort auf die Frage bezüglich des Hexenmeisters gegeben, doch so leicht wollte sie sich nicht abschütteln lassen.
„Raven bitte sag mir was hier los ist. Warum sucht ein Hexenmeister nach ihm.“
Sie sprach ganz ruhig während sie sich in dem Sessel etwas mehr aufrichtete. Raven zögerte mit der Antwort, jedoch glaubte Katelyn immer noch an eine glaubwürdige Erklärung für das ganze. Schließlich konnte sie Raven vertrauen, mehr als allem anderen und er wusste bestimmt was da los war.
„Ich bin mir nicht sicher. Vermutlich haben die Shadowhunter den Hexenmeister gezwungen ihn aufzuspüren.“
„Das ist doch Blödsinn! Magnus sucht nach mir weil er mich liebt und glaub mir, wenn er uns gefunden hat wirst du das ganze hier noch bitter bereuen!“
Diese Worte sprudelten nur so vor Wut aus dem Jungen Shadowhunter hinaus und mit einer Sache hatte er auch vollkommen recht. Ravens Annahme war total blödsinnig. Wie könnten ein paar Shadowhunter einen so mächtigen Hexenmeister einfach zu etwas zwingen. Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Doch noch weniger Sinn ergaben die restlichen Worte des Shadowhunters.
Weil er mich liebt.
Wieso sollte ein Hexenmeister einen Shadowhunter wie ihn lieben. Schließlich war er ein Anhänger Valentins. Oder etwa nicht?
Vielleicht hatten sie den falschen Shadowhunter erwischt? Aber Raven würde doch niemals ein so entscheidender Fehler unterlaufen.
Katelyns Verwirrung stieg von Sekunde zu Sekunde an. Allerdings verstummten ihre Gedanken als sie mitbekam was sich gerade vor ihren Augen abspielte.
Raven kochte förmlich vor Wut während er den jungen Shadowhunter an fixierte und langsam auf ihn zu ging.
„Raven?“
Fragte sie mit leiser aber strikter Stimme.
Doch er reagierte nicht und sie überkam ein unwohles Gefühl.
Der Shadowhunter musste mit seinen Worten wohl einen Nerf getroffen haben, denn aus Ravens schleichendem annähern wurde eine blitzschnelle Bewegung und innerhalb einer Sekunde befand er sich hinter dem gefesselten Shadowhunter.
Er beugte sich vor und flüsterte ihm etwas ins Ohr, obwohl man es wahrscheinlich nicht wirklich als flüstern betiteln konnte.
„Ich hatte dir doch gesagt du sollst die Klappe halten. Dein Pech das ich dich nicht mehr brauche.“
Mit diesem Satz verpasste er nicht nur den Shadowhunter eine Gänsehaut. Auch Katelyn war mehr als geschockt von Ravens art. So kannte sie ihn garnicht und sie wollte sich keineswegs ausmalen was er mit diesem Satz wohl gemeint hatte.
Allerdings musste sie es sich überhaupt nicht ausdenken, da Ravens folgende Handlung für sich selbst sprach.
Er ergriff den Kopf des jungen Shadowhunters und schaute kurz auf ihn herab. In den Augen des Shadowhunters war die ansteigende Flut von Panik und Hilflosigkeit nicht mehr zu übersehen.
Er wollte ansetzen um noch etwas zusagen, doch es war zu spät.
In dem Moment schlugen Ravens Zähne in seinen Hals und alles was er heraus bekam war ein schmerzerfülltes jauchzen.
Katelyn sprang erschrocken auf und traute ihren Augen nicht. Sie klammerte sich an den Gedanken das Raven jeden Moment aufhören würde und dem Shadowhunter nur einen Schrecken einjagen wollte.
Doch er hörte nicht auf.
Ihr ganzer Körper erstarrte vor schreck und ihr Blick festigte sich auf dem Shadowhunter. In den ersten Sekunden schien ihn ein Adrenalinschub zu durchlaufen und er versuchte vergebens die Fesseln zu lockern, doch danach wurden seine versuche immer kräftezehrender bis er irgendwann ganz aufhörte. Sein Blick wanderte zu ihr und er sah ihr direkt in die Augen.
Seine blauen Augen waren gefüllt von schmerz und leid. Es schien fast so als wollte er sie um Hilfe bitten und es zerriss ihr fasst das Herz. Sie wollte etwas sagen, doch sie bekam keinen einzigen Ton hinaus.
Dann wandten sich seine Augen wieder von ihr ab und er schien in die Lehre zu starren. Sie sah wie der junge Shadowhunter langsam aber sicher an Bewusstsein verlor und wie fast jeder Funke Leben aus seinem Körper gesogen wurde.
Wie konnte es bloß dazu kommen das sie Mitgefühl für diesen Shadowhunter entwickelte. Sie versuchte sich an ihren Hass zu erinnern, doch es gelang ihr nicht und als sie dann sah wie auch das letzte leuchten aus den Augen des Shadowhunter wich, sprudelte es nur so aus ihr heraus.
„Raven Stopp!“
Mit diesen Worten lief sie auf den Vampir los und zog ihn weg. Raven währte sich nicht was Katelyn für einen kurzen Moment beruhigte. Vermutlich hatte er seinen Fehler eingesehen. Jedoch verflüchtigte sich dieser Gedanke als Raven sich zu ihr umdrehte. Sein Gesicht war blutverschmiert und sein Blick kalt wie Eis. Sie überkam erneut ein schauer und sie trat unbewusst ein paar Schritte zurück. Raven schien ihre Bedenken allerdings bemerkt zuhaben und innerhalb ein paar Sekunden war er wie ausgewechselt.
„Hey tut mir leid. Ich wollte dich nicht erschrecken. Es ist nur..., dieser Shadowhunter hat mich so wütend gemacht.“
Seine Stimme klang wieder so ruhig und friedlich wie sie es von ihm kannte. Er kam ein paar Schritte näher auf sie zu und obwohl sie immer noch Zweifel hegte, konnte sie ihre Gefühle nicht unterdrücken.
Sie konnte ihm vertrauen und sie würde vermutlich alles für ihn tun. Zumindest war das bis heute Morgen immer so gewesen, doch die Zweifel ließen sie nicht los.
Trotzdem nickte sie ihm verständnisvoll zu und versuchte ihre Gedanken nach hinten zu drängen.
„Ist schon gut. Ich versteh schon es ist nur... ich versteh das immer noch nicht. Dieser Hexenmeister, er-“
„Zerbrich dir darüber nicht den Kopf. Ich gehe jetzt los und kümmer mich um diesen Hexenmeister und du passt auf unseren Shadowhunter auf.“
Mit diesen Worten wandten sich ihre beiden Blicke dem bewusstlosen Shadowhunter zu. Katelyn überlegte kurz, doch sie kam nicht dazu auch nur einen einzigen Gedanken zu fassen da Raven erneut das Wort ergriff.
„Schreib mir eine Nachricht wenn er tot ist, ok?!“
Er sagte diesen Satz relativ beiläufig während er schon auf dem Weg war den Raum zu verlassen. Katelyn jedoch sah den Satz nicht ganz so gelassen und brauchte einen Moment um zu antworten.
„Ich... ich soll ihn einfach so sterben lassen?“
Ihr Blick ruhte immer noch auf dem Shadowhunter welcher leblos auf dem Stuhl saß und sie bemerkte garnicht wie Raven ihr erneut ein paar Schritte näher kam.
„Hey, ich versteh deine Angst okay? Aber dieser Shadowhunter hat es verdient zu sterben. Er ist ein Anhänger Valentins und wenn wir ihn nicht aufhalten wird er noch vielen Unterweltlern weh tun.“
Er klang so ruhig und Katelyn glaubte jedes Wort seiner bezaubernden Stimme.
„Du musst mir nur eine Nachricht schreiben wenn es vorbei ist. Schaffst du das?“
Er schaute ihr tief in die Augen und ohne auch nur darüber nach zu denken nickte sie ihm langsam zu, während sie am liebsten in seinen schönen grünen Augen ertrunken währe.
Er lächelte ihr leicht zu und erwiderte ihr nicken.
„Ok, ich verlass mich auf dich.“
Mit diesen Worten verließ er auch schon den Raum und Katelyn blieb noch einen Augenblick angewurzelt stehen. Erst als Raven die Tür mit einem leichten Rumms hinter sich schloss zuckte sie leicht zusammen und ging in Richtung des Sessels. Dort angekommen setzte sie sich und versuchte sich irgendwie von dem aktuellen Geschehen abzulenken. Doch dies war garnicht so einfach und ihr Blick wanderte immer wieder zu dem Shadowhunter.
War es wirklich richtig was sie hier tat?
Dieser und viele ähnliche Gedanken gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Sie packte sich gequält an die Schläfe und versuchte diese Gedanken so weit es geht zu verdrängen. Sie versuchte sich daran zu erinnern was Raven über diesen Shadowhunter sagte und sie versuchte sich einzureden das sie das richtige tat.
Doch ihr Bauchgefühl sagte ihr das es alles andere als richtig war. Sie sah immer wieder diese von schmerz geplagten blauen Augen und Raven wie er mit eiskaltem Blick vor ihr stand.
Sie bemühte sich mit aller Kraft diese Gedanken in den Hintergrund zu rücken, jedoch ohne Erfolg. Eher das Gegenteil war der Fall. Ihre Zweifel wurden immer größer und sie konnte sie nicht mehr zurück halten.
„Verdammt!“
Schrie sie auf, während sie aus dem Sessel aufsprang und auf den Shadowhunter zu ging. Sie näherte sich ihm jedoch mit Vorsicht, als hätte sie die Befürchtung er könnte jeden Moment aufwachen und sie angreifen. Katelyn hockte sich vor ihm hin und betrachtete ihn mit bedacht. Obwohl sie wusste wozu dieser Shadowhunter im Stande sein könnte, sah er in ihren Augen alles andere als gefährlich aus. Er sah sogar relativ friedlich aus.
Ohne den Blick von ihm abzuwenden griff sie nach seinem rechten Handgelenk und hoffte noch Puls fühlen zu können.
Er hatte tatsächlich noch Puls, aber dieser war schwach und alleine würde er wohl nicht mehr lange durchhalten.
Katelyn versuchte ihre Zweifel und sonstigen Gedanken nochmal zu sammeln und genau zu überlegen was sie jetzt am besten machen sollte. Raven zählte auf sie und vermutlich währe es das beste sich in Ravens Pläne nicht einzumischen. Doch wenn das heißt einen wehrlosen Shadowhunter umzubringen, war sie sich da doch nicht mehr so sicher.
Verdammt sie wollte ihn nicht Sterben lassen..., sie konnte nicht. Ihr Entschluss stand also fest.
Katelyn stand auf und näherte sich der blutverschmierten Wunde an seinem Hals.
Sie zögerte kurz, aber sie war sich sicher diesem Shadowhunter nicht sterben zu lassen. Also ließ sie sämtliche Magie die sie besaß in seinen Körper fließen und hoffte das es ausreichen würde.
Die Wunde verheilte auch relativ schnell, doch den Blut Verlust auszugleichen kostete sie ganz schön viel Kraft und als sie langsam selbst spürbar an Kraft verlor gab sie ihren Rettungsversuch schon fast auf. Nichtsdestotrotz riss sie sich aber nochmal zusammen und gab auch ihre restliche Magie die sie entbehren konnte an den Shadowhunter ab. Dann ließ sie sich erschöpft zu Boden sinken und versuchte sich zu sammeln. Katelyn sah zu dem Shadowhunter hoch, doch er rührte sich nicht. Sie hatte es also nicht geschafft. Ihr Blick sank zu Boden und in ihren Gedanken breitete sich ein großes Chaos aus. Ein leichtes Stöhnen riss sie allerdings aus ihren Gedanken und ließ sie verdutzt hoch schauen. Sie stand auf und eilte vor den Stuhl. Der junge Shadowhunter schien langsam wieder aufzuwachen und als dieser langsam die Augen öffnete viel ihr doch tatsächlich ein Stein vom Herzen. Dann packte sie jedoch die Furcht und sie ging instinktiv einige Schritte zurück als der Shadowhunter sie ansah. Allerdings verflüchtigte sich diese Furcht ganz schnell wieder, denn ihr war eigentlich relativ klar das der Shadowhunter selbst wenn er wollte jetzt nicht in der Lage war ihr etwas zu tun, ganz abgesehen von den Fesseln.
Sie setzte sich auf den Boden und schnaufte kurz durch. Einerseits fehlte ihr immer noch die Kraft um jetzt dauerhaft zu stehen, andererseits hatte sie gerade einen Shadowhunter zurück ins Leben geholt. Dann meldete sich kurz ihr Handy und als sie drauf schaute war eine Nachricht von Raven zu lesen.
Ist es vorbei?
Sie wusste genau was er meinte und sie war sich kurz unsicher was sie antworten sollte. Doch sie konnte ihn jetzt nicht anlügen. Er würde es schließlich sowieso erfahren.
Nein, ich konnte es nicht. Tut mir leid.
Sie stoppte kurz, sendete die Nachricht aber dennoch ab und hoffte er würde ihr verzeihen. Außerdem hoffte sie das es nicht ein großer Fehler war, doch diesen Gedanken schob sie beiseite als der Shadowhunter sich zu Wort meldete.
„Was ist passiert und wo ist Raven?“
Seine Stimme war sehr leise und schwach und Katelyn musste sich anstrengen um zu verstehen was er sagte. Doch wenn sie ihn schon zurück geholt hatte, schuldete sie ihm vermutlich auch ein paar Antworten und außerdem wollte sie auch noch ein paar Antworten bekommen. Also antwortete sie ihm und diesmal sogar mit einer relativ freundlichen Stimme.
„Raven ist irgendwo hingegangen. Er meinte er wolle sich um den Hexenmeister kümmern.“
Mit diesem Satz bekam sie die volle Aufmerksamkeit des Shadowhunters und er starrte sie nur erschrocken an.
„Magnus!?“
„Ja ich denke schon, aber wer ist dieser Hexenmeister... ich meine Magnus denn überhaupt.“
„Er ist mein Ehemann und wenn Raven ihm auch nur ein Haar krümmt dann-“
„Er ist dein Ehemann!?“
Rief Katelyn verwundert, wobei sie den wütenden Shadowhunter unterbrach.
„Sag mal was hat Raven dir eigentlich über mich erzählt?“
„Nun ja er meinte du würdest zu Valentin gehören und dass wir dich aufhalten müssen, aber ich wusste nicht das er damit Mord meinte.“
Den letzten Abschnitt wollte sie eigentlich garnicht laut sagen und murmelte ihn auch nur vor sich her, doch ihr war klar dass der Shadowhunter es vermutlich gehört hatte. Dieser sah sie allerdings nur erstaunt an und sie wusste nicht ganz wie sie seinen Blick deuten sollte.
„Okay, nur um das jetzt mal zu klären. Ich gehöre ganz bestimmt nicht zu Valentin. Ganz im Gegenteil ich und meine Freunde haben ihn aufgehalten und glaub mir, ich würde niemals einem unschuldigen etwas zu leide tun.“
Er sagte diese Sätze so voller Ernsthaftigkeit das sie nicht anders konnte als ihm zu glauben. Doch das würde auch bedeuten das Raven sie angelogen hatte. Sie fing an zu grübeln doch der junge Shadowhunter setzte erneut an.
„Ich sage dir die Wahrheit, bitte glaub mir. Ich weiß nicht was Raven dir sonst noch alles erzählt hat, aber er hat gelogen.“
Dieser letzte Satz schmerzte sie sehr. Diesmal waren es nicht nur ihre Gedanken die es ihr immer wieder sagten, diesmal wurde es ausgesprochen. Raven hatte gelogen.
„Hör zu, ich weiß nicht was für eine Verbindung du zu Raven hast, doch wenn ich mich nicht gänzlich getäuscht habe empfindest du etwas für ihn und ich weiß solche Gefühle kann man nicht steuern, aber Raven spielt hier irgendein krankes Spiel und aus diesem Spiel sollten wir so schnell wie möglich aussteigen. Wir beide.“
Katelyn blieb still, doch sie wusste der Shadowhunter hatte recht. Sie stimmte ihm zwar nicht vollkommen zu, aber ihr Gefühl sagte ihr das er nicht log und ganz bestimmt nicht zu Valentin gehörte.
„Okay Shadowhunter, ich helfe dir. Aber wenn ich herausfinde das du gelogen hast wirst du es bereuen.“
Er nickte darauf hin nur und Katelyn stand auf um auf ihn zuzugehen. Dann öffnete sie zögerlich die Fesseln, jedoch ohne ihn auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen.
„Danke und mein Name ist übrigens Alec.“
Er klang relativ freundlich und obwohl sie ihm immer noch nicht zu hundert Prozent traute viel dennoch eine gewisse Anspannung von ihr ab.
„Okay Alec, ich habe den Blockierungszauber gelöst, somit sollte es deinen Freunden noch einfacher fallen dich aufzuspüren.“
Alec sah sie dankend an und Katelyn nickte ihm verständnisvoll zu. Sie war sich noch nicht sicher ob ihre Entscheidung besonders klug war, aber in diesem Moment fühlte sie sich nicht falsch an.
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