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Alte Bekanntschaft

von FiaraFray
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
22.02.2021
27.05.2021
10
19.901
7
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
02.03.2021 2.088
 
So da wäre dann auch endlich das vierte Kapitel. Entschuldigt das ihr solange warten musstet aber nun geht es endlich weiter.
Viel Spaß xD

~•~

Die ersten Sonnenstrahlen vielen durch das Fenster als Magnus langsam die Augen öffnete. Er reckte sich kurz und drehte sich dann auch schon zu seinem Ehemann um. Der schlief noch tief und fest und Magnus wollte ihm die nötige Ruhe noch etwas gönnen.
Die Nacht war für beide sowieso nicht besonders friedlich verlaufen. Alec wurde immer wieder unruhig und fing an vor sich hin zu murmeln und Magnus konnte sowieso kaum ein Auge zudrücken. Er dachte die ganze Nacht darüber nach was passiert war und was Alec ihm erzählt hatte.
Doch er hatte keine Idee wer etwas gegen ihn oder seinen geliebten Shadowhunter haben könnte.
Magnus schaute noch eine Weile verträumt in das Gesicht das er so sehr liebte, bevor er sich dann wieder auf den Rücken drehte, noch einmal streckte und beschloss aufzustehen. Möglichst leise schlang er sich seinen Morgenmantel um und verließ den Raum Richtung Küche. Dort angekommen schaltete er auch schon die Kaffeemaschine an und setzte sich an den Tisch. Ein leichtes Gähnen kam ihm über die Lippen und er merkte wie müde er eigentlich noch war.
„Du solltest dich vielleicht nochmal hinlegen.“
Alec kam in die Küche und setzte sich zu ihm.
„Nein mir geht es gut. Ich wusste garnicht das du schon wach bist.“
Erwiderte Magnus mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Alec reagierte mit einem kleinen schmunzeln, jedoch kam er nicht dazu ihre Unterhaltung fortzuführen, da Magnus sich schon wieder in Bewegung setzte.
„Ich hab uns schonmal Kaffee gemacht.“
Sagte er während er auch schon zwei Tassen aus dem Schrank holte und diese mit dem besagten Getränk füllte.
Magnus reichte Alec seine Tasse und drückte ihm dabei noch einen liebevollen Kuss auf die Wange. Er sah wie Alecs lächeln größer wurde und es machte ihn glücklich seinen Shadowhunter so zu sehen.
Magnus nahm einen schluck von seinem Kaffee und wollte erneut das Wort ergreifen als das Telefon los ging.
Er stellte sein Getränk ab und stand auf. Als Alec ihn jedoch mit einer kleinen Handbewegung befahl sitzen zu bleiben, widersprach er keineswegs.
Er setzte sich gemütlich wieder hin und schlürfte an seinem Kaffee, während er dem jungen Shadowhunter mit den Augen folgte.
Alec schaute auf die Nummer des Anrufers und nahm dann freudig ab.
„Hallo Izzy.“
Magnus spitzte die Ohren und lauschte vom Küchentisch aus was die beiden beredeten. Doch er bekam nur Alecs Seite des Gesprächs mit, was es ihm nicht gerade einfacher machte.
Somit hörte er nur ein paar Gesprächs-Fetzen wie:
„Ja mir geht es gut mach dir keine sorgen.“
„Bei euch alles okay?“
„mh“
und sein Favorit
„Typisch Jace.“
Bei diesem Satz hatte Alec seine Augen gerollt und zwar auf eine art wie nur er es konnte. Magnus musste bei dem Anblick kurz schmunzeln. Als Alec sich dann verabschiedete und das Telefon wieder weg legte stand Magnus auf und ging auf ihn zu.
„Und?“
Alec wandte sich ihm zu und trat noch einen Schritt näher an ihn heran.
„Es war Izzy. Sie fragte ob es uns gut geht und sie meinte Jace währe ihr die ganze Nacht auf die Nerven gegangen. Sie hat es irgendwann nicht mehr ausgehalten und ihn Clary übergeben, die ihn zumindest ansatzweise beruhigen konnte.
Sie sind gerade schon auf dem Weg hier her und müssten jeden Moment hier sein.“
Wenn Jace die Nacht schon so gut drauf war, wollte Magnus garnicht erst wissen in was für einer Laune der blonde Shadowhunter sich aktuell befand.
Doch er schob diesen Gedanken nach hinten und antwortete Alec mit einem Grinsen im Gesicht.
„Dann muss ich mir wohl noch was Besucherfreundlicheres anziehen.“
Er deutete auf seinen Morgenmantel, den er halb offen trug und ging provokant an Alec vorbei. Magnus konnte förmlich spüren wie Alec grinste und gleichzeitig wieder mit den Augen rollte.
Dann packte er Magnus auch schon am Arm und zog ihn so nah an sich heran, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. Magnus Atem stockte als sich ihre Lippen fanden und für diesen Moment gab es nur sie zwei. Es fühlte sich einfach alles richtig an und das ganze Drama von letzter Nacht schien wie vergessen.
Magnus spürte wie Alec ihn an der Hüfte noch etwas näher an sich zog und sein gesamter Körper begann zu kribbeln.
Jedoch blieb ihnen der Moment nicht länger gewährt als es auch schon an der Tür klopfte. Alec löste sich von ihm und ging auf die Eingangstür zu. Magnus folgte ihm zur Tür. Auf dem weg zauberte er sich aber noch ein nettes Outfit zusammen und Alecs kurzem Starren zu folge sah er fabelhaft aus. Er trug eine enganliegende dunkle Jeans, dazu ein Bordeaux rotes Hemd mit einem tiefen Ausschnitt und diverse Ketten und Ringe.
Auch seine Haare passte er mit einer golden schimmernden Haarsträhne an und sein Eyeliner färbte er natürlich auch noch einmal nach. Als Alec dann jedoch die Tür öffnete, traten nicht nur Izzy und Jace ein. Auch Clary, Simon und Alecs Mutter Maryse drängelten sich durch die Tür und schienen Alec regelrecht überfallen zu wollen. Nachdem sich der erste Trubel aus Begrüßungen und Sorgen gelegt hatte saßen sie alle im Wohnzimmer und redeten über letzte Nacht.
„Aber habt ihr denn überhaupt keine Ahnung wer oder zumindest was es gewesen sein könnte.“
Fragte Izzy in der Hoffnung endlich antworten zu bekommen. Doch Alec schüttelte nur den Kopf. „Ich weiß es nicht, aber der Angreifer war sehr stark und für einen gewöhnlichen Mundie definitiv zu stark.“
„Wenn ich den Typen in die Finger bekomme, dann-“
„Jace es reicht!“
Beruhigte Clary den sehr aufgebrachten Shadowhunter und versuchte nach einer Lösung zu suchen.
„Lehre Drohungen bringen uns jetzt auch nicht weiter. Aber wie wärs wenn wir uns die Angriffsstelle mal etwas genauer anschauen?“ Meinte sie und richtete sich dabei an Alec.
„Ein versuch währe es wert, ich mein vielleicht hat er ja etwas zurückgelassen.“
Erwiderte er und blickte leicht fragend zu Magnus.
„Warum nicht.“
Antwortete Magnus und stand auf um ein Portal zu erschaffen.
„Dann last uns doch direkt los.“

                                ~•~

An der Brücke angekommen teilten sie sich auch schon auf und suchten nach irgendwelchen Hinweisen. Jace, Clary und Simon suchten in der nahen Umgebung nach spuren, während Izzy sich zusammen mit Maryse auf der Brücke umschaute. Zum Glück war dieser Stadtteil gerade nicht besonders belebt und sie wurden nicht gestört. Alec zeigte Magnus nochmal wie es sich genau abgespielt hatte und als sie sich auf dem kleinen Grasstreifen befanden an dem Alec sich aus dem Wasser gekämpft hatte, entdeckte er auch schnell etwas glänzendes auf dem grünen Untergrund
Alec hob es auf und erkannte schnell das es sich dabei um sein Handy handelte. Dieses war allerdings so durchnässt, dass vermutlich nicht einmal Magnus Magie etwas hätte retten können.
Er steckte das Handy ein und ging auf Izzy zu.
„Hast du was gefunden?“
Sie schüttelte allerdings den Kopf und antwortete: „Das einzige was ich gefunden habe sind ein paar Blutspritzer und eine schwarze Haarlocke. Ich hab zwar einige Proben gesammelt aber die DNA wird vermutlich die deine sein.“
Alec nickte ihr zu und ließ seinen Blick über die Brücke schweifen. Er merkte garnicht das Magnus schon nachgekommen war, bis dieser seine Hand ergriff und Alec aus seinen Gedanken wieder zurück holte.
Auch das kleine Trio war wieder zurück und zwar ohne jegliche Hinweise.
„Bitte sagt mir das ihr erfolgreicher wart.“
Sagte Clary als sie endgültig wieder bei den anderen stand.
„Nein, wir haben ein paar Proben aber wirklich vielversprechend sind die auch nicht.“ sagte Maryse bevor Izzy wieder das Wort ergriff. „Wir sollten erstmal zurück in das Institut. Dort kann ich dann auch mit der Untersuchung der Proben anfangen und außerdem muss noch viel Papierkram erledigt werden.
„Ich komm auch mit.“
Antwortete Alec, wodurch er ein paar skeptische Blicke erhielt.
„Ich bin der Leiter des Instituts und es ist meine Aufgabe dort zu sein. Außerdem geht es mir doch dank Magnus wieder gut.“
„Bist du dir sicher das du dir nicht noch einen Tag freinehmen möchtest?“
Widersprach ihm Magnus und Alec merkte das allen die gleiche Frage durch den Kopf ging.
„Mir geht es wirklich gut. Ihr müsst euch keine Sorgen machen und außerdem bin ich ja nicht alleine im Institut.“
„Na gut, wenn du darauf bestehst.“
Gab Izzy zögerlich von sich und Alec merkte das es ihr immer noch nicht ganz geheuer war, aber sie respektierte seine Meinung und das reichte ihm für diesen Moment.

Den Weg zum Institut sind sie gelaufen und Alec viel auf wie erschöpft Magnus noch war. Er hatte das Gefühl als würden seinem Ehemann jeden Moment die Augen zufallen. Doch Magnus versuchte sich dies nicht anmerken zulassen.
Im Institut angekommen trennte sich die Gruppe voneinander und alle gingen ihren gewohnten Aufgaben nach.
Nachdem Alec sich erkundigt hatte was er heute Morgen alles verpasst hat, ging er auch schon mit Magnus im Schlepptau in sein Büro. Dort angekommen ließ sich Magnus auch schon auf einen der Stühle fallen während Alec sich auf die Schreibtischkante setzte.  
„Bist du sicher, dass du dir nicht noch einen Tag freinehmen willst?“
Hakte Magnus nach, doch Alec schüttelte leicht den Kopf ehe er aufsprang und näher an Magnus herantrat.
„Nein, aber du solltest dich vielleicht noch einmal schlafen legen.“
„Keine Sorge Alexander, ich bin hell wach.“
Magnus stand auf und zog Alec an seiner Hüfte näher an sich heran.
Früher hätte Alec ihm den Satz vermutlich geglaubt, aber mittlerweile durchschaute er den Hexenmeister und wusste ganz genau das ihm eine Mütze schlaf gut tun würde.
„Magnus mach mir bitte nichts vor, ich sehe doch das du müde bist.“
Alec schloss ihn in eine Umarmung und er hörte ein leichtes Seufzen.
„Ja vermutlich hast du recht. Und du bist dir ganz sicher?“
„Magnus, ich mach doch nur etwas Papierkram und Izzy wird mich sowieso nicht aus den Augen lassen.“
Er sprach möglichst ruhig als er sich aus der Umarmung löste und in Magnus dunkle Augen schaute.
„Ok. Aber ruf an wenn du fertig bist dann teleportier ich dich nämlich nach Hause.“
Alec nickte und lächelte leicht, dann gab Magnus ihm noch einen Kuss auf die Wange und erschuf auch schon ein Portal in ihre Wohnung. Als Magnus dann hindurch ging hoffte Alec nur das er sich wirklich ausruhen würde. Denn er wusste das Magnus in solchen Situationen gerne mal das schlafen vergaß und versuchte sich mit anderen Dingen abzulenken. Allerdings ging es Alec da nicht wirklich anders. Der Papierkram war im Moment auch mehr eine Ablenkung als eine dringende Angelegenheit. Dennoch setzte er sich an den Schreibtisch und fing an sich durch den Stapel hindurch zuarbeiten.
Irgendwann klingelte dann auch das Telefon und Alec freute sich kurz auf etwas Abwechslung.
„New Yorker Institut, Lightwood am Apparat.“
„Ja ich weiß wer du bist.“
Alec stockte kurz der Atem als er die Stimme wiedererkannte. Es war der Fremde der ihn letzte Nacht angegriffen hatte.
„Wer sind sie und was wollen sie von mir?!“
Alec versuchte so stark und klar wie möglich zu sprechen.
Doch alles was er als Antwort bekam war ein leises Lachen.
„Du wirst schon noch früh genug erfahren wer ich bin. Aber fürs erste reicht es wenn du folgendes weißt. Ich beobachte dich jetzt schon etwas länger und ich kenne auch deine kleinen Freunde, also denk garnicht erst daran ihnen von diesem Gespräch zu erzählen!“
Alec schluckte kurz und in seinem Kopf kamen immer mehr fragen auf.
Er wiederholte sich und antwortete erneut: „Was willst du von mir?!“
„Ich will das du dich von Magnus fern hältst und Morgen Nacht treffen wir zwei uns in der Unterweltlerbar in der nähr der Brücke und unterhalten uns einwenig.
Ich hoffe es ist klar das du dort alleine auftauchen sollst und als kleine Motivation, solltest du nicht kommen wirst du es bereuen.“
Alecs stimme versagte nun komplett und er wollte das alles währe gerade nur ein schlechter Traum gewesen. Er hoffte jeden Moment aufzuwachen und alles währe gut, doch als Alec das Telefon wieder bei Seite legte wusste er das es kein Traum war und er hatte eine Entscheidung zu treffen. Er saß ein paar Minuten einfach nur da und starrte auf einen Punkt der garnicht da war. Dann nahm er das Telefon wieder in die Hand und wählte Magnus Nummer. Doch er zögerte den Anruf zu starten. Sollte er Magnus von dem Gespräch erzählen oder vielleicht doch lieber den Anweisungen des Fremden folgen? Alec war ratlos.
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