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Liebe liegt in der Luft

von Ahadi
OneshotRomance / P12 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
22.02.2021
22.02.2021
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Moin, hoch geschätzte Leserschaft.

Ich möchte mich zwar natürlich keinesfalls irgendwie aufspielen oder so, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass einige von euch jetzt vielleicht denken „Oh nein, nicht schon wieder so ein öder Oneshot! Ich kann diese Dinger allmählich schon nicht mehr sehen! Hat der denn nicht auch mal etwas anderes auf Lager?“

Aber keine Bange, Rettung ist in Sicht, denn ich werde nach diesem Einteiler, nach gefühlten hundert Jahren, endlich mal wieder eine ganze Story schreiben, was genau für eine das sein wird, das steht zwar leider noch nicht so ganz fest, aber ich habe immerhin schon mal drei meiner Ideen in die engere Auswahl gezogen, ihr dürft also gespannt sein.

Doch zunächst einmal möchte ich mich, genauso wie ich es an dieser Stelle bislang immer zu tun pflege, so natürlich auch dieses Mal wieder vielmals bei Lary29, Hummel, JohannaJames, sowie KBRC87 bedanken, die so nett waren mir zum letzten Oneshot eine Rückmeldung da zu lassen.

Und nun geht es auch schon los, also macht es euch bitte bequem und stöbert doch einfach mal in den druckfrischen Lesestoff rein, dabei wünsche ich euch allen zusammen selbstverständlich ganz viel Freude!

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Obwohl es gerade einmal Ende Februar war, zeigten sich in der weltberühmten Stadt New York City dennoch bereits die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings, was nicht nur an der Natur, die jetzt langsam zu blühen begann, deutlich zu sehen war, sondern auch an den mehr als acht Millionen Einwohnern, die nach einem knackig kalten Winter, nun ebenfalls allmählich zu neuem Leben erwachten.

Und mit dem Wechsel der Jahreszeiten, der von den meisten Bürgern natürlich sehr willkommen geheißen wurde, ging, neben den zunehmend steigenden Temperaturen, noch eine ganz andere Sache einher, nämlich die allgemein bekannten oder viel mehr berühmt-berüchtigten Frühlingsgefühle, die so manchen New Yorker so zu sagen eiskalt erwischten.

Davon blieben natürlich auch die Cops vom 12. Revier, die ja auch nur Menschen waren, nicht gänzlich verschont, ganz im Gegenteil, es gab kaum einen Officer oder Detektive, der gerade nicht entweder frisch verliebt war oder mit seinem jeweiligen Lebenspartner einen zweiten Frühling erlebte.

Zwei der wenigen Ausnahmen waren Det. Katherine Beckett und ihr Berater Richard Castle, wobei „Ausnahme“ eher der verkehrte Ausdruck war, denn verliebt waren die beiden schon, sogar ineinander und das auch bereits seit einiger Zeit, allerdings hatten sie sich bislang leider noch nicht getraut, dies dem jeweils anderen auch offen einzugestehen.

Der Grund dafür war, dass sie viel zu große Angst vor der möglichen Reaktion ihres Partners hatten und viel zu sehr um ihre kostbare Partnerschaft, aber vor allem um ihre ebenso wertvolle Freundschaft fürchteten, um den nötigen Mut aufbringen und dem anderen die berühmten drei Worte „Ich liebe Dich“ sagen zu können.

Aber in den vergangenen Tagen hatten die zwei sich, unabhängig voneinander, viele Gedanken darüber gemacht, was sie in ihrem Leben bereits alles erreicht hatten und natürlich auch darüber, was sie in ihrem Leben noch so alles erreichen wollten und sowohl sie, als auch er waren schlussendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass sie im Grunde genommen nur eines wirklich wollten.

Nämlich mit der Person glücklich sein, die sie von ganzem Herzen liebten.

Und obwohl sie nach wie vor wahnsinnige Angst davor hatten, durch ein Liebesgeständnis ihre gesamte Beziehung mit einem einzigen Schlag für immer zu zerstören, waren sie trotzdem endlich bereit dazu dieses Risiko, so hoch es auch war, einzugehen.

Denn ihnen war aufgrund ihrer intensiven Überlegungen klar geworden, dass das mit Abstand letzte, was sie wollten war, eines Tages, wenn sie, so Gott will, einmal alt und grau waren, mutterseelenallein zu sein, auf ihr Leben zurück zu blicken und sich immer wieder „Mensch, hätte ich doch bloß“ zu sagen.

Tja und nachdem jeder für sich schließlich zu der Erkenntnis gelangt war, dass das Leben zu kurz war, um sich immer wieder Gedanken darüber zu machen oder sich gar davor zu fürchten, was möglicherweise alles passieren könnte, wenn sie der Person ihres Herzens ihre Liebe beichteten, bedarf es ihnen nur noch einer guten Gelegenheit, damit sie ihr gefasstes Vorhaben in die Tat umsetzen konnten.

Und wie sich letztendlich herausstellte, sollte sich diese besagte und von beiden herbeigesehnte Gelegenheit viel früher ergeben, als sie ursprünglich gedacht hatten, genauer gesagt, nur wenige Tage nach ihrer „geistigen Erleuchtung“.

Es war ein angenehm warmer und sonniger Donnerstag und da es aktuell keinen Mordfall zu bearbeiten gab, gab es für Beckett und ihr Team nichts anderes zu tun, als wohl oder übel den anstehenden Papierkram abzuarbeiten, so öde es auch für sie war diesen unbeliebten Teil ihrer Arbeit zu erledigen.

Aber Castle wäre nicht Castle, wenn er nicht einen Weg gefunden hätte seine, von der langwierigen Aktenarbeit frustrierte Partnerin wieder aufzuheitern und zwar tat er dies, indem er ihr anbot, dass sie in der Mittagspause ja gemeinsam in den nah gelegenen Park gehen und sich dort einen leckeren Hotdog gönnen könnten.

Die Polizistin, die verständlicherweise jede erdenkliche Chance ergreifen würde, nur um dem langweiligen Papierkram zumindest für eine kurze Weile entkommen, zu können, war ihrem Berater für dieses Angebot wahnsinnig dankbar und nahm Besagtes natürlich auch, ohne zu zögern, an.

Und ohne das der jeweils andere etwas davon wusste oder auch nur ansatzweise ahnte, wusste sowohl sie, als auch er sofort, dass das genau die Gelegenheit war, auf die sie gewartet hatten, um die weit reichende Entscheidung, die sie Tage zuvor getroffen hatte, endlich in die Tat umzusetzen.

Glücklicherweise verging die übrige Zeit relativ schnell und kaum zeigte die Uhr schließlich zwölf, da schnappten die beiden sich auch schon in Windeseile ihre Jacken und gingen in ihre wohlverdiente Mittagspause.

Im Park angekommen holten sie sich zunächst an einem der mobilen Imbisswagen einen Hotdog und setzten sich anschließend auf eine der Bänke und während sie genüsslich ihre Hotdogs aßen, genossen sie nebenbei das schöne, frühlingshafte Wetter, das nach dem zurückliegenden Winter mit eisig kalten Temperaturen und jede Menge Schnee, eine richtige Wohltat für Körper und Seele war.

Zwischendurch betrieben sie zwar ein wenig Smalltalk, er erkundigte sich unter anderem nach dem Wohlbefinden von ihrem Dad, sie dagegen nach dem von Martha und Alexis, aber die meiste Zeit verbrachten sie in angenehmer Stille, damit ihren Gedanken nachzuhängen und den Geräuschen um sie herum zu lauschen.

Die Vögel zwitscherten aus vollem Hals, fast so als würden sie ein regelrechtes Loblied auf den beginnenden Frühling singen, Hunde bellten irgendwo in der Ferne und fröhliches Kindergelächter erfüllte die Luft.
   
Schräg gegenüber von ihnen befand sich ein Spielplatz und jedes Mal, wenn die zwei den Kindern dabei zusahen, wie sie ausgelassen miteinander spielten und tobten, konnten sie einfach nicht anders, als sich immer wieder vorzustellen, dass eines der Kinder ihr eigenes wäre.

Zum jetzigen Zeitpunkt mag dies zwar nur bloße Fantasie sein, aber wer weiß?...wenn alles so verlief, wie sie es sich wünschten, dann könnte das, was momentan lediglich ein reines Produkt ihrer Vorstellungskraft war, in nicht allzu ferner Zukunft ja vielleicht doch noch Realität werden.

Aber damit es überhaupt dazu kommen konnte, dass sie irgendwann einmal eigene Kinder hatten, denen sie beim Spielen zusehen konnten, mussten sie jetzt natürlich erst einmal den nötigen Mut dazu aufbringen, um den Entschluss, den sie vor ein paar Tagen im Geiste gefasst hatten, auch in die Praxis umsetzen zu können.

Zum Glück hatten Beckett und Castle, zusätzlich zu ihrer eigenen Erkenntnis, dass es nun endlich an der Zeit war vollkommen ehrlich zueinander zu sein, was ihre Gefühle füreinander betraf, noch einen weiteren, hilfreichen Anstoß durch jemand anderen bekommen und zwar einen der verbalen Art.

In Bezug auf Kate war diese Aufgabe von deren langjährigen und besten Freundin, der Gerichtsmedizinerin Dr. Lanie Parrish, übernommen worden und bei Rick dagegen von dessen Mutter, der alternden, aber dennoch immer noch sehr lebensfrohen Broadway-Schauspielerin Martha Rodgers.
   
Lanies Ratschlag an ihre Freundin war folgender gewesen:

Hör mal zu, Süße. Ich kann ja durchaus verstehen, dass Du Angst vor der Liebe und vor einer Beziehung hast, weil Du nicht verletzen werden oder einen geliebten Menschen verlieren willst, so wie Du es mit deiner Mutter hast durchmachen müssen. Aber Du brauchst einfach einen Mann an deiner Seite.

Und damit meine ich jetzt keinesfalls, dass Du erneut irgend so eine halbherzige Liebschaft, mit irgendeinem x-beliebigen Kerl eingehen sollst, den Du zwar magst, aber nicht liebst und bei dem Du Dir wieder für den Fall der Fälle ein kleines Fluchttürchen offen lässt, so wie Du es bislang zu tun gepflegt hast.

Ich meine damit eine richtige, ernsthafte Beziehung mit einem Mann, der Dir tatsächlich etwas bedeutet und den Du vor allem wirklich liebst. Mit jemanden, dem Du problemlos vertrauen kannst, der Dich zum Lachen bringt und der sowohl deine Vergangenheit, als auch all deine Macken und Fehler kennt und Dich trotzdem von Herzen liebt.

Du verdienst es einfach einen freundlichen, ehrlichen, humorvollen, mutigen, aufmerksamen, einfühlsamen und großzügigen Mann an deiner Seite zu haben, der alles in seiner Macht stehende tun würde, nur um Dich glücklich zu machen. Mit anderen Worten: Du verdienst jemanden, wie Castle.

Ich weiß natürlich, dass ich Dir nichts befehlen, geschweige denn Dich dazu zwingen kann etwas zu tun, was Du nicht willst. Aber als deine langjährige Freundin, die nur das Beste für Dich will, kann ich Dir dafür aber zumindest einen gut gemeinten Ratschlag geben, Mädchen.

Und zwar gebe ich Dir den guten Rat, dein Leben nicht länger von deiner Angst vor emotionalem Schmerz und Verlust bestimmen zu lassen, ansonsten wirst Du es eines Tages zutiefst bereuen. Und glaub mir, meine Liebe, das Letzte, was Du willst, ist den Rest deines Lebens in Reue und Bedauern zu verbringen.

Also versteck Dich nicht weiter hinter deiner Mauer, sondern fass Dir ein Herz, nimm all deinen Mut zusammen und hol Dir endlich deinen Mann, bevor es zu spät ist, schnapp ihn Dir und sei glücklich, denn wenn es jemand, den ich kenne, verdient hat glücklich zu sein, dann Du Kate.“

Und Marthas Rat an ihren Sohn war ungefähr genau derselbe:

Weißt Du, Richard. Ich kann wirklich sehr gut nachvollziehen, dass Du gewisse Schwierigkeiten dabei hast, Katherine die Wahrheit über deine Gefühle für sie zu sagen, weil Du nicht weißt, ob es ihr genauso geht und Du daher Angst davor hast, wie sie möglicherweise auf dein Liebesgeständnis reagieren könnte.

Aber mach Dir keine Sorgen, Schätzchen, das ist definitiv nichts, wofür Du Dich auch nur im geringsten schämen musst, das kann ich Dir versichern. Denn so ist das nun einmal in der Liebe. Vor allem dann, wenn man jemanden so liebt, wie Du Katherine liebst, aufrichtig und aus tiefsten Herzen.

Und ich kann auch wirklich gut verstehen, warum Du Katherine nicht bedrängen willst, warum Du so geduldig mit ihr bist und auf den richtigen Moment wartest, um es ihr zu sagen. Weil Du halt einfach willst, dass, wenn es soweit ist, dann alles absolut perfekt ist, so, wie es eine Frau, wie Katherine, auch verdient.

Doch wenn ich im Leben eins gelernt habe, dann, dass es niemals bei irgendeiner Sache wirklich hundertprozentige Gewissheit gibt. Weder in der Liebe, noch bei sonst irgendetwas anderem. Ebenso wenig gibt es jemals für irgendetwas den wirklich passenden, geschweige denn perfekten Moment.

Denn wenn man immer nur auf den einen Zeitpunkt wartet, an dem alles passt, dann wird es irgendwann zu spät sein, meistens früher, als es einem lieb ist. Von daher rate ich Dir dringend, Darling, verschwende lieber keinen einzigen weiteren Tag mehr und sag Katherine verdammt nochmal endlich, dass Du sie liebst.

Und selbst wenn sie doch nicht dasselbe empfinden sollte, wie Du, was ich ehrlich gesagt stark bezweifle, dann kannst Du hinterher zumindest ruhigen Gewissens sagen, dass Du endlich vollkommen ehrlich zu ihr warst und das Du alles getan hast, was Du tun konntest, um sie für Dich zu gewinnen.

Aber glaub mir, wenn ich daran denke, wie Katherine Dich ansieht, dann bin mir ich ganz sicher, dass dieser Fall bestimmt nicht eintreten wird. Und falls doch, dann weißt Du wenigstens endlich, wie sie wirklich für Dich empfindet. Also, mein Junge, warte nicht mehr länger, sei mutig und riskier es einfach.“

Die zwei Verbrechensbekämpfer ließen ihre jeweiligen Motivationsgespräche im Stillen, in Gedanken noch einmal Revue passieren und beschlossen die Worte, die zu ihnen gesagt wurden, als zusätzlichen Antrieb zu nutzen, um endlich mit der Wahrheit, bezüglich ihrer Gefühle, herauszurücken, genauso wie es von Lanie und Martha auch beabsichtigt war.

Sie waren schließlich so sehr darauf konzentriert, sich die richtigen Worte für ihre anstehende Liebeserklärung zurecht zu legen und all ihren Mut zusammen zu nehmen, um den alles entscheidenden Schritt zu machen, dass sie alles, wirklich einfach alles um sich herum vollkommen ausgeblendet hatten.

Als jedoch seine rechte Hand, durch eine unbewusste Bewegung von ihm, auf ihrer linken landete, die auf ihrem rechten Oberschenkel lag, wurden ihre Gedankengänge abrupt unterbrochen und sie kehrten schlagartig wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Der Autor und seine Muse blickten, sowohl sie wieder wussten, wo sie sich befanden, auf ihre übereinander liegenden Hände hinunter und obwohl der Hautkontakt zwischen ihnen zufällig zustande gekommen war, dachte trotzdem keiner von ihnen auch nur im geringsten daran, diesen wieder zu beenden.

Stattdessen nutzte Castle die Gunst der Stunde, um ihre kleine Hand ganz behutsam mit seiner großen zu umschließen und mit seinem Daumen sanft über ihre zarte, weiche Haut zu streichen, was, ohne das er etwas davon mitbekam, bei ihr eine mächtige Gänsehaut verursachte und zudem kleine Stromstöße durch ihren gesamten Körper schickte.

Doch ihm erging es körperlich auch nicht sehr viel anders bzw. besser als ihr, ganz im Gegenteil, sein Puls raste wie wild, sein Herz schlug ihm bis zum Hals und auch seine Körpertemperatur war, seit ihre Hände sich berührten, gefühlt um mindestens zwei Grad angestiegen, so dermaßen warm war ihm.

Im nächsten Moment ließ er sein Augenmerk schließlich von ihren miteinander verbundenen Händen, hin zu ihrem wunderschönen, makellosen Antlitz wandern, sie tat es ihm gleich und so kam es, dass ihre Blicke sich trafen und das Azurblau seiner Iris mit dem braun-grün ihrer Iris verschmolz.

„Kate, ich ähm...es gibt da etwas...etwas wichtiges, was ich Dir unbedingt sagen muss“, schaffte er es schließlich sich von der hypnotischen Wirkung, die ihre Augen auf ihn hatten, weitestgehend loszueisen und etwas zu ihr zu sagen, zwar kamen die Worte etwas holprig heraus, aber das war immer noch besser, als sie weiterhin bloß anzustarren, wie so ein verliebtes Kaninchen.

„Und was ist das, Rick?“, konnte sie natürlich unmöglich wissen, was genau er ihr so bedeutsames sagen wollte und war dementsprechend neugierig darauf von ihm zu erfahren, worum es sich handelte, aber wenn sie den Ausdruck in seinen Augen richtig deutete, dann hatte sie diesbezüglich bereits eine gewisse Vermutung.

„Ich…ich liebe Dich“, hätte er ihr zwar genauso gut auch einen langen Vortrag darüber halten können, wie unfassbar lange er ihr das schon sagen wollte, aber er dachte sich, wozu endlos lange Reden halten, wenn er ihr doch genauso gut auch direkt sagen konnte, was auf dem Herzen hatte.

„Ich liebe Dich auch“, machte sie es genauso wie er und kaum vernahmen seine Ohren die Worte, auf die er so lange wartete und die ihn wissen ließen, dass er mit seinen Gefühlen tatsächlich nicht ganz alleine da stand, da gab es für ihn auch schon kein Halten mehr und binnen weniger Sekunden lagen ihre Lippen auf ihren.

Der Kuss begann liebevoll und sanft, wurde aber, je länger er andauerte, immer forscher und leidenschaftlicher, in ihren Bäuchen schwirrten Schwärme von Schmetterlingen wild umher und ihre Körper fühlten sich an, als wären sie geradezu elektrisiert und auf jeden Fall waren die zwei in diesem Augenblick glücklicher, als jemals zuvor in ihrem Leben.

Man konnte also getrost sagen, dass die Frühlingsgefühle sie nun voll und ganz im Griff hatten und keiner von ihnen, weder sie, noch er würde jemals auch nur im geringsten etwas daran ändern wollen, selbst wenn sie es könnten, denn es gab für sie definitiv nichts schöneres, als verliebt und jetzt auch endlich zusammen zu sein.

Und wenn es nach ihnen beiden ging, dann würden sie auch noch für eine sehr, sehr lange Zeit zusammen sein, mit ganz viel Glück und allem voran natürlich Liebe, vielleicht sogar bis zum Ende ihres Daseins auf Gottes schöner Erde.
   
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Halt! Stopp! Nein! Ihr braucht es mir nicht zu sagen, ich weiß selbst nur zu gut, dass auch dieser Oneshot wieder nicht gerade zu meinen besten Arbeiten zählt, in erster Linie deswegen, weil Besagter schätzungsweise zu 95% aus Erzähl- und lediglich zu ca. 5% aus Dialogtext besteht.

Umso mehr hoffe ich aufgrund dieser Tatsache natürlich, dass eure Kommentare nicht allzu negativ ausfallen werden und falls doch, dann ist das eben nun mal so, ich werde die jeweilige Meinung jedes einzelnen Lesers hundertpro so hinnehmen und akzeptieren, wie sie nun einmal ist.

Ebenso sehr hoffe ich natürlich auch, dass meine geplante Geschichte, auf die ihr euch ganz bestimmt schon riesig freut, kein kompletter Reinfall werden wird, aber wie Martha ja bereits gesagt hat, gibt es im Leben nie bei irgendetwas wirklich absolute Gewissheit, manchmal muss man einfach mal was riskieren.

Lange Rede – kurzer Sinn, ich erwarte schon sehnsüchtig eure Feedbacks, die hoffentlich in großer Anzahl bei mir hereinflattern werden und ansonsten wünsche ich euch, Mädels und Jungs, Damen und Herren, noch einen schönen Tag, sowie eine angenehme Arbeitswoche und jetzt vorab auch schon mal ein ganz tolles, wunderbar sonniges Wochenende.

Tschüss, bis bald, euer Ahadi.
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